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Nachrichten aus der Türkei

Erstellt von Amphion, 27.12.2013, 17:31 Uhr · 15.073 Antworten · 588.933 Aufrufe

  1. #2611
    Avatar von Lakedaemon

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    Zitat Zitat von Guerrier Beitrag anzeigen
    Dinge wie ein Großserbien, die Megali Idea oder das Ustasa Kroatien drehen sich auch in anderen Nationen des Balkans, im großen maße in den Köpfen der Menschen. Ein empor steigen der Albaner in diesen 2 punkten kann ich daher nicht beobachten.

    Greater Albania

    From Wikipedia, the free encyclopedia


    Greater Albania[1] is an irredentist concept of lands that are considered to form the national homeland by many Albanians,[2] based on claims on the present-day or historical presence of Albanian populations in those areas. In addition to the existing Republic of Albania, the term incorporates claims to regions in the neighbouring states, the areas include Kosovo and thePreševo Valley of Serbia, territories in southern Montenegro, northwestern Greece (the Greek regional units of Thesprotia and Preveza, referred by Albanians as Chameria, and other territories that were part of the Vilayet of Yanina during the Ottoman Empire[3][4][5][6][7]), and a part of western Republic of Macedonia.

    According to the Gallup Balkan Monitor 2010 report, the idea of a Greater Albania is supported by the majority of Albanians in Albania (63%), Kosovo (81%) and the Republic of Macedonia (53%), although the same report noted that most Albanians thought this unlikely to happen.[11][12]








    Albanien steht für Frieden. Jeden Albaner bitte für den Friedensnobelpreis nominieren, da sie alle für Frieden und Stabilität sorgen und stehen. rrofte Shqiperia Etnike meine albanischen Friedensstifter



    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von ZX 7R Beitrag anzeigen
    Nein, ich red nur von ihr.


    Versprach sie uns nicht, sie werde sehr früh heiraten,ihm ne gute strenge Muslimin sein und uns mit ihrer Abwesenheit beglücken?

    - - - Aktualisiert - - -


    Alphagrieche? Wieso, hast Du den größten und kannst wedeln damit?
    Ja hab letztens sogar in einen Spiegel geguckt und diesen gefragt. "Spieglein Spieglein an der Wand wer hat den größten im ganzen Land." Darauf antwortete mir der Spiegel "Du De_La_Greco"

    Ja was soll ich machen?

  2. #2612
    Avatar von ZX 7R

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    19.418
    Zitat Zitat von De_La_GreCo Beitrag anzeigen
    Greater Albania

    From Wikipedia, the free encyclopedia


    Greater Albania[1] is an irredentist concept of lands that are considered to form the national homeland by many Albanians,[2] based on claims on the present-day or historical presence of Albanian populations in those areas. In addition to the existing Republic of Albania, the term incorporates claims to regions in the neighbouring states, the areas include Kosovo and thePreševo Valley of Serbia, territories in southern Montenegro, northwestern Greece (the Greek regional units of Thesprotia and Preveza, referred by Albanians as Chameria, and other territories that were part of the Vilayet of Yanina during the Ottoman Empire[3][4][5][6][7]), and a part of western Republic of Macedonia.

    According to the Gallup Balkan Monitor 2010 report, the idea of a Greater Albania is supported by the majority of Albanians in Albania (63%), Kosovo (81%) and the Republic of Macedonia (53%), although the same report noted that most Albanians thought this unlikely to happen.[11][12]








    Albanien steht für Frieden. Jeden Albaner bitte für den Friedensnobelpreis nominieren, da sie alle für Frieden und Stabilität sorgen und stehen. rrofte Shqiperia Etnike meine albanischen Friedensstifter



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    Ja hab letztens sogar in einen Spiegel geguckt und diesen gefragt. "Spieglein Spieglein an der Wand wer hat den größten im ganzen Land." Darauf antwortete mir der Spiegel "Du De_La_Greco"

    Ja was soll ich machen?
    Wir haben ein Problem!

  3. #2613
    Avatar von TuAF

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    Konsequenz nach Attacke: Deutsch-Türkischer Fußballer Deniz Naki verlässt die Türkei

    Deutsch Türkische Nachrichten | 05.11.14, 12:30
    Der deutsch-türkische Fußballer Deniz Naki will nicht länger in der Türkei bleiben. Der Gençlerbirliği-Spieler hat beschlossen, seinen Süper Lig-Club zu verlassen. Der Grund ist ein rassistischer Angriff am vergangenen Wochenende. Nun fühlt sich der junge Mann nicht mehr sicher.





    Themen: Angriff, Ankara, Deniz Naki, Fussball, Genclerbirligi, IS, Islamischer Staat, Kobane, Rassismus, St. Pauli, Süper Lig, Türkei
    Das Thema Süper Lig ist für den deutsch-türkischen Spieler Deniz Naki abgeschlossen. (Foto: Flickr/ IMG_0120.jpg by Thomas Rodenbücher CC BY 2.0)

    Seine Äußerungen gegen den IS-Terror bescheren Deniz Naki bereits seit einem halben Jahr verbale Attacken. Jetzt wurde er am vergangenen Sonntag, den 2. November, von unbekannten Tätern in Ankara beleidigt, bedroht und brutal zusammengeschlagen. Der deutsch-türkische Fußballer erlitt dabei Verletzungen unter einem Auge und an einer Hand.
    „Ich wurde am Sonntag von drei unbekannten Personen angegriffen,die ich bisher nicht kenne. Diese bedrohten mich damit,dass dies die erste Warnung sei, ansonsten solle ich mehr Konsequenzen in Kauf nehmen“, schildert der 25-jährige kurdische Sportler auf seiner Facebook-Präsenz. „Das begründeten die ehrenlosen Hunde damit, dass man sowas wie mich in der Türkei nicht braucht und das ist zurückzuführen auf meine alevitisch-kurdische Herkunft!“
    Der Höhepunkt sei gewesen, dass die Angreifer ihn beleidigt hätten, weil er sich gegen den IS-Terror stelle und öffentlich seine Haltung zu den Geschehnissen in Shingal und Kobanê bekannt gegeben hätten. „Bisher wurde ich oft verbal attackiert und habe mich vor einigen Monaten dazu geäußert, aber dieser Angriff ist mit keinen Worten zu erklären“, so Deniz Naki weiter. Sein Vertrag sei nun aufgelöst worden und er käme zurück nach Deutschland. „Der Grund dafür ist, dass ich es nicht mehr mitansehen und erleben möchte, dass man in diesem Land noch nicht mal neutral Fußball spielen kann!!“

    Konsequenz nach Attacke: Deutsch-Türkischer Fußballer Deniz Naki verlässt die Türkei | DEUTSCH TÜRKISCHE NACHRICHTEN

  4. #2614
    Avatar von Tigerfish

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    Zitat Zitat von Allissa Beitrag anzeigen
    was ? almila und heraclius wollen heiraten ?

