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Nachrichten aus der Türkei

Erstellt von Amphion, 27.12.2013, 17:31 Uhr · 15.075 Antworten · 589.208 Aufrufe

  1. #4361
    Avatar von Tigerfish

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    8.837
    Zitat Zitat von Iron Beitrag anzeigen
    So und jetzt
    erzähl mir irgend ein kleiner Pisser von der AKP, das Erdogan je gegen Israel war! Selbst als er Wahlpropaganda führte und Israel schlecht redete, hat er hinten rum mit ihnen Geschäfte abgewickelt! Selbst das Öl lässt er von den Kurden, über Ceyhan nach Israel liefern und das schon bevor und während der Angriffe Israels auf Palästina! Drecke Heuchler!

    Zwischen der türkischen und israelischen Regierung gibt es eine Annäherung. „WennIsrael einen Neuanfang starten möchte, ist die Türkei als Partner eine gute Wahl“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident Bülent Arınç in einem Fernsehinterview. Ähnliche Töne kamen auch vom stellvertrtenden Außenminister Naci Koru. Man solle eine neue Seite aufschlagen, ließ er verlauten.

    All das seien Methoden in der Diplomatie. Die Türkei schickt Israel positive Botschaften, schreibt die türkische Zeitung Zaman unter Berufung auf einen Diplomaten im Außenministerium. Zudem hatte die Regierungspartei AKP in der Vergangenheit 65 Millionen Dollar in den USA ausgegeben, um ein pro-israelisches Image zu bekommen.

    Auf wirtschaftlicher Ebene hatten beide Länder in den vergangenen Jahren sogar ihre Beziehung massiv ausgebaut.Israelische Tanker beziehen mittlerweile im Hafen von Ceyhan kurdisches Öl aus dem Nordirak, dass per Pipeline in die Türkei gepumpt wird.  

    Die Botschaften aus der Türkei kommen nach der Einigung im Atomstreit des Westens mit dem Iran. Israel ist gegen eine solche Einigung gewesen, weil es Teheran nicht vertraut. Zudem droht sich das Gleichgewicht in der Region sich zu verschieben – zum Nachteil von Israel und der Türkei. Iran ist schon jetzt ein wichtiger Spieler in der Region. Dass Alleinherrscher Assad in Syrien sich auch nach vier Jahren Bürgerkrieg an der Macht halten kann oder die Huthi-Rebellen im Jemen weite Teile des Landes unter ihrer Kontrolle halten, scheint der Erfolg Irans zu sein. Zudem macht die Hisbollah im Libanon Israel sorgen. Immer mehr Offiziere aus dem Iran mischen bei der Miliz mit. Zuletzt hatte Israel sogar einen iranischen General bei einem Angriff auf den Libanon getötet.
    Seit der spanischen Inquisition besteht seit mehreren Jahrhunderten eine historische Beziehung zwischen den Türken und Juden, die man mal nicht so über Bord werfen kann. Die ökonomischen Beziehungen haben nie aufgehört , auch diplomatische Auseinandersetzungen in der Vergangenheit konnten dem kein Abbruch anhaben.
    Wer sagt, daß nur irakisches Öl in Ceyhan ankommt? Aserbaidschanisches Öl wird ebenfalls in großen Mengen exportiert, mit den Israel sehr gute Beziehungen hat.
    Die türkischen Unternehmen haben seit mehreren Jahrzehnten geschäftliche Beziehungen mit Israelischen Firmen. Angenommen die türkische Regierung würde den israelischen Staat sanktionieren. Die ausländischen Unternehmen an Stelle der Türken, allen voran Ägypten, wären sehr sehr dankbar und die Verlierer .... Rate mal.

  2. #4362
    onrbey
    Zitat Zitat von Iron Beitrag anzeigen
    Daran gäbe es nicht auszusetzen, wenn die Regierung im vorhinein nicht so ein Theater wegen Israel gemacht hätte. Das alles was Erdogan über Israel gesagt hat, war nur um Wahlstimmen zu bekommen. Hinten rum hat er nie aufgehört mit Israel gute Beziehungen zu pflegen!!
    Sogar während der Bombardierung der Palästinenser, hat er gegen Israel gewütet und das war alles nur Show!! Er belügt nicht nur unser Volk, sondern auch das der Palästinenser!!
    Das ist eben Politik. Erst Donnerwetter dann Pragmatismus. So ist das überall auf der Welt. Du kannst von der Regierung nicht verlangen keine Ahnung von Politik zu haben, nur weil du sie nicht hast.

