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Nachrichten aus der Türkei

Erstellt von Amphion, 27.12.2013, 17:31 Uhr · 15.073 Antworten · 588.737 Aufrufe

  1. #11701

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    Warum dann nicht diese paar kurdisch-kurdischen Gebiete absägen und außenpolitisch wie Armenien behandeln? Machen nur Ärger und kosten vor allem Geld und sehen sich nicht mal als Türken^^ (ja, ich weiß, so einfach läuft die Welt nicht)

  2. #11702
    Avatar von Amarok

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    Zitat Zitat von hugoto Beitrag anzeigen
    Warum dann nicht diese paar kurdisch-kurdischen Gebiete absägen und außenpolitisch wie Armenien behandeln? Machen nur Ärger und kosten vor allem Geld und sehen sich nicht mal als Türken^^ (ja, ich weiß, so einfach läuft die Welt nicht)
    Weil, einige dieser Gebiete an Azerbaidschan grenzen und dem Iran. Zweit wichtige Handelspartner vor allem für Rohstofflieferungen zur Türkei. Wenn man Cizre, Sirnak und Hakkari (Autonom) absägen würde, dann müsste man entweder um dieses Land herum und damit auch noch um Armenien Leitungen verlegen oder über dem Irak und auch dort gibt es eine Autonome-Kurdische Regierung. Es gibt zudem keine Rechtslage und der Gründer dieser Republik hat für jeden Millimeter gekämpft. Die Kurden wurden damals aufgerufen und bei einer Beteiligung stand ihn auch Land zu, wirklich am Befreiungskrieg teilgenommen haben aber kaum Kurden wobei zu der Zeit ein Großteil der Kurden die jetzt in der Türkei leben damals noch in Mesopotamien und damit dem Irak und Iran heimisch waren.

    Zwar ist Nord-Irak (Kurdistan im Irak) Türkeifreundlich und gilt intern als Protekroat der Türkei aufgrund der engen Wirtschaftlichen Beziehungen und der Millitärischen Ausbildung der Peschmerga durch die Türkischen Streitkräfte aber mir ganz koscha ist dies nicht.

  3. #11703

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    Zitat Zitat von Amarok Beitrag anzeigen
    Dann hast du aber die Meldungen der BF-Türken hier nicht mitgekriegt. Während dieser Friedenszeit zwischen PKK und der Türkei haben sich dennoch Anschläge an Millitärgebäude und Kasernen stattgefunden. Zwar vereinzelt und im großen Abstand aber sie waren von der Größenordnung mit der jetztiger Anschläge ausgehend von der PKK nicht anders.

    Zudem nutze die PKK die Zeit des kollektiven Friedens um in Cizre, Sirnak, Hakkari die Jugendorganisation der PKK richtig auszubilden (YDG-H). Diese verübten mehrere Anschläge auf Städtische und öffentliche Einrichtungen wie Grundschulen, Krankenhäuser, Wasserkraftwerke, Städtischen Stadtwerke, Polizeihauptquatiere. Allein ein Jahr nachdem Friedensprozess, stürmten PKK-Kämpfer mit Kalashinkows und Handgaranaten eine kleine Polizeihauptwache.

    Wir haben damals dazu dutzende Videos geteilt, Berichte usw. es ist unfassbar das ihr euch über diese Tatsachen einfach hinweg setzt und behauptet der Friedensprozess wäre gelungen oder wäre der richtige Schritt. Er war förmlich zum scheitern verurteilt. Kurz bevor der Friedensprozess kippte, entführten PKK-Kämpfer zwei Polizisten und haben diese in ihrer Wohnung enthauptet mit der Begründung es würde sich um Anhänger des Islamischen Staates handeln.

    Die PKK kaufte mit hilfe der HDP und anderen PKK nahen Verbänden örtliche Gebäude und zwangen wäre das falsche Wort aber forcierten Kurdische Bewohner anstatt in eine Türkische Schuleinrichtung zu gehen, diese zu besuchen. Der Unterricht soll nur in Kurdisch stattgefunden haben. Das nenne ich Anpassung!