    Geht nicht. Almilla ist Nikos versprochen worden.

  5. #2615
    Avatar von Allih der Große

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    Zitat Zitat von TuAF Beitrag anzeigen
    Konsequenz nach Attacke: Deutsch-Türkischer Fußballer Deniz Naki verlässt die Türkei

    Deutsch Türkische Nachrichten | 05.11.14, 12:30
    Der deutsch-türkische Fußballer Deniz Naki will nicht länger in der Türkei bleiben. Der Gençlerbirliği-Spieler hat beschlossen, seinen Süper Lig-Club zu verlassen. Der Grund ist ein rassistischer Angriff am vergangenen Wochenende. Nun fühlt sich der junge Mann nicht mehr sicher.





    Themen: Angriff, Ankara, Deniz Naki, Fussball, Genclerbirligi, IS, Islamischer Staat, Kobane, Rassismus, St. Pauli, Süper Lig, Türkei
    Das Thema Süper Lig ist für den deutsch-türkischen Spieler Deniz Naki abgeschlossen. (Foto: Flickr/ IMG_0120.jpg by Thomas Rodenbücher CC BY 2.0)

    Seine Äußerungen gegen den IS-Terror bescheren Deniz Naki bereits seit einem halben Jahr verbale Attacken. Jetzt wurde er am vergangenen Sonntag, den 2. November, von unbekannten Tätern in Ankara beleidigt, bedroht und brutal zusammengeschlagen. Der deutsch-türkische Fußballer erlitt dabei Verletzungen unter einem Auge und an einer Hand.
    „Ich wurde am Sonntag von drei unbekannten Personen angegriffen,die ich bisher nicht kenne. Diese bedrohten mich damit,dass dies die erste Warnung sei, ansonsten solle ich mehr Konsequenzen in Kauf nehmen“, schildert der 25-jährige kurdische Sportler auf seiner Facebook-Präsenz. „Das begründeten die ehrenlosen Hunde damit, dass man sowas wie mich in der Türkei nicht braucht und das ist zurückzuführen auf meine alevitisch-kurdische Herkunft!“
    Der Höhepunkt sei gewesen, dass die Angreifer ihn beleidigt hätten, weil er sich gegen den IS-Terror stelle und öffentlich seine Haltung zu den Geschehnissen in Shingal und Kobanê bekannt gegeben hätten. „Bisher wurde ich oft verbal attackiert und habe mich vor einigen Monaten dazu geäußert, aber dieser Angriff ist mit keinen Worten zu erklären“, so Deniz Naki weiter. Sein Vertrag sei nun aufgelöst worden und er käme zurück nach Deutschland. „Der Grund dafür ist, dass ich es nicht mehr mitansehen und erleben möchte, dass man in diesem Land noch nicht mal neutral Fußball spielen kann!!“

    Konsequenz nach Attacke: Deutsch-Türkischer Fußballer Deniz Naki verlässt die Türkei | DEUTSCH TÜRKISCHE NACHRICHTEN
    Und sie heizen ihn weiter an...

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Guerrier Beitrag anzeigen
    Dinge wie ein Großserbien, die Megali Idea oder das Ustasa Kroatien drehen sich auch in anderen Nationen des Balkans, im großen maße in den Köpfen der Menschen. Ein empor steigen der Albaner in diesen 2 punkten kann ich daher nicht beobachten.
    Dinge wie die "Megali Idea" hörste in Griechenland von 0.1%-0.5% der Bevölkerung.
    Ist das in Albanien (im Hinblick auf Großalbanien) auch so?

  6. #2616
    Avatar von Yashar

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    Zitat Zitat von Allih der Große Beitrag anzeigen
    Dinge wie die "Megali Idea" hörste in Griechenland von 0.1%-0.5% der Bevölkerung.
    Ist das in Albanien (im Hinblick auf Großalbanien) auch so?
    Kommt drauf an. Also für mich kommt ein "Grossalbanien" gar nicht erst in Frage!
    Man muss sich nur fragen was man unter Grossalbanien versteht.
    Z.B das Gebiet, dass während des Serbien-Albanien Spiels auf der Flagge war ist für mich Grossalbanien weil es Landstriche beinhaltet in denen Albaner keine Mehrheit stellen.

    Ich persönlich bin z.B lediglich dafür, dass sich die mehrheitlich von Albanern bewohnten Gebiete zu einem Staat zusammenschliessen und für mich wäre das dann ein vereintes Albanien.
    Kein Grossalbanien.

    Ist das in Albanien (im Hinblick auf Großalbanien) auch so?
    Es sind schon sehr viele dafür aber auch sind viele dagegen. Jedenfalls sind es sicher mehr als die "Megali Idea Unterstützer".
    Aber das es so viele sind ist auch einfach begründet. Nicht mal die Hälfte der Albaner lebt im heutigen Albanien...
    Bei welcher Volksgruppe auf dem Balkan ist es auch so extrem? Soweit ich wüsste bei keiner.

  7. #2617

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    Zitat Zitat von Tigerfish Beitrag anzeigen
    Geht nicht. Almilla ist Nikos versprochen worden.
    Nikos hat seine Chance verloren, wegen rassistischen Aeusserungen und so...
    Heraclius ist zu alt.
    Ich werde schon 'nen passsenden Braeutigam für unser kleines Küken finden.

  8. #2618
    Guerrier
    Zitat Zitat von De_La_GreCo Beitrag anzeigen
    Greater Albania

    From Wikipedia, the free encyclopedia


    Greater Albania[1] is an irredentist concept of lands that are considered to form the national homeland by many Albanians,[2] based on claims on the present-day or historical presence of Albanian populations in those areas. In addition to the existing Republic of Albania, the term incorporates claims to regions in the neighbouring states, the areas include Kosovo and thePreševo Valley of Serbia, territories in southern Montenegro, northwestern Greece (the Greek regional units of Thesprotia and Preveza, referred by Albanians as Chameria, and other territories that were part of the Vilayet of Yanina during the Ottoman Empire[3][4][5][6][7]), and a part of western Republic of Macedonia.

