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Nachrichten aus der Türkei

Erstellt von Amphion, 27.12.2013, 17:31 Uhr · 15.075 Antworten · 589.208 Aufrufe

  1. #12021

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    Zitat Zitat von Barbaros Beitrag anzeigen
    Kurz bevor er mit Hilfe der cia in die USA flüchten konnte wurde ja bekanntlich ein Video von ihm veröffentlich wo er seine wahren Ansichten schilderte wie er den Staat unterwandern würde. Was ein Depp.

    - - - Aktualisiert - - -
    Wann war das, wann hat er die Türkei verlassen?

  2. #12022
    Avatar von Rafi

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    Zitat Zitat von Barbaros Beitrag anzeigen
    Kurz bevor er mit Hilfe der cia in die USA flüchten konnte wurde ja bekanntlich ein Video von ihm veröffentlich wo er seine wahren Ansichten schilderte wie er den Staat unterwandern würde. Was ein Depp.
    Den von Atatürk geschaffenen laizistischen Staat wollten doch Erdogan sowie Gülen unterwandern und haben es ja auch in Teilen geschafft. Gülen hat allerdings auf Bildung gesetzt und das fällt Erdogan jetzt auf die Füße. Nochmal, ich halte von keiner Sekte was, aber wie stellt ihr euch ein weiteres Vorgehen vor?

    Erdogan schließt inländisch Schulen, entlässt massenweise Akademiker und verbietet die Ausreise, annuliert Reisepässe damit selbst im Ausland lebende Leute nicht mehr reisen können, fordert dasselbe im Ausland, fordert gar die Auslieferung von Gülenanhängern.

    Wenn sich diese Leute praktisch haben nichts zuschulden kommen lassen außer ihrer Anhängerschaft, was soll denn dann mit ihnen passieren? Selbst wenn Gülen den Putschversuch gestartet haben sollte, dann sind doch seine Anhänger nicht direkt beteiligt.

    Also wie soll die Lösung für dieses Problem aussehen? Ernstgemeinte Frage.

  3. #12023
    Avatar von Dr. Gonzo

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    Zitat Zitat von Rafi Beitrag anzeigen
    Den von Atatürk geschaffenen laizistischen Staat wollten doch Erdogan sowie Gülen unterwandern und haben es ja auch in Teilen geschafft. Gülen hat allerdings auf Bildung gesetzt und das fällt Erdogan jetzt auf die Füße. Nochmal, ich halte von keiner Sekte was, aber wie stellt ihr euch ein weiteres Vorgehen vor?

    Erdogan schließt inländisch Schulen, entlässt massenweise Akademiker und verbietet die Ausreise, annuliert Reisepässe damit selbst im Ausland lebende Leute nicht mehr reisen können, fordert dasselbe im Ausland, fordert gar die Auslieferung von Gülenanhängern.

    Wenn sich diese Leute praktisch haben nichts zuschulden kommen lassen außer ihrer Anhängerschaft, was soll denn dann mit ihnen passieren? Selbst wenn Gülen den Putschversuch gestartet haben sollte, dann sind doch seine Anhänger nicht direkt beteiligt.

    Also wie soll die Lösung für dieses Problem aussehen? Ernstgemeinte Frage.
    Sie schaffen ein Vakuum in das sie dann selbst hineinstoßen werden.

  4. #12024
    Avatar von Amarok

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    Türkei schneidet US-Geheimdienste nach Putsch von Informationen ab


    Mit den Entlassungen in der Türkei verlieren die US-Geheimdienste wichtige Informanten. Den Diensten fehlen plötzlich die „Gesprächspartner“, wie Direktor Clapper sagte. Präsident Obama hatte dagegen betont, die Dienste hätten nicht die geringsten Informationen über den Putsch gehabt. Man fragt sich: Warum hat keiner der CIA-„Gesprächspartner“ etwas von den Ereignissen mitbekommen?


    Barack Obama und sein Stab im Jahr 2014. (Foto: Flickr/ P092414PS-0278 by The White House U.S. Government Works)

    Die Entlassungen der türkischen Regierung in der Armee und im Sicherheitsapparat sorgen für Nervosität bei den US-Geheimdiensten: Offenbar verlieren die CIA und die anderen Dienste einige wichtige Informanten, weil der türkische Präsident Erdogan ausgerechnet diese Personen verdächtigt, am Putschversuch gegen ihn beteiligt gewesen zu sein. Geheimdienstdirektor James Clapper beklagte sich am Donnerstag auf einer Sicherheitskonferenz in Aspen im US-Bundesstaat Colorado über den plötzlichen Brain-Drain der Dienste in der Türkei. Clapper sagte laut Reuters: „Viele unserer Gesprächspartner sind entlassen oder verhaftet worden.“

    Präsident Erdogan hatte in der Nacht zum Donnerstag per Dekret 1.684 Offiziere unehrenhaft aus den Streitkräften entlassen. 149 waren davon im Generalsrang. Man kann davon ausgehen, dass ein Teil dieser Leute „Gesprächspartner“ der US-Dienste waren – das wäre von der Größenordnung her darstellbar und der geostrategischen Bedeutung der Türkei angemessen.

