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Umfrageergebnis anzeigen: Würdet ihr euch Freuen wenn die NATO aufgelöst wird?

Teilnehmer
37. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja, klar!!!!!

    17 45,95%
  • Nein, wir brauchen sie!

    15 40,54%
  • Ist mir Egal

    3 8,11%
  • Solange sie nicht in mein Land einmarschieren kann sie noch weiter bestehen

    2 5,41%
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Ergebnis 181 bis 190 von 219

Die NATO geht denn Bach Runter

Erstellt von El Mero Mero, 31.03.2014, 21:56 Uhr · 218 Antworten · 9.266 Aufrufe

  1. #181

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Lynes Beitrag anzeigen
    Ich wünschte die NATO wäre am Ende, aber momentan ist sie eher wieder im Aufwind. So einiges hat sich in den letzten Jahren zu Ungunsten der NATO-gegnerischen Staaten entwickelt. In Südamerika fällt ein sozialistisches Regime nach dem anderen. Teils sicher auch wegen deren Inkompetenz, aber eine Rolle dürfte auch gezielte Sabotage spielen. Russland hat ernsthafte wirtschaftliche Probleme. China's Wirtschaftswachstum ist auch erst mal gestoppt. In Europa kommen rechtsextreme Parteien an die Macht (die stehen am Ende immer eher zu den USA, auch wenn Putin hohes Ansehen genießt). Der Schutzschild "gegen den Iran" wird immer weiter ausgebaut, die NATO Truppen in Osteuropa werden verstärkt, wogegen sich wenig Widerstand regt. Momentan alles nicht so das Wahre für den passionierten NATO-Gegner.
    Frag mal Polen oder Esten wie toll es bei den Russen war und warum sie gerne unter NATOs Rock gekrochen sind. Sieh dir doch mal die Ossis an sind nicht alle ohne Schäden davon gekommen.
    Meinst du die Balten haben bei der UkraineKrise vor der NATO panick bekommen.

  2. #182
    Avatar von Lilith

    Registriert seit
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    18.584
    Zitat Zitat von schwabo Beitrag anzeigen
    Frag mal Polen oder Esten wie toll es bei den Russen war und warum sie gerne unter NATOs Rock gekrochen sind. Sieh dir doch mal die Ossis an sind nicht alle ohne Schäden davon gekommen.
    Meinst du die Balten haben bei der UkraineKrise vor der NATO panick bekommen.
    Guten Abend.

    Zweifelsohne sind die Sicherheitsbedenken von Balten, Polen etc. aus historischen und politischen Gründen zu verstehen. Aber was ist mit unserem Sicherheitsbedürfnis? Die NATO ist jetzt schon extrem nah an Petersburg, und wenn auch noch Ukraine, auch keine tausend km mehr von Moskau weg.

    Seit den 90ern haben die Russen immer wieder auf ihre Interessen hingewiesen. Seit den 90ern haben die Russen immer wieder und regelmäßig. Vorschläge für eine GEMEINSAME Sicherheitsstruktur, -architektur gemacht. Es wurde immer alles weggewischt, weil man sich als Sieger des Kalten Krieges gerierte und natürlich auch gern die Stimmungen in Staaten der ehemaligen SU und des "Ostblocks" nur zu gern sich zunutze machte. Wir haben es also zu tun mit einem absolut unvereinbaren Interessengegensatz, der bislang ausschließlich für die andere Seite entschieden wurde. Soweit man den Worten eines Mannes glauben darf, der immerhin ein geeinigtes Deutschland auch in NATO ermöglichte, auch unter Bruch dessen, was zumindest angeblich von Genscher, Baker etc. zugesagt wurde.

    Mein Land und Volk haben eine imperialistische Geschichte und Verhalten. Ich selbst bin an einem mehr "freien, offenen" Land und Gesellschaft, an Politik von soft power interessiert. Ich persönlich möchte auch lieber über Schulen, Gesundheitsversorgung, Umwelt, Forschung und Entwicklung reden als über Soldatenstationierungen, Iskander....Aber um das zu ermöglichen, muss man vielleicht auch mal uns ernst nehmen, will man uns in einer entsprechenden Entwicklungen ernsthaft helfen. Eine Gesellschaft, die sich isoliert, von Feinden mehr und mehr bedrängt sieht, wird sich schwerlich dahin entwickeln. Das wäre das, was ich mir eigentlich am meisten wünschen würde, statt immer nur quasi Draufkloppen, Dämonisieren, Bein stellen...., quasi Kalter Krieg reloaded. Leider haben wir den statt dessen.

  3. #183
    Avatar von Cobra

    Registriert seit
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    62.682
    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Guten Abend.