    Es gab auch zwischen der Armee und PKK immer wieder Gefechte. Das hielt alles 2-3 Jahre und wir haben gekotzt, weil die Armee auf einen Angriff nicht erwiderte sondern es über sich geschehen ließ. Es starben dutzende Soldaten! Die Regierung bezeichnete dies als bedauerliche Einzelfälle aber die Intervalle der Angriffe wurden immer häufiger!

    Die Bevölkerung in Sirnak, Hakkari, Cizre und Diyarbakir ist das Problem dieser Nation. Die Türkei könnte von heute auf morgen, die Kurdische Sprache als zweite Amtssprache einfführen und diese Leute würde irgendwo noch den Nachteil darin sehen. Sie bezeichnen alle PKK-Kämpfer als Märtyrer dabei haben diese mit Verlaub mehr Kurden als Türken auf dem Gewissen. Es geht der PKK nicht um Frieden, Demokratie oder Rechte was früher mal vielleicht der Grund war sondern um die alleinige Herrschaft in den von Kurden bewohnten Gebieten und die damit resultierende Abspaltung. Das sehen wir DEUTLICH im Irak und Syrien.

    Da keiner hier Iranische-Medien konusmiert außer mir oder vielleicht noch Toruko, seih gesagt das die Kurden selbst im Iran immer wieder Angriffe gegen die Regierung starten in der Provinz Urmia und Ardalan (Kermandsch/Kordestan) oder Sanandadsch wie es jetzt genannt wird.

    Jedes Land indem Kurden leben, hat ein massives Problem mit extremer Gewalt. Am meisten betroffen ist die Türkei wobei den Kurden in der Türkei nicht mal rechtmäßig Land zusteht. Es gab in der Geschichte der Türken in Anatolien nur ein Eyalet Kurdistan und das aber erst im Jahre 1847 wobei und jetzt kommt der eigentlich Fakt. Dort größtenteils Armenier ansässig waren, vor allem betrifft es das heute Diyarbakir.

    1864 wurde es aufgelöst und umfasst gerade mal 1/4 von dem Gebiet was die Kurden heute oder wollen. Dieses Volk hat ein großes unruhe Potentail egal wo es lebt.

    Von 2013 (Friedenszeit)

    Das sind alles Kinder, die sie auf die Straße schicken.




    PKKler, die von den fahrenden die Pässe kontrollieren wollen und Zollgebühr verlangen

    Das ist sagen wir, die offizielle türkische Sichtweise der Dinge, diese der kurdischen Autonomie-Bewegung und vielen anderen Beobachtern ist nicht so. Deine Argumenten erinnern mich stark an diesen den Israelis oder pro-Zionisten, wenn sie z.B. über die Beziehung zu Hamas sprechen. Das Wichtige ist: in solchen Konflikten gibt es bei beiden Seiten diese, die auf ein Bestehen des Konflikts setzen, und diese, die auf einen Kompromiss hoffen. Ich bin ziemlich sicher, dass das auch für PKK gilt, und es auch da verschiedene interne Dynamik gibt. Natürlich wird es immer Leute geben, die Angriffe verüben, es gibt aber auch einen Unterschied zwischen Zeiten von relativer Ruhe und von relativer Spannung. Und starke Politiker wie Erdogan können das relativ gut kontrollieren - die werden nicht in Kriegen gezogen, nur weil der Gegner sich so entschieden hat. Ich verfolge die Nachrichten von der Türkei relativ gut, auch von türkischen Medien (so weit das möglich ist) und ich habe meinen eigenen Eindruck davon bekommen.

