BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Erweiterte Suche
Kontakt
BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Benutzerliste

Willkommen bei BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen.
Seite 12 von 12 ErsteErste ... 289101112
Ergebnis 111 bis 117 von 117

PKK-Konflikt gelöst?

Erstellt von Kejo, 08.01.2013, 21:55 Uhr · 116 Antworten · 5.390 Aufrufe

  1. #111
    Avatar von Buntovnik

    Registriert seit
    31.03.2012
    Beiträge
    2.826
    Ich glaube wohl kaum, dass ihr für ein Kurdistan seid, weil ihr sie so mögt...wohl eher um den Türken eins auszuwischen .

  2. #112
    Leo
    Avatar von Leo

    Registriert seit
    25.06.2010
    Beiträge
    3.440
    Zitat Zitat von Legenda1 Beitrag anzeigen
    Ich glaube wohl kaum, dass ihr für ein Kurdistan seid, weil ihr sie so mögt...wohl eher um den Türken eins auszuwischen .
    Diese Heuchlerei ist auch zu witzig. Wenn es dann um Kosovo,Tschetschenien und Palästina geht sieht`s dann,den eigenen Interessen entsprechend anders aus.


    zum Thema:

    Ich hoffe die Kurden und Türken versöhnen sich wieder. Diese beiden Völker sind ,auch wenn man es sich nicht eingestehen will, kaum zu trennen.
    Sie leben seit tausend Jahren nebeneinander und auch miteinander. Als das Osmanische Reich zerfiel,waren die Kurden die Einzigen(neben den Türken natürlich) ,die sich immernoch
    als Osmanen definierten. Ich weiß nicht wie der Konflikt zu lösen ist. Vielleicht würde ein Kurdenstaat im Nordirak,unterstüzt von der Türkei,und Autonomie alles ändern.

  3. #113
    Avatar von hirndominanz

    Registriert seit
    16.12.2011
    Beiträge
    9.082
    Zitat Zitat von Leorit Beitrag anzeigen
    Diese Heuchlerei ist auch zu witzig. Wenn es dann um Kosovo,Tschetschenien und Palästina geht sieht`s dann,den eigenen Interessen entsprechend anders aus.


    zum Thema:

    Ich hoffe die Kurden und Türken versöhnen sich wieder. Diese beiden Völker sind ,auch wenn man es sich nicht eingestehen will, kaum zu trennen.
    Sie leben seit tausend Jahren nebeneinander und auch miteinander. Als das Osmanische Reich zerfiel,waren die Kurden die Einzigen(neben den Türken natürlich) ,die sich immernoch
    als Osmanen definierten. Ich weiß nicht wie der Konflikt zu lösen ist. Vielleicht würde ein Kurdenstaat im Nordirak,unterstüzt von der Türkei,und Autonomie alles ändern.


    Wie soll man sich versöhnen, wenn so ein User Unbeteiligte als Tiere und Viecher bezeichnet??

    Hier Kopie des Posts :

    Für die 3 Vieher, die in Paris abgeschlachtet wurden, gab es in der Türkei eine Begräbnisfeier. Soviel können die Kurden schon, von welchen Rechten sprechen die eigentlich? Die hängen überall ihre Fahnen auf, feiern tote PKK Tiere, demonstrieren für sie, machen Parolen für sie, was wollen die noch? Die schreien in Istanbuler Straßen "Biji Apo, biji Kurdistan" rum und werden nicht für 10 Jahre hinter Gitter gesteckt. Selbst türkische Medienstars unterstützen Öcalan und die PKK. Mehmet Ali Birand, der Hund der gestern gott sei dank verreckt ist, war ein Medienstar der Türkei und großer leidenschaftlicher Öcalananhänger und PKK Supporter. Schaut mal in die Türkei, heut heulen sie alle dem hinterher. Welche Rechte also bitte? Man stelle sich mal vor, in Israel leben 100.000 Palis und die feiern öffentlich in den Straßen von Haifa die Hamas ab und machen eine Begräbnisfeier auf israelischem Gebiet. Bald kommt die "Autonomie" und Öcalan wird noch Präsident :

  4. #114

    Registriert seit
    22.11.2012
    Beiträge
    6.696
    Unglaublich diese PKK-Tiere. Man sollte militärisch gegen sie vorgehen.