    According to the Gallup Balkan Monitor 2010 report, the idea of a Greater Albania is supported by the majority of Albanians in Albania (63%), Kosovo (81%) and the Republic of Macedonia (53%), although the same report noted that most Albanians thought this unlikely to happen.[11][12]








    Albanien steht für Frieden. Jeden Albaner bitte für den Friedensnobelpreis nominieren, da sie alle für Frieden und Stabilität sorgen und stehen. rrofte Shqiperia Etnike meine albanischen Friedensstifter
    Zitat Zitat von Allih der Große Beitrag anzeigen
    Dinge wie die "Megali Idea" hörste in Griechenland von 0.1%-0.5% der Bevölkerung.
    Ist das in Albanien (im Hinblick auf Großalbanien) auch so?

    MEGALI IDEA



    Die Megali Idea (griechisch Megáli̱ Idéa Μεγάλη Ιδέα), die Große Idee, bezeichnet das Motto des griechischen Nationalismus bis etwa 1922[1], das die Vereinigung aller Teile der antiken griechischen Welt forderte.[2] Dabei war es den Unterstützern nicht von Bedeutung, ob in den entsprechenden Gebieten die Griechen die Bevölkerungsmehrheit bildeten oder nicht.
    Die „großgriechische Idee“ war vom späten 19. Jahrhundert bis ins frühe 20. Jahrhundert Grundlage der griechischen Außenpolitik und schien sich 1920 für kurze Zeit zu verwirklichen, bevor schließlich die damals mehrheitlich griechischsprachigen Regionen des westlichen Kleinasiens erneut an die Türkei abgetreten werden mussten.


    Geschichte

    Schon die griechischen Revolutionäre nach 1821, die das Byzantinische Reich zurückersehnten und ein hellenisches Großreich mit der Hauptstadt Konstantinopel zu gründen suchten, hingen dieser Idee an. Der erste, der die Megali Idea propagierte, war der Schriftsteller und Revolutionär Rigas Velestinlis. Von seinem Plan einer multiethnischen Republik blieb nach dem Beginn des Freiheitskrieges 1821 nur mehr der Wunsch nach Vereinigung aller Griechen in einem Nationalstaat.[3] Er zeichnete im Jahre 1791 in Bukarest die erste Landkarte über die Megali Idea, ließ sie im Jahre 1796 drucken und verteilte sie anschließend zunächst in Wien, später in den griechischsprachigen Gebieten des Osmanischen Reiches. Auf dieser Karte wurden der größte Teil der Länder der Balkanhalbinsel, Kreta, Rhodos, Thessaloniki, Zypern, die Ägäischen Inseln, Thrakien und Konstantinopel als „zu befreiende Gebiete“ gekennzeichnet.
    In jenen Tagen entstand eine Bewegung, die es sich – fernab der Absichten der meisten damaligen Griechen und auch bar jeder Aussicht auf Erfolg – zum Ziel gemacht hatte, die Megali Idea zu verwirklichen. Dessen ungeachtet gelang es der griechischen Regierung, die Erweiterung ihres Staatsgebietes Schritt für Schritt zu verwirklichen. Die Glorifizierung des Byzantinischen Reiches hatte sich zu einer unlösbaren Einheit mit dem Anspruch auf die historischen Räume des Griechentums verknotet.[3]
    Wichtigster Unterstützer der „Großen Idee“ war der griechische Politiker Eleftherios Venizelos, der als Ministerpräsident in den Balkankriegen von 1912 bis 1913 das griechische Territorium auszudehnen vermochte (von 64.657 km² auf 121.268 km²). Damals wurden der südliche Teil des Epirus, Kreta und der südliche Teil Makedoniens dem griechischen Staate angegliedert. Thessalien war bereits 1881 angeschlossen worden.
    Nach dem Sieg der Entente im Ersten Weltkrieg und dem Vertrag von Sèvres schien die Verwirklichung der „Großen Idee“ ein großes Stück näher gerückt zu sein: Der nördliche Teil von Epirus, die Inseln Imbros und Tenedos sowie Thrakien (jedoch nicht Konstantinopel) wurden Griechenland zugesprochen.
    Sir Basil Zaharoff spendete dem griechischen Staat 1920 eine halbe Milliarde Goldfranc für die Verwirklichung der Megali Idea.[4]
    Die Niederlage Griechenlands im Griechisch-Türkischen Krieg (1919–1922) war ein erheblicher Rückschlag für die Anhänger der nationalistischen Idee und zerschlug diese endgültig. Im Vertrag von Lausanne wurde festgelegt, dass Imbros und Tenedos zukünftig der Türkei angehören sollten. Griechenland verlor ebenso Nordepirus an Albanien, die Gegend um Smyrna (heute Izmir) in Kleinasien sowie Ostthrakien an die Türkei.
    Im Zuge des damaligen „Bevölkerungsaustausches“ von Griechen und Türken, der gewaltsamen Vertreibung der jeweiligen nationalen Minderheiten aufgrund der Konvention über den Bevölkerungsaustausch zwischen Griechenland und der Türkei, verschwand damit das seit fast drei Jahrtausenden in Kleinasien beheimatete Griechentum fast vollständig aus jener Region.
    Nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges erhielt Griechenland 1945 als Entschädigung für den Überfall Benito Mussolinis von Italien die griechisch besiedelte Inselgruppe des Dodekanes zugesprochen.
    Die Enosis, die Bestrebungen der griechischen Zyprioten zur Vereinigung mit Griechenland während des Zypernkonfliktes, geht auf die Megali Idea zurück.[5]
    Megali Idea [http://de.wikipedia.org/wiki/Megali_Idea]

    Schwirrt immer noch in den Köpfen vieler Griechen, inklusive der Griechischen forum ansässigen..











    Man schaue sich nur die Kommentare an.