    Dass die PKK weiter Leute militärisch ausbildet ist normal, die türkische Armee tut das auch. Der Konflikt kann an jedem Moment wieder aufflammen, und man will dafür vorbereitet sein. Obwohl die Fürhung der PKK in mehreren Stellen Kompromissbereitschaft gezeigt hat, ist die Türkei noch nicht mit einem konkreten Autonomie-Angebot an die Kurden gekommen. Dass es in so vielen Bezirken der Türkei die Menschen mehrheitlich für HDP wählen (vielleicht nicht genau dasselbe wie PKK, aber eine Beziehung gibt es schon), heißt, dass sie vom türkischen Staat entfremdet wurden. Und wenn man die Ergebnisse bei den letzten Wahlen sieht, merkt man, dass diese Entfremdung zugenommen hat. Das hat natürlich seine Gründen. Wenn kein Kompromiss möglich ist, und die beiden Seiten miteinander nicht mehr diskutieren können, gibt es nur noch eine Lösung: Teilung, also eine kurdische Unabhängigkeit. So wie es ungefähr auch in Zypern passiert ist.

    Dass es Gewalt-Probleme mit Kurden in jedem Land gibt, hat damit zu tun, dass es kaum andere Völker so stark kulturell und politisch (vielleicht auch wirtschaftlich) in der Region unterdrückt wurden, wie die Kurden. Ich persönlich glaube nicht, dass ein kurdischer Nationalstaat die Lösung dafür ist, man sollte lieber Lösungen innerhalb der bestehenden Grenzen finden, wenn es aber keine andere Möglichkeit gibt, dann ist mir das lieber, als die kriegerischen Handlungen fortzusetzen.

  4. #11704
    Avatar von Albokings24

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    Zitat Zitat von Amarok Beitrag anzeigen
    Weil, einige dieser Gebiete an Azerbaidschan grenzen und dem Iran. Zweit wichtige Handelspartner vor allem für Rohstofflieferungen zur Türkei. Wenn man Cizre, Sirnak und Hakkari (Autonom) absägen würde, dann müsste man entweder um dieses Land herum und damit auch noch um Armenien Leitungen verlegen oder über dem Irak und auch dort gibt es eine Autonome-Kurdische Regierung. Es gibt zudem keine Rechtslage und der Gründer dieser Republik hat für jeden Millimeter gekämpft. Die Kurden wurden damals aufgerufen und bei einer Beteiligung stand ihn auch Land zu, wirklich am Befreiungskrieg teilgenommen haben aber kaum Kurden wobei zu der Zeit ein Großteil der Kurden die jetzt in der Türkei leben damals noch in Mesopotamien und damit dem Irak und Iran heimisch waren.

    Zwar ist Nord-Irak (Kurdistan im Irak) Türkeifreundlich und gilt intern als Protekroat der Türkei aufgrund der engen Wirtschaftlichen Beziehungen und der Millitärischen Ausbildung der Peschmerga durch die Türkischen Streitkräfte aber mir ganz koscha ist dies nicht.
    Das Türkische Militär bildet die PKK selber aus damit sie euch bekämpfen ??

    Nicht dein erst oder ?

    Also dann seid ihr wirklich selber schuld.

  5. #11705
    Avatar von Amarok

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    Das ist sagen wir, die offizielle türkische Sichtweise der Dinge,
    Das ist die ehrlichste und realste Sichtweise der Dinge. Weil, ihr Kurden-Freunde seit verschließt nicht aus Freundschaft zudem und jenigen nicht das Gesicht.

    Dass die PKK weiter Leute militärisch ausbildet ist normal,
    Nein, ist es nicht! Die PKK ist ähnlich wie in Deutschland die RAF oder anders wo auf der Welt eine Terroristische Vereinigung und keine Staatsarmee zur Sicherheit des Landes. Das ist überhaupt nicht normal, damit könnte ich jetzt das handeln der IS und Al-Quaida als normal legitimieren.

