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Nachrichten aus der Türkei

Erstellt von Amphion, 27.12.2013, 17:31 Uhr · 15.073 Antworten · 588.863 Aufrufe

  1. #11961

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  2. #11962
    Avatar von A.E.I.O.U.

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    Erste Stadt in Österreich verbietet türkische Flaggen an Häusern - DWN


    Während die Rechte der Austro-Türken nach und nach beschnitten werden ......

  3. #11963
    Avatar von Lakedaemon

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    Zitat Zitat von Jezersko Beitrag anzeigen

    Noch einmal: Ein FPÖ-Politiker wünscht sich das. Rechtlich ist das vermutlich nicht möglich, was aber eh wurscht ist. Die "sozialen" Medien erledigen das schon.

    habs erst jetzt gesehen. kp was ihr vor ner woche durchgekaut habt

  4. #11964

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    Zitat Zitat von A.E.I.O.U. Beitrag anzeigen
    Erste Stadt in Österreich verbietet türkische Flaggen an Häusern - DWN


    Während die Rechte der Austro-Türken nach und nach beschnitten werden ......
    Wiener Neustadt - Offener Brief von Bürgermeister Schneeberger bezüglich türkischer Fahnen
    Fordern kann er viel, wär interessant ob das vor nem Gericht standhalten würdr
    US, Italien und Deutschlandflaggen bleiben daraber sicher erlaubt, darum hat das einen sehr sehr schlechten Nachgeschmack bei mir...

  5. #11965
    Avatar von Rafi

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    Zitat Zitat von hugoto Beitrag anzeigen
    Wiener Neustadt - Offener Brief von Bürgermeister Schneeberger bezüglich türkischer Fahnen
    Fordern kann er viel, wär interessant ob das vor nem Gericht standhalten würdr
    US, Italien und Deutschlandflaggen bleiben daraber sicher erlaubt, darum hat das einen sehr sehr schlechten Nachgeschmack bei mir...
    Das glaub ich nicht. Außerdem wird dieser Zustand auch wieder abebben.

  6. #11966

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    das Teil kann als Handtuch durchgehen, also wohl auch deshalb kaum ein Problem

  7. #11967
    Avatar von Rafi

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    Zitat Zitat von hugoto Beitrag anzeigen
    das Teil kann als Handtuch durchgehen, also wohl auch deshalb kaum ein Problem
    Da kommt ja kaum noch Licht durch die Fenster und Fußgänger sind auch gefährdet

  8. #11968

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    Ich denke, die Zeit ist jetzt zu früh, um über den genauen Hintergrund dieses Putsches ein gutes Bild zu haben. Das werden wir vielleicht erst nach vielen Jahren tun können, wenn man rühiger forschen kann. Mit Aussagen und Zugeständnissen, die unter der heutigen Bedingungen kommen, in dieser angeheizten Stimmung, sollte man sehr vorsichtig sein. Auch muss man mit der Stimmung aufpassen, die von Medien gemacht wird, und zwar sowohl innerhalb als auch außerhalb der Türkei.

    Man wird auch später sehen können, in was für eine Richtung die Türkei sich bewegt, ob sie sich weiter entdemokratisiert. Wenn man im Kopf hat, was für ein Gefahr das Erdogan-System erlebt hat, ist es normal, dass man sehr energetisch reagieren muss. Weil wir aber über die anti-demokratische Tendenzen Erdogans in den letzten Jahren wissen, ist es auch normal, dass man gegen ihn misstrauisch ist, dass er die Chance ausnutzt, und vielleicht auch andere Oppositionelle angreift, die nichts mit dem Putsch zu tun hatten, wie linke oder pro-kurdische Kräfte - oder auch zu solchen Maßnahmen wie die Einführung der Todesstrafe kommt. Im Moment kann man als Außenseiter nur abwarten und beobachten.

    Auf jeden Fall aber, eins ist ziemlich sicher: die Europäer wollen keine Destabilisierung der Türkei. Aus verschiedenen Gründen brauchen sie eine stablile und einigermaßen starke Türkei, und ihre Reaktionen zur heutigen Situation sollte man vor allem aus diesem Hintergrund verstehen. Die USA sind natürlich eine andere Geschichte, sie haben nicht unbedingt in dieser Frage die gleichen Interesse wie die Europäer.

  9. #11969
    Avatar von A.E.I.O.U.

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    Zitat Zitat von DZEKO Beitrag anzeigen
    Ich fahr gleich Bosnien.
    Frei nach dem Motto: Führer befiehl, wir folgen !!??

