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Niederträchtige Deportationen von Flüchtlingen im ach so grünen Baden-Württemberg

Erstellt von Grizzly, 13.12.2014, 22:15 Uhr · 125 Antworten · 5.629 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von Lanchiii

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    Zitat Zitat von koelner Beitrag anzeigen
    Was wäre denn deiner Meinung nach der richtige Umgang mit Sinti und Roma die in Deutschland oder der Schweiz Asyl beantragen?
    Sich erst einmal mit ihrer Kultur richtig auseinanderzusetzen, sich damit befassen, versuchen zu verstehen. Ihren vielleicht auch nur übergangigen Niederlassungsort so zu gestalten, dass es ihnen gut geht und gleichzeitig die Bevölkerung gut damit klar kommen kann. Sie wegschicken kann doch keine Lösung sein, deportieren… Das Reisen ist ein wesentlicher Bestandteil ihrer Kultur, davon sind wir betroffen und werden es auch immer sein, ob uns das jetzt gefällt oder nicht. Doch wir können die Situation so gestalten, dass für uns und auch für sie etwas Gutes daraus herauskommt.

    Es ist ein sehr komplexes Problem, ein Problem, das schon seit Jahrhunderten besteht und ich glaube, dass unsere Gesellschaft reif sein sollte, dieses Problem einmal so anzugehen, dass alle mehr oder weniger zufrieden sind, dass ein friedliches Miteinanderleben möglich sein kann. Vielleicht könnte es damit anfangen, dass sich alle "betroffenen" Staaten an einen Tisch setzen und versuchen, die Sache gemeinsam anzugehen, gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

    Dass jetzt ein Baden-Württemberg entschliesst, Romas zu deportieren….eine nachhaltige Lösung kann das ja nicht sein, könnte die Idee eines 5-jährigen sein.

  2. #42
    koelner
    Zitat Zitat von Lanchiii Beitrag anzeigen
    Sich erst einmal mit ihrer Kultur richtig auseinanderzusetzen, sich damit befassen, versuchen zu verstehen. Ihren vielleicht auch nur übergangigen Niederlassungsort so zu gestalten, dass es ihnen gut geht und gleichzeitig die Bevölkerung gut damit klar kommen kann. Sie wegschicken kann doch keine Lösung sein, deportieren… Das Reisen ist ein wesentlicher Bestandteil ihrer Kultur, davon sind wir betroffen und werden es auch immer sein, ob uns das jetzt gefällt oder nicht. Doch wir können die Situation so gestalten, dass für uns und auch für sie etwas Gutes daraus herauskommt.

    Es ist ein sehr komplexes Problem, ein Problem, das schon seit Jahrhunderten besteht und ich glaube, dass unsere Gesellschaft reif sein sollte, dieses Problem einmal so anzugehen, dass alle mehr oder weniger zufrieden sind, dass ein friedliches Miteinanderleben möglich sein kann. Vielleicht könnte es damit anfangen, dass sich alle "betroffenen" Staaten an einen Tisch setzen und versuchen, die Sache gemeinsam anzugehen, gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
    Meinst du damit, dass Sinti und Roma in Deutschland ein eigenes Asylrecht haben sollten? Und Menschen aus anderen Regionen oder anderen Volksgruppen vorgezogen werden sollen aufgrund ihrer speziellen Lebenssituation?

  3. #43

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    Zitat Zitat von koelner Beitrag anzeigen
    Meinst du damit, dass Sinti und Roma in Deutschland ein eigenes Asylrecht haben sollten? Und Menschen aus anderen Regionen oder anderen Volksgruppen vorgezogen werden sollen aufgrund ihrer speziellen Lebenssituation?
    Deine Frage ist eine Suggestivfrage und sie spricht wieder mal für dich.

