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Nachrichten aus der Türkei

Erstellt von Amphion, 27.12.2013, 17:31 Uhr · 15.043 Antworten · 587.226 Aufrufe

  1. #4431
    Avatar von Indiana Jones

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    Zitat Zitat von Kanno Beitrag anzeigen
    Andere Sicht unerwünscht: Türkisches Staats-TV streicht Wahlwerbespot der Opposition

    Der staatliche türkische TV-Sender TRT hat den Wahlwerbespot einer Oppositionspartei gestrichen, weil er gegen die Regierung schieße. Die CHP wirft dem Sender nun den Missbrauch öffentlicher Ämter vor und droht mit der Justiz. Die einseitige Ausrichtung von TRT blieb schon während des Präsidentenwahlkampfes 2014 nicht ungestraft.

    Die türkische Oppositionspartei CHP will offenbar juristisch gegen die Streichung ihres Wahlwerbespots aus dem Programm des staatlichen türkischen TV-Senders TRT vorgehen. Die Partei sieht mit diesem Schritt den Sinn eines öffentlichen Senders als völlig verfehlt. Mit juristischen Maßnahmen könnten sie sogar erfolgreich sein.

    Der stellvertretende Parteichef Bülent Tezcan bezeichnete die Entscheidung der Anstalt, den Spot nicht zu senden, als Skandal, so die türkische Zeitung Sözcü. Der Hauptzweck der staatlich finanzierten TV-Sender in allen demokratischen Ländern sei die Fairness bei der Programm-Ausgestaltung. Doch die TRT-Führung habe sich mit ihrer Entscheidung genau gegenteilig verhalten. Sie habe sich seiner Meinung nach des Missbrauchs öffentlicher Ämter schuldig gemacht. Dabei gehöre ein solcher Sender doch eigentlich der Öffentlichkeit, so Tezcan auch in einer Stellungnahme auf der offiziellen Seite der CHP.

    Die CHP wirbt in ihrem Spot mit dem Slogan „Wir applaudieren als eine Nation“. Kritisiert wird darin die „Unterdrückung“ der Gerechtigkeit, der Freiheit und des Säkularismus im Land. Ebenso werde dazu aufgefordert, Großveranstaltungen der Partei zu besuchen.

    Bislang äußert sich TRT nicht zu den Vorwürfen, so die BBC.

    Die aktuelle Kontroverse folgt der Entscheidung eines Gericht in Ankara am vergangenen Donnerstag. CHP-Chef Kemal Kılıçdaroğlu wurde zu einer Geldstrafe verurteilt, weil er in einer Rede im Jahr 2013 den damaligen Premier Erdoğan beleidigt haben soll.

    Dass der TV-Sender mit seiner Strategie daneben liegt, zeigte sich schon im vergangenen Präsidentschaftswahlkampf. Bereits Ende 2014 wurde TRT genau wegen einer solchen Begünstigung von Recep Tayyip Erdoğan in seiner Berichterstattung abgestraft. Der Vorwurf lautete auch damals: Ihm sei deutlich mehr Raum als den anderen Kandidaten gegeben worden. Ein Umstand, der sich im vergangenen Sommer auch in den Werbeflächen des Landes widerspiegelte (mehr hier).

    Damals musste der Sender auf Geheiß der Obersten Türkischen Wahlbehörde (YSK) sieben seiner Programme durch Dokumentationen ersetzen. Darüber hinaus musste der Sender öffentlich bekannt geben, warum er abgestraft worden war.

    Angestoßen worden sei das Ganze durch eine Beschwerde der YSK, berichtete die Huffington Post. Diese habe moniert, dass es Verstöße gegen ihre Regeln zur Wahlberichterstattung gegeben habe. Der YSK zufolge, seien zwischen dem 6. und 8. August fünf Stunden und 26 Minuten lang Reden von Erdoğan ausgestrahlt worden. Seine Konkurrenten Ekmeleddin İhsanoğlu und Selahattin Demirtaş seien hingegen gar nicht zu Wort gekommen, so auch die türkische Zeitung Hürriyet. Und das in einer angesichts des Wahltermins am 10. August durchaus kritischen Phase. Erdoğan, der von seinen Konkurrenten zudem beschuldigt worden sei, öffentliche Ressourcen für seinen Wahlkampf zu missbrauchen, gewann die Wahlen am Ende mit fast 52 Prozent der Stimmen.