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    Zitat Zitat von Iron Beitrag anzeigen
    Niye mi? Du bist echt nur ein dummes Scharf.. Schlaf mal weiter..
    Das gesuchte Wort heißt "Schaf" du schlaues Kerlchen.

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    Zitat Zitat von Tigerfish Beitrag anzeigen
    Die türkischen Unternehmen haben seit mehreren Jahrzehnten geschäftliche Beziehungen mit Israelischen Firmen. Angenommen die türkische Regierung würde den israelischen Staat sanktionieren. Die ausländischen Unternehmen an Stelle der Türken, allen voran Ägypten, wären sehr sehr dankbar und die Verlierer .... Rate mal.
    Unabhängig davon gibt es vertragliche Bindungen die wir nicht einfach so aussetzen können. Jugendliche verstehen sowas noch nicht..

  3. #4363
    Avatar von Tigerfish

    Registriert seit
    25.12.2013
    Beiträge
    8.837
    Zitat Zitat von onrbey Beitrag anzeigen
    Das ist eben Politik. Erst Donnerwetter dann Pragmatismus. So ist das überall auf der Welt. Du kannst von der Regierung nicht verlangen keine Ahnung von Politik zu haben, nur weil du sie nicht hast.

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    Das gesuchte Wort heißt "Schaf" du schlaues Kerlchen.

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    Unabhängig davon gibt es vertragliche Bindungen die wir nicht einfach so aussetzen können. Jugendliche verstehen sowas noch nicht..
    Oder wollen sowas nicht verstehen...

  4. #4364
    Amarok
    Unabhängig davon gibt es vertragliche Bindungen die wir nicht einfach so aussetzen können.
    Bei Sanktionen werden solche vertraglichen Bindungen annuliert bzw. eingefrohren. Oft werden sie jedoch annuliert(bei uns der Fall) und später unter neuen Konditionen erfrischt wenn das Unternehmen weiterhin Interesse hat. Solllte man wissen.

  5. #4365
    onrbey
    Zitat Zitat von Amarok Beitrag anzeigen
    Bei Sanktionen werden solche vertraglichen Bindungen annuliert bzw. eingefrohren. Oft werden sie jedoch annuliert(bei uns der Fall) und später unter neuen Konditionen erfrischt wenn das Unternehmen weiterhin Interesse hat. Solllte man wissen.
    Du kannst einen Vertrag nicht einseitig beenden, ohne dich vor einem internationalen Gericht davor verantworten zu müssen. Meistens kommen dann hohe Schadensersatzforderungen noch oben drauf. Hinzu kommt das Sanktionen irreparable Schäden auslösen in einer ohnehin schon angespannten Beziehung.

    Wir können Israel mit Sicherheit sanktionieren, die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen einfrieren und Israel das Existenzrecht aberkennen. Dann wären wir genauso weit wie der Iran vor 36 Jahren.

  6. #4366
    Amarok
    Zitat Zitat von onrbey Beitrag anzeigen
    Du kannst einen Vertrag nicht einseitig beenden, ohne dich vor einem internationalen Gericht davor verantworten zu müssen. Meistens kommen dann hohe Schadensersatzforderungen noch oben drauf. Hinzu kommt das Sanktionen irreparable Schäden auslösen in einer ohnehin schon angespannten Beziehung.

    Wir können Israel mit Sicherheit sanktionieren, die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen einfrieren und Israel das Existenzrecht aberkennen. Dann wären wir genauso weit wie der Iran vor 36 Jahren.
    Die Rede ist von "Sanktionen" was ist dort nicht zu verstehen. Alles andere was du aufzählst sind legilich dinge da darauf eintreten. Was hinzukommt war das Thema "eingefrohrene Verträge" was für ettliche Unternehmen eine Möglichkeit ist. Das Schaden dadurch entsteht ist dort unausweichlich:
    eistens kommen dann hohe Schadensersatzforderungen noch oben drauf. Hinzu kommt das Sanktionen irreparable Schäden auslösen in einer ohnehin schon angespannten Beziehung.
    Mehr braucht man da nicht zu sagen. Einerseits bezeichnet man Israel als Schurkenstaat. Was er unter Netanjahu auch ist keine Frage, der Mann ist wie auch seine Familie sehr rechtslastig oder auch radikal da braucht man keine 2 Meinungen. Aber auf der anderen Seite macht man mit so einem Land Geschäfte. Moralisch kann dies immer angezweifelt werden.