  10. #11970
    Avatar von Cebrail

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    Meins hängt seit der EM am Fenster. Da wird es auch bleiben!

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Damien Beitrag anzeigen
    Hat der Putsch in der Türkei so kurz nach der versöhnung mit Russland etwas gemeinsam
    Willy Wimmer gibt eine klare antwort darauf ja das hat es.

    Willy Wimmer ist ein deutscher Politiker der CDU, der 33 Jahre dem Bundestag angehörte. Zwischen 1985 und 1992 war er erst verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU und dann Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung.
    Von 1994 bis 2000 war er Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der (OSZE)

    Willy Wimmer: Nato-Awacs in Abschuss von russischem Kampfjet in Türkei involviert



    Der anstehende Besuch des türkischen Präsidenten Erdogan in Russland wäre noch vor wenigen Wochen undenkbar gewesen. Der Abschuss eines russischer Kampfjets durch die Türkei führte zu einer diplomatischen Eiszeit. Willy Wimmer, Ex-Vizepräsident der OSZE, äußert nun den Verdacht, dass der russische Jet unter Mithilfe der Nato abgeschossen wurde.

    Herr Wimmer, worauf stützt sich Ihre ungeheure Vermutung, dass der Abschuss des russischen Kampfjets im November 2015 zumindest mit Wissen der Nato geschah?

    Nach meinen Erkenntnissen waren sowohl eine amerikanische, als auch eine saudische Awacs-Maschine involviert. Flugzeuge wie dieses russische Kampfflugzeug holt man nicht einfach so vom Himmel. Sie müssen dahin geführt werden. Und das geht nur mit Awacs.


    Wo kamen diese Awacs-Maschinen her?

    Die amerikanische Maschine soll auf Zypern gestartet sein. Die andere ist von einem saudischen Stützpunkt gestartet. Die Nato hat ja für Grenzverletzungen, wenn es denn hier überhaupt dazu kam, Regeln, welche Konsequenzen das hat. Das läuft gewöhnlich so ab, dass erst zivile Einrichtungen das grenzverletzende Flugzeug ansprechen und auf den Irrtum aufmerksam machen oder es zur Landung veranlassen. Wenn das nicht reicht, übernehmen militärische Einrichtungen, die in Friedenszeiten ein Flugzeug auch bestenfalls zur Landung zwingen. Was dort abgelaufen ist, hat in keinster Weise den international verbindlichen Regeln entsprochen. Man hat das russische Flugzeug runtergeholt, weil man es runterholen wollte.


    Also wer wollte was mit dieser Aktion bezwecken?

    Man muss davon ausgehen, dass, wenn man sich nicht mal an internationale Regeln hält, politische Interessen dahinterstecken. Es ging wohl darum, die Beziehungen zwischen der Türkischen Republik und der Russischen Föderation, die ja blühten, so zu zerstören, wie es ja auch anschließend geschehen ist. Letztes Jahr wurde auf amerikanischen Druck der Bau der Pipeline South Stream durch die EU gestoppt. Es ist wenige Wochen später der Türkei und Russland gelungen, mit Turkish Stream einen Ersatz für South Stream zu schaffen. Das war natürlich diametral zur amerikanischen Sanktionspolitik gegenüber Russland. Entsprechend kann man jetzt die Reaktion der Amerikaner interpretieren.


    Der Abschuss erfolgte ja aber wohl von einem türkischen Jet. Wieso riskiert Erdogan so viel und setzt die Beziehungen zu Russland aufs Spiel?

    Die türkische Seite legt ja inzwischen größten Wert darauf, eine Distanz zu legen zwischen den Piloten, die den Abschuss vorgenommen haben, und der eigenen Regierung. Wenn man sagt, dass lag in der Entscheidungsgewalt der Piloten — größer kann man sich ja gar nicht vom eigenen Militär distanzieren. So muss man vermuten, dass hier Piloten eigenmächtig von der Luftwaffenbasis Incirlik aus operiert haben. Gerade haben wir ja bei dem Putsch gesehen, dass offensichtlich innerhalb der türkischen Luftwaffe Dinge abgelaufen sind, die jetzt die Regierung veranlasst haben, durchzugreifen. Wer einen Putsch macht, der hat auch keine Skrupel, ein russisches Flugzeug vom Himmel zu holen.


