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News aus der Republik Nordzypern

Erstellt von TuAF, 01.10.2012, 12:44 Uhr · 4.305 Antworten · 138.660 Aufrufe

  1. #241

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von TuAF Beitrag anzeigen
    Hast du für deine Behauptung eine Quelle?
    Zur griechisch-zypriotischen Opposition:

    "Greek Cypriots in favour of a "yes" vote, who include former presidents Glafcos Clerides and George Vassiliou as well as the centre right Democratic Rally opposition party, took part in a 3,500-strong rally yesterday in Nicosia."

    Greek Cypriot leaders reject Annan plan | World news | guardian.co.uk

    DISY (Democratic Rally) ist eins der zwei größten Parteien in Zypern.

    Die andere große Partei, AKEL, die sogar in der Regierung war, war auch bereit, den Plan zuzustimmen, und hat am letzten Moment ihre Position verändert:

    "The AKEL communist party had earlier suggested it might throw its weight behind the Annan plan and help turn around the widespread antipathy of the Greek-Cypriot south.
    But today its leadership said it had decided to oppose the plan because the UN security council had not provided guarantees on post-reunification security." (selbe Quelle)



    Über die griechischen Parteien:

    Nea Dimokratia (damals Regierung):

    " Prime Minister Costas Karamanlis on Thursday backed the Annan peace for Cyprus, hours after a meeting of Greece’s top political leadership, while stressing that in any case, “Greece will be, unshakeable as always, by Cyprus' side, regardless of the referendum’s result”. Karamanlis underlined that he is announcing his decisions with respect for the Republic of Cyprus, its government and its citizens, before weighing in more on the positive aspects of the plan. “There are positive and negative points in the plan. We cannot allow the injustices to affect us in the long run. I believe that we can exploit the positive (elements) within the framework of the EU dynamics, which will take the edge off the plan’s difficult points,” Karamanlis said in a closely watched address. "


    PASOK (damals größte Oppositionspartei):
    "PASOK leader and former Greek foreign minister George Papandreou announced here on Wednesday that his main opposition party backs the Annan peace plan for Cyprus."

    SYN (kleinere Oppositionspartei, später zu SYRIZA entwickelt):
    "Coalition of the Radical Left (SYN) leader Nikos Constantopoulos on Thursday promoted the proposal of Cyprus' left-wing AKEL party for a postponement of simultaneous and separate referenda in Cyprus, slated for April 24, when the Greek Cypriot and Turkish Cypriot communities are called on to accept or not UN Secretary-General Kofi Annan's fifth and final plan for a comprehensive settlement of the Cyprus problem. In a press conference following the morning meeting between Greece's political party leaders on the Cyprus issue, Constantopoulos stood in favor of the postponement of the referenda so that there may be further briefing, improvement, correction and the filling in of gaps in the Annan Plan. However, in the event that this is not feasible, he suggested support of the plan."

    Die einzige griechische Parlamentspartei, die gegen den Annan-Plan war, war die kommunistische KKE.

    PM Karamanlis: More positive than negative points in Annan plan

    Papandreou cites PASOK's support for Annan peace plan.


  2. #242
    Avatar von TuAF

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    Hoffentlich ist Nicos der neue Präsident von Südzypern kein Sturrkopf wie seine Vorgänger er war einer der den Anan Plan unterstützt hat..Hoffentlicht einigt man sich auf der Insel


    Zypern-Frage: Will die Türkei jetzt einen Neuanfang wagen?

    Nach Angaben des türkischen Europaministers, Egemen Bağış, schöpfe man in Ankara neue Hoffnung für eine Lösung des Zypern-Konflikts. Ausschlaggebend sei die Wahl des moderaten Politikers, Nicos Anastasiades, zum Präsidenten von Süd-Zypern. Doch sind die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für eine Wiedervereinigung schlecht. Denn der griechische Teil von Zypern steht kurz vor einer Staatspleite.