  7. #4367
    onrbey
    Ist gut, jetzt ruhe Kinder.

  8. #4368
    Avatar von Qasr-el-Yahud

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    Solange wir Israel den Tod wünschen dürfen, ist der Rest unwichtig.

  9. #4369

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    705
    Türkiye-İsrail ilişkilerinde yalanlar ve gerçekler...Gazze katliamı başladıktan sonra paralel örgütün Türkiye-İsrail ilişkilerine yönelik yaptığı yalan haberler hız kesmeden devam ediyor.

    • Dünya
    • Çarşamba 23.07.2014

    Gazze katliamı başladıktan sonra paralel örgütün Türkiye-İsrail ilişkilerine yönelik yaptığı yalan haberler hız kesmeden devam ediyor.

    İşte Türkiye-İsrail ilişkilerinde yalanlar ve gerçekler...

    TÜRKİYE İSRAİL'E ASKERİ JET YAKITI SAĞLIYOR MU?

    Hayır. Türkiye'nin İsrail'le bir enerji ya da savunma anlaşması yok. Sadece sivil havacılık anlaşması çerçevesinde Türk ve İsrail yolcu uçakları karşılıklı olarak havalimanlarında 'yakıt ikmali' yapabiliyor. Bunu, 'Türkiye, Filistinlileri vuran İsrail jetlerine yakıt satıyor' diye sunmak açık bir çarpıtma.

    TÜRKİYE, KUZEY IRAK PETROLÜNÜ İSRAİL'E SATIYOR MU?

    Hayır. Enerji ve petrol alanlarında Türkiye ve İsrail arasında herhangi bir anlaşma yok. Kısıtlı miktardaki Irak petrolü Türkiye üzerinden uluslararası piyasaya sunuluyor. Petrolün kime satıldığına Kuzey Irak Bölgesel Yönetimi karar veriyor.

    İSRAİL'LE DIŞ TİCARETİN ARTMASI ÇELİŞKİ DEĞİL Mİ?

    Hayır. Türkiye, dış ticarette bir atılım içindedir ve Türkiye'deki özel şirketlerin İsrail'deki şirketlerle ticareti de artmıştır. Ancak bu artışta devletin resmi anlaşmalar yoluyla herhangi bir katkısı yoktur. Bu ticaretin bir kısmının, İsrail ambargosu nedeniyle Filistin'e doğrudan gönderilemeyen malların İsrail üzerinden gönderilmesi ve bunun 'İsrail ile ticaret' olarak göründüğü de dikkate alınmalıdır.

    KÜRECİK RADAR ÜSSÜNDEN ELDE EDİLEN İSTİHBARAT İSRAİL'LE PAYLAŞILIYOR MU?

    Hayır. NATO füze savunma sistemi ve bunun bir unsuru olan Kürecik'teki radarın NATO üyesi olmayan bir ülkeye koruma sağlaması veya bilgi aktarması mümkün değildir. Bunu, Şubat 2012'de Türkiye'ye gelen NATO Genel Sekreteri de açıklamıştır.

    TÜRKİYE İSRAİL'LE DİPLOMATİK İLİŞKİLERİNİ ÜST DÜZEYDE DEVAM ETTİRİYOR MU?

    Hayır. Türkiye 2010'daki Mavi Marmara yardım gemisine saldırı ve 10 vatandaşımızın katledilmesi üzerine İsrail'le diplomatik ilişkilerini askıya aldı. İsrail'in özür dilemesiyle normalleşme yoluna giren ilişkiler, son Gazze saldırısıyla yeniden durdu.

    TÜRKİYE, İSRAİL'İN ULUSLARARASI ATOM ENERJİSİ AJANSI 'BATI GRUBU' ÜYELİĞİNE ONAY VERDİ Mİ?

    Hayır. İsrail 1957'den bu yana UAEA üyesidir ve halen herhangi bir coğrafi grup içerisinde yer almıyor. İsrail 'Batı Avrupa Grubu'na girmek için destek istemiş, ancak reddedilmiştir. Konu Ekim 2014'e ertelenmiştir.

    TÜRKİYE, İSRAİL'İN OECD ÜYELİĞİNİ TEŞVİK ETMİŞ VE ONAYLAMIŞ MIDIR?

    Hayır. İsrail'in üyeliği, 31 Mayıs 2010 Mavi Marmara saldırısından önce, 10 Mayıs 2010'da "Türkiye'nin İsrail'den beklenti ve talepleri kayda geçirilmek suretiyle" gerçekleşmiştir.