    Dass es in so vielen Bezirken der Türkei die Menschen mehrheitlich für HDP wählen (vielleicht nicht genau dasselbe wie PKK, aber eine Beziehung gibt es schon),
    Die Vorgänger Partei der HDP war die BDP und die stand unter der Leitung von Demirtas der PKK sehr nahe. Ich glaube nicht, dass Demirtas und Yüksekdag nach ein paar Monaten eine neue Einstellung zur Türkei annahmen. Zudem Demirtas selbst, PKK nahe ist. Einer seiner Söhne ist selbst bei der PKK aktiv! HDP-Abgeordnete transportierten YPG und Waffen für die PKK durch Diyarbakir um die Operationen der TSK zu sabotieren.

    Das Internet vergisst nie:


    Das ist keine traditionelle Kurdische Tracht sondern Uniformen der PKK.

    Mir ist schon bewusst, für wen du hier wirklich bist trotz Beweislage.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Albokings24 Beitrag anzeigen
    Das Türkische Militär bildet die PKK selber aus damit sie euch bekämpfen ??

    Nicht dein erst oder ?

    Also dann seid ihr wirklich selber schuld.
    Peschmerga, sie bildet Perschmerga im Nord-Irak aus. Barzani gilt als Türkei-Treu. Weswegen er von vielen Kurden in Deutschland als Verräter angesehen wird.

    Allgemein hast du dennoch recht, da viele Türkische-Kurden die, die Grundausbildung bei der TSK abgeschlossen haben auf die Berge spazieren. Sprich wir bilden diese Fucker teilweise sogar aus...

    Meine Meinung wird daran nichts ändern aber man muss die Millitärische Ausbildung und die Millitärische Doktrin der TSK die auf Toleranz gegenüber Glauben und Ethnie basiert nochmal überdenken. Zu vergleichen mit dem Tschetschenienkrieg. Diese Leute, hatten ebenfalls Sowjetische Millitärausbildung genossen.

  6. #11706

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    Zitat Zitat von Amarok Beitrag anzeigen
    Weil, einige dieser Gebiete an Azerbaidschan grenzen und dem Iran. Zweit wichtige Handelspartner vor allem für Rohstofflieferungen zur Türkei. Wenn man Cizre, Sirnak und Hakkari (Autonom) absägen würde, dann müsste man entweder um dieses Land herum und damit auch noch um Armenien Leitungen verlegen oder über dem Irak und auch dort gibt es eine Autonome-Kurdische Regierung.
    Also, die USA-Strategie oder was? Länder nur zu kontrollieren des Öles wegen?

    Es gibt zudem keine Rechtslage und der Gründer dieser Republik hat für jeden Millimeter gekämpft.
    So kann man jeden Imperialismus rechtfertigen.

  7. #11707
    Avatar von Amarok

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    Also, die USA-Strategie oder was? Länder nur zu kontrollieren des Öles wegen?
    Des Öles wegen, wobei Erbil, Mosul (Musul) und Kirkuk (Kerkük) auch geschichtlich viel mit Türken vor allem Turkmenen verbindet. Das Gebiet war zu der Zeit Spielball der Westmächte.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Mosul-Frage

    So kann man jeden Imperialismus rechtfertigen.
    Wir hier sprechen in der Zeit des 1.Weltkrieges.

  8. #11708

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    Zitat Zitat von Amarok Beitrag anzeigen
    Das ist die ehrlichste und realste Sichtweise der Dinge. Weil, ihr Kurden-Freunde seit verschließt nicht aus Freundschaft zudem und jenigen nicht das Gesicht.



    Nein, ist es nicht! Die PKK ist ähnlich wie in Deutschland die RAF oder anders wo auf der Welt eine Terroristische Vereinigung und keine Staatsarmee zur Sicherheit des Landes. Das ist überhaupt nicht normal, damit könnte ich jetzt das handeln der IS und Al-Quaida als normal legitimieren.



