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Obamas Schande

Erstellt von Kıvanç, 18.01.2012, 16:32 Uhr · 26 Antworten · 1.716 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Ilan

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    10.225
    Zitat Zitat von Friedrich der Große Beitrag anzeigen
    Ich gehe mal davon aus dass du nicht ausreichend informiert über den Holocaust bist.
    Jüdische Männer, Frauen und Kinder (!) wurden in Lagern festgehalten und es wurden unmenscliche Experimente an ihnen vollzogen!!! Keiner wurde verschont, nicht frauen, nicht alte und nicht kinder!
    Die Zahl der getöteten Juden betrug 5 Millionen! So viele Insassen hatte Guantanamo nicht.
    Und schlussendlich wollten die Nazis die Juden auslöschen, weil sie angeblich untermenschen sind.
    USA wollen nur ihre Schuld auf andere schieben und ihre Taten rechtfertigen. Es gibt keine Landesweiten Pogrome gegen was weiß ich wen.
    6 Millionen, nicht 5.

  2. #12
    Avatar von Sofija

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    398
    Zitat Zitat von triumf Beitrag anzeigen
    wieso? die Juden hat man damals auch in ihren eigenen heimatländern gefangengenommen und ins deutsche reich gebracht zum vergasen..

    und hier werden die leute genauso behandelt, nur mit dem unterschied das sie gefoltet werden, was manchmal viel schlimmer ist als getöttet zu werden..

    Die Juden ( 6 Millionen) wurden auch fürchterlich gefoltert,augehungert
    und das hat auch manchmal 5 Jahre gedauert bevor man sie umgebracht hat.

    Also, dein Vergleich hinkt von vorne und von hinten.

    Hättest eventuell Gulag als Vergleich nehmen können, oder verschiedene
    Gefängnisse wo auch heutzutage gefoltert wird.

  3. #13
    Mirditor
    Jo die Amis haben es eben drauf, man sieht das die Amerikaner heutzutage machen können was sie wollen solange der Rubel rollt. Ein Großteil der arabischen Ländern wird jährlich mit Milliarden substitioniert. Und wenn die Gefangegen rausgelassen werden, wird keiner vom ehemaligen Land aufgenommen. Wenn ich mich nicht irre wollte die USA ca. 100 Gefangene frei lassen aber ja kein Land wollte sie. Ca 20 sind in Albanien untergekommen.

    Wenn ein berechtigter Anlass besteht ist Folterung in Ordnung, z.B. einer hat Informationen die Menschenleben retten, dies wäre gerechtfertigt.

  4. #14
    Kıvanç
    Zitat Zitat von Mirditor Beitrag anzeigen
    Jo die Amis haben es eben drauf, man sieht das die Amerikaner heutzutage machen können was sie wollen solange der Rubel rollt. Ein Großteil der arabischen Ländern wird jährlich mit Milliarden substitioniert. Und wenn die Gefangegen rausgelassen werden, wird keiner vom ehemaligen Land aufgenommen. Wenn ich mich nicht irre wollte die USA ca. 100 Gefangene frei lassen aber ja kein Land wollte sie. Ca 20 sind in Albanien untergekommen.

    Wenn ein berechtigter Anlass besteht ist Folterung in Ordnung, z.B. einer hat Informationen die Menschenleben retten, dies wäre gerechtfertigt.
    Dein Avatar zeigt deutlich, wie objektiv du bei diesem Thema bleibst.

    Und dass du Folter akzeptierst, kann ja wohl nicht ernst gemeint sein. Du hast diesen Artikel wohl nicht gelesen. Führe dir mal diesen Abschnitt zur Gemüte:
    Dem ersten Mandanten von Ramzi Kassem, Mohammed al-Kahtani, wird wegen der erlittenen Misshandlung nie mehr der Prozess gemacht werden. Al-Kahtani, dem die Regierung nachweisen wollte, dass er ursprünglich als »zwanzigster Mann« zu den Attentätern vom 11. September hatte gehören sollen, wurde 49 Tage lang jeweils 20 Stunden verhört. Gemäß dem inzwischen vom Time Magazine veröffentlichten Verhörprotokoll wurde er so lange misshandelt, bis sein Zustand als »lebensbedrohlich« galt und die Verhöre nur durch Verabreichung von Injektionen fortgesetzt werden konnten. Selbst die amerikanische Regierung musste mittlerweile offiziell von Folter sprechen und die Anklage gegen ihn fallen lassen. Freigelassen hat ihn der Rechtsstaat Amerika bis heute nicht.

    These methods included, but were not limited to, forty-eight days of severe sleep deprivation and 20-hour interrogations, forced nudity, sexual humiliation, religious humiliation, physical force, prolonged stress positions and prolonged sensory overstimulation, and threats with military dogs. The aggressive techniques, standing alone and in combination, resulted in severe physical and mental pain and suffering. To this day, Mr. al Qahtani has not received any therapeutic medical evaluation of or treatment for the physical or psychological injuries from his abuse. He continues to suffer from ongoing psychological pain and suffering arising from his torture and cruel, inhuman and degrading treatment.
    Publication: The Torture of Mohammed Al Qahtani | Center for Constitutional Rights

    Sowas könnte ich nicht mal meinem schlimmsten Feind antun.