    Der türkische Europaminister, Egemen Bağış, ist der Ansicht, dass die Wahl des neuen zypriotischen Präsidenten, Nicos Anastasiades, eine neue Möglichkeit zur Lösung des Zypern-Konflikts biete. „Wir würden uns sehr darauf freuen, die Führer der Insel (Nord- und Südzypern) in der Türkei zu empfangen“, erklärte Bağış der Today’s Zaman. Er hoffe, dass es zu einer baldigen Wiedervereinigung Zyperns komme. Der neue südzypriotische Präsident, Anastasiades, gilt als ehemaliger Unterstützer des „Annan-Plans“. Egemen Bağış glaubt, dass sich die Haltung von Anastasiades nicht geändert habe. Doch die Rahmenbedingungen seien heute anders, als in 2004.
    Im Jahr 1999 wurde durch den ehemaligen UN-Generalsekretär, Kofi Annan, ein Plan zur Wiedervereinigung der Insel ausgearbeitet. Es kam zu mehreren Verhandlungen mit den Vertretern der türkischen und griechischen Zyprioten. Eingebunden waren auch die Türkei und Griechenland. Der „Annan-Plan“ sah eine konföderale Lösung vor. Ähnlich wie beim kantonalen System der Schweiz , sollten zwei Teilstaaten in einen Gesamtstaat eingebettet werden.
    Wirtschafts-, Außen-, Verteidigungs-, und Währungspolitik sollten im Kompetenzbereich des Gesamtstaates liegen. Im April 2004 kam es dann zur Abstimmung in beiden Inselteilen. Doch der Annan-Plan scheiterte an den griechischen Zyprioten. Sie stimmten mit 76 Prozent dagegen, wohingegen die türkischen Zyprioten mit 65 Prozent dafür stimmten.
    Im Jahr 2011 hatte Premier Erdoğan gesagt, dass die Griechen auf Zypern mit ihrer ablehnenden Haltung gegen den „Annan-Plan“ einen historischen Fehler begangen haben. In Zukunft werde sich die türkische Seite nicht mehr so kompromissbereit zeigen. Zugeständnisse könne man von Ankara auch nicht mehr erwarten. Dabei könnte Süd-Zypern wirtschaftliche Hilfe aus der Türkei dringend gebrauchen, denn der Inselstaat steht kurz vor einer Staatspleite (mehr hier). Hierzu bemerkte Bağış vor zwei Monaten, dass die Misere in Südzypern das Resultat des „politischen Stillstands“ sei. Die „Hochnäsigkeit“ von 2004 habe sich nicht ausgezahlt. Trotzdem wolle man Süd-Zypern vor der Pleite bewahren. Doch dafür müsse Nikosia zunächst einen Antrag an die türkische Regierung stellen

    Zypern-Frage: Will die Türkei jetzt einen Neuanfang wagen? | DEUTSCH TÜRKISCHE NACHRICHTEN

  3. #243
    Avatar von Hellenic-Pride

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    Zitat Zitat von TuAF Beitrag anzeigen
    Hoffentlich ist Nicos der neue Präsident von Südzypern kein Sturrkopf wie seine Vorgänger er war einer der den Anan Plan unterstützt hat..Hoffentlicht einigt man sich auf der Insel
    Da gibt es nichts zu einigen solange die Türkei den Norden illegal besetzt hält.

  4. #244
    Avatar von Pholiko

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    Zitat Zitat von TuAF Beitrag anzeigen
    Hoffentlich ist Nicos der neue Präsident von Südzypern kein Sturrkopf wie seine Vorgänger er war einer der den Anan Plan unterstützt hat..Hoffentlicht einigt man sich auf der Insel
    Ich mein der hat vorgestern schon gesagt dass ihn diese Zypernfrage auf jeden Fall stört und er sich auf jeden fall ein gemeinsames Zypern wünscht.. Wie man das umsetzen will steht in den Sternen

  5. #245

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    Meiner Meinung nach, ist sehr unwahrscheinlich dass es in seiner Amtszeit eine Einigung in der Zypernfrage gibt.