    TÜRKİYE'NİN ATEŞKESİ ENGELLEDİĞİ DOĞRU MUDUR?


    Hayır. Aksine, İsrail'in saldırılarının sona erdirilmesi ve taraflar arasında sürdürülebilir bir ateşkesin tesisi için yoğun bir temas trafiği yürütüyor. Başbakan Erdoğan, Filistin liderleri Mahmud Abbas ve Halit Meşal'le sürekli temas halinde. Ayrıca, BM Genel Sekreteri, İran Cumhurbaşkanı, Fransa Cumhurbaşkanı ve Katar Emiri ile görüştü. TBMM Başkanı ve Dışişleri Bakanı da muhataplarıyla sürekli temasta.

    TÜRKİYE GAZZE İÇİN ÇOK KONUŞUYOR, ANCAK YARDIM ETMİYOR MU?

    Hayır. Aksine, bir yandan ateşkes için çabalarken, diğer yandan da acil insani yardım için AFAD, TİKA ve Türk Kızılayı çalışmalarını sürdürüyor. Ayrıca Filistin için yardım kampanyası başlatıldı.

    ERDOĞAN'IN YAHUDİ KURULUŞLARIN VERDİĞİ ÖDÜLLERİ İADE ETMEMESİ TUTARSIZLIK MIDIR?

    Hayır. Bu ödüllerden biri, 2. Dünya Savaşı'nda Hitler'in soykırımından Yahudileri kurtaran kahraman Türk diplomatların anısına 2005'te verildi. Diğer ödül ise, İstanbul'da iki sinagoga yapılan terör saldırılarından 2 ay sonra Ocak 2004'te 'demokratik değerlere bağlılık ve teröre karşı cesur mücadele' nedeniyle verildi. İki ödül de, önemli iki olay üzerine tevdi edilmiş, gerekçesiz veya kişisel değil, Türkiye Cumhuriyeti'ne ilişkindir. Türkiye, İslamofobi gibi Antisemitizm'i de ırkçılık olarak görüyor ve teröre karşı mücadele konusunda pozisyonunu koruyor. Bu nedenle de, İsrail'in devlet terörüne karşı çıkıyor.

    TÜRKİYE'NİN İSRAİL'E TEPKİSİ MUSEVİ VATANDAŞLARIMIZI DA KAPSIYOR MU?

    Hayır. Türkiye'nin tepkisi İsrail devletinin politikalarınadır.

    2009'DA OKULLARA İSRAİL MALLARININ BOYKOT EDİLMEMESİ TALİMATI VERİLMİŞ MİYDİ?

    Hayır. Boykot kampanyalarının sivil zeminde kalması ve uluslararası sermayeye karşı bağnaz bir karşıtlığa dönüşmemesi halinde, sivil duyarlılık göstergesi olarak kabul edilir. Bahsedilen genelgede, boykot çağrıları bağlamında, "ekonomimize katkı sağlayan firmaların kasıtlı bir biçimde İsrail'le ilişkilendirilmesi, kamuoyu hassasiyetinin istismar edilmesi, haksız rekabet oluşturulması ve okulların buna alet edilmesine" karşı uyarı vardır.

    TÜRKİYE VETOYU KALDIRARAK, İSRAİL'E NATO TATBİKATLARINA KATILMA KAPISINI AÇTI MI?

    Hayır. NATO, Ortadoğu ve Kuzey Afrika'da istikrara katkı amacıyla 1994 yılında Akdeniz Diyaloğu'nu kurdu. İsrail bu çerçevede 1995 tatbikatına Fas, Cezayir, Mısır, Ürdün, Tunus ve Moritanya ile birlikte katıldı. Türkiye, Mavi Marmara'dan sonra NATO'nun Akdeniz Diyaloğu kapsamında İsrail'le askeri işbirliği yapmasına onay vermiyor.

    TÜRKİYE-İSRAİL İLİŞKİLERİ

    1949: Türkiye İsrail Devleti'ni tanıdı.

    1950: Türkiye İsrail'de 'elçilik' açtı.

    1956: Süveyş savaşı nedeniyle Türkiye temsilcisini maslahatgüzar seviyesine indirdi.

    1963: Türkiye, temsilcisini yeniden 'elçi' seviyesine yükseltti.

    1980: Türkiye, Ocak ayında temsilcisini 'büyükelçilik' seviyesine yükseltti.