    Die Vorgänger Partei der HDP war die BDP und die stand unter der Leitung von Demirtas der PKK sehr nahe. Ich glaube nicht, dass Demirtas und Yüksekdag nach ein paar Monaten eine neue Einstellung zur Türkei annahmen. Zudem Demirtas selbst, PKK nahe ist. Einer seiner Söhne ist selbst bei der PKK aktiv! HDP-Abgeordnete transportierten YPG und Waffen für die PKK durch Diyarbakir um die Operationen der TSK zu sabotieren.

    Das Internet vergisst nie:


    Das ist keine traditionelle Kurdische Tracht sondern Uniformen der PKK.
    Also, ich bin für eine Versöhnung und verstärkte Zusammenarbeit der Völker der Region, auch zwischen Türken und Kurden. Diese kann es nur geben, wenn es Kompromisse und ein gegenseitiger Respekt der nationalen Rechte gibt. Ich höre sowohl die eine Seite wie auch die andere, und bilde meine eigene Meinung.

    Dass die PKK eine terroristische Organisation ist, heißt nicht viel. Terrorismus war immer und ist die Waffe des Schwächeren. Man kann sie nicht wirklich mit Al Qaida und IS vergleichen, bei denen grundsätzlich keine Friedensbereitschaft besteht (vielleicht aber schon bei Teilen, die mit ihnen aus welchen Gründen alliert haben - das ist aber eine andere Diskussion), schon aber mit IRA, ETA, Fatah, Hamas, Hisbollah. Alle terroristische Gruppen, die mit einer Nationalbewegung verbunden waren/sind. Wenn man Frieden will, dann sitzt man mit Terroristen an einem Tisch. Wer dagegen Krieg will, schreit immer "Mit Terroristen kann man nicht reden". Das gilt für den Kurden-Konflikt, den Palästina-Konflikt, und alle Konflikte in der Region und der Welt. Ich hoffe für das Wohl der Türken und Kurden, das man das endlich begreift. Nur so wurden Konflikte in der Welt beigelegt.

    Mir ist schon bewusst, für wen du hier wirklich bist trotz Beweislage.


    Ich würde dir auch empfehlen, mit solchen Vorurteilen (wer nicht mit uns ist, ist gegen uns) vorsichtig zu sein. Sie werden weder dir noch deinem Volk helfen.

  9. #11709
    Avatar von Amarok

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    Also, ich bin für eine Versöhnung und verstärkte Zusammenarbeit der Völker der Region, auch zwischen Türken und Kurden
    Hat man verstärkt versucht, hat trotzdem alles nicht geholfen. Man ging auf die Forderungen der Kurdischen Mitbürgern stark ein aber aus eben den PKK-Ecken wollte man keine Versöhnung. Als Öcalan aus dem Gefängniss selbst sich für die Versöhnung aussprach, hat man sich über ihn hinweg gesetzt. Mittlerweile ist Cemil Bayik der oberste von allen. Öcalan ist nur eine Randgestellt um PKK-Merch zu verkaufen.

    Dass die PKK eine terroristische Organisation ist, heißt nicht viel. Terrorismus war immer und ist die Waffe des Schwächeren.
    Ich sagte ja bereits, ich könnte mit so einer Auslegeung jeglichen Terroristischen Akt legitimieren. Du wählst deine Worte nicht weise genug.

    Man kann sie nicht wirklich mit Al Qaida und IS vergleichen,
    Doch das kann man.

    Beide fördern Kindersoldaten, sind am Drogen-und Waffenschmuggel stark beteiligt. Erst vor kurzem wurde eine Heroin-und Hanfplantage der PKK ausgeräuchert mit einem Wert von xy Milliarden. Beide Partein nutzen Ideologien um ihre Anhänger gefügig zu machen. Habt ihr euch nie gefragt, warum PKK-Männer immer in einem Kreis einer Frau lauschen? Das ist alles so beabsichtig, die Unschuld in Person spricht zu ihnen.