  5. #15

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    12.663


    Steinmeier
    hat Murat Kurnaz im Folterknast Guantanamo verrotten lassen, obwohl er von seiner Unschuld wusste.


    Sueddeutsche.de: Die Amerikaner hatten den Deutschen schon 2002 angeboten, Sie freizulassen. Die US-Spezialisten waren - so wie auch ein Team des Bundesnachrichtendienstes - zur Auffassung gelangt: Murat Kurnaz war zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort. Interview mit Murat Kurnaz - "Steinmeier werde ich nicht vergeben" - Politik - Süddeutsche.de

    17. Mai 2010 21:34Interview mit Murat Kurnaz"Steinmeier werde ich nicht vergeben"

    Guantanamo-Opfer Murat Kurnaz über Folter, die Verantwortung des SPD-Kanzlerkandidaten und seinen Plan, Deutscher zu werden.

    Interview mit Murat Kurnaz - "Steinmeier werde ich nicht vergeben" - Politik - Süddeutsche.de

  6. #16
    Avatar von Bosanski Vojnik

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    667
    Die Republikaner wollten den Tschetschenischen Boston Attentäner in Guatanamo stecken für 3 Tote und (eine großen Zahl von verletzen, ca. 170).
    Natürlich muss der Junge dafür bestraft werden, aber lebenslänglich reicht da aus.
    Wäre es eine "White Power Nationalist" gewesen, würden die "Guatanamo" niemals in Betracht beziehen..

    aber wehe ein Muslime hat was gemacht, dann gehts nach Guatanamo, wo es keine Recht und kein Verfahren gibt...
    Guatanamo ist ein Gefängnis für Muslime (vorwiegend aus arabischen Raum)

  7. #17
    Avatar von Pitbull

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    3.213
    so ist

  8. #18
    Avatar von Bosanski Vojnik

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    667
    Folter

    Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK), die einzige humanitäre Organisation, welche befugt ist, das Lager regelmäßig aufzusuchen, hat nach Berichten der New York Times bereits im Juli 2004 in einem vertraulichen Bericht an die US-Regierung die angewandten Verhörmethoden als Folter bezeichnet und die Haftbedingungen scharf kritisiert. Auch in wiederholten Medienberichten ist von Folter und unmenschlicher Behandlung die Rede.[31]
    Die zuständigen US-Behörden bestritten die erhobenen Vorwürfe regelmäßig und verwiesen auf die Visiten von Vertretern des Roten Kreuzes. Das IKRK darf jedoch die Richtigkeit der Vorwürfe gegen die US-Behörden weder bestätigen noch dementieren, weil die Vertraulichkeit der Berichte Voraussetzung für die Durchführung der Visiten ist.
    In dem UN-Sonderbericht vom 15. Februar 2006 ist auch von Folter die Rede. Kritisiert werden der Einsatz von Hunden und die Zwangsernährung hungerstreikender Gefangener.

    Am 12. Juni 2008 entschied der Supreme Court, dass die Gefangenen auch Zugang zu US-Zivilgerichten haben müssen. Auch wenn das Lager auf Kuba liege, dürfe den Gefangenen nicht der ihnen gemäß der US-Verfassung zustehende Rechtsgrundsatz des sogenannten habeas corpus act verwehrt werden.[32]
    Anfang 2004 bestätigte ein Pentagon-Bericht die Foltervorwürfe.


    Darüber hinaus wurde die Praxis des so genannten Waterboardings als gängige Verhörmethode bezeichnet, bei der der Eindruck des Ertränkens erzeugt wird. Gefangene berichteten auch über andere Formen schwerer körperlicher und seelischer Misshandlung bis hin zur Abtrennung von Gliedmaßen.[33][34]
    Im Januar 2009 wurde die Anwendung von Folter in Guantanamo erstmals von einer führenden Verantwortlichen der Regierung Bush, Susan J. Crawford, betraut mit der Überprüfung von Praktiken im Umgang mit Gefangenen, bestätigt. Im Einzelnen schilderte sie die Behandlung von Mohammed al-Qahtani:

    • der Gefangene habe 160 Tage lang nur Kontakt zu Personen gehabt, die ihn verhörten,
    • er wurde an 48 von 54 aufeinanderfolgenden Tagen 18 bis 20 Stunden lang verhört,
    • er wurde gezwungen, nackt vor einer Frau zu stehen, die zum Ermittlerteam gehörte,
    • er musste Beleidigungen über seine Mutter und seine Schwester erdulden,
    • er wurde mit einem Militärhund bedroht,
    • er musste Büstenhalter anziehen, einen Stringtanga aufsetzen und wurde mit einem Lederband, das an seinen Ketten befestigt war, wie ein Hund durch den Raum geführt, wo er Kunststücke wie ein Hund aufführen musste.[35]