    Um dir das mal klarzumachen du Neunmalschlau. Roma sind die Bevölkerungsgruppe die am ärmsten sind, die unter ständiger Diskriminierung zu leiden haben, ihr ausgesetzt sind. Antiziganismus. Sie ist die Bevölkerung , die nicht in den Genuss von Privilegien gekommen ist. Sie sind die entrechteste Bevölkerung in Europa. Man hat ihr erst seit kurzem in Deutschland eine Gedenkstätte erichtet. Erst jetzt! Danach hat man sofort die Gesetze in Deutschland über sie erlassen, bezügl. Visa; Serbien, Mazedonien, Bosnien etc. Und du redest von, "sollten sie bevorzugt werden?" Das ist echt schräg Junge!

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von DZEKO Beitrag anzeigen
    Wir müssen uns in solchen Themen aus dem Weg gehen.
    Dzeko, ich schwöre auf dem Leben meines schwarzen Katers, Allah hat dich diesbezüglich im Auge mein Freund. Und ich werde für dich beten mein Freund.

  4. #44
    Avatar von Lanchiii

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    Zitat Zitat von koelner Beitrag anzeigen
    Meinst du damit, dass Sinti und Roma in Deutschland ein eigenes Asylrecht haben sollten? Und Menschen aus anderen Regionen oder anderen Volksgruppen vorgezogen werden sollen aufgrund ihrer speziellen Lebenssituation?
    Meinst du denn nicht, dass die jahrhundertelange Marginalisierung einer Gruppe ein Ende haben sollte, eine nachhaltige Lösung gefunden werden sollte, die für alle stimmt?
    Flüchtlinge und Romas sind nicht dasselbe.

    Wir befinden uns in einem Zeitalter von EU, UNO usw. und der Entwicklungsstand entspricht bei dieser Frage jenem aus dem Mittelalter, wir sind keinen Schritt weiter gekommen. Sie verbreiten Krankheiten wie die Pest, tragen die Schuld an Hungersnöten und Fueraubrüchen, wieso wollen wir sie denn nicht gleich verbrennen?!

    Pff…deportieren…..aus dem Fenster geworfenes Geld, damit sie dann am Schluss wieder zurückkommen.

  5. #45

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    15.315
    Alter, wie übermotiviert du Jugotante bist? Was schreibst du so viel? Geht doch nur um Zigeuner.

    Selber am liebsten keinen Zigeuner als Nachbarn haben, aber hier einen auf Moralapostel machen.

    Kein Mensch ist illegal hahahaha

  6. #46
    koelner
    Zitat Zitat von Lanchiii Beitrag anzeigen
    Meinst du denn nicht, dass die jahrhundertelange Marginalisierung einer Gruppe ein Ende haben sollte, eine nachhaltige Lösung gefunden werden sollte, die für alle stimmt?
    Flüchtlinge und Romas sind nicht dasselbe.
    Ich habe hinsichtlich Sinti und Roma keine vorgefasste Meinung. Als Deutscher habe ich fast nie Kontakt mit ihnen.

    Ich versuche nur heraus zu finden, wie sich die wohlwollenden Ansätze mit der Wirklichkeit in Einlang bringen lassen. Was deine Ideen sind.

    Ein Fakt, an dem man nicht vorbei kommt ist, dass es hunderte von Millionen von Menschen weltweit gibt, die unterhalb der Armutsgrenze leben. Wer bspw. mal in Indien war, hat dort Armut (v.a. Kinder- und Alters-Armut) gesehen, die einem den Atem verschlägt.

    Die "wohlwollendste" aller Antworten: allen Armen, die es bis hierher schaffen, ein Bleiberecht geben. Das geht praktisch nicht. Also muss diese Frage beantwortet werden: wem gibt man Asyl und wem nicht? In Deutschland wird bekanntermassen Asyl aus wirtschaftlichen Gründen nicht gewährt, auch wenn Armut lebensbedrohlich sein kann.

    Die Frage ist dann weiter: wo positioniert man Sinti und Roma dabei? Du sagst, man dürfe sie nicht nach Asylrecht behandeln. Dann müsste man ein neues Gesetz dafür schaffen. Denkst du an ein eigenes Zuwanderungsgesetz für Sinti und Roma? Wenn ja, wie begründest du das gegenüber denen, die das selbe Recht auch für andere Menschen in lebensbedrohlicher Armut fordern?

  7. #47

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  8. #48

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    10.420
    " Hallo Deutschland!
    Nachdem ich heute morgen von dem Brandanschlag auf die geplanten Flüchtlingsunterkünfte in der Nähe von Nürnberg erfahren habe, habe ich mir mal die Mühe gemacht aus Zeitungsberichten und bereits erstellten Chroniken (unter anderem von der Amadeu Antonio Stiftung) die Brandanschläge auf Flüchtlinge und ihre Unterkünfte zusammenzufassen. Ich habe dabei absichtlich bestimmte Fälle ausgelassen die teilweise aufgeführt waren, weil zum Beispiel Infos gefehlt haben oder die Infos die da waren nicht auf einen Anschlag gegen Flüchtlinge hingedeutet haben. Quellen sind überall mit dabei. Das sind nur die Brandanschläge. Flüchtlinge durch die Gegend jagen, schlagen, misshandeln, bedrohen, Einrichtungen verwüsten und beschmieren etc., das alles ist hier nicht aufgeführt. Die Liste finde ich für diese kurze Zeit allerdings auch so schon erschreckend lang.
    Peace
    Amewu
    -16.08.2013 Brandenburg
    Brandsatz auf Luckenwalder „Asylheim“ geworfen http://bit.ly/1yG8FWD
    -16.09.2013 Premnitz
    Brandanschlag auf zukünftige Flüchtlingsunterkunft in Premnitz
    http://bit.ly/1IImsUz
    -07.10.2013 Mecklenburg-Vorpommern
    Brandanschlag auf Asylbewerberheim in Güstrow
    http://bit.ly/12BHN12
    -09.10.2013 Duisburg
    Brandstiftung an von Roma-Familien bewohntem Haus in Duisburg
    http://bit.ly/1yHd3cK
    -17.10.2013 Bayern
    Brandstiftung auf Asylbewerberunterkunft in Gemünden am Main
    http://bit.ly/1Bngxzw
    -19.10.2013 Baden-Württemberg
    Brandanschlag auf Asylunterkunft in Wehr
    http://bit.ly/1wmrjob
    -21.10.2013 Niedersachsen
    Brandanschlag auf Sinti und Roma-Zentrum in Oldenburg
    http://bit.ly/1BCW2le
    -04.01.2014 Heiligenhaus
    Ein 1000-Liter-Müllbehälter am Flüchtlingsheim brennt.
    http://bit.ly/1siErwi
    -08.01.2014 Germering
    Am frühen Morgen steckt ein Unbekannter ein Gebäude einer Gemeinschaftsunterkunft an,
    in der insgesamt 60 Flüchtlinge wohnen. Sie können vor den Flammen ins Freie flüchten, da
    ein heimkehrender Bewohner den Brand rechtzeitig entdeckt. Die Feuerwehr kann die
    Ausbreitung der Flammen auf die Zimmer der Flüchtlinge verhindern. Laut Bewohner/innen
    gab es in der Zeit davor bereits Anfeindungen. Es entsteht ein Sachschaden von 200.000€.
    http://bit.ly/1DlRIbM
    -09.01.2014 Heiligenhaus
    Drei Müllbehälter am Flüchtlingsheim brennen.
    http://bit.ly/1siErwi
    -11.01.2014 Heiligenhaus
    Am Samstag muss gegen 23:20 Uhr erneut ein brennender 1000 Liter-Container am
    Flüchtlingsheim abgelöscht werden.
    http://bit.ly/1siErwi
    -13.01.2014 Heiligenhaus
    Am Flüchtlingsheim wird ein Sofa und Hausrat in Brand gesetzt. Im Heim haben die
    Täter*innen die Feuerlöscher ausgeleert und Brandmelder zerstört.
    http://bit.ly/1siErwi
    -16.01.2014 Heiligenhaus
    Erneut brennt ein Müllbehälter am Flüchtlingsheim. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen.
    http://bit.ly/1IIoHr7
    -19.01.2014 Heiligenhaus (NRW) (A)
    Nachdem bereits mehrfach Müllcontainer außerhalb des Flüchtlingswohnheims angezündet worden sind, brennt es diesmal innerhalb des Hauses: Matratzen werden in den Sanitärräumen des 2. Obergeschosses und im Treppenraum des Erdgeschosses angezündet. Ein Bewohner atmet viel Rauch ein. Die die Geflüchteten unterstützende Initiative „Karawane Wuppertal“ fordert eine dezentrale Unterbringung, um die Geflüchteten aus der Gefahr zu nehmen.
    http://bit.ly/1BCXjbW
    -19.01.2014 Lübbecke
    Am frühen Sonntag steht der Dachstuhl der ehemaligen Gemeinschaftsunterkunft in
    Flammen. Ein weiterer Brandherd befindet sich im Erdgeschoss des Nebengebäudes. Die
    Gebäude stehen seit einigen Monaten leer und befinden sich im Abriss. Die Polizei geht von