    Süleyman Demirkan, Mitglied des Obersten Rats für Hörfunk und Fernsehen in der Türkei (RTÜK), bezeichnete die Partisanenhaltung des Senders gar als „Schande, die in die Geschichte eingehen“ werde.

    TRT wird von den türkischen Steuerzahlern finanziert.

    DEUTSCH TÜRKISCHE NACHRICHTEN | Aktuell und Unabhängig
    Dann ist es bei euch in der Türkei gleich wie bei uns in Mazedonien, alle Kritiker mundtot nachen alles verbieten und nur das eine durchlassen, nur das, was die Regierung wünscht. Bei uns in MK hat dies jetzt ein Ende, bei euch wird das auch nicht lange halten. Wenn man den Journalisten die Berichtertstattung verbietet wird sich das auf lange Sicht sehr negativ auf die Regierung auswirken.

  2. #4432
    Avatar von TuAF

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    da muss ich mal erdogan recht geben..wo er recht hat hat er recht...


    Erdoğan attackiert Franziskus: Der Papst redet Unsinn

    Deutsch Türkische Nachrichten | Veröffentlicht: 14.04.15, 21:53
    Die angespannte Stimmung zwischen dem Papst und Ankara hat sich am Dienstag weiter zugespitzt. Seit Sonntag liefert sich Franziskus mit der Türkei einen verbalen Schlagabtausch über die Armenier-Frage. Jetzt schaltet sich Präsident Erdoğan ein und droht dem Pontifex.

    Ich möchte ihn dafür rügen und warnen», sagte Erdoğan nach Angaben der Nachrichtenagentur Anadolu am Dienstag in Ankara. «Der geehrte Papst wird diese Art von Fehler höchstwahrscheinlich nicht wieder begehen.» Erdoğan fügte hinzu: «Wenn Politiker und Geistliche die Arbeit von Historikern übernehmen, dann kommt dabei nicht die Wahrheit, sondern so wie heute Unsinn heraus.»


    Erdo?an attackiert Franziskus: Der Papst redet Unsinn | DEUTSCH TÜRKISCHE NACHRICHTEN

  3. #4433
    Avatar von BlackJack

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    Erdoğan fügte hinzu: «Wenn Politiker und Geistliche die Arbeit von Historikern übernehmen, dann kommt dabei nicht die Wahrheit, sondern so wie heute Unsinn heraus.
    aha, gut zu wissen

  4. #4434
    Avatar von Balta

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    Aha und das Erdowahn die Arbeit eines geistlichen aufnimmt ist ok oder wie?

  5. #4435
    Avatar von Bacerll

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    Wahlen kommen und Erdogan der ja nicht mall Ministerpräsident ist wird das voll ausnutzen. Nachdem er die Nationalisten wegen der Kundenfrage verloren hat sind die aussagen des Papstes für ihn sehr hilfreich damit er sein nationalistisches Publikum wieder für sich gewinnen kann. Viel wird er aber auch nicht machen müssen. Er muss nur in seine reden einfügen wie Islamophob der Papst doch ist und was für ein großer Angriff auf die Türkei und den Islam es ist.

  6. #4436

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    Zitat Zitat von TuAF Beitrag anzeigen
    da muss ich mal erdogan recht geben..wo er recht hat hat er recht...
    "AP ne karar alır bilemem. Bir kulağımızdan girer öbüründen çıkar, Türkiye'nin böyle bir suçu kabul etmesi mümkün değil"
    http://m.sabah.com.tr/gundem/2015/04/15/erdogan-ulkemde-100-bin-ermeni-var

  7. #4437
    onrbey
    Weiß jemand wann das letzte mal alle 3 Parteien einig waren?

    Üç partiden ortak açıklama - Hürriyet GÜNDEM

  8. #4438
    Avatar von ZX 7R

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    Wieso ist es hier so still?

  9. #4439
    GLOBAL-NETWORK

    Beitrag Nein zur Atomenergie-Türkei soll in Erneuerbare Energie investieren

    Türkiye yenilenebilir enerjiye yönelmeli'

    Önümüzdeki 10 yılda Türkiye’de 3 nükleer enerji santralinin kurulması planlanıyor. Uzmanlar Türkiye’deki nükleer santral tartışmalarını DW Türkçe’ye değerlendirdi.