    Wappen der Neonazistischen Goldenen Morgenröte

    Chrysi Avgi (griechisch Χρυσή Αυγή [xriˈsi avˈʝi], „goldene Morgendämmerung“[1] oder „goldene Morgenröte“[2]) ist eine neonazistische Partei in Griechenland.[3] Anführer der Chrysi Avgi ist Nikolaos Michaloliakos. Bei den griechischen Parlamentswahlen im Juni 2012 erzielte die Partei 6,92 % der Stimmen und zog mit 18 Sitzen in das Parlament ein.[4] Begründet wurde die Chrysi Avgi 1985 im Umfeld der seit 1980 erscheinenden gleichnamigen Zeitung. Seit 1993 ist sie als Partei registriert.
    Ideologie

    Positionen der Chrysi Avgi umfassen territoriale Ansprüche an Nachbarstaaten sowie eine Politik gegen Einwanderer. Die Partei vertritt den Standpunkt, dass sich die griechische Wirtschaft durch Ölbohrungen wieder erholen soll. Anderen Parteien gegenüber wird eine polemische Sprache angewendet. So ist diesbezüglich oft von Diebstahl und Korruption die Rede,[5] vor allem in Bezug auf das von der Troika verordnete Sparprogramm[6]. Zudem macht die Partei Stimmung gegen LGBT.[7] Die Partei diskriminiere Menschengruppen auf der Basis von Hautfarbe oder sexueller Orientierung und spreche ihnen universelle Rechte ab, so die Wissenschaftlerin Vassiliki Georgiadou von der Pantion-Universität Athen.[8] Mitglieder der Partei verehren den ehemaligen Diktator Ioannis Metaxas.[9][10]
    Es finden regelmäßig öffentliche Versammlungen tausender Anhänger der Chrysi Avgi, meist zum Jahrestag eines verstorbenen Nationalhelden oder als Protest um ehemalige griechische Gebiete, statt (z.B. der jährliche Protest „IMIA’ 96“, bei dem gegen die türkische Regierung und den türkischen Staat protestiert wird, da die Türkei Anspruch auf einige kleinere griechische Inseln erhebt, oder zum Gedenken des Falls von Konstantinopel).[11][12][13][14]
    In einem Interview mit Die Welt sagen Theodoros Koudounas und der Abgeordnete Ioannis Vouldis, die Partei strebe eine Revolution und eine neue Zivilisation an. Zu diesem Zweck sollten „nur noch Menschen rein griechischen Blutes“ Wahlrecht haben, wenn eines Tages die „Goldene Morgendämmerung“ an die Macht komme. Bis dahin sei es ein weiter Weg, denn sie würden mit niemandem koalieren und wollten die absolute Mehrheit. Zudem soll das Bildungssystem geändert werden, um aus Griechenlands Jugend „eine wahre Nation“ zu formen. Gegenwärtig seien die Griechen „nur ein Volk, nicht eine Nation – denn zur Nation gehört eine Vision“. Daher solle der Geschichtsunterricht revolutioniert werden, Altgriechisch würde Pflichtfach werden.[15]
    Charis Kousoumbris, ein früheres Parteimitglied, verfasste das Buch Geständnis eines Chrysi Avgi-Mitglieds (Η εξομολόγηση ενός Χρυσαυγίτη). Er schrieb darin, ihm sei vorgeschrieben worden, Adolf Hitlers Mein Kampf und die Schriften von Joseph Goebbels zu lesen, bevor er ein volles Mitglied der Partei geworden sei. In Kämpfen mit politischen Rivalen habe er Verletzungen davongetragen und sei dazu gezwungen worden, Gewalt gegenüber seinen Freunden anzuwenden, weil deren Meinung nicht mit dem Führer übereingestimmt habe.[16] Auch die Turner Diaries von William Luther Pierce wurden bereits von der Partei beworben.[17] Dimitri Psarras, Autor des Buchs Schwarzbuch Chrysi Avgi, sagte: „Diese Leute waren gewalttätig, lange bevor sie Mitglieder des Parlaments wurden. Es ist keine neo-faschistische oder extreme rechte Bewegung. Es ist die einzige Organisation in Griechenland, die Hitlerismus liebt und Alfred Rosenberg oder Goebbels liest. Gewalt ist für sie die Botschaft ihrer Politik“.[18]
    Am 25. August 2012 hielt Nikolaos Michaloliakos eine Rede vor Anhängern der Chrysi Avgi. Diese hielten Fackeln und sangen eine griechische Übersetzung des Horst-Wessel-Lieds. Die Versammelten riefen zudem „Blut und Ehre“, worauf sie Michaloliakos „Sturmtruppen“ nannte.[19] Das Horst-Wessel-Lied wurde auch bereits bei anderen Veranstaltungen der Partei abgespielt.[20] Laut der Partei gibt es einen Unterschied zum Hitlergruß und dem offiziellen Gruß der Partei, der angeblich "klassisch-dorisch" sei.[21]
    Jugendorganisation

    Die jugendlichen Anhänger der Chrysi Avgi („Antepithesi“) haben regelmäßig Versammlungen, so zum Beispiel das Fest der griechischen Jugend unter dem Motto „Nationalismus heißt Widerstand“. Die Partei versucht Workshops und Geschichtsunterricht[22] für Kinder zu etablieren, in denen sie für „nationales Bewusstsein“ und „griechische Ideale“ wirbt.[23][24][25] Für die Herausgabe des Magazins Resistance Hellas-Antepithesi arbeitete die Chrysi Avgi mit der National Alliance aus den USA zusammen.[26] In verschiedenen Schulen würden sich Gangs bilden, die ausländische Schüler und ihre Eltern mobben, sagte Nicodemos Maina Kinyua, Redakteur der Zeitschrift Asante. Im November 2012 brach eine Schlägerei zwischen albanischen und griechischen Schülern in einer Schule auf der Insel Kreta wegen eines Facebook-Events aus, das für eine Chrysí-Avgí-Versammlung warb - zwei Schüler kamen ins Krankenhaus. In derselben Schule war es bereits früher wegen nazistischer Parolen auf einer Tafel zum Kampf gekommen.[27] In vielen weiterführenden Schulen beherrscht die Partei die Schülervertretungen.[28] Zudem weist die Galazia Stratia (Blaue Armee), die von nationalistischen Hooligans ins Leben gerufen wurde, eine starke Verbindung zur Chrysi Avgi auf.[29][30] Zu den Unterstützern und Mitgliedern der Chrysi Avgi zählen auch zahlreiche Mitglieder der griechischen NSBM-Szene, darunter alle Mitglieder der Band Der Stürmer, [31][32][33][34] Aithir von Legion of Doom[35] sowie Giorgos „Kaiadas“ Germenis von Naer Mataron.[36][37] Die NSBM-Band Bannerwar hat auf ihrem Album To Honour Fatherland (‚Um [das] Vaterland zu ehren‘) einen Mäander abgebildet. Auf dem Cover des Albums Aima ke Timi (‚Blut und Ehre‘) der NSBM-Band Wolfnacht befindet sich ebenfalls ein Mäander und eine aufgehende Sonne.[38] Am 23. Juli 2012 wurde zudem Artemis Matthaiopoulos als Mitglied des Parlaments für die Stadt Serres gewählt, der auch gleichzeitig der Frontmann der Nazipunk-Band Pogrom ist.[39] Zu den Liedern der Band gehören Titel wie Sprecht griechisch oder sterbt, Auschwitz, welches antisemitische Inhalte aufweist,[40][41] oder Rock das Vaterland, das gegen Ausländer hetzt.[42]