    Brandstiftung aus.
    http://bit.ly/1vIGrbB
    -28.01.14 Berlin
    In der Nacht zum 28. Januar wurde ein Feuerwerkskörper durch ein angeklapptes Fenster in das Asylbewerberheim in Berlin-Hellersdorf geworfen. Schneller als die Polizei berichtete die „Bürgerinitiative Hellersdorf“ auf ihrer Facebook-Seite von dem Anschlag. Das Gebäude war bereits wenige Wochen zuvor in der Sylvesternacht attackiert worden. Durch an zwei Eingangstüren befestigte und gezündete Pyrotechnik wurden diese bei dem Anschlag zerstört.
    http://bit.ly/1qDMu5s
    -13.02.2014 Mechernich
    Zum dritten Mal innerhalb von zwei Monaten brennt ein Teil der Flüchtlingsunterkunft
    Elisabethhütte. Der betroffene Teil war bereits im Dezember niedergebrannt. Menschen
    kommen nicht zu Schaden. Brandstiftung ist als Ursache wahrscheinlich.
    http://bit.ly/1Bnn0KJ
    -15.02.2014 Berlin-Kreuzberg
    Frühmorgens wird der Toilettenwagen des Protestcamps der Geflüchteten am Oranienplatz
    mit Brandbeschleunigern abgefackelt. Auch ein benachbartes Haus nimmt Schaden. Das
    LKA ermittelt wegen Brandstiftung, ein politisches Motiv wird jedoch nicht vermutet.
    Allerdings verweist die rechtsradikale „Bürgerbewegung Hellersdorf“ online auf „gute
    Gründe“, die ein „Unbekannter“ haben könnte den Wagen anzuzünden. Der Berliner
    Flüchtlingsrat fordert, eine mögliche rassistische Motivation bei den Ermittlungen ernst zu
    nehmen. In der gleichen Nacht wird in das Infozelt des Protestcamps Buttersäure geschüttet.
    http://bit.ly/1ApHVfb
    -19.02.2014 Mechernich
    Zum vierten Mal in 10 Wochen brennt es in der Gemeinschaftsunterkunft Elisabethhütte. 5
    Meter hohe Flammen schlagen aus dem Haus, das bereits zuvor zweimal gebrannt hat. Ein
    anonymer Anrufer meldet der Polizei gegen 1.30 den Brand und danach auch die
    Hausbewohner/innen. Verletzt wird niemand. Auch diesmal geht die Polizei von
    Brandstiftung aus, sieht bisher jedoch keine Hinweise auf einen fremdenfeindlichen
    Hintergrund.
    http://bit.ly/1vIGLac
    -30.04.14 Berlin
    In der Nacht zum 30. April wurde auf eine Flüchtlingsunterkunft in Berlin-Köpenick ein Brandanschlag verübt. Die Polizei nahm einen 21-Jährigen und einen 20-Jährigen fest. Einer der Beschuldigten soll den Hitlergruß gezeigt haben.
    http://bit.ly/1qDMu5s
    -24.05.14 Karlsruhe
    In Rheinstetten bei Karlsruhe fielen in der Nacht zum 24. Mai auf dem Gelände der Asylbewerberunterkunft mehrere Schüsse. Im Zufahrtsbereich der Einrichtung fand sich eine in einem Fünf-Liter-Plastikflasche, die mit Dieselkraftstoff gefüllt war. Zudem sollen in den Nächten zuvor mehrfach Fahrzeuge auf die Zufahrt eingefahren sein. In einem Fall grölten PKW-Insassen fremdenfeindliche Parolen.
    Hakenkreuze und Brandanschläge | Blick nach Rechts
    -25.08.14 Hannover
    Brandanschlag auf Flüchtlingsheim
    Hakenkreuze und Brandanschläge | Blick nach Rechts
    -06.09.2014 Sangerhausen
    Unbekannte Täter versuchen im Eingangsbereich eines Asylbewerberheims im sachsen-anhaltinischen Sangerhausen einen Brand zu legen. An den Wänden wurden rassistische Sprüche und Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen angebracht.
    http://bit.ly/1qDMu5s
    -13.10.2014 Rostock
    Während die Bewohner in ihren Betten schlafen, schleudern Unbekannte zwei Molotowcocktails gegen die Wand eines Asylbewerberheims in Rostock. Der Angriff ist kein Einzelfall.
    http://bit.ly/1snDeOt
    -12.12.2014 Nürnberg
    In der Nähe von Nürnberg haben am Donnerstagabend drei geplante Flüchtlingsunterkünfte gebrannt. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. An einem der Gebäude wurden Hakenkreuze und fremdenfeindliche Schmierereien entdeckt.Ein Feuerwehrmann erlitt leichte Verletzungen. Den Gesamtschaden schätzte die Polizei auf etwa 700.000 Euro. Die Häuser sind jetzt unbewohnbar.
    http://bit.ly/1BCYAzJ "