    Türkiye'nin ilk nükleer santrali olacak Mersin'deki Akkuyu Nükleer Güç Santrali'ne ilişkin ilk temel atma töreni 14 Nisan Salı günü gerçekleştirildi.

    Temeli atılan tesisler, santralin iskele ve depolama alanlarından oluşuyor. Çevrecilerin yoğun protestolarına sahne olan temel atma töreninin ardından Türkiye'de kurulması planlanan üç nükleer santrale ilişkin tartışmalar da yeniden alevlendi.




    Üç santral yapılması planlanıyor

    Türkiye'de 1970'te başlatılan nükleer santral kurma girişimleri son aşamasına geldi. Şu anda yapımı kesinleşen iki nükleer santral yatırımı bulunuyor. Bunlardan ilki Rusya tarafından inşa edilecek olan ve 2020'de faaliyete girmesi planlanan Akkuyu Nükleer Enerji Santrali. Rusya nükleer kamu şirketi Rosatom tarafından inşa edilecek ve işletilecek santralin 20 milyar dolara mal olması bekleniyor. İkinci santral ise 2023 yılında faaliyete girmesi planlanan 20-22 milyar dolarlık Sinop Nükleer Enerji Santrali olacak. Japonya ile imzalanan devletlerarası anlaşma sonucunda hayata geçirilecek santralin inşasına 2017 yılında başlaması planlanıyor.

    Üçüncü santralin ise henüz kesinlik kazanmamakla birlikte yine Japonya tarafından yapılması gündemde. Türkiye genelinde yaşanan son elektrik kesintisi sonrasında Cumhurbaşkanı Recep Tayyip Erdoğan da üçüncü nükleer santral ihtiyacına vurgu yapmış ve “Türkiye'nin enerji ihtiyacı her geçen gün artıyor” demişti.

    Ancak nükleer santrallerin yapımı ve işletilmesi konusunda kamuoyunda yoğun tartışmalar yaşanıyor. Çevre örgütleri ve muhalefetteki siyasi partiler nükleer enerjinin tehlikelerine işaret ederek santrallerin yapılmasına karşı çıkarken, hükümet yanlıları ve bazı akademisyenler ise nükleer enerjinin Türkiye ekonomisi için ‘olmazsa olmaz' bir gereklilik haline geldiğini öne sürüyor.

    “Türkiye'deki enerji kaynakları yeterli”

    DW Türkçe Servisi'ne konuşan Bilkent Üniversitesi Öğretim Görevlisi Necdet Pamir, Türkiye'nin mevcut enerji kaynaklarını doğru kullanması halinde nükleer enerjiye ihtiyacı kalmayacağını iddia ediyor. Pamir, 2014'te 250 milyar kilowatt/saat elektrik tüketilen Türkiye'de halihazırda linyit, hidroelektrik, jeotermal, rüzgar, güneş ve bioyakıt alanında bekleyen yatırımların hayata geçmesi halinde 750 milyar kilowatt/saat'lik elektrik üretilebileceğini söylüyor. Enerjide dışa bağımlı olunduğu gerekçesiyle nükleer enerjiye yönelmenin de doğru bir savunma olmadığını dile getiren Pamir, şunları söylüyor:
    “Akkuyu'da tüm tesisi Rusya yapacak ve işletecek. Yapım, üretim, tedarik, atık yönetimi gibi her konuda Rusya olacak. Şu an ihtiyacımız olan doğalgazın yüzde 60’ını, kömürün yüzde 32'sini, petrolün yüzde 8'ini Rusya'dan alıyoruz zaten. Dış siyasette birçok konuda ters düştüğümüz bir ülkeye enerjide bu kadar bağımlı olmak yanlış.”


    Enerji Bakanı Taner Yıldız'ın katılımı ile Akkuyu'daki santralin temel atma töreni yapıldı



    “Nükleer atık sorunu dünyanın gündeminde”

    Uluslararası Atom Enerjisi Kurumu'nun bile 4 önemli noktada nükleer enerjideki tehlikeleri kabul ettiğine işaret eden Necdet Pamir, “İlk olarak nükleer santral yatırımı yapım, söküm ve atık maliyetiyle çok pahalıya geliyor. İkinci olarak işletme güvenliğinin uluslararası standartlara haiz olması gerekiyor. Üçüncüsü nihai atık sorunu tüm dünyada tartışmalı bir konu olarak hala duruyor. Dördüncü olarak ise özellikle bölgemizde bir nükleer santralin teröristlerin eline geçme tehlikesi bulunuyor. Tüm bu sorunların varlığına nükleere destek verenler bile katılıyor” diye konuşuyor.
    Pamir, Türkiye'nin nükleer santral kurmak yerine yenilenebilir enerji kaynaklarına yönelmesi gerektiği görüşünde.