    Anastasiades gilt zwar als kompromissbereiter Politiker, er wird aber mit zwei anderen Hardliner-Parteien mitregieren, und sogar in seiner eigenen Partei gibt es eine Hardliner-Gruppe. Außerdem wird er im wirtschaftlichen und sozialen Bereich eine ziemlich unangenehme Politik durchführen müssen (Troika sei dank). Er wird weder seine Popularität zu viel schaden wollen, noch die Stabilität seiner Regierung in solchen Zeiten unter Spiel setzen.

    Auf der türkischen-zypriotischen Seite steht mit Eroglu ein ziemlich harter Nationalist als potentieller Verhandlungspartner, der auf keine Kompromisse bereit ist. Die türkisch-zypriotische Politik wird zwar vorwiegend von der Türkei bestimmt. Aber auch die Türkei hat nicht viele Gründe, eine schnelle Einigung in der Zypernfrage sich zu wünschen. Besonders jetzt, dass die Chancen für einen EU-Beitritt minimal sind, gibt es kaum Motivation für einen Kompromiss da.

    Irgendwie scheinen also alle lokalen Eliten eine Interesse daran zu haben, dass sich bei der Zypern-Frage nichts verändert, und dass sie weiter ungelöst bleibt. Das einzige, was diesen Stillstand brechen könnte, sind die Erdgas-Vorkommen, und die Möglichkeit, über die Türkei sie nach Europa zu transportieren. Bin mir aber gar nicht sicher, dass das als Motivation ausreicht.

  6. #246
    Avatar von Pholiko

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    Zitat Zitat von Afroasiatis Beitrag anzeigen
    Meiner Meinung nach, ist sehr unwahrscheinlich dass es in seiner Amtszeit eine Einigung in der Zypernfrage gibt.

    Anastasiades gilt zwar als kompromissbereiter Politiker, er wird aber mit zwei anderen Hardliner-Parteien mitregieren, und sogar in seiner eigenen Partei gibt es eine Hardliner-Gruppe. Außerdem wird er im wirtschaftlichen und sozialen Bereich eine ziemlich unangenehme Politik durchführen müssen (Troika sei dank). Er wird weder seine Popularität zu viel schaden wollen, noch die Stabilität seiner Regierung in solchen Zeiten unter Spiel setzen.

    Auf der türkischen-zypriotischen Seite steht mit Eroglu ein ziemlich harter Nationalist als potentieller Verhandlungspartner, der auf keine Kompromisse bereit ist. Die türkisch-zypriotische Politik wird zwar vorwiegend von der Türkei bestimmt. Aber auch die Türkei hat nicht viele Gründe, eine schnelle Einigung in der Zypernfrage sich zu wünschen. Besonders jetzt, dass die Chancen für einen EU-Beitritt minimal sind, gibt es kaum Motivation für einen Kompromiss da.

    Irgendwie scheinen also alle lokalen Eliten eine Interesse daran zu haben, dass sich bei der Zypern-Frage nichts verändert, und dass sie weiter ungelöst bleibt. Das einzige, was diesen Stillstand brechen könnte, sind die Erdgas-Vorkommen, und die Möglichkeit, über die Türkei sie nach Europa zu transportieren. Bin mir aber gar nicht sicher, dass das als Motivation ausreicht.
    Naja, den Süden braucht der Norden eigentlich nicht viel zu interessieren da man jetzt mittlerweile nach 40 Jahren ein geregeltes Leben führen kann, auch wenn man sich innerlich trotzdem eine Einigung wünscht. Anders sieht es normalerweise im Norden aus, da man extrem benachteiligt wird, aber vor allem weil es in der Türkei läuft und somit auch in der TRNZ wird man kein großes Interesse haben, womöglich sieht man sich in der Hinsicht dem Süden sogar "überlegen". Weißt du, ob es im Norden auch Erdgas gibt? Davon gehe ich aber mal aus, kann ja nicht sein dass überall Erdgas ist und dann im Norden nicht, oder irre ich mich?