    Aktionen und gewaltsame Ausschreitungen

    Anhänger der Chrysi Avgi auf einer Demonstration in Komotini


    Die Anhänger der Chrysi Avgi versuchen, ihre Ansichten nicht nur auf parlamentarischem Weg durchzusetzen, sondern auch mit gewalttätigen Ausschreitungen. Allein in den letzten Jahren, seit der Eurokrise, wurde die Partei in mehr als 300 Fällen des Angriffs auf Migranten beschuldigt.[68]
    Frühphase

    Antonios Androutsopoulos, (auch „Periandros“), damalige rechte Hand von Nikolaos Michaloliakos, attackierte am 16. Juni 1998, nach einer Kundgebung der Chrysi Avgi vor einem Athener Gerichtsgebäude, mehrere Aktivisten aus dem linken Spektrum, die an einer eigenen Kundgebung vor dem Gebäude teilgenommen hatten. Die Angreifer verwendeten dabei Holzprügel, unter den Opfern war Dimitris Kousouris,[69] der den Vorfall schwer verletzt überlebte. Androutsopoulos stellte sich, nach erfolgloser Beteiligung des Ethniki Ypiresia Pliroforion, im Jahr 2005 selbst.[70]
    In Thessaloniki und Athen wurden nach dem Fußballspiel zwischen Albanien und Griechenland im September 2004, das 2:1 endete, mehrere feiernde Albaner durch Anhänger der Chrysi Avgi schwer verletzt.
    Seit 2008

    Im Jahr 2008 warfen Angehörige der Partei Granaten in ein Zentrum für Einwanderer in Athen.[71]
    Im Mai 2011 kam es im Athener Stadtteil Agios Pandeleimon bei einer Demonstration, die von der Chrysi Avgi veranstaltet wurde, zu gewalttätigen, fremdenfeindlichen Ausschreitungen.[72]
    Im September 2011 wurde ein afghanischer Asylbewerber in Athen von einer Gruppe angegriffen. Darunter soll auch Themis Skordeli gewesen sein, die für die Chrysi Avgi kandidiert hat. Das Gerichtsverfahren wurde mehrere Mal verschoben. Skordeli ist Teil einer Athener „Anti-Migranten-Patrouille“.[73][74]
    Seit 2012

    Im März 2012 ließ die Partei mitteilen, dass sie sich für Landminen in der Evros-Region ausspricht. Zudem sollen Spezialkräfte gegen die hohe illegale Einwanderung eingesetzt werden, die jederzeit das Feuer auf die Flüchtlinge eröffnen können.[75]
    Im April 2012 veröffentlichte die Journalistin Xenia Kounalaki in der Tageszeitung Kathimerini einen Artikel mit dem Titel Banalität des Bösen. Dort riet sie dazu, keinen Dialog mit der Partei zu führen und die Partei aus allen Medien auszuschließen und zu verbieten. Fünf Tage später erschien auf der Internetseite der Chrysi Avgi der gesamte Lebenslauf der Journalistin und die Androhung eines Attentats gegen sie.[2] Der namenlose Autor fügte den Zusatz „Kommt Zeit, kommt Rat, kommt Attentat!“ hinzu.[76]
    Am 10. Mai 2012 nahm Wordpress nach etlichen Beschwerden die Seite der Chrysi Avgi vom Netz, die bis dato als Homepage diente. Offiziell wurde begründet, dass die Partei gegen die Richtlinien der Seite verstoßen habe.[77] Die Partei zog ihre Webseite einige Tage später auf einen anderen Server um.[78]
    Der Sprecher der Partei, Ilias Kasidiaris, sorgte im Juni 2012 in einer Live-Sendung für einen Eklat, als er die beiden Parlamentarierinnen Liana Kanelli und Rena Dourou angriff und auf eine von ihnen mehrmals einschlug. Um Kasidiaris zu beruhigen, sperrten ihn einige Helfer anschließend in einem Raum des Fernsehsenders ein. Der 31-Jährige ehemalige Soldat einer Spezialeinheit der griechischen Streitkräfte brach jedoch die Tür auf und floh. Die Polizei leitete die Suche nach ihm ein, die Staatsanwaltschaft erließ umgehend Haftbefehl. Gegen Kassidiaris läuft bereits ein Verfahren wegen illegalen Waffenbesitzes und Mittäterschaft bei einem Raubüberfall. Die Partei weigerte sich, Kasidiaris’ Entgleisung zu verurteilen. Kanelli habe zuerst angegriffen, teilte die Partei stattdessen mit und forderte eine Verurteilung der zuvor gefallenen Beleidigungen.[79][80] Kassidiaris verklagte sowohl den Fernsehsender ANT1, die beiden Frauen und einen weiteren Gesprächspartner der Talkshow.[81]
    Im Juli 2012 machte die Partei den Vorschlag, eine Blutbank nur für griechische Bürger einzurichten, indem sie Griechen dazu aufrief, ihr Blut nur für Griechen zu spenden, die Hilfe benötigen würden.[82] Im September 2012 errichteten Mitglieder der Partei mehrere Stände auf zentralen Plätzen in Athen, die dafür warben, Blut „nur für Griechen zu spenden“.[83] Auch Kasidiaris schloss sich dem Aufruf der Partei an - der Bund der griechischen Krankenhausärzte widersprach jedoch dem Vorschlag und gab an, dass alle Menschen Blut bekämen, auch wenn sie keine Griechen seien.[84]
    Im August 2012 lieferten sich einige Dutzend Unterstützer der Partei in der griechischen Hafenstadt Korinth Prügeleien mit der Polizei. Die Ausschreitungen richteten sich gegen die Unterbringung von 300 Migranten in einer Kaserne in der Stadt.[85] Ebenfalls im August gab es, einen Tag, nachdem ein 19-jähriger Iraker von fünf unbekannten Männern auf Motorrädern attackiert wurde und daran verstarb, einen Brandbombenanschlag auf ein Büro der Chrysi Avgi in Athen. Den Behörden nach wurde niemand dabei verletzt.[86] Ilias Kasidiaris drohte, mit Hunderten von Sympathisanten wiederzukommen.[87]
    In Athen wurde am 19. August 2012 der 32-jährige Hassan Mekki, ein Migrant dem Sudan, von Sympathisanten der Partei mit Eisenstangen angegriffen. Sie misshandelten Mekki und fügten ihm schwere Verletzungen auf seinem Rücken zu.[88][89]
    Ebenfalls im August 2012 griffen Sympathisanten der Partei eine Moschee in Piräus mit Rauchbomben an.[90][91]
    Im September 2012 kam es in Rafina zu gewalttätigen Angriffen auf Marktverkäufer mit vermeintlichem Migrationshintergrund durch Mitglieder der Chrysi Avgi, zuvor kontrollierten die Abgeordneten Giorgos „Kaiadas“ Germenis und Panagiotis Iliopoulos Verkaufslizenzen.[92] Germenis versuchte das Vorgehen im Nachhinein zu rechtfertigen: „Wir unternahmen einen Spaziergang über den Bazar und hörten den Problemen der kleinen Warenverkäufer zu und wir bemerkten, dass einige illegale Immigranten versuchten, ihre Sachen zu verkaufen ohne angemessene Lizenz. Wir informierten die Polizei und dann taten wir das, was Chyri Avgi tun muss“.[93] Yiorgos Christopoulos, der Bürgermeister von Rafina, hob hervor, dass die Verkäufer Verkaufslizenzen besaßen.[94] Der Chef der Polizeistation in Rafina wurde mittlerweile suspendiert, eine interne Untersuchung soll ermitteln, warum die Polizei nicht interveniert hat.[95]
    Der Abgeordnete Kostas Barbarousis führte ebenfalls im September 2012 einen Schlägertrupp zu einem Einwanderermarkt in der Kleinstadt Mesolongi. Barbarousis war bei diesen Übergriffen auf mehreren Videoaufnahmen zu sehen. Anschließend hatte er erklärt: „Wir haben heute hier für Ordnung gesorgt“.[96] Selbst der offizielle Leibwächter von Barbarousis, ein Polizist, wurde auf einem Video als Angreifer identifiziert.[97] Die Polizeiführung strich daraufhin allen 18 Abgeordneten der Fraktion den Personenschutz, der ihnen als gewählten Volksvertretern zusteht[98], das oberste Gericht hat die Aufhebung der politischen Immunität der drei beteiligten Parlamentarier gefordert[99]. Barbarousis’ Immunität wurde im Oktober 2012 durch das Parlament aufgehoben.[100]
    Im Oktober 2012 versuchten Abgeordnete der Chrysi Avgi und deren Anhänger, zusammen mit konservativen religiösen Führern, eine Theatervorstellung des Stücks Corpus Christi, welches das Christentum kritisiert und von Terrence McNally stammt, im Hytirio Theater zu stürmen. Christos Pappas, Abgeordneter der Chrysi Avgi, stieg während des Protests ungehindert in einen Polizeibus und befreite eigenhändig einen von der Polizei gefangengenommenen Demonstranten.[101][102] Neben Pappas, der mittlerweile von der Polizei verklagt wurde, nahmen auch die Abgeordneten Ilias Panagiotaros und Germenis am Protest teil. Die Polizei setzte Tränengas ein.[103] Panagiotaros wird beschuldigt, die Schauspieler des Stücks bedroht zu haben mit den Worten: „Eure Zeit wird kommen“. Der Regisseur Laertis Vassiliou berichtete von Morddrohungen und täglichen Telefonanrufen, die er und seine Mutter erhielten.[48] Der Pressesprecher der Partei, Ilias Kasidiaris erklärte, dass die Chrysi Avgi gewaltsam intervenieren werde, „wann immer die religiösen Gefühle und die kollektive Geschichte der Griechen beleidigt werde“. Während der Proteste wurde, nach eigener Angabe, auch der Journalist des Lifo Magazins Manolis Vamvounis von Demonstranten verprügelt.[104] Wie die griechische Online-Zeitung Ekathimerini berichtete, hat auch der hohe orthodoxe Geistliche Metropolit Pavlos Ioannou im nordgriechischen Siatista Drohanrufe erhalten. Ein Mitarbeiter von ihm habe die anonyme Botschaft erhalten, man werde „diesen Kommunisten verbrennen“. Daneben seien weitere Beschwerden und Drohungen von mutmaßlichen Unterstützern der Rechtsextremisten eingegangen. Metropolit Pavlos hatte die Partei als „unzivilisiert“ bezeichnet und erklärt, die Randale habe „weder etwas mit antiker griechischer Kultur noch mit dem Evangelium zu tun“.[105]
    Oktober 2012 wurde auch bekannt, dass die Partei, nach der Eröffnung von Suppenküchen und Lebensmittelausgaben an öffentlichen Plätzen nur für Griechen[106], eine eigene Arbeitsagentur einzurichten plant, die Arbeitsplätze ausschließlich an Griechen vermitteln soll. Hilfsbedürftige Personen sollen sich mit dem hellblauen, griechischen Personalausweis ausweisen.[107]
    Ebenfalls im Oktober 2012 unterbrachen die Abgeordneten der Chrysi Avgi eine Parlamentssitzung, indem sie Ioannis Maniatis von der PASOK und andere Abgeordnete als „Diebe, Betrüger und Ärsche“ bezeichneten, bevor sie den Saal verließen. Vorausgegangen waren mehrere Beleidigungen und eine Diskussion über die so genannte Lagarde-Liste.[108]
    Der Abgeordnete Panagiotaros stellte zudem im Oktober 2012 eine Anfrage an den Innenminister Evripidis Stylianidis, genaue Statistiken von Kindern mit Migrationshintergrund anzufertigen. Bereits während der Wahl im Juni 2012 äußerte er sich folgendermaßen: „Wenn die Chrysi Avgi ins Parlament gewählt wird, wird sie die Belegungszahlen von Krankenhäusern und Kindergärten nach Herkunftsland abfragen, um alle illegalen Immigranten und deren Kinder rauszuwerfen“.[109]
    Neben der Aufhebung von Barbarousis’ Immunität stimmte das griechische Parlament im Oktober 2012 auch für die Aufhebung der Immunität der drei Abgeordneten Panagiotis Iliopoulos, Giorgos Germenis und Ilias Kasidiaris.[110]
    Iliopoulos stellte im Oktober 2012 eine Anfrage an die Universität der Ägäis, wie viele Studierende in den Schlafräumen der Universität Ausländer und wie viele Studierende Griechen seien.[111]
    Im selben Monat las Kasidiaris während einer laufenden Debatte im Parlament Passagen aus der antisemitischen Fälschung Protokolle der Weisen von Zion vor.[112]
    Im November 2012 wurde der SKAI-Reporter Michael Tezari von mutmaßlichen Mitgliedern der Chrysi Avgi angegriffen, als er über Demonstrationen gegen Immigranten berichten wollte. Laut der Internetzeitung Ekathimerini wurden 12 Menschen im Viertel Agios Pandeleimon festgenommen. Terazi wurde von einer Gruppe umstellt, als er mit Hilfe seines Mobiltelefons berichten wollte, und wurde auf den Kopf geschlagen. Sein Mobiltelefon und auch sein Presseausweis wurden gestohlen.[113]
    Nach hunderten Beschwerden sperrte Facebook im November 2012 die Profile von einigen Abgeordneten und Parteimitgliedern der Chrysi Avgi[114], da ihre Netzpräsenz von Facebook als „nicht den Richtlinien entsprechend, rassistisch, Gewalt verherrlichend und faschistisch eingestuft“ wurde. Die Partei reagierte darauf mit einer Strafanzeige bei der Polizeiabteilung für Verbrechen im Internet.[115]
    Ende November 2012 entrollte der Abgeordnete Pappas während einer Versammlung der Chrysi Avgi auf der Insel Kreta die Flagge der griechischen Militärdiktatur, das belegt Videomaterial, das den Behörden in Iraklio vorliegt. Des Weiteren bedrohte der Abgeordnete Ilias Kasidiaris Gegendemonstranten mit dem Tod.[116]
    Im Dezember 2012 versuchten zwei Abgeordnete der Chrysi Avgi, bewaffnet ins Parlament zu gelangen. Dies geschah in derselben Woche, nachdem die Sicherheitsvorkehrungen im Parlament, auf die Initiative von Vangelis Meimarakis, verschärft worden waren.[117] Acht der achtzehn gewählten Parlamentsmitglieder der Partei besitzen Lizenzen für Schusswaffen.[118]
    Ende Dezember 2012 wurde Dimitris Stratoulis, Mitglied des Parlaments und der SYRIZA – Enotiko Kinoniko Metopo, während eines Fußballspiels im olympischen Stadion von drei mutmaßlichen Mitgliedern der Chrysi Avgi angegriffen.[119][120]
    Kurz nach Weihnachten 2012 sperrte das Videoportal YouTube ein Video, in dem die Partei nur Griechen ein frohes Weihnachtsfest wünschte und gleichzeitig Wünsche äußerte, wie sie sich Athen vorstellt. Laut YouTube fördert das Video rassistische Ideen.[121] Im Juni 2013 sperrte das Videoportal den Kanal von Ilias Kasidiaris.[122]
    Seit 2013