    “O zaman röntgen de çektirmeyelim”

    Öte yandan son yıllarda giderek gelişen Türkiye ekonomisinin her geçen yıl daha fazla enerji ihtiyacı duyduğuna işaret eden kimi uzmanlar ise Akkuyu ve sonrasında yapılacak iki nükleer yatırıma destek veriyor.
    DW Türkçe Servisi'ne konuşan Ankara Üniversitesi Nükleer Bilimler Enstitüsü Müdürü Doç. Dr. Niyazi Meriç, nükleer enerjinin tartışılmasının olumlu olduğunu, ancak Türkiye'nin ihtiyaçlarının göz ardı edilemeyeceğini söylüyor.
    Şu aşamada dünyadaki diğer devletlerin de nükleer enerjiden vazgeçmesinin söz konusu olmadığını ifade eden Meriç, “Bir ülkenin gelişmişliği, elektrik üretiminin kalitesine ve çeşitliliğine bağlı. Elbette enerji çeşitliliği arttıkça kaynaklar genişlerse sorun yok. Ama şu an mecburen nükleerin yerini tutacak bir kaynak yok” değerlendirmesi yapıyor. Türkiye'nin nükleer santral kurmaması halinde ekonomisinin geri kalacağını öne süren Meriç, “Santrale karşı çıkanlar radyasyon tehlikesinden bahsediyor. O zaman hasta olunca gidip röntgen de çektirmeyelim” diyor.

    “Nitelikli elemana ihtiyacımız var”

    Dünyada nükleer santral kurma standartlarının belli olduğunu ve katı kurallar içerdiğini hatırlatan Meriç, şöyle konuşuyor:
    “Atık yönetimi bugün onlarca santrale sahip Almanya'dan Fransa'ya birçok ülkede tartışılıyor. Bizde sadece üç santral olacak. Ciddi bir atık sorunu yaşanmaz. Diğer ülkeler nasıl yapıyorsa, biz de öyle yapacağız. Türkiye açısından tartışılması gereken konu nükleer enerji ihtiyacı değil, santraller kurulduktan sonra gerekli nitelikli eleman ihtiyacıdır. Bunun için Rusya'nın Moskova İktisat, İstatistik ve Enformasyon Devlet Üniversitesi (MESI) ile çifte diploma anlaşması yaptık. 7-8 yıl içinde santrallerimizde çalışacak ve araştırma yapacak uzmanlar yetiştirmeyi planlıyoruz.”
    © Deutsche Welle Türkçe
    Aram Ekin Duran / İstanbul


  10. #4440

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    Der frühere türkische Präsident Abdullah Gül hat seinen Nachfolger Recep Tayyip Erdoğan scharf angegriffen. Dessen Pläne zur Einführung eines Präsidialsystems würden Erdoğan eine zu mächtige Rolle im politischen System zusprechen, sagte Gül auf einer Veranstaltung der Financial Times.
    Zwar habe die Türkei lange unter den Unzulänglichkeiten des Parlaments gelitten, bei einem Präsidialsystem müsse man aber sehr vorsichtig sein, sagte der Ex-Präsident. Viel besser sei es, stattdessen das parlamentarische System zu optimieren.

    Nach Meinung Erdoğans würde die Einführung eines Präsidialsystems das Regieren in der Türkei vereinfachen. Zahlreiche Kritiker fürchten jedoch einen zu großen Einfluss durch Einzelpersonen.
    Gül prangerte zudem die wirtschaftliche Schwächephase an, unter der die Türkei seit einigen Jahren leide: "Es gibt in diesem Land eindeutig die Notwendigkeit zum Wandel." Zur Unterdrückung von Oppositionellen sagte er, dass sich das politische Klima wieder normalisieren müsse. "Die Polarisierung muss gestoppt werden."

    Bereits im Januar hatte Gül die Politik Erdoğans kritisiert. Dabei forderte er unter anderem mehr Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.

    SZ

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