    - - - Aktualisiert - - -

  9. #49
    Avatar von BlackJack

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    65.417
    Zitat Zitat von Lanchiii Beitrag anzeigen
    Sich erst einmal mit ihrer Kultur richtig auseinanderzusetzen, sich damit befassen, versuchen zu verstehen. Ihren vielleicht auch nur übergangigen Niederlassungsort so zu gestalten, dass es ihnen gut geht und gleichzeitig die Bevölkerung gut damit klar kommen kann. Sie wegschicken kann doch keine Lösung sein, deportieren… Das Reisen ist ein wesentlicher Bestandteil ihrer Kultur, davon sind wir betroffen und werden es auch immer sein, ob uns das jetzt gefällt oder nicht. Doch wir können die Situation so gestalten, dass für uns und auch für sie etwas Gutes daraus herauskommt.

    Es ist ein sehr komplexes Problem, ein Problem, das schon seit Jahrhunderten besteht und ich glaube, dass unsere Gesellschaft reif sein sollte, dieses Problem einmal so anzugehen, dass alle mehr oder weniger zufrieden sind, dass ein friedliches Miteinanderleben möglich sein kann. Vielleicht könnte es damit anfangen, dass sich alle "betroffenen" Staaten an einen Tisch setzen und versuchen, die Sache gemeinsam anzugehen, gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

    Dass jetzt ein Baden-Württemberg entschliesst, Romas zu deportieren….eine nachhaltige Lösung kann das ja nicht sein, könnte die Idee eines 5-jährigen sein.
    Man merkt, dass du praktisch keinen Schimmer von Roma hast. Der einzige der noch weniger Ahnung hat und das mit Allgemeinsprüchen wie "Niemand ist illegal" zu vertuschen versucht ist Lubenica