    Clappers Aussage ist bemerkenswert: US-Präsident Barack Obama hatte erst vor wenigen Tagen erklärt, dass die US-Dienste nicht die leisesten Informationen über die Entwicklungen in der Türkei vor dem Putsch gehabt hätten. Wenn jedoch Clapper sagte, dass ihm viele seiner „Gesprächspartner“ abhanden gekommen sind, dann musste eigentlich eine viel harschere Reaktion aus Washington kommen. Denn dann waren alle der „Gesprächspartner“ völlig ahnungslos und somit unschuldig. Wenn dies nicht der Fall ist, muss man sich fragen, worüber die Dienste eigentlich mit ihren „Gesprächspartnern“ reden: Sollten auch nur einige wenige von dem Putschversuch gewusst haben, so wäre es in Verbund der Nato-Staaten erstaunlich, dass ausgerechnet die mit Milliarden finanzierten Dienste nichts das Geringste von dem vergleichsweise groß angelegten Putschversuch mitbekommen haben. Der Putsch hatte fast 200 Menschen das Leben gekostet und war unter allen türkischen Staatsstreich-Aktionen eine der bisher blutigsten.

    Dass die US-Dienste gar in den Putschversuch verwickelt sein könnten, haben die Amerikaner unmittelbar nach dem ersten Aufkommen solcher Spekulationen sofort und unmissverständlich dementiert.

    Clapper begründet seine Sorge nun mit einer möglichen Erschwernis im Kampf gegen den IS, weil sich die Dienste nun neue „Gesprächspartner“ im türkischen Sicherheitsapparat suchen müssen. Interessant in diesem Zusammenhang: Von der Nato, die von einem solchen Revirement eigentlich unmittelbar betroffen sei müsste, sind bisher keine derartigen Klagen gekommen. Offenbar ist die Kommunikation innerhalb der Nato stabiler als die der Dienste mit ihren Informanten. Clapper sprach trotzmde gleich für die Nato und sagte laut Reuters, die Entlassungen seien zweifellos ein Rückschlag und erschwerten die Zusammenarbeit mit dem Nato-Staat. Betroffen sei der gesamte Sicherheitsapparat.

    Der US-Geheimdienst CIA unterhält zudem einen Stützpunkt in der Türkei, von wo aus der Putschversuch maßgeblich gestartet worden war. Zudem gibt es amerikanische Horchposten in dem Land sowie ein Frühwarnradar für ein europäisches Raketenabwehrsystem.

    Die Türkei reagierte kühl auf Clappers Klage: Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu sagte am Freitag, dass die Armee nicht geschwächt werde: „Im Gegenteil – wenn die Armee gesäubert ist … wird sie vertrauenswürdiger sein, sauber und effektiv im Kampf.“ Cavusoglu sagte außerdem, die Beziehungen der Türkei zu Russland seien keine Alternative zur Nato und der Europäischen Union.

    Die türkische Öffentlichkeit ist überzeugt, dass der Putschversuch von den USA aus gesteuert wurde. In der deutschen Öffentlichkeit dominiert der Eindruck, dass Erdogan selbst der Putschist war und ist. So sagte der grüne Ministerpräsident Winfried Kretschmann im Beisein von Cem Özedmir in der FAZ: „Es ist gut, dass der Militärputsch niedergerungen werden konnte. Was wir aber jetzt in der Türkei erleben, ist ein ziviler Putsch.“

    http://www.deutsch-tuerkische-nachri...ormationen-ab/

  5. #12025
    Avatar von liberitas

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    Bombenanschlag in Bingöl. 5 Polizisten tot, 4 verletzt.

  6. #12026
    Avatar von Barbaros

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    Zitat Zitat von dayko2 Beitrag anzeigen
    Wann war das, wann hat er die Türkei verlassen?
    1999

  7. #12027
    Avatar von Amarok

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    Zitat Zitat von liberitas Beitrag anzeigen
    Bombenanschlag in Bingöl. 5 Polizisten tot, 4 verletzt.
    Hatte ich heute morgen schon mitbekommen. Wie es aussieht haben PKK-Kämpfer ein Fahrzeug dort abgestellt und auf eben einen Polizeikonvoi gewartet um ihn dann nur noch zu zünden.

    Da muss endlich was getan werden.

  8. #12028
    Avatar von Balta

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    Das Fahrzeug war sogar mit türkischen Flaggen beschmückt.

  9. #12029
    Avatar von liberitas

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    Verteidigungsminister streicht traditionelle Feiern zum "Tag der Streitkräfte" am 30. August als "unnötig".

  10. #12030
    Avatar von Jezersko

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    Zitat Zitat von Balta Beitrag anzeigen
    Das Fahrzeug war sogar mit türkischen Flaggen beschmückt.
    Gibt es denn keine PKK-Flagge?


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