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Papst provoziert die Indianer mit der Heiligsprechung am Völkermord

Erstellt von Barbaros, 03.05.2015, 20:17 Uhr · 72 Antworten · 3.280 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Barbaros

    Registriert seit
    29.07.2004
    Beiträge
    12.209

    Papst provoziert die Indianer mit der Heiligsprechung am Völkermord

    Indianer in den USA sind entsetzt über Maßnahme von Papst Franziskus - Missionslager als Todeslager


    Die Vatikankirche spricht bekanntlich Menschen in ihrem Sinne als angeblich "heilig".So auch im September 2015 den spanischen Franziskaner-Mönch Junípero Serra durch Papst Franziskus. Doch wer
    Missionar
    der Romkirche, der im 18. Jahrhundert lebte?

    Angebliches Wunder nach Totenbeschwörung
    Serra wurde bereits im Jahr 1998 von Papst Johannes Paul II. selig gesprochen. Das dafür nötige Wunder soll im Jahr 1960 geschehen sein, nachdem ein US-amerikanischer Kaplan einigen Nonnen den Rat gegeben hatte, den 1784 verstorbenen spanischen Franziskaner im Jenseits anzurufen. Der Grund: Ein hartnäckig fiebriger Hautausschlag einer anderen Nonne konnte bis dahin nicht geheilt werden. Die Nonne wurde nach der Anrufung gesund, was dann später dem WirkenJunípero Serras aus dem Jenseits zugerechnet wurden.

    Der Franziskaner-Mönch und Priester gilt als Gründer der Städte San Diego, San Francisco und Los Angeles in den USA, weil er dort katholische Missionsstationen aufbaute, die später zu Großstädten wurde. Aus diesem Grund wird er auch von den USA als "Held der amerikanischen Nation" geehrt - z. B. durch ein Granit-Monument in der Stadt Montery, durch eine sehr große Bronze-Statue im Golden Gate Park in San Francisco, durch weitere Statuen oder sogar durch eine Büste im Kapitol, dem Sitz des US-Kongresses in Washington.
    Indianer von Papst Franziskus negativ überrascht
    Die Heiligsprechung stößt jedoch auf massiven Widerstand der Nachkommen der Indianer. "Wir wehren uns entschieden dagegen, dass der Mörder unseres Volkes und unserer Kultur in den Heiligenstand erhoben wird", so der Sprecher eines der Indianer-Völker. Und: "Es überrascht uns sehr, dass ... Papst ... Franziskus so etwas vorantreibt." (zit. nach t-online, 16.2.2015)


    Das Ziel des auf Mallorca geborenen spanischen Priesters war die Bekehrung der Indianer im Westen der USA zur römisch-katholischen Kirche, ausgehend von Mexiko.
    Ron Andrade, Leiter des Museums für die amerikanischen Ureinwohner, und selbst indianischer Abstammung, sieht "Vater Serra", wie er genannt wird, dabei als Verantwortlichen für den "Völkermord" im Westen der USA, dem 90 % der indianischen Bevölkerung zum Opfer fiel. Der Museumsleiter stellt Serra auf eine Stufe mit den katholischen spanischen Eroberern, die Südamerika unterjochten und fragt deshalb: "Warum spricht der Papst nicht Pizarro oder Cortez heilig?", die brutalen Feldherren im Dienste des katholischen spanischen Königshauses.
    Der Franziskaner-Pater, der nun "heilig" gesprochen werden soll, stehe für "Ausbeutung, Unterdrückung, Versklavung und den Genozid an tausenden indigenen Kaliforniern", heißt es auch in einer Petition gegen die Heiligsprechung im Internet - MoveOn Petitions - Urge Pope Francis to abandon the canonization of Junipero Serra

    Dies erinnert an die Worte des französischen Philosophen Claude Adrien Helvetius, der einmal sagte: "Wenn man ihre Heiligenlegenden liest, findet man die Namen von tausend heilig gesprochenen Verbrechern."

    Die Indianer starben damals verschiedenen Studien zufolge vor allem an Schlägen, Vergewaltigungen und durch Seuchen. "Spanische Priester taten wenig, um sie als Menschen zu behandeln, und sie taten auch nichts zu ihrer Rettung, als Soldaten und Siedler Frauen vergewaltigten", so die Petition weiter.