    Zweifelsohne sind die Sicherheitsbedenken von Balten, Polen etc. aus historischen und politischen Gründen zu verstehen. Aber was ist mit unserem Sicherheitsbedürfnis? Die NATO ist jetzt schon extrem nah an Petersburg, und wenn auch noch Ukraine, auch keine tausend km mehr von Moskau weg.

    Seit den 90ern haben die Russen immer wieder auf ihre Interessen hingewiesen. Seit den 90ern haben die Russen immer wieder und regelmäßig. Vorschläge für eine GEMEINSAME Sicherheitsstruktur, -architektur gemacht. Es wurde immer alles weggewischt, weil man sich als Sieger des Kalten Krieges gerierte und natürlich auch gern die Stimmungen in Staaten der ehemaligen SU und des "Ostblocks" nur zu gern sich zunutze machte. Wir haben es also zu tun mit einem absolut unvereinbaren Interessengegensatz, der bislang ausschließlich für die andere Seite entschieden wurde. Soweit man den Worten eines Mannes glauben darf, der immerhin ein geeinigtes Deutschland auch in NATO ermöglichte, auch unter Bruch dessen, was zumindest angeblich von Genscher, Baker etc. zugesagt wurde.

    Mein Land und Volk haben eine imperialistische Geschichte und Verhalten. Ich selbst bin an einem mehr "freien, offenen" Land und Gesellschaft, an Politik von soft power interessiert. Ich persönlich möchte auch lieber über Schulen, Gesundheitsversorgung, Umwelt, Forschung und Entwicklung reden als über Soldatenstationierungen, Iskander....Aber um das zu ermöglichen, muss man vielleicht auch mal uns ernst nehmen, will man uns in einer entsprechenden Entwicklungen ernsthaft helfen. Eine Gesellschaft, die sich isoliert, von Feinden mehr und mehr bedrängt sieht, wird sich schwerlich dahin entwickeln. Das wäre das, was ich mir eigentlich am meisten wünschen würde, statt immer nur quasi Draufkloppen, Dämonisieren, Bein stellen...., quasi Kalter Krieg reloaded. Leider haben wir den statt dessen.



    Hmmmm......

  4. #184
    Avatar von Damien

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    22.02.2013
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    Britischer General schürt Ängste mit „drohendem Atomkrieg“ mit Russland



    Nachdem die Nato eine Radaranlage in Rumänien errichtet und Pläne zur Verstärkung ihrer Präsenz in Polen und im Baltikum bekanntgegeben hat, mahnt der britische General a.D. Sir Richard Shirreff zu weiteren Schritten der Allianz im Baltikum, um einen „Atomkrieg“ mit Russland zu vermeiden.

    Shirreff behauptet, dass ein Nuklear-Krieg zwischen Russland und der Nato schon in einem Jahr beginnen könnte, falls die Allianz ihre Truppen im Baltikum nicht aufstocke. Dies hat er der Ex-General in seinem Buch „2017: Krieg mit Russland“ geschrieben, aus dem „The Independent“ zitiert.

    Aus Sicht des Generals könnte Russland Estland, Litauen und Lettland angreifen, um „die russischsprachige Bevölkerung zu schützen“. Der Widerstand werde dabei zweifelsohne „nuklear“ sein, weil dies angeblich in der russischen Militärdoktrin festgelegt worden sei, hieß es.

    Russland sei „von der Schwäche der Nato überzeugt“. Der Westen solle unbedingt „einer möglichen Katastrophe“ vorbeugen.

    Alle im Buch beschriebenen Ereignisse seien zwar fiktiv, aber doch „sehr wahrscheinlich“, wie der Autor betont. Gleichzeitig sagte er gegenüber RIA Novosti, dass Russland und die Nato keine Feinde sein müssen. „Wir müssen zusammen sein. Man muss reden und sich einigen. Wir müssen in Frieden leben“, so Shirreff.

    Shirreff war in den Jahren 2011 bis 2014 Vizebefehlshaber der Nato in Europa. Nun ist sein Buch „2017: Krieg mit Russland“ erschienen.
    Vertreter westlicher Staaten kritisieren wiederholt eine angebliche Bedrohung seitens Russlands. Damit wiederum erklärt die Nato die regelmäßige Erweiterung ihrer Streitkräfte in Osteuropa. So äußerte Anfang Mai Pentagon-Chef Ashton Carter, die Allianz ziehe auch eine Stationierung von vier weiteren Bataillonen in Baltikum und in Polen in Betracht. Im Rahmen ihres geplanten Raketenabwehrsystems haben die USA in Rumänien eine Radaranlage errichtet. An der Ostflanke rüstet die Nato auch mit militärischem Personal auf.

    Moskau betont dabei ausdrücklich, dass es an keiner Eskalation oder Konfrontationen interessiert sei, wenn nötig jedoch eine angemessene Antwort auf das Vorgehen des Westens geben werde.