  5. #115
    Avatar von Barbaros

    Registriert seit
    29.07.2004
    Beiträge
    12.209
    Zitat Zitat von Legenda1 Beitrag anzeigen
    Ich glaube wohl kaum, dass ihr für ein Kurdistan seid, weil ihr sie so mögt...wohl eher um den Türken eins auszuwischen .
    Ja vorallem der Serbe Grizzly

  6. #116
    Avatar von Vali

    Registriert seit
    18.12.2012
    Beiträge
    6.167

  7. #117
    Avatar von Timur

    Registriert seit
    24.11.2011
    Beiträge
    2.294
    Ja! Der Konflikt ist gelöst. Die PKK wird als Kurdenorganisation und Öcalan als kurdischer Vertreter anerkannt.

    Mehr als 100.000 Kurden skandieren bei der Bestattung PKK-Parolen von drei ermordeten Aktivistinnen. Die Polizei greift nicht ein – obwohl Unterstützung der PKK offiziell als Terrorismus gilt.

    "Türkische Medien sind Erdogans Hühnerdreck", twitterte die auf Kurdenpolitik spezialisierte niederländische Korrespondentin Frederike Geerdink. Womit sie meinte, dass die stets Live-begierigen türkischen TV-Sender das wohl größte und politisch bedeutsamste Massenereignis der letzten Jahre in ihrer Berichterstattung klein hielten, jedenfalls nicht live berichteten.

    "Zehntausende", wie es in türkischen Medien hieß, in Wahrheit gewiss weit über Hunderttausend Kurden waren gekommen, um Abschied zu nehmen von drei in Paris ermordeten, führenden PKK-Frauen. Die bekannteste von ihnen war Sakine Cansiz gewesen, eine PKK-Mitgründerin der ersten Stunde, die laut Medienberichten die für die Kurdenorganisation lebenswichtige Geldbeschaffung in Deutschland leitete und möglicherweise auch in Frankreich tätig werden sollte.


    Begräbnis wird zum politischen Großakt

    Das Begräbnis am Donnerstag wurde zu einem politischen Schlüsselereignis. Denn kurz vor den Morden war bekannt geworden, dass die Regierung, die Kurdenpartei BDP und indirekt die PKK miteinander verhandeln, unter Einbindung des inhaftierten PKK-Chefs Abdullah Öcalan. Eine BDP-Delegation unter Leitung des gemäßigten Kurdenpolitikers Ahmet Türk hatte den bis dahin in Isolation gehaltenen Öcalan im Gefängnis besuchen dürfen, die Regierung hatte ihre Gesprächsbereitschaft bestätigt.


    Die BDP hatte gar von großen Hoffnungen gesprochen. Dann kamen die Morde, deren Hintergrund bislang ungeklärt bleibt. Und mit ihnen die Frage: War der beginnende Friedensprozess damit schon im Keim erstickt?
    Beide Seiten, die PKK und der türkische Staat, trugen dazu bei, aus dem Begräbnis einen politischen Großakt zu machen. Es wurde zu einem vieldeutigen Symbol sowohl für Gesprächsbereitschaft als auch für die Gefahren eines Scheiterns. Denn die PKK nutzte den Augenblick, um ihre Macht zu demonstrieren. Das Begräbnis war eine wahre Lawine von Gesetzesverstößen.


    Verbotene PKK-Flagge und Öcalan-Porträts

    Die Särge der drei Frauen wurden mit der verbotenen PKK-Flagge bedeckt und durch wogende Menschenmeere getragen, die verbotene Öcalan-Portraits hochhielten und verbotene politische Slogans skandierten. Alles, was als Unterstützung oder Sympathie für die PKK interpretiert werden kann, gilