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Nachrichten aus der Türkei

Erstellt von Amphion, 27.12.2013, 17:31 Uhr · 33.079 Antworten · 1.437.961 Aufrufe

  1. #33021
    Avatar von TuAF

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    Die Türkei holt ihre Schätze zurück

    • Das "Zigeunermädchen"-Mosaik ist nicht mehr allein
    • US-Universität gibt zwölf weitere Teile zurück
    • Doch viele Fragmente sind wohl für immer verloren



    Ein Eimer Wasser bescherte der Welt eines der berühmtesten Gesichter der Antike. Als der türkische Archäologe Rifat Ergec vor etwa 20 Jahren mit seinem Team in Südostanatolien die Mosaiken der römischen Stadt Zeugma ausgrub, stieß er unter einer umgestürzten Säule auf eine Stelle, die er mit einem Schwall Wasser vom Erdreich befreite – und blickte in das Gesicht einer jungen Frau mit Ohrringen und wehenden Haaren, die er spontan das „Zigeunermädchen“ taufte. Fast zweitausend Jahre hatte das Mosaik unter der Erde geruht, bis die Wissenschaftler es fanden, doch Schwarzgräber waren schneller gewesen: Weite Teile des Mosaiks rings um das Frauengesicht fehlten schon. Am Montag sind zwölf dieser Stücke in die Türkei zurückgekehrt.

    https://www.suedkurier.de/ueberregio...409965,9974603

  2. #33022
    Avatar von TuAF

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    als einer in der türkei seine frau schlägt,greift ein türke sofort ein


  3. #33023

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    Häusliche Gewalt: In der Türkei werden monatlich 20 Frauen totgeschlagen


    „Auf dem Papier haben türkische Frauen alle Rechte: Die Gesetze zum Schutz vor häuslicher Gewalt können internationalen Vergleichen durchaus standhalten. Doch im Alltag sieht es anders aus. Nun erstattete ein Popstar Anzeige. (…) Sıla Gençoğlu, wie sie bürgerlich heißt, [ging] zur Staatsanwaltschaft. Vor dem Justizpalast trat sie anschließend dem Blitzlichtgewitter entgegen. Ja, sie habe Anzeige erstattet, sagte Sıla, und zwar gegen Ahmet Kural – einen bekannten Schauspieler, der bis zu jener Nacht ihr Freund und Lebensgefährte war. (…) Einen kollektiven Stoßseufzer taten türkische Frauenrechtlerinnen angesichts dieser Szene, die wegen Sılas Prominenz in allen Sendern und Blättern abgebildet wurde.

    Sie gratuliere Sıla von Herzen und danke ihr für ihren Mut, sagte die Aktivistin Dilber Sünnetcioglu von der Vereinigung der Frauenräte in einer Diskussionsrunde. Täglich stehe sie auf Gerichtsfluren herum, um Gerechtigkeit für geschlagene und getötete Frauen zu fordern, sagt Sünnetcioglu, weil die Gesetze nicht zur Anwendung kämen. Die Türkei habe ausgezeichnete Gesetze zum Schutz der Frauen – nur würden diese nicht angewendet. Dass Sıla nun den Mut gehabt habe, ihre Rechte einzufordern, werde andere Frauen dazu ermuntern, das auch zu tun. Nötig wäre das. Nach offiziellen Angaben, die das türkische Innenministerium jetzt erstmals vorlegte, werden in der Türkei monatlich 20 Frauen von Männern totgeschlagen. Aktivistinnen schätzen die Dunkelziffer höher, da viele Fälle als Selbstmord getarnt werden. Monatlich werden fast 15.000 Fälle von häuslicher Gewalt registriert, das sind nahezu 500 verprügelte Frauen pro Tag – ohne die Dunkelziffer. Eine wichtige Ursache ist die verbreitete Verharmlosung solcher Gewalt (…)

    Es sind nicht nur Männer, die zu dieser Verharmlosung von Gewalt beitragen. So meldete sich zum Fall Sıla in den sozialen Medien auch eine andere türkische Popsängerin zu Wort, die deutlich weniger erfolgreich ist als Sıla: ‚Sich zu beklagen wie ein kleines Kind, das schickt sich nicht für eine starke Frau und Künstlerin. Rangeleien und Schubsereien gibt es in jeder Beziehung. Und Frauen, die keine Prügel verdienen, bekommen sie auch nicht.‘ Ihrer Karriere dürfte diese Sängerin damit keinen Gefallen getan haben, denn die Sympathien der türkischen Öffentlichkeit sind eindeutig auf Sılas Seite. Sowohl von anderen Promis als auch von Fans hagelt es Solidaritätserklärungen für die Sängerin. Und ein führendes türkisches Unternehmen kündigte Ahmet Kural jetzt den Werbevertrag.“ (Susanne Güsten: „Ein Popstar bricht ein Tabu“)

  4. #33024
    Gast3013
    Die Zwiebel wird in der Türkei zum Luxusartikel – und für Erdogan zum Problem

    https://www.handelsblatt.com/politik...wsu2VuR66O-ap2

    Ich seh schon die türkischen Instagram Richkids vor mir wie sie Selfies mit einer Zwiebel machen ...


  5. #33025
    Avatar von Lysimachos

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    Zwiebeln yok

  6. #33026
    Avatar von TuAF

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    Der Istanbuler Generalstaatsanwalt hat im Fall des ermordeten saudi-arabischen Regierungskritikers Jamal Khashoggi Haftbefehle gegen zwei hochrangige saudi-arabische Beamte ausgestellt. Einer von beiden sei Saud al-Qahtani, einer der engsten Berater von Kronprinz Mohammed bin Salman, kurz MbS

    Mordfall Khashoggi Türkei erlässt Haftbefehle gegen hochrangige Saudi-Araber

    Saudi-Arabien macht zwei Vertraute des Kronprinzen Mohammed bin Salman für die Tötung Khashoggis verantwortlich. Nun fordert Ankara die Festnahme der Männer.

    Jamal Khashoggi: Türkei erlässt Haftbefehle für hochrangige Saudi-Araber - SPIEGEL ONLINE


  7. #33027
    Avatar von Tigerfish

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    Zitat Zitat von Hellenic-Pride Beitrag anzeigen
    Die Zwiebel wird in der Türkei zum Luxusartikel – und für Erdogan zum Problem

    https://www.handelsblatt.com/politik...wsu2VuR66O-ap2

    Ich seh schon die türkischen Instagram Richkids vor mir wie sie Selfies mit einer Zwiebel machen ...

    Bleib bloß von Zwiebeln fern. Tränenreich sind deine Augen ohnehin schon.

  8. #33028
    Avatar von HarunPeker

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    Zitat Zitat von kurdi2 Beitrag anzeigen
    6 jahre knast für ein foto
    wie kann man die entscheidung verteidigen
    ihr bauern seid noch weit von demokratie entfernt
    Ach echt? Wir Bauern sind also weit von Demokratie entfernt? Hätte sich diese "Dame" mit Osama bin Laden ablichten lassen, wäre sie von den Amerikanern längst mit Kampfdrohnen pulverisiert worden, oder sie würde seit Jahren in Guantanamo im Einzelkäfig voll fixiert und Augenbinde ihr Dasein fristen. Soviel zur Demokratie, die die Amerikaner zu erfunden haben meinen. Oder meinst du die kurdische Demokratie, die den PKK - Terroristen erlaubt, Eltern ihre Kinder zu entführen und als Kindersoldaten zu missbrauchen, Krankenhäuser und Schulen brandschatzen, diese türkischen Einrichtungen den Kurden Bildung und medizinische Versorgung gewährleistet? Als Saddam euch vergaste, seid ihr zu hunderttausenden in die Türkei geflohen. Jetzt fliehen wieder hunderttausende Kurden aus Syrien in die Türkei. Warum eigentlich? Du übernimmst dich hier mit infantilen Vorwürfen, die aus Unwissenheit resultieren, maßlos. Eure Undankbarkeit ist übrigens eine Frechheit gegenüber türkischen Steuerzahlern, die euch seit jeher alimentieren.

  9. #33029
    Gast3013
    In der Türkei leiden die Verbraucher. Eine horrende Inflation hat das Land im Griff - und hat auch ganz gewöhnliche Verbrauchsgüter wie Zwiebeln erreicht. Die Knollen werden für Erdogan zum Problem.

    Lira erholt, Krise vorbei? Seit ihrem Rekordtief im August hat sich die türkische Währung erstaunlich entwickelt. Statt gut 8 Lira ist ein Euro derzeit nur etwas mehr als 6 Lira wert. Anders gesagt: Die Lira hat sich in den letzten vier Monaten um 34,5 Prozent erholt. In den Medien hierzulande ist das Thema Inflation in der Türkei darum kaum noch präsent. Geht es um die Türkei, steht nun die Ermordung des Journalisten Jamal Khashoggi im saudischen Konsulat in Istanbul im Zentrum der Berichterstattung. Das darf Erdogan freuen. Die Kritik an seiner Wirtschafts- und Finanzpolitik wird leiser, während er laut gegen Saudi-Arabien wettern kann. Dabei ist die Inflations-Krise noch längst nicht bewältigt, und die Verbraucher in der Türkei darben weiterhin, wie der jüngste Streit um Zwiebelpreise zeigt.

    Preis steigt um 45 Prozent - in nur einem Monat

    Der Preis für das Grundnahrungsmittel schießt nämlich in die Höhe. Seit Jahresbeginn haben sich die Zwiebelpreise vervierfacht, allein im November seien die Preise um 45,55 Prozent zum Vormonat gestiegen, berichtete das “Handelsblatt” unter Berufung auf Zahlen der Istanbuler Handelskammer (ITO). Die Knollen gehören zu den meistbenutzten Zutaten in der türkischen Küche - seien es Salate, Hauptspeisen, sogar schon beim Frühstück, die Zwiebel gehört dazu. Als eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit hat die Zwiebel zudem den Ruf, immer auch für die Ärmsten erschwinglich gewesen zu sein.

    Genau das ist in der Türkei nicht mehr der Fall. Nach den Preissteigerungen kostet ein Kilo 10 Lira, umgerechnet 1,64 Euro - zu viel für viele Türken. Zum Vergleich: Der Netto-Mindestlohn in der Türkei ist seit Jahresanfang bei 1.603 Lira monatlich festgesetzt. Das sind gerade einmal 262 Euro. Das macht die Zwiebel zum Luxus, dadurch ist praktisch jeder Türke von der Hyperinflation im Land direkt betroffen. Ankara versuchte zuletzt, dem Preisauftrieb mit niedrigeren Verbrauchssteuern Herr zu werden. Allerdings betreffen diese kaum Produkte des täglichen Lebens.

    Erdogan jagt "Zwiebel"-Spekulanten

    Im Fall der Zwiebel schreckt Erdogan auch vor harten Methoden nicht zurück. Nicht nur politische Gegner, sondern auch Gemüse-Großhändler müssen sich nun vor Razzien fürchten.Dem “Handelsblatt” zufolge hat die Armee in einem Istanbuler Lagerhaus 1.300 Tonnen Zwiebeln sichergestellt. Offenbar hoffte hier ein Händler auf weiter steigende Preise - allerdings merkt die Zeitung an, dass es kaum verwunderlich sei, dass die Lagerhäuser voll seien. Denn die nächste Zwiebelernte steht erst im Frühsommer 2019 an. Immerhin: Wer sich gar keine Zwiebeln mehr leisten kann, darf auf Spenden hoffen. Dem Nachrichtenportal “Ahval” zufolge verteile etwa der Bürgermeister des Istanbuler Stadtteils Bakırköy, Bülent Kerimoğlu, Zwiebeln an klamme Bürger.

    Türkische Landwirtschaft verkümmert

    Was den Preissprung bei Zwiebeln noch skurriler - und trauriger - macht: Noch vor wenigen Jahren gehörte die Türkei zu den weltweit größten Zwiebelproduzenten, wie Daten der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen zeigen. 2016 produzierte die Türkei 2,1 Millionen Tonnen. Die USA unterdessen ernteten mit 3,0 Millionen Tonnen zwar gut eine Million Tonnen mehr, haben aber zugleich mehr als viermal so viele Einwohner.

    Schuld am Preissprung seien Händlern zufolge Missernten und höhere Logistikkosten. Doch auch Erdogan trägt eine Mitschuld an den Knollen-Preissprüngen. Der Wirtschaftsboom in der Türkei seit der Jahrtausendwende mit Wachstumsraten von bis zu 10 Prozent jährlich stützt sich vor allem auf die Baubranche und das verarbeitende Gewerbe - ganz nach dem Willen Erdogans. Die Landwirtschaft indes verlor immer mehr an Bedeutung. Der Sektor, der einst mehr als ein Drittel der Wirtschaft ausmachte, hat nach Daten des Informationsdienstes Germany Trade und Invest nur noch einen BIP-Anteil von 6,2 Prozent, die Bauwirtschaft dagegen 8,6 Prozent. Noch vor 20 Jahren war der Anteil der Landwirtschaft mehr als doppelt so groß. Die Folge: Die Türkei produziert längst nicht mehr selbst alle Grundnahrungsmittel, sondern importiert - denkbar schlecht, wenn der Wert der eigenen Währung zu anderen Devisen massiv abnimmt.

    Erdogan muss um Rückhalt fürchten

    Bislang nahm die türkische Bevölkerung die enormen Preisanstiegen noch hin. Die Zwiebeln aber könnten etwas daran ändern. Während die türkische Bevölkerung die Teuerung bei anderen Gütern, wie etwa Autos oder Elektronik, noch weitgehend demütig hinnahm, könnten Erdogan die teuren Zwiebeln an der Wahlurne vor die Füße fallen. Der Gang dorthin steht bald an: Im März finden in der Türkei Kommunalwahlen statt, ein erster Gradmesser dafür, wie zufrieden die Türken mit ihrem Präsidenten noch sind. Bis dahin sollte Erdogan etwas unternehmen, um nicht weiteren Rückhalt in der Bevölkerung zu verlieren. Eine Möglichkeit wäre es, den Leitzins noch einmal anzuheben. Im September hatte die Zentralbank den Leitzins um über 6 auf 24 Prozent angehoben, im Oktober aber von einer weiteren Erhöhung abgesehen - Erdogan gilt als ausgesprochener Feind höherer Zinsen.

    Das aber verschreckt ausländische Investoren, die um den Wert ihrer Anlagen fürchten, und ihr Kapital statt in türkische Assets lieber anderswo investieren. Dieser Kapitalabfluss drückt den Kurs der Lira weiter, was wiederum die Importe verteuert und die Inflation anheizt. Ein Teufelskreis, den Erdogan noch nicht durchbrechen konnte. Stattdessen lässt der Präsident Polizisten in den Supermärkten des Landes patroullieren. Wer Güter nicht zum “fairen Preis” anbietet, wird abgemahnt. Ob sich Inflation so bekämpfen lässt, ist mehr als fraglich. Der Markt spürt indes, dass die Inflationskrise in der Türkei noch nicht am Ende ist. Nach Wochen der Erholung knickte die Lira in dieser Woche wieder ein und verbilligte sich um 2,6 Prozent. Macht Erdogan weiter wie bisher, kann es gut sein, dass diese kleine Delle im Kurs zu einer erneuten Talfahrt mutiert.
    https://www.focus.de/finanzen/boerse..._10027208.html



    Und weil Kommunalwahlen anstehen, wird er den Schuldigen für die Misere wieder ausfindig gemacht haben.

    ISTANBUL. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan rechnet mit den Gezi-Protesten vom Sommer 2013 ab. Zudem richtet er Vorwürfe an Deutschland. Kritiker vermuten dahinter eine Wahlkampftaktik.
    Gezi-Bewegung gerät ins Visier: Erdogan baut ein neues Feindbild auf | General-Anzeiger Bonn


  10. #33030
    Avatar von TuAF

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