    Wenn man Frieden will, dann sitzt man mit Terroristen an einem Tisch.
    Nach meiner Erfahrung, hat selbst das keine Zukunft. Wie willst du Frieden mit Menschen verhandeln, die bei jeder Abweichung mag sie nur so minimal sein gleich zur Waffe greifen? Mit solchen Menschen kann man nur in einer form diskutieren und dort handelt es sich meist um 7,62 x 51 mm NATO Munition. Leider gottes.

    Nur so wurden Konflikte in der Welt beigelegt.
    Ich kenne viele Konflikte auf dieser Welt. Nur die aller wenigsten wurden friedlich beigelegt. Die aller, aller wenigsten. Die Chance ist 1 zu 1.000.000.000 das dieser Konflik friedlich ausgeht und nicht in einem systematischen Völkermord an der Kurdischen Bevölkerung im Land.

    Jetzt greifen PKK-Kämpfer schon im Schwarzmeer in Trabzon und Gümüshane an. Die Bevölkerung ist bereit zur Lynchjustiz. Überall machen sich freiwillige auf die Berge um PKK-Kämpfer zu jagen. Das hier wird niemals friedlich enden, dass kann dir jeder neutrale Beobachter genauso sagen. Der Zeitpunkt um dieses Problem zu lösen, ging nachdem die YPG Kobane befreit hat anstatt die TSK.

    Aber in Syrien darf die Türkei nicht mal eine Pufferzone erstellen für Flüchtlinge was zugleich auch das Flüchtlingsproblem lösen würde. Wollen aber weder Amerikaner noch Europäer.

  10. #11710

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    Zitat Zitat von Amarok Beitrag anzeigen
    Hat man verstärkt versucht, hat trotzdem alles nicht geholfen. Man ging auf die Forderungen der Kurdischen Mitbürgern stark ein aber aus eben den PKK-Ecken wollte man keine Versöhnung. Als Öcalan aus dem Gefängniss selbst sich für die Versöhnung aussprach, hat man sich über ihn hinweg gesetzt. Mittlerweile ist Cemil Bayik der oberste von allen. Öcalan ist nur eine Randgestellt um PKK-Merch zu verkaufen.
    Die Einzelheiten um den Verlauf des Konflikts kennst du natürlich viel besser als mich. Ich kann nur als Außenseiter meinen allgemeinen Eindruck wiedergeben, und dieser ist, dass Erdogan seinen Versöhnungskurs gegenüber die Kurden eher aus innenpolitischen populistischen Gründen aufgegeben hat. Der Weg des Friedens ist nie leicht, und es wird immer da Hindernisse geben, die von Leuten aus beiden Seiten gelegt werden, die am Frieden nicht interessiert sind. Von diesen Hindernisse kommen dann viele zum Eindruck, dass der "Gegner" in seiner Gesamtheit keinen Frieden will. Es kommt aber auch oft dazu, dass frühere Hardliner zu verlässlichen Friedenspartner sich umentwickeln.

    Auch mein Eindruck ist, dass bei dieser Versöhnung die türkische Regierung eher auf die kulturellen Forderungen der kurdischen Bewegung eingegangen ist, nicht aber auf die politischen (zumindest so etwas kam nicht in der Öffentlichkeit).


    Ich sagte ja bereits, ich könnte mit so einer Auslegeung jeglichen Terroristischen Akt legitimieren. Du wählst deine Worte nicht weise genug.
    Ich habe das absichtlich so provokant formuliert. Die Frage für mich ist nicht, terroristische Akte zu legitimieren oder zu verurteilen, sondern das Phänomen des Terrorismus zu verstehen. Und Terror entsteht immer da, wo eine Gruppe von Menschen durch eine stärkere Gruppe, die über die Mittel der staatlichen Gewalt verfügt, unterdrückt wird. Das gilt ziemlich überall - auch für den IS übrigens (die Rolle der Unterdrückung der sunnitischen Bevölkerung durch die syrische und vorwiegend die irakische Regierung war bei seiner Ausbreitung zentral).