    In einem Bericht des spanischen Untersuchungsrichters an Spaniens Nationalem Gerichtshof Baltasar Garzón, der Ermittlungen aufgenommen hatte, um herauszufinden, wer in Guantánamo gefoltert und wer die Folterer zu ihren Taten angestiftet hat, werden weitere Details über das Bild der „unter der Autorität des amerikanischen Militärpersonals“ verübten Folter innerhalb und außerhalb des US-Sonderlagers Guantánamo genannt. Dazu gehören:

    • Schläge auf die Hoden,
    • unterirdische Haft in totaler Dunkelheit über einen Zeitraum von drei Wochen mit Nahrungs- und Schlafentzug,
    • Bedrohung … durch Injektionen von Zysten des Hundebandwurms,
    • Beschmieren von Gefangenen mit Exkrementen,
    • Waterboarding.

    Manchmal wurden die Folterungen in Anwesenheit medizinischer Fachleute durchgeführt.[36]
    Kritisch diskutiert wurde zudem die Beratertätigkeiten des Psychologen Martin Seligman für den CIA: Seligmans Theorie der erlernten Hilflosigkeit wird als Grundlage für einige der in Guantanamo Bay angewandten Foltertechniken genannt.[37][38]
    Ein Gutachten der Seton Hall University School of Law aus dem Jahr 2010 geht ferner der Frage nach, ob die in Guantanamo Bay vollzogene, routinemäßige Behandlung von Insassen mit dem Malariamedikament Mefloquin die Rechte der Betroffenen verletzt hat.[39] Das Medikament zeichnet sich durch ein vergleichsweise stark ausgeprägtes neuropsychiatrisches Nebenwirkungspotenzial aus.[40] Gleichwohl erfolgte die Verabreichung des Wirkstoffes ohne Diagnose und Abwägung möglicher Kontraindikationen. In der Presse wurde daher spekuliert, ob Nebenwirkungen im Sinne eines pharmakologischen Waterboardings möglicherweise bewusst in Kauf genommen wurden.[41][42]



    Medizinische Experimente an Gefangenen

    Gefangenen in Guantánamo wurden über Jahre hinweg unter Zwang ohne medizinische Notwendigkeit hohe Medikamentendosen verabreicht. Es gibt Hinweise darauf, dass die Lagerinsassen für Tests von neuentwickelten Arzneien missbraucht wurden. Laut Angaben der US-Menschenrechtsorganisation Truthout seien solche Tests auch offiziell von der US-Regierung genehmigt worden. So habe der stellvertretende Verteidigungsminister Paul Wolfowitz im März 2002 ein entsprechendes geheimes Memorandum verfasst, in dem die Genehmigung erteilt wurde, Insassen von Guantánamo neuartige Medikamente auch ohne die sonst vorgeschriebene „informierte Zustimmung“ zu verabreichen. Entsprechende Unterlagen seien auf Anweisung des damaligen US-Präsidenten George W. Bush vom Gesundheitsministerium als „geheim“ einzustufen gewesen. Amerikanische Anwälte, die medizinische Studien, Aussagen von Betroffenen und Dokumente des Pentagon ausgewertet haben, vermuten zudem, dass Medikamente auch gezielt in extremer Überdosierung verabreicht wurden, um bewusst Nebenwirkungen wie Albträume, Psychosen, Angstzustände und Panikattacken auszulösen und damit den Widerstand der Gefangenen zu brechen. Der ehemalige Guantánamo-Häftling Murat Kurnaz gab an, bei manchen Medikamenten habe er nichts gespürt, andere haben unerträgliche Kopfschmerzen zur Folge gehabt und wieder andere haben zu Schweißausbrüchen, Angstzuständen und Atemnot geführt. Auch habe er Gefangene gesehen, deren Gliedmaßen und Köpfe infolge der Verabreichung von Medikamenten wie Ballons angeschwollen waren.[43]













    Auszug aus Wikipedia

    Und so ein Land nennt sich "demokratisch"...

  9. #19
    Avatar von Arbanasi

    Registriert seit
    14.10.2009
    Beiträge
    6.534
    Als Vorzeige-Demokratie kann man sich das ein oder andere Folterlager leisten.

    Wie kam dieser Mann nochmal zum Friedensnobelpreis?

  10. #20
    Avatar von Lance Strongo

    Registriert seit
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    Beiträge
    5.422
    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    Das war und ist eine Schande, ein ewiger Makel. Nicht nur dass Leute ohne konkrete Anklage, Prozess und Perspektiven eingekerkert und gefoltert wurden - sie wurden in ihren eigenen Heimatländern gefangengenommen und ausgeflogen, das muss man sich mal vorstellen
    Jahudstyle

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