    1980: Türkiye, İsrail'in Doğu Kudüs'ü ilhak etmesi ve 'ebedi başkent' ilan etmesi üzerine 30 Kasım'da temsil seviyesini 'ikinci katip'e indirdi.

    1992: İsrail-Filistin arasındaki Oslo Barış Süreci ilişkileri yeniden normalleştirdi.

    2002: İsrail'in Cenin mülteci kampında 1300 Filistinliyi katletmesi üzerine

    merhum Başbakan Ecevit, 'İsrail soykırım yapıyor' açıklamasını yaptı.

    2008: Türkiye, Suriye ile İsrail arasında arabuluculuk yaparken, İsrail'in Gazze'ye saldırması üzerine ilişkilerini askıya aldı.

    2010: İsrail uluslararası insani yardım konvoyunu taşıyan Mavi Marmara gemisine baskın yaptı, Türkiye büyükelçisini çekti.

    2013: İsrail, Türkiye'nin şartlarını kabul etti, özür diledi, tazminat ödemeyi ve Gazze'ye ablukayı kaldırmayı kabul etti. Normalleşme fırsatı doğdu.

    8 Temmuz 2014: İsrail, Gazze'ye kanlı operasyon başlattı. Operasyon çocukları öldürmekle başladı. 23 Temmuz itibariyle 162'si çocuk, 78'i kadın olmak üzere 635 sivil hayatını kaybetti, 4 binden fazla sivil yaralandı. Normalleşme süreci askıya alındı.

    Türkiye-?srail ili?kilerinde yalanlar ve gerçekler... - Dünya Haberleri

  10. #4370
    Amarok
    Quelle: ZDFInfo
    Eine Kurden-Schule trotzt dem Staat



    Kurden in der Türkei haben eine illegale Schule ins Leben gerufen, in der ihre Kinder erstmals in ihrer Muttersprache unterrichtet werden. Mit jedem Angriff der Polizei wächst die Zahl der Schüler.

    Seit gut einem halben Jahr ist die Grundschule in der südosttürkischen Kurdenmetropole Diyarbakir geöffnet. Viermal hat die Polizei versucht, sie mit Gewalt zu schließen. Während des Unterrichts hätten Polizisten vor dem Gebäude Wasserwerfer und Tränengas eingesetzt, sagt Sabahattin Gülbekin vom Schulvorstand. Doch Lehrer, Eltern und Kinder ließen sich nicht einschüchtern. Nach jedem Polizeiangriff meldeten mehr Eltern ihre Kinder an. Den Zorn der Regierung hat geweckt, dass hier auf Kurdisch unterrichtet wird. Das ist nicht nur ein Novum in der Türkei - sondern auch illegal.

    PKK "Teil der kurdischen Kultur"
    Die "Ferzad Kemanger"-Grundschule ist nach einem kurdischen Lehrer und Aktivisten benannt, der 2010 im Iran hingerichtet wurde.In dem Gebäude, das die von der Kurdenpartei DBP regierte Gemeinde stellt, hängen Luftballon-Girlanden in den Nationalfarben der Kurden: Grün, Rot, Gelb. "Kurde - Kurdisch - Kurdistan" steht auf einem rosa Din-A-4-Blatt, das an der Wand im Flur klebt.Im Treppenhaus ist zu lesen: "Ein Baum wächst da, wo er gepflanzt wurde. Ein Mensch wächst mit seiner Muttersprache auf." Anstelle der Pausenklingel ertönt ein Lied, in dem die Schönheit der kurdischen Sprache besungen wird. Im Musikraum hängt eine Uniform der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK in Kindergröße an der Wand. Sie sei "Teil der kurdischen Kultur", sagt ein Lehrer.

    "Sie können uns nicht stoppen"
    Mitte September wurde die "Ferzad Kemanger"-Schule eröffnet, zeitgleich nahmen zwei Schwester-Einrichtungen in den Städten Cizre und Yüksekova den Betrieb auf. Jeder der drei von Spenden finanzierten Schulen hat inzwischen rund 100 Schüler, Gebühren müssen die Eltern nicht bezahlen. Bislang werden nur erste Klassen unterrichtet, aber der Lehrplan und die Bücher bis zum Schulabschluss in der zwölften Klasse sind bereits geschrieben.In Diyarbakir habe die Schule mit 40 Schülern begonnen, sagt der Lehrer Ali Riza Aydeniz, der ebenfalls im Vorstand sitzt. "Nach jedem Polizeiangriff hat die Zahl der Anmeldungen zugenommen." Gleichzeitig hätten sich immer mehr Anwohner der Polizei entgegengestellt. Jedes Mal hätten die Behörden die Schule versiegelt. Jedes Mal sei das Siegel am nächsten Morgen aufgebrochen und der Unterricht fortgesetzt worden. "Sie können uns nicht stoppen." Kurden in Muttersprache unterrichten