    Doch das kann man.

    Beide fördern Kindersoldaten, sind am Drogen-und Waffenschmuggel stark beteiligt. Erst vor kurzem wurde eine Heroin-und Hanfplantage der PKK ausgeräuchert mit einem Wert von xy Milliarden. Beide Partein nutzen Ideologien um ihre Anhänger gefügig zu machen. Habt ihr euch nie gefragt, warum PKK-Männer immer in einem Kreis einer Frau lauschen? Das ist alles so beabsichtig, die Unschuld in Person spricht zu ihnen.




    Nach meiner Erfahrung, hat selbst das keine Zukunft. Wie willst du Frieden mit Menschen verhandeln, die bei jeder Abweichung mag sie nur so minimal sein gleich zur Waffe greifen? Mit solchen Menschen kann man nur in einer form diskutieren und dort handelt es sich meist um 7,62 x 51 mm NATO Munition. Leider gottes.



    Ich kenne viele Konflikte auf dieser Welt. Nur die aller wenigsten wurden friedlich beigelegt. Die aller, aller wenigsten. Die Chance ist 1 zu 1.000.000.000 das dieser Konflik friedlich ausgeht und nicht in einem systematischen Völkermord an der Kurdischen Bevölkerung im Land.

    Jetzt greifen PKK-Kämpfer schon im Schwarzmeer in Trabzon und Gümüshane an. Die Bevölkerung ist bereit zur Lynchjustiz. Überall machen sich freiwillige auf die Berge um PKK-Kämpfer zu jagen. Das hier wird niemals friedlich enden, dass kann dir jeder neutrale Beobachter genauso sagen. Der Zeitpunkt um dieses Problem zu lösen, ging nachdem die YPG Kobane befreit hat anstatt die TSK.

    Aber in Syrien darf die Türkei nicht mal eine Pufferzone erstellen für Flüchtlinge was zugleich auch das Flüchtlingsproblem lösen würde. Wollen aber weder Amerikaner noch Europäer.

    Kindersoldaten, Drogenhandel und Waffenschmuggeln sind meiner Meinung nach nicht wesentlich hier. Das Wichtige ist, ob in der Ideologie einer terroristischen Bewegung der lokale oder der globale Faktor dominiert. Mit den zweiten (dazu kann man Al Qaida zählen - und in einer ziemlich anderer Richtung, auch Organisationen wie RAF) ist ein Kompromiss aus praktischen Gründen unmöglich, weil sie keine realen handfeste Ziele haben. Bei den ersten aber, die i.d.R. mit lokalen Nationalbewegungen verbunden sind (dazu zählen PKK, wie auch Hamas, Fatah, Hisbollah, IRA, ETA, UCK - bei uns in Zypern auch EOKA und TMT) gibt es immer Raum für Verhandlungen, wie die Geschichte beweist. Und wenn diese rechtzeitig anfangen, spart man viele menschliche Leben. Natürlich ist, wie gesagt, der Weg dazu nicht eben und geradlinig. Solche Organisationen sind so zu sagen gewaltsüchtig, sie ernähren sich davon (auch von der staatlichen Gewalt gegen sie), und können nicht leicht die Gewalt aufgeben - meistens kommt es dabei zu internen Spaltungen.

    Eine andere Alternative gibt es aber nicht wirklich. Wenn eine solche Organisation noch klein und in ihren Anfängen ist, kann man sie vielleicht leicht beseitigen. Wenn sie aber schon einen großen Rückhalt bei lokalen Bevölkerungen genießt (und das ist bei PKK anscheinend der Fall), wird der militärische Weg ein enormes Kosten an menschlichen Leben haben, aus beiden Seiten und für viele Jahren - und die Ergebnisse sind sehr unsicher. Das muss einem bewusst sein.

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