    Im Januar 2013 griffen in Kavala 30 Anhänger der Partei das Auto des türkischen Diplomaten İlhan Şener an.[123]
    Eleni Zaroulia, die Frau von Nikolaos Michaloliakos, ebenfalls Mitglied des Parlaments und in der europäischen Kommission für Gleichheit und Nicht-Diskriminierung[124], nannte in einer laufenden Parlamentssitzung Immigranten „Untermenschen“, die alle Sorten von Krankheiten übertragen würden.[125] Im Januar 2013 protestierten dagegen mehrere Abgeordnete des europäischen Parlaments.[126]
    Mitte Januar 2013 wurde in Athen ein 27-jähriger pakistanischer Mann von zwei Männern getötet. Bei Hausdurchsuchungen bei den mutmaßlichen Tätern wurden Messer und Flyer der Partei gefunden.[127] Die beiden Täter wurden zu lebenslänglichen Haftstrafen verurteilt.[128]
    Im Februar 2013 musste die Direktorin eines Krankenhauses in Tripoli ihren Posten aufgeben, weil sie Mitgliedern der Partei erlaubt hatte, die Papiere von Krankenschwestern zu kontrollieren, um zu prüfen, ob diese illegal seien.[129][130] Vier bulgarische Krankenschwestern mussten ebenfalls das Hospital verlassen. Zwei Monate später kam es erneut zu einem Zwischenfall in einem Krankenhaus in Kalamata, an dem sich das Mitglied des Parlaments Dimitris Koukoutsis beteiligte. Dabei kam es im Krankenhaus auch zu Auseinandersetzungen mit Roma, die dort einen jungen Mann behandeln ließen, der zuvor Opfer eines rassistischen Angriffs geworden war.[131][132]
    In Bezug auf einen Gedenktag zum Holocaust sagte der Abgeordnete der Partei, Ioannis Lagos, es sei inakzeptabel, dieses Ereignisses im Detail zu gedenken und die griechischen Nationalhelden dabei zu ignorieren.[133]
    Im März 2013 veröffentlichte der Kanal 4 News ein Video von Konstantinos Georgousis, welches das Mitglied Alexandros Plomaritis zeigt, wie er die Aussage trifft, Migranten zu Seife zu verarbeiten und Lampenschirme aus deren Haut machen zu wollen.[134]
    Ende März 2013 versammelten sich 500 Anhänger der Partei vor dem TV-Sender Mega TV, um gegen die Ausstrahlung einer türkischen Serie am griechischen Unabhängigkeitstag zu protestieren. Am Schluss der Veranstaltung warfen die Abgeordneten Kasidiaris, Pappas und Panagiotaros Eier und Joghurt gegen das Gebäude und verbrannten eine türkische Flagge. Pappas urinierte zusätzlich an den Eingang des Gebäudes, wie die Zeitung Ta Nea berichtete.[135]
    Der Europarat zeigte sich im April 2013 besorgt über die im Zuge der Chrysi-Avgi-Wahlerfolge zunehmende Gewalt gegen Migranten in Griechenland.[136]
    Am 6. Mai 2013 wurde ein 14-jähriger Afghane von drei Angreifern mit einer zerbrochenen Bierflasche verletzt. Sie fügten dem Jungen schwere Verletzungen im Gesicht zu, das mit 300 Stichen genäht werden musste. Die mutmaßlichen Täter trugen T-Shirts der Chrysi Avgi.[137]
    Ebenfalls im Mai 2013 wurde ein namentlich nicht bekannter Abgeordneter der Partei mit einer Waffe auf dem Beifahrersitz seines Autos von einem Polizisten gebeten, diese zu entfernen.[138]
    Im Juli 2013 beschimpfte das Chrysi-Avgi-Mitglied Dimitris Koukoutsis Parteimitglieder von SYRIZA als „vermummte Mörder“, die „Athen niederbrennen“ würden. Im Anschluss bot er, nach weiterem Fluchen, einzelnen Mitgliedern der Partei eine Schlägerei an.[139]
    Einige Mitglieder der Partei versuchten, sich solidarisch mit der griechischen Arbeiterklasse zu erklären. So gab es im August 2013 einen Besuch in Perama, einem Arbeiterviertel in Piräus.[140]
    Im September 2013 griffen 50 Mitglieder der Chrysi Avgi Mitglieder der kommunistischen Partei KKE in Athen an. Die Angreifer trugen dabei Helme, Brechstangen und Knüppel. 9 Mitglieder der KKE wurden mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.[141][142]
    Im Februar 2014 grüßte das Partei- und Parlamentsmitglied Michalis Arvanitis auf einer Veranstaltung Anhänger der Partei mit dem Hitlergruß.[143]
    Im März 2014 verließ das Partei- und Parlamentsmitglied Chrysovalantis Alexopoulos die Partei und schrieb einen Erklärungsbrief an das griechische Parlament. Seitdem sitzt er als unabhängiger Abgeordneter im Parlament.[144]
    Angriff auf den Bürgermeister von Athen

    Im April 2013 verletzte der Abgeordnete Giorgos Germenis beim Versuch, den amtierenden Bürgermeister von Athen Giorgos Kaminis zu attackieren, ein 12-jähriges Mädchen.[145] Germenis wird auch beschuldigt, dass er versucht hätte, eine Schusswaffe zu ziehen.[146] Vorausgegangen waren gewalttätige Auseinandersetzungen über Lebensmittelausgaben der Partei auf dem Syntagma-Platz, die nur an griechische Bürger ausgeteilt werden sollten.[147][148][149][150][151]
    Ermordung des Musikers Pavlos Fyssas

    Im September 2013 wurde bei Auseinandersetzungen in dem Athener Vorort Keratsini der linke Aktivist und Hip-Hop-Musiker Pavlos Fyssas (Killah P) von Giorgos Roupakias, einem Chrysi-Avgi-Mitglied, erstochen.[152][153] Zuvor war es zu einem Angriff von 15 Mitgliedern der Chrysi Avgi gekommen.[154][155][156] Der Bürgermeister von Keratsini, einer Vorstadt von Piräus und Athen, Loukas Tzannis, bestätigte die Verwicklung von weiteren Angehörigen der Chrysi Avgi in den Vorfall.[157] Der Chefarzt der neurochirurgischen Klinik, Papanikolaou, sagte, dass die Wunden des Opfers auf eine Tötungsabsicht des Täters hinweisen.[158] Der amtierende Minister für öffentliche Ordnung und Bürgerschutz Nikos Dendias ordnete an, allen 18 Abgeordneten der Chrysi Avgi und den örtlichen Parteibüros den öffentlichen Schutz zu entziehen. Zudem kündigte er an, dass laufende Verfahren gegen Mitglieder der Partei beschleunigt werden sollen.[159] Nach dem Vorfall gab es in Griechenland größere Proteste gegen die Partei.[160][161]
    Als „Racheakt“ für die Tötung von Fyssas erschossen Unbekannte von einem fahrenden Motorrad aus zwei Mitglieder der Chrysi Avgi. Die Kämpfenden revolutionären Volkskräfte, eine bislang unbekannte Gruppe griechischer Linksextremisten, bekannten sich zu der Tat.[162]
    Im Januar 2014 berichteten Ermittlungsbehörden über tausende Fotos und hunderte Videos, bei denen Mitglieder der Partei mit dem Hitlergruß oder Waffen posieren. In diesem Zusammenhang tauchte auch ein Foto von Roupakias auf.[163]
    Am 2. Februar 2014 verwüsteten Anhänger der Partei das für Fyssas errichtete Mahnmal in der Athener Vorstadt Keratsini.[164]
    goldene Morgendämmerung

    Zeig mir eine vergleichbare Partei mit diesem Stimmenanteil in Albanien.

    Noch ein paar Videos von den Demokratischen und Freiheitlichen Griechen


















    Auch hier strotzen die Griechischen Kommentare von friedfertigkeit, Intelligenz und Freiheitlichen denken.



    Die Griechen sind wirklich ein Musterbeispiel für den Balkan, wir sollten uns ein Beispiel an ihnen nehmen.

  9. #2619
    Avatar von Tigerfish

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    Zitat Zitat von dayko2 Beitrag anzeigen
    Nikos hat seine Chance verloren, wegen rassistischen Aeusserungen und so...
    Heraclius ist zu alt.
    Ich werde schon 'nen passsenden Braeutigam für unser kleines Küken finden.
    Tamam Big Mama.

  10. #2620
    Avatar von Nikos

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    Zitat Zitat von Guerrier Beitrag anzeigen
    [...]
    - Eine Hand voll Internet-Videos
    - Die griechische Außenpolitik von vor 90 Jahren
    - Die rechtsextreme Partei mit fast allen Abgeordneten im Gefängnis

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