  7. #247

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    Zitat Zitat von Pholiko Beitrag anzeigen
    Naja, den Süden braucht der Norden eigentlich nicht viel zu interessieren da man jetzt mittlerweile nach 40 Jahren ein geregeltes Leben führen kann, auch wenn man sich innerlich trotzdem eine Einigung wünscht. Anders sieht es normalerweise im Norden aus, da man extrem benachteiligt wird, aber vor allem weil es in der Türkei läuft und somit auch in der TRNZ wird man kein großes Interesse haben, womöglich sieht man sich in der Hinsicht dem Süden sogar "überlegen".
    Ja, so ist es ungefähr.

    Weißt du, ob es im Norden auch Erdgas gibt? Davon gehe ich aber mal aus, kann ja nicht sein dass überall Erdgas ist und dann im Norden nicht, oder irre ich mich?
    Ich weiß nicht wie viel. So weit ich weiß, liegt das große Vorkommen südöstlich von Zypern, in der Nähe von Israel and Libanon, die anderen sind nicht so signifikant. Aber auch wenn im Norden viel Erdgas gibt, wird es wegen der bekannten politischen Problemen sowieso schwer, das zu fördern und zu exportieren.

  8. #248
    Avatar von Pholiko

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    Zitat Zitat von Afroasiatis Beitrag anzeigen
    Ja, so ist es ungefähr.



    Ich weiß nicht wie viel. So weit ich weiß, liegt das große Vorkommen südöstlich von Zypern, in der Nähe von Israel and Libanon, die anderen sind nicht so signifikant. Aber auch wenn im Norden viel Erdgas gibt, wird es wegen der bekannten politischen Problemen sowieso schwer, das zu fördern und zu exportieren.
    Denke aber dass man im Norden logistisch besser angeschlossen ist, ich meine man kann alles über die Türkei liefern (Richtung Europa), aber wie will das der Süden anstellen?

  9. #249

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    Zitat Zitat von Pholiko Beitrag anzeigen
    Denke aber dass man im Norden logistisch besser angeschlossen ist, ich meine man kann alles über die Türkei liefern (Richtung Europa), aber wie will das der Süden anstellen?
    Ja, zur Zeit spricht man über Verflüssigung in Zypern, und dann Transport per Schiffe nach Europa. So weit ich weiß aber, ist klar der Weg über die Türkei viel günstiger. Deswegen sprechen einige darüber, dass es Druck aus der EU geben wird, um die Zypern-Frage schnell zu lösen. Mal sehen was passiert.

  10. #250
    Avatar von TuAF

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    Zitat Zitat von Hellenic-Pride Beitrag anzeigen
    Da gibt es nichts zu einigen solange die Türkei den Norden illegal besetzt hält.
    Die türkischen Truppen sind dort als Schutzmacht ,schon vergessen was die Insel-Griechen mit der türkischen Zivilbevölkerung auf der Insel angerichtet hat?

    Erst wenn die Sicherheit und die Souveränität der Insel-Türken auf den Papier garantiert sind werden sich die türkischen truppen zürückziehen.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Afroasiatis Beitrag anzeigen
    Ja, so ist es ungefähr.



    Ich weiß nicht wie viel. So weit ich weiß, liegt das große Vorkommen südöstlich von Zypern, in der Nähe von Israel and Libanon, die anderen sind nicht so signifikant. Aber auch wenn im Norden viel Erdgas gibt, wird es wegen der bekannten politischen Problemen sowieso schwer, das zu fördern und zu exportieren.
    Hi Afro kommst du aus Südyzpern?

    Sollte man Erdgas/Öl in Nordzypern finden wäre es kein Problem das über die Türkei zu exportieren und zu verkaufen..Den internationalen Verkauf würde dann die türkischen Unternehmen übernehmen.

    die türkische Stadt Ceyhan wäre da so eine alternative dafür


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