    Der größte Völkermord aller Zeiten als katholisch "glückliche Schuld"
    Der Theologe Leonardo Boff spricht im Hinblick auf die Ermordung der amerikanischen Ureinwohner gar vom "größten Völkermord aller Zeiten", die Rede ist von ca. 100 Millionen getöteten Ureinwohnern auf dem ganzen Kontinent.
    Papst Johannes Paul II. jedoch verharmloste im Jahr 1995 den Völkermord als eine "glückliche Schuld". Warum "glückliche Schuld"? - Da trotz der unzähligen Opfer diese zuvor den angeblich allein Heil bringenden katholischen Glauben kennen gelernt hätten (Spiegel spezial Nr. 3/2005, S. 91)

    Junípero Serra - Heiligsprechung für Völkermord
    Zoff um Heiligsprechung: Papst-Plan erzürnt Indianer in den USA

  2. #2

    Registriert seit
    28.09.2008
    Beiträge
    23.630
    Schön, dass Du dafür Interesse zeigst.
    Wir treffen uns mit den Indianern Amerikas nahezu jährlich im Rahmen ...


    Foto: 4th International Conference and Gathering of the Elders of Ancient Traditions and Cultures

    Danke für diesen schönen Thread.

  3. #3
    Avatar von Barbaros

    Registriert seit
    29.07.2004
    Beiträge
    12.209
    Der größte Völkermord aller Zeiten als katholisch "glückliche Schuld"
    Der Theologe Leonardo Boff spricht im Hinblick auf die Ermordung der amerikanischen Ureinwohner gar vom "größten Völkermord aller Zeiten", die Rede ist von ca. 100 Millionen getöteten Ureinwohnern auf dem ganzen Kontinent.

    Papst Johannes Paul II. jedoch verharmloste im Jahr 1995 den Völkermord als eine "glückliche Schuld". Warum "glückliche Schuld"? - Da trotz der unzähligen Opfer diese zuvor den angeblich allein Heil bringenden katholischen Glauben kennen gelernt hätten (Spiegel spezial Nr. 3/2005, S. 91)




  4. #4
    Avatar von NovaKula

    Registriert seit
    24.10.2013
    Beiträge
    9.104
    Wie bei Stepinac. Wenn er kein Verbrecher gewesen wäre, was hat er gutes getan ?

  5. #5
    JazzMaTazz
    Zitat Zitat von Barbaros Beitrag anzeigen
    Der größte Völkermord aller Zeiten als katholisch "glückliche Schuld"
    Der Theologe Leonardo Boff spricht im Hinblick auf die Ermordung der amerikanischen Ureinwohner gar vom "größten Völkermord aller Zeiten", die Rede ist von ca. 100 Millionen getöteten Ureinwohnern auf dem ganzen Kontinent.

    Papst Johannes Paul II. jedoch verharmloste im Jahr 1995 den Völkermord als eine "glückliche Schuld". Warum "glückliche Schuld"? - Da trotz der unzähligen Opfer diese zuvor den angeblich allein Heil bringenden katholischen Glauben kennen gelernt hätten (Spiegel spezial Nr. 3/2005, S. 91)



    augenzeugen berichten dass sich die indianer immer noch in freudentränen darüber äußern.

  6. #6

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    04.04.2012
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    3.103
    Katholizismus ist Frieden

  7. #7
    Avatar von Barbaros

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    12.209
    Papst Franziskus hat mit dieser Aktion bewiesen das er ein Heuchler ist.
    Denn sollte man echt nicht ernst nehmen.

  8. #8
    Avatar von Azrak

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    Ein tragischer Einzelfall.

  9. #9

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    Je Suis Indianer, ne jetzt Ernsthaft, diese Morde gehen aufs Konto des Vatikans und den Europäischen Armeen die hinzu noch Krankheiten hineingeschleppt haben. Der Katholizismus hat ein Grosse Schuld diesbezüglich. Ich finde es dreist das der Vatikan dies nicht aufarbeitet, zum teil konnten sie durch die Ländereien in Südamerika so ihren Reichtum vervielfältigen.

  10. #10
    Avatar von blacksea

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    7.837
    Ich als Ureinwohner Amerikas habe angst.

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