    Aber zu Beginn hatte sich Erdogan ja hinter die Piloten gestellt. Es hat ein halbes Jahr gedauert bis er sich entschuldigt hat. Wie kam es zu dem Sinneswandel?

    Man muss so eine Situation ja politisch und menschlich im Ablauf betrachten. Was soll denn ein türkischer Präsident anderes machen, wenn so etwas passiert, als zu sagen, das war auf Anweisung der türkischen Regierung? Sonst hätte er ja diejenigen benennen müssen, die es veranlasst haben. Das war sicher politisch ungemein kompliziert. Im Nachhinein kann man so Verständnis haben für die temporären Einlassungen von Erdogan. Später hat der türkische Präsident ja keine Gelegenheit ausgelassen, auf den russischen Präsidenten zuzugehen. So muss man sich fragen, was die türkischen Piloten veranlasst haben soll, eigenmächtig die russische Maschine runterzuholen. Diese Frage verlangt eine Antwort. Und die muss die türkische Regierung noch geben, auch wenn die Beziehungen zur Nato, zu den USA oder zu Saudi-Arabien darunter leiden werden.


    Unmittelbar nach der Aussöhnung Russlands mit der Türkei kam es zum Putsch in der Türkei. Die Nato muss doch etwas davon mitbekommen haben?

    Wenn ich mich mit meinen türkischen Freunden unterhalte, können die in Bezug auf alle Putsche in der Türkei seit 1945 gar nicht verstehen, dass wir fragen, wer dahintersteckt. In der Türkei sagt man immer wieder, die Amerikaner stecken dahinter. Wenn man die Politik der letzten Jahre betrachtet, geht es den Vereinigten Staaten seit geraumer Zeit darum, der Russischen Föderation wirklich an die Wäsche zu gehen, ökonomisch und politisch. Wenn dann ein so wichtiges Land, wie die Türkei, ausschert, und eigene Interessen in Bezug auf Russland verfolgt, dann muss die USA handeln. So ist es aus meiner Sicht klar, dass die amerikanische Seite im türkischen Militär ihre Finger im Spiel hat. Da ist es nur logisch, dass es einen Putsch in der Türkei gibt, damit die Politik Washingtons gegenüber Russland nicht gefährdet wird.


    Erdogan fährt nun wohl zu einem Treffen mit Präsident Putin nach Russland. Wieso fährt er ausgerechnet als erstes nach dem Putsch nach Russland?

    Wie man hört, hat Erdogan möglicherweise sogar sein Leben einer russischen Information zu verdanken. Die russische Seite hat wohl Erdogan gewarnt in Bezug auf die Sicherheit seines Urlaubsortes Marmaris. Die Russen hören natürlich von den Stützpunkten in Syrien aus alles ab und haben Erdogan entsprechend gewarnt. In einer solchen Situation wäre ein türkischer Präsident in der Vergangenheit als erstes nach Washington gefahren. Erdogan fährt aber offensichtlich lieber zuerst zu denen, mit denen er gut kooperieren kann und die ihm das Leben gerettet haben, wenn das so stimmt.


    Wie soll sich denn nun die Rolle der Türkei in der Nato und im Verhältnis zu den USA entwickeln? Immerhin stellt die Türkei die zweitgrößte Nato-Armee.

    Das Verhältnis zu den USA hat jetzt so massive Risse bekommen, dass man nicht weiß, wann es zusammenbricht. Das betrifft ja auch das Engagement der Bundeswehr als Teil der Nato in der Türkei. Wir sind ja nicht in der Türkei, weil Syrien über die Türkei hergefallen ist, sondern weil die Türkei offen im syrischen Bürgerkrieg gezündelt hat. Erdogan ist doch mitverantwortlich dafür, dass in Syrien Chaos herrscht und wir Hunderttausende Tote haben. Das heißt, die Bundeswehr schützt hier nicht einen Verbündeten, sondern ermuntert ihn durch unsere Präsenz, seine aggressive Vorgehensweise gegenüber einem Nachbarland durchzuziehen. Diese Schizophrenie ist doch inzwischen Bestandteil der Nato.

    Willy Wimmer: Nato-Awacs in Abschuss von russischem Kampfjet in Türkei involviert

    - - - Aktualisiert - - -

    Probleme an der NATO-Basis in der Türkei: Proteste gegen Incirlik

    Der hatte sein eigenes Radar ausgeschaltet gehabt um sich unbemerkt heranschleichen zu können. Die Awacs haben die führung zum russischen Flugzeug dirigiert.

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