    Britischer General schürt Ängste mit ?drohendem Atomkrieg? mit Russland

  5. #185
    Avatar von Lorne Malvo

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Guten Abend.

    Zweifelsohne sind die Sicherheitsbedenken von Balten, Polen etc. aus historischen und politischen Gründen zu verstehen. Aber was ist mit unserem Sicherheitsbedürfnis? Die NATO ist jetzt schon extrem nah an Petersburg, und wenn auch noch Ukraine, auch keine tausend km mehr von Moskau weg.
    "Die NATO" ist bzw. war bis vor kurzem genau so weit weg von russischen Grenzen, wie vor 20 Jahren. Es stand kein bedeutendes militärisches Gerät der NATO in der Nähe russischer Grenzen. Das war nichts weiter als dämliche linke oder russische Propaganda. Die Mitgliedschaft der ganzen osteuropäischen Länder war eher symbolischer Natur. Effektiv waren diese Länder nicht durch die NATO geschützt. Das verändert sich jetzt. Das liegt aber an Putin und seinem aggressiven Verhalten.

  6. #186
    Avatar von Damien

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    Duma-Außenpolitiker: Nato stellt nur Irre ein

    Der Chef des Auswärtigen Ausschusses der russischen Staatsduma, Alexej Puschkow, hat sich über die Worte des britischen Generals Richard Shirreff zur „hohen Wahrscheinlichkeit“ des Beginns eines Atom-Krieges zwischen Russland und der Nato „im nächsten Jahr“ empört.

    „Der ehemalige Nato-Oberbefehlshaber hat die Möglichkeit eines nuklearen Krieges gegen Russland im Laufe des kommenden Jahres eingeräumt. Es sieht so aus, dass nur Wahnsinnige für diese Arbeit eingestellt werden", schrieb der russische Außenpolitiker auf Twitter.

    Duma-Außenpolitiker: Nato stellt nur Irre ein

  7. #187
    Avatar von Lynes

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    Zitat Zitat von Cobra Beitrag anzeigen


    Hmmmm......
    Da sind einige Länder nicht in der NATO bzw. haben keine Basen. Kasachstan z. B. führt ab und an mal Militärübungen mit denen durch, aber von einem NATO-Staat kann man nicht sprechen.

  8. #188
    Avatar von Damien

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    US-Spionagejet fliegt wieder unweit von Russlands Ostsee-Grenze - Medien



    Ein US-Aufklärungsjet vom Typ RC-135 hat sich am Mittwoch erneut der Küste der russischen Ostsee-Exklave Kaliningrad genähert, wie News Rambler.ru mit Hinweis auf schwedische Medien berichtet.

    Da der Spionage-Jet mit einem eingeschalteten Transponder fliege, sei er auf dem Radar zu sehen. Vom Luftstützpunkt im Gebiet Kaliningrad ist ein russischer Su-27-Kampfjet zum Abfangen der US-Maschine in die Luft gestiegen. In der vergangenen Woche soll eine amerikanische RC-135 schon mehrmals vor der Küste der russischen Ostsee-Region Kaliningrad geflogen sein.

    US-Spionagejet fliegt wieder unweit von Russlands Ostsee-Grenze - Medien

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Lynes Beitrag anzeigen
    Da sind einige Länder nicht in der NATO. Kasachstan z. B. führt ab und an mal Militärübungen mit denen durch, aber von einem NATO-Staat kann man nicht sprechen.
    US Army stützpunkte oder Vertretungen.

  9. #189
    Avatar von Lorne Malvo

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    Zitat Zitat von Damien Beitrag anzeigen

    US Army stützpunkte oder Vertretungen.
    Diese Länder wollen die USA aber da haben. Es gibt ihnen Sicherheit. Das geht natürlich nicht in den Russenkopf. Bei der Vergangenheit ist klar, dass man glaubt ein ausländischer Militärstützpunkt kann nur aus Zwang und gegen den Willen der dortigen Bevölkerung dort sein.

  10. #190
    Avatar von Lynes

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    Zitat Zitat von Lorne Malvo Beitrag anzeigen
    "Die NATO" ist bzw. war bis vor kurzem genau so weit weg von russischen Grenzen, wie vor 20 Jahren. Es stand kein bedeutendes militärisches Gerät der NATO in der Nähe russischer Grenzen. Das war nichts weiter als dämliche linke oder russische Propaganda. Die Mitgliedschaft der ganzen osteuropäischen Länder war eher symbolischer Natur. Effektiv waren diese Länder nicht durch die NATO geschützt. Das verändert sich jetzt. Das liegt aber an Putin und seinem aggressiven Verhalten.
    Mach dich nicht lächerlich. Der hat doch Neurussland vor die Hunde gehen lassen..

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