    Abschiebung ist hart, im Winter noch härter, aber von "Deportation" zu sprechen ist schon dreist.
    Deportation (lat. deportare „wegbringen“, „fortschaffen“) ist die staatliche Verbringung von Menschen in andere Gebiete. Sie erfolgt auf staatliche Anordnung, die sich auf das geltende Recht des durchführenden Landes bezieht. Deportationen dienen dem Antritt von Strafmaßnahmen, der zwangsweisen Unterdrückung von politischen Gegnern oder der Isolierung von ethnischen Minderheiten. Sie sind mit Teil- oder Totalverlusten von gesetzlichen Rechten der Deportierten verbunden.
    Das ist die korrekte Definition, was ihr macht ist den unteren Teil einfach auszublenden. Und nochmal zum so gerne benutzten Kampfbegriff "Niemand ist illegal":
    In einer Kampagne des Netzwerks „kein mensch ist illegal“ im Jahr 1999 macht sich diese die englische Übersetzung für Abschiebung, nämlich deportation zunutze und protestierte unter dem Kampfbegriff „deportation-class“ gegen Beteiligung von Fluggesellschaften, insbesondere der Deutschen Lufthansa, an staatlichen Abschiebungen. Die Lufthansa betonte dagegen, dass die Durchführung einer Abschiebung nach einem rechtsstaatlichen Verfahren erfolge und wehrte sich auf dem Rechtswege dagegen, mit dem Begriff „Deportation“, der dagegen unter anderem auch für Verbrechen des Nationalsozialismus stehe, in Verbindung gebracht zu werden.
    Die Abschiebung von gemäß Asylrecht nicht anerkannten Personen und Personengruppen ist keine Deportation, Abschiebung steht auch in keiner Weise im Konflikt zur UN-Menschenrechtscharta, im Gegenteil, auch die Menschenrechtscharta sieht kein universelles Recht für einen Menschen vor, überall aufgenommen werden zu müssen. Den philisophischen Hintergrund kann man aber durchaus in separaten Threads diskutieren.

  10. #50

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    10.420
    Zitat Zitat von hrhrhrvat Beitrag anzeigen
    Alter, wie übermotiviert du Jugotante bist? Was schreibst du so viel? Geht doch nur um Zigeuner.

    Selber am liebsten keinen Zigeuner als Nachbarn haben, aber hier einen auf Moralapostel machen.

    Kein Mensch ist illegal hahahaha

    Was meinst du damit? Das Roma weniger wert sind als andere Menschen?

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    Man merkt, dass du praktisch keinen Schimmer von Roma hast. Der einzige der noch weniger Ahnung hat und das mit Allgemeinsprüchen wie "Niemand ist illegal" zu vertuschen versucht ist Lubenica

    Abschiebung ist hart, im Winter noch härter, aber von "Deportation" zu sprechen ist schon dreist.

    Das ist die korrekte Definition, was ihr macht ist den unteren Teil einfach auszublenden. Und nochmal zum so gerne benutzten Kampfbegriff "Niemand ist illegal":

    Die Abschiebung von gemäß Asylrecht nicht anerkannten Personen und Personengruppen ist keine Deportation, Abschiebung steht auch in keiner Weise im Konflikt zur UN-Menschenrechtscharta, im Gegenteil, auch die Menschenrechtscharta sieht kein universelles Recht für einen Menschen vor, überall aufgenommen werden zu müssen. Den philisophischen Hintergrund kann man aber durchaus in separaten Threads diskutieren.
    Dann möchte ich mal wissen, wie es sich bei dir anfühlen würde, wenn du mitten in der Nacht Besuch von Uniformierten bekommst, die dich und deine Familie durch Anwendung von Gewalt , zwingen, dein Heim zu verlassen und dich mit Handschellen, in einen Bus packen, um dich zum Flughafen zu bringen, damit du abgeschoben, deportiert wirst.
    Ich schwöre es dir. Du würdest nie wieder so einen Müll von dir geben!
    Kein Mensch ist illegal ist kein Kampfbegriff, es ist die Wahrheit!

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