    Initiator der Schulen ist der Demokratische Gesellschaftskongress (DTK). Die Plattform kurdischer Organisationen will den Traum vieler Kurden in der Türkei Wirklichkeit werden lassen: Dass ihre Kinder endlich in ihrer Muttersprache unterrichtet werden können, die der türkische Staat seit mehr als 90 Jahren zu verdrängen versucht.Die Inhalte glichen denen anderer Grundschulen, sagt Aydeniz. Die Didaktik entspreche aber nicht dem in der Türkei üblichen Frontalunterricht, bei dem vor allem auf Auswendiglernen gesetzt wird. "Wir wollen den Kindern beibringen, wie man etwas versteht." Alle Materialien würden von der Schule gestellt und von den Schülern geteilt. Patriarchalische Sprache werde vermieden, behinderte Kinder würden einbezogen, Schüler würden von den Lehrern respektiert.

    "Kampf um unsere Existenz"
    Ziel ist ein kurdischsprachiges Bildungssystem in der Türkei, das von der Einschulung bis zum Universitätsdiplom reicht. Die drei kurdischen Schulen sollen den Anfang machen. Sie sind von den Behörden nicht genehmigt - und können das auch gar nicht sein, die türkische Verfassung ist da eindeutig: "An keiner Bildungseinrichtung darf türkischen Bürgern eine andere Sprache als Türkisch als Muttersprache gelehrt werden", heißt es in Artikel 42. "Es verstößt gegen die Verfassung", räumt Gülbekin ein. "Aber für uns ist es legal. Es ist das Recht des kurdischen Volkes, auf Kurdisch unterrichtet zu werden. Es ist ein Kampf um unsere Existenz." Der 50-Jährige fügt hinzu: "Zehntausende Menschen sind dafür gestorben."Der Kampf der PKK kostete in den vergangenen 30 Jahren rund 40.000 Menschen in der Türkei das Leben. Muttersprachlicher Unterricht ist eine der wichtigsten Forderungen der kurdischen Autonomiebewegung. Noch in den 1980er Jahren kamen Kurden ins Gefängnis, wenn sie in der Öffentlichkeit kurdisch sprachen. Seitdem hat sich zwar vieles gebessert. Der Staatssender TRT sendet inzwischen auch auf Kurdisch, private kurdische Sprachschulen werden geduldet. Eine Rechtsgrundlage dafür gibt es aber nicht. Offizielle Sprache der Türkei ist laut Verfassung: Türkisch.

    Verdacht: Schule ist PKK-Kaderschmiede
    Zu den Folgen zitiert Aydeniz vom Schulvorstand eine Untersuchung der Lehrer-Gewerkschaft Egitim-Sen. Sie habe in den kurdisch dominierten Provinzen vor zwei Jahren ermittelt, dass nur noch fünf Prozent der Lehrer mit kurdischen Wurzeln in ihrer Muttersprache schreiben und lesen könnten. Von den Schülern seien es nur zwei bis drei Prozent gewesen, sagt der 43-Jährige - er spricht dabei Türkisch. Er selber habe Schwierigkeiten, sich in seiner Muttersprache auszudrücken. "90 Prozent der Kurden sind assimiliert worden."Auf die Frage, ob die Schule sich nicht dem Verdacht aussetze, eine PKK-Kaderschmiede zu sein, antworten die Vorständler Aydeniz und Gülbekin mit Lachen. Die Schule sei von der PKK unabhängig, meint Gülbekin, eine Verbindung gebe es nur "im Geiste". Und Aydeniz sagt mit Blick auf die Erstklässler, die hier unterrichtet werden: "Wenn wir eine Miliz ausbilden wollten, hätten wir uns Ältere ausgesucht."

    __________________________________________________ _

    Bisschen SEHR viel Deutsche Medien Propaganda mit ihm Spiel. Ein Beispiel:
    die der türkische Staat seit mehr als 90 Jahren zu verdrängen versucht.
    Dabei ist Kurdisch seid dem Millenium kein Thema mehr.

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