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Nachrichten aus der Türkei

Erstellt von Amphion, 27.12.2013, 17:31 Uhr · 15.073 Antworten · 588.633 Aufrufe

  1. #2891
    Avatar von Balta

    Registriert seit
    14.07.2014
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    5.246
    Zitat Zitat von Amarok Beitrag anzeigen
    Bist du dir sicher, dass sie von der AKP abgesprungen sind? Es würde eher sinn machen, wenn sie von der CHP abgesprungen wären und dann rüber zur MHP. Diese beiden Partein teilen sich sogar zeitweise ihre Stimmen bzw. bilden für mich so sieht es aus eine Geheime Koalition. Bei der MHP und der CHP gibt es viele Verbindungen.
    Von der AKP sind insgesamt 2,7 Mio Wähler abgesprungen die CHP konnte nur um 300 Tausend Neue Wähler zulegen während die MHP 2,3-2,5Mio Neue Wähler hat. Über 30% der AKP sind ex-MHP Wähler daher ist es auch völlig normal das sie wieder in die Partei zurückkehren werden mit der sie sich am nächsten Identifizieren können.

    Die MHP hätte noch viel mehr rausholen können aber BahCHEli verfolgte eine Soft Politik aber trotzdem ist die MHP in ausnahmslos fast allen Städten auf dem 2. Platz mit 3-5% weniger als die AKP 2015 wird das entscheidende Jahr werden.

  2. #2892
    Guerrier
    Kampf gegen den IS

    Türkei und USA trainieren gemeinsam syrische Rebellen



    Um im Kampf gegen den IS härter vorgehen zu können, haben USA und Türkei eine gemeinsame Ausbildungsmission verabredet: In Zentralanatolien wollen sie 2000 gemäßigte syrische Rebellen trainieren. Ankara - Türkische und amerikanische Streitkräfte wollen 2000 gemäßigte syrische Rebellen in der Türkei trainieren, um sie für den Kampf gegen den Islamischen Staat (IS) zu stärken. Das gab ein Sprecher des türkischen Verteidigungsministeriums am Montag bekannt. Die Ausbildung solle auf einem Stützpunkt in der Stadt Kirsehir in Zentralanatolien stattfinden. Insgesamt sollen im Rahmen der US-Militäraktion 5000 syrische Rebellen in diversen Ländern ausgebildet werden, um gegen den IS zu vorzugehen.Im Oktober hatte die Türkei bereits ihre Bereitschaft signalisiert, syrische Rebellen im Rahmen der US-geführten Militäroffensive gegen den Islamischen Staat auszubilden und auszurüsten. Die Anzahl der Rebellen und Trainingsort waren jedoch nicht bekannt.US-Vizepräsident Joe Biden hatte sich am Wochenende mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Istanbul getroffen, um die Rolle der Türkei im Kampf gegen den IS zu beraten. Bei dem Treffen betonte Biden die wichtigeRolle der Türkei im Kampf gegen den IS.Der IS hat weite Teile im Irak und in Syrien unter seine Kontrolle gebracht und über die Landesgrenze hinweg ein "Kalifat" errichtet. Seit geraumer Zeit wird der IS von einer von den USA geführten internationalen Militärallianz aus der Luft angegriffen.



    Verschärfung des Demonstrationsrechts: Türkei erleichtert Schusswaffengebrauch für Polizei


    Polizeiaktion gegen Kurdenproteste: Neue Härte gegen Demonstranten


    Ankara reagiert auf die Kurdenunruhen: Die Erdogan-Regierung will es der Polizei erleichtern, mit Schusswaffen gegen Demonstranten vorzugehen. Auch das Strafrecht soll verschärft werden.


    Ankara - Die türkische Regierung will den Schusswaffengebrauch der Polizei bei Demonstrationen erleichtern und das Strafrecht verschärfen. Wie türkische Medien am Dienstag unter Berufung auf einen Gesetzentwurf der Regierung im Parlament berichteten, soll es den Beamten unter anderem erlaubt werden:



    • zur Abwehr von Molotowcocktails und Feuerwerkskörpern bei Kundgebungen zur Waffe zu greifen.
    • Die Teilnahme an Demonstrationen, bei denen verbotene Gegenstände wie Steinschleudern auftauchen, soll demnach mit bis zu vier Jahren Haft bestraft werden können.
    • Das Mitführen von Plakaten, Transparenten oder Postern, die von den Behörden als Zeichen verbotener Organisationen gewertet werden, soll mit bis zu drei Jahren Haft bestraft werden.
    • Vermummte Demonstranten, die an einer als Unterstützungsaktion für eine Terrororganisation gewerteten Kundgebung teilnehmen, müssen mit bis zu fünf Jahren Haft rechnen.
    • Um mutmaßliche Straftäter besser identifizieren zu können, kann die Polizei künftig in ihren Wasserwerfern eingefärbtes Wasser verwenden.



    Die geplanten Maßnahmen sind unter anderem eine Reaktion des Staats auf die jüngsten Kurdenunruhen vom Oktober, die sich gegen die türkische Haltung im Syrien-Konflikt richteten und bei denen mehr als 40 Menschen starben. Kritiker werfen der türkischen Regierung vor, mit den neuen Befugnissen für die Polizei das Demonstrationsrecht einzuschränken.
    Die EU hatte bereits nach den Gezi-Unruhen im vergangenen Jahr das teilweise brutale Vorgehen der türkischen Sicherheitskräfte gegen Demonstranten kritisiert.



    Kampf gegen "Islamischen Staat": Türkei will Irak militärische Unterstützung anbieten



    AFP / Iraqi Prime Minister's Office
    Türkischer Premier Davutoglu (l.) mit irakischem Kollegen Abadi: Gemeinsame Sachen?


    Die Türkei erwägt den Irak im Kampf gegen die Terrormiliz IS zu unterstützen - mit Waffen und bei der Ausbildung von Regierungstruppen. In der Türkei seien zudem schon tausend Dschihadisten abgefangen worden.


    Bagdad - Im Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) hat die Türkei dem Irak militärische Unterstützung angeboten. Seine Regierung wolle einen entsprechenden Vorschlag des türkischen Regierungschefs Ahmet Davutoglu prüfen, sagte Iraks Ministerpräsident Haidar Al-Abadi nach einem Treffen der beiden Politiker in Bagdad. Man wolle diskutieren, ob in der Türkei Kämpfer der geplanten irakischen Nationalgarde ausbildet werden - auch eine Bewaffnung stehe zur Debatte.


    Davutoglu erklärte, die Türkei sei im Kampf gegen den Terrorismus auch zu einer Geheimdienstkooperation mit dem Irak bereit. Damit gehen der Irak und die Türkei einen Schritt aufeinander zu, nachdem die Beziehungen der beiden Nachbarn lange angespannt waren. In den vergangenen Wochen hatte sich der mehrheitlich schiitische Irak auch an das sunnitische Königreich Saudi-Arabien angenähert. Alle Länder der Region betrachten den IS mittlerweile als große Gefahr für die eigene Sicherheit. Einreiseverbote für 7000 Verdächtige
    Auch im eigenen Land sieht Ankara Fortschritte im Kampf gegen den militanten Islamismus: Mehr als tausend mutmaßliche Extremisten seien bisher beim Versuch festgenommen worden, über die Türkei ins Bürgerkriegsland Syrien zu gelangen. Viele ausländische Kämpfer von radikalen Gruppen wie dem Islamischen Staat (IS) gelangen über die etwa 900 Kilometer lange Grenze von der Türkei nach Syrien. Auch aus Deutschland und anderen EU-Staaten haben sich Hunderte Kämpfer auf diesem Weg dem IS angeschlossen. Nach Kritik des Westens an Lücken in der türkischen Grenzüberwachung hatten die Behörden ihre Kontrollen in den vergangenen Monaten verschärft.
    Die Zusammenarbeit mit westlichen Geheimdiensten beim Informationsaustausch über mutmaßliche Dschihadisten funktioniert nach Angaben der türkischen Regierung inzwischen weit besser als in der Vergangenheit. "Heute bekommen wir geheimdienstliche Hinweise aus aller Welt", sagte ein türkischer Regierungsvertreter.


    Türkische Regierung will vor Einbürgerung Moral prüfen

    Die Regierung in Ankara plant neue Regelungen für die Vergabe der türkischen Staatsbürgerschaft. Das Gesetzespaket sieht auch härtere Strafen für Demonstranten vor.



    Ein frisch vermähltes Paar in Antakya, Türkei


    Die islamisch-konservative Regierung in Ankara will ausländische Ehepartner von Türken künftig vor einer Einbürgerung moralisch überprüfen. Demnach sollen sie nur noch einen türkischen Pass erhalten, wenn sie nicht gegen die "allgemeine Moral" verstoßen haben, wie aus einem Gesetzesentwurf der Regierungspartei AKP hervorgeht.
    Bisher war unter anderem das Zuwiderhandeln gegen die "öffentliche Ordnung" ein Hindernis für die Einbürgerung. Was genau unter dem Begriff "allgemeine Moral" zu verstehen ist oder wie sie überprüft werden soll, erläutert der Entwurf nicht. Das Parlament will in dieser Woche über den Entwurf beraten.


    Die Regierung will außerdem härter gegen gewalttätige Demonstranten vorgehen. So sieht das Gesetzespaket etwa vor, dass Molotowcocktails und Feuerwerkskörper in Zukunft als Schusswaffen definiert werden. Wer Schlagstöcke, Steine oder ähnliche Gegenstände mit sich führt oder sich vermummt, muss mit bis zu vier Jahren Gefängnis rechnen. Demonstranten, die Transparente verbotener Organisationen mit sich führen, können mit bis zu drei Jahren Haft bestraft werden.
    Polizisten soll Waffeneinsatz erleichtert werden

    Gleichzeitig soll der Schusswaffengebrauch der Polizei bei Demonstrationen erleichtert werden. Den Beamten soll unter anderem erlaubt werden, zur Abwehr von Molotowcocktails und Feuerwerkskörpern zur Waffe zu greifen.

    Die geplanten Maßnahmen sind unter anderem eine Reaktion des Staats auf die jüngsten Kurdenunruhen vom Oktober, die sich gegen die türkische Haltung im Syrien-Konflikt richteten und bei denen mehr als 40 Menschen starben. Kritiker werfen der türkischen Regierung vor, mit den neuen Befugnissen für die Polizei das Demonstrationsrecht einzuschränken. Die EU hatte bereits nach den Gezi-Unruhen im vergangenen Jahr das teilweise brutale Vorgehen der türkischen Sicherheitskräfte gegen Demonstranten kritisiert.


    Zitat Zitat von De_La_GreCo
    Wie haben wir denn die diskussion entfacht bzg der megali idea etc?? Weil du behauptet hast das der nationalismus in cro srb und gr im vergleich zu albanien sehr hoch ist. Das in albanien ebenfalls der nationalismus stark ausgepraegt ist habe ich dir bewiesen. Ergo ist deine aussage ala " es ist dumm das ein balkaner ein anderes balkanland nationalistisch nennt" fuer die katz
    Ist zwar schon ne Weile her, möchte seinen dümmlichen Wiederspruch jedoch nicht so stehen lassen und anhand eines einfachen Zitates diesen verdeutlichen.

    Zitat Zitat von Guerrier
    Siehst du deine Dummheit erkennst du sie spürst du sie. Nein? Dann jetzt mal die grauen Zellen anstrengen, wen du noch weist wie das geht. Ich sagte nicht das es Dumm ist bezüglich des Nationalismus ein anderes Land zu kritisieren, jedoch wen das eigene Land in etwa den gleichen Grad an Nationalismus besitzt zu sagen das das andere Nationalistischer ist, halte ich für Dumm und töricht. Vorallem wen man sich im Balkan aufhält wo so gut wie jedes Land scheiße am stecken hat.
    Lese erstmal einen Beitrag bevor du ihn kommentierst. So vermeidest du dir ins' eigene Knie zu schießen

  3. #2893
    Avatar von Iron

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    1.243
    Zitat Zitat von Guerrier Beitrag anzeigen
    Kampf gegen den IS

    Türkei und USA trainieren gemeinsam syrische Rebellen



    Um im Kampf gegen den IS härter vorgehen zu können, haben USA und Türkei eine gemeinsame Ausbildungsmission verabredet: In Zentralanatolien wollen sie 2000 gemäßigte syrische Rebellen trainieren. Ankara - Türkische und amerikanische Streitkräfte wollen 2000 gemäßigte syrische Rebellen in der Türkei trainieren, um sie für den Kampf gegen den Islamischen Staat (IS) zu stärken. Das gab ein Sprecher des türkischen Verteidigungsministeriums am Montag bekannt. Die Ausbildung solle auf einem Stützpunkt in der Stadt Kirsehir in Zentralanatolien stattfinden. Insgesamt sollen im Rahmen der US-Militäraktion 5000 syrische Rebellen in diversen Ländern ausgebildet werden, um gegen den IS zu vorzugehen.Im Oktober hatte die Türkei bereits ihre Bereitschaft signalisiert, syrische Rebellen im Rahmen der US-geführten Militäroffensive gegen den Islamischen Staat auszubilden und auszurüsten. Die Anzahl der Rebellen und Trainingsort waren jedoch nicht bekannt.US-Vizepräsident Joe Biden hatte sich am Wochenende mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Istanbul getroffen, um die Rolle der Türkei im Kampf gegen den IS zu beraten. Bei dem Treffen betonte Biden die wichtigeRolle der Türkei im Kampf gegen den IS.Der IS hat weite Teile im Irak und in Syrien unter seine Kontrolle gebracht und über die Landesgrenze hinweg ein "Kalifat" errichtet. Seit geraumer Zeit wird der IS von einer von den USA geführten internationalen Militärallianz aus der Luft angegriffen.



    Verschärfung des Demonstrationsrechts: Türkei erleichtert Schusswaffengebrauch für Polizei


    Polizeiaktion gegen Kurdenproteste: Neue Härte gegen Demonstranten


    Ankara reagiert auf die Kurdenunruhen: Die Erdogan-Regierung will es der Polizei erleichtern, mit Schusswaffen gegen Demonstranten vorzugehen. Auch das Strafrecht soll verschärft werden.


    Ankara - Die türkische Regierung will den Schusswaffengebrauch der Polizei bei Demonstrationen erleichtern und das Strafrecht verschärfen. Wie türkische Medien am Dienstag unter Berufung auf einen Gesetzentwurf der Regierung im Parlament berichteten, soll es den Beamten unter anderem erlaubt werden:



    • zur Abwehr von Molotowcocktails und Feuerwerkskörpern bei Kundgebungen zur Waffe zu greifen.
    • Die Teilnahme an Demonstrationen, bei denen verbotene Gegenstände wie Steinschleudern auftauchen, soll demnach mit bis zu vier Jahren Haft bestraft werden können.
    • Das Mitführen von Plakaten, Transparenten oder Postern, die von den Behörden als Zeichen verbotener Organisationen gewertet werden, soll mit bis zu drei Jahren Haft bestraft werden.
    • Vermummte Demonstranten, die an einer als Unterstützungsaktion für eine Terrororganisation gewerteten Kundgebung teilnehmen, müssen mit bis zu fünf Jahren Haft rechnen.
    • Um mutmaßliche Straftäter besser identifizieren zu können, kann die Polizei künftig in ihren Wasserwerfern eingefärbtes Wasser verwenden.



    Die geplanten Maßnahmen sind unter anderem eine Reaktion des Staats auf die jüngsten Kurdenunruhen vom Oktober, die sich gegen die türkische Haltung im Syrien-Konflikt richteten und bei denen mehr als 40 Menschen starben. Kritiker werfen der türkischen Regierung vor, mit den neuen Befugnissen für die Polizei das Demonstrationsrecht einzuschränken.
    Die EU hatte bereits nach den Gezi-Unruhen im vergangenen Jahr das teilweise brutale Vorgehen der türkischen Sicherheitskräfte gegen Demonstranten kritisiert.



    Kampf gegen "Islamischen Staat": Türkei will Irak militärische Unterstützung anbieten



    AFP / Iraqi Prime Minister's Office
    Türkischer Premier Davutoglu (l.) mit irakischem Kollegen Abadi: Gemeinsame Sachen?


    Die Türkei erwägt den Irak im Kampf gegen die Terrormiliz IS zu unterstützen - mit Waffen und bei der Ausbildung von Regierungstruppen. In der Türkei seien zudem schon tausend Dschihadisten abgefangen worden.


    Bagdad - Im Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) hat die Türkei dem Irak militärische Unterstützung angeboten. Seine Regierung wolle einen entsprechenden Vorschlag des türkischen Regierungschefs Ahmet Davutoglu prüfen, sagte Iraks Ministerpräsident Haidar Al-Abadi nach einem Treffen der beiden Politiker in Bagdad. Man wolle diskutieren, ob in der Türkei Kämpfer der geplanten irakischen Nationalgarde ausbildet werden - auch eine Bewaffnung stehe zur Debatte.


    Davutoglu erklärte, die Türkei sei im Kampf gegen den Terrorismus auch zu einer Geheimdienstkooperation mit dem Irak bereit. Damit gehen der Irak und die Türkei einen Schritt aufeinander zu, nachdem die Beziehungen der beiden Nachbarn lange angespannt waren. In den vergangenen Wochen hatte sich der mehrheitlich schiitische Irak auch an das sunnitische Königreich Saudi-Arabien angenähert. Alle Länder der Region betrachten den IS mittlerweile als große Gefahr für die eigene Sicherheit. Einreiseverbote für 7000 Verdächtige
    Auch im eigenen Land sieht Ankara Fortschritte im Kampf gegen den militanten Islamismus: Mehr als tausend mutmaßliche Extremisten seien bisher beim Versuch festgenommen worden, über die Türkei ins Bürgerkriegsland Syrien zu gelangen. Viele ausländische Kämpfer von radikalen Gruppen wie dem Islamischen Staat (IS) gelangen über die etwa 900 Kilometer lange Grenze von der Türkei nach Syrien. Auch aus Deutschland und anderen EU-Staaten haben sich Hunderte Kämpfer auf diesem Weg dem IS angeschlossen. Nach Kritik des Westens an Lücken in der türkischen Grenzüberwachung hatten die Behörden ihre Kontrollen in den vergangenen Monaten verschärft.
    Die Zusammenarbeit mit westlichen Geheimdiensten beim Informationsaustausch über mutmaßliche Dschihadisten funktioniert nach Angaben der türkischen Regierung inzwischen weit besser als in der Vergangenheit. "Heute bekommen wir geheimdienstliche Hinweise aus aller Welt", sagte ein türkischer Regierungsvertreter.


    Türkische Regierung will vor Einbürgerung Moral prüfen

    Die Regierung in Ankara plant neue Regelungen für die Vergabe der türkischen Staatsbürgerschaft. Das Gesetzespaket sieht auch härtere Strafen für Demonstranten vor.



    Ein frisch vermähltes Paar in Antakya, Türkei


    Die islamisch-konservative Regierung in Ankara will ausländische Ehepartner von Türken künftig vor einer Einbürgerung moralisch überprüfen. Demnach sollen sie nur noch einen türkischen Pass erhalten, wenn sie nicht gegen die "allgemeine Moral" verstoßen haben, wie aus einem Gesetzesentwurf der Regierungspartei AKP hervorgeht.
    Bisher war unter anderem das Zuwiderhandeln gegen die "öffentliche Ordnung" ein Hindernis für die Einbürgerung. Was genau unter dem Begriff "allgemeine Moral" zu verstehen ist oder wie sie überprüft werden soll, erläutert der Entwurf nicht. Das Parlament will in dieser Woche über den Entwurf beraten.


    Die Regierung will außerdem härter gegen gewalttätige Demonstranten vorgehen. So sieht das Gesetzespaket etwa vor, dass Molotowcocktails und Feuerwerkskörper in Zukunft als Schusswaffen definiert werden. Wer Schlagstöcke, Steine oder ähnliche Gegenstände mit sich führt oder sich vermummt, muss mit bis zu vier Jahren Gefängnis rechnen. Demonstranten, die Transparente verbotener Organisationen mit sich führen, können mit bis zu drei Jahren Haft bestraft werden.
    Polizisten soll Waffeneinsatz erleichtert werden

    Gleichzeitig soll der Schusswaffengebrauch der Polizei bei Demonstrationen erleichtert werden. Den Beamten soll unter anderem erlaubt werden, zur Abwehr von Molotowcocktails und Feuerwerkskörpern zur Waffe zu greifen.

    Die geplanten Maßnahmen sind unter anderem eine Reaktion des Staats auf die jüngsten Kurdenunruhen vom Oktober, die sich gegen die türkische Haltung im Syrien-Konflikt richteten und bei denen mehr als 40 Menschen starben. Kritiker werfen der türkischen Regierung vor, mit den neuen Befugnissen für die Polizei das Demonstrationsrecht einzuschränken. Die EU hatte bereits nach den Gezi-Unruhen im vergangenen Jahr das teilweise brutale Vorgehen der türkischen Sicherheitskräfte gegen Demonstranten kritisiert.




    Ist zwar schon ne Weile her, möchte seinen dümmlichen Wiederspruch jedoch nicht so stehen lassen und anhand eines einfachen Zitates diesen verdeutlichen.



    Lese erstmal einen Beitrag bevor du ihn kommentierst. So vermeidest du dir ins' eigene Knie zu schießen
    Endlich mal was Positives!!! Na endlich tut unsere Regierung etwas gegen die ganzen feindlichen Demonstrationen mit toten und verbotenen Flaggen! Das mit der Farbe im Wasserwerfer hätte man schon viel früher einführen sollen. Und bevor jetzt jemand kommt mit "was ist so positiv an waffengebrauch" der ließt erstmal den gesamten Text! In jedem westlichen Land der Welt greifen Polizisten zur Waffe wenn sie mit irgend etwas angegriffen werde.
    Wenn so eine Steinschleuder richtig trifft dann ist sie genau so tödlich wie eine Schusswaffe von Heckler und Koch.
    Die Flaggen von verbotenen Organisationen sollten sie verbrennen dürfen!
    Die 4 Jahre Haft, ganz ehrlich? Bei die Türken wissen wie die Demonstrationen der Faschistischen Kurden in der Türkei aussehen und wie viele Menschen Jährlich sterben! Ich hätte nie gedacht das unsere Regierung endlich diesen Schritt geht!

  4. #2894

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    Zitat Zitat von Amarok Beitrag anzeigen
    Bist du dir sicher, dass sie von der AKP abgesprungen sind? Es würde eher sinn machen, wenn sie von der CHP abgesprungen wären und dann rüber zur MHP. Diese beiden Partein teilen sich sogar zeitweise ihre Stimmen bzw. bilden für mich so sieht es aus eine Geheime Koalition. Bei der MHP und der CHP gibt es viele Verbindungen.
    Bei den Kommunalwahlen waehle ich die Partei, die in meiner Stadt gegen die Regieurngspartei die besseren Chancen hat. Das heisst wenn ich in Istanbul wohnen würde, würde ich die CHP waehlen, wenn ich aber in einer konservativen anatolischen Stadt wie z.B. Kayseri waere, würde ich meine Stimme der MHP geben.

  5. #2895
    Amarok
    Zitat Zitat von dayko2 Beitrag anzeigen
    Bei den Kommunalwahlen waehle ich die Partei, die in meiner Stadt gegen die Regieurngspartei die besseren Chancen hat. Das heisst wenn ich in Istanbul wohnen würde, würde ich die CHP waehlen, wenn ich aber in einer konservativen anatolischen Stadt wie z.B. Kayseri waere, würde ich meine Stimme der MHP geben.
    Das meinte ich mit "Geheime Koalition" und "teilen, die Stimmen auf". Ob das aber was bringt? Die Mehrheit egal ob Kayseri oder nicht wählt weiterhin die AKP.

    Und viele unserer "Schwachkopf-Türken" in DE dürfen jetzt ja auch wählen und hier sind sie sowieso alle gnadenlos Recep-Tayyip Anhänger.

  6. #2896

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    Zitat Zitat von Amarok Beitrag anzeigen
    Das meinte ich mit "Geheime Koalition" und "teilen, die Stimmen auf". Ob das aber was bringt? Die Mehrheit egal ob Kayseri oder nicht wählt weiterhin die AKP.

    Und viele unserer "Schwachkopf-Türken" in DE dürfen jetzt ja auch wählen und hier sind sie sowieso alle gnadenlos Recep-Tayyip Anhänger.
    So geheim ist es aber nicht, ich will dass diese Partei so viel wie möglich ihre Stimmen verliert, da würde ich sogar der TKP meine Stimme geben.
    Du kannst Menschen wie mich getrost als alternativlos bezeichnen. Ich bin eher liberal.

  7. #2897
    Amarok
    Zitat Zitat von dayko2 Beitrag anzeigen
    So geheim ist es aber nicht, ich will dass diese Partei so viel wie möglich ihre Stimmen verliert, da würde ich sogar der TKP meine Stimme geben.
    Du kannst Menschen wie mich getrost als alternativlos bezeichnen. Ich bin eher liberal.
    Bin ich doch auch. Ich kann mit den jetzigen Partein auch nichts wirklich anfangen.

    - Die CHP versinkt in Chaos
    - MHP sind ein Mix aus Rechten, Nationalisten, Kemalisten, Mullahs und leuten mit Hang zu Weltherrschafts fantasien.
    - AKP = Milli Görüs

    Und vom Rest fang will ich nicht mal sprechen. Es wäre mal Zeit für eine neue frische Partei mit guten Ideen. Die ganzen Türkisch-Kurdischen Partein kommen da sowieso nicht in Frage.

  8. #2898
    Avatar von DZEKO

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    AKP.

  9. #2899
    Avatar von Tigerfish

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    Zitat Zitat von Amarok Beitrag anzeigen
    Bin ich doch auch. Ich kann mit den jetzigen Partein auch nichts wirklich anfangen.

    - Die CHP versinkt in Chaos
    - MHP sind ein Mix aus Rechten, Nationalisten, Kemalisten, Mullahs und leuten mit Hang zu Weltherrschafts fantasien.
    - AKP = Milli Görüs

    Und vom Rest fang will ich nicht mal sprechen. Es wäre mal Zeit für eine neue frische Partei mit guten Ideen. Die ganzen Türkisch-Kurdischen Partein kommen da sowieso nicht in Frage.

    Es ist schon ein Dilemma, daß sich in der türkischen Parteienlandschaft keine konstruktive Opposition etablieren kann. die Gründe hast du gut aufgelistet. Folglich ensteht der Eindruck einer Ein-Parteiendiktatur, die ggf. auch begründet sind. So wie es aussieht scheint ein großer Teil der Wählerschaft damit leben zu können.

    Die traumatische Ära der letzten Jahrzehnten begleitet von Korruption und Vetternwirtschaft, Existenzangst der Mittelschicht und fehlende Sozialstrukturen steckt bei Vielen immer noch tief in Erinnerung.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von DZEKO Beitrag anzeigen
    AKP.

  10. #2900
    Avatar von Balta

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    Wenn 14 Sender gleichzeitig Erdogan senden und die Plakate der Oppositionellen in der Nacht vom STAAT abgerissen werden lässt sich schlecht Politik betreiben nur deshalb entsteht ja auch eine Opposition die sich mehr auf den Strassen mobilisiert als im Parlament.

    Man erinnere sich nur an den Tonmitschnitt wo Erdoput aufgrund der Gezi Proteste nach Marokko geflüchtet ist und von dort aus Habertürk angerufen hat damit sie die Nachricht von Devlet Bahceli sofort vom TV nehmen woraufhin der Typ sich entschuldigt und sagt:

    Fatih: Es tut mir leid es wird nicht wieder vorkommen
    Erdogan: Was tut dir leid?
    Fatih: Ich werde die verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen.
    Erdogan: Mach was du willst ich bin fertig mit euch.
    Fatih: Ich werde mich selbst zur Rechenschaft ziehen Sir.

    xD

    Und davon gibt es unzählige. Sogar eins wo ein Medien Boss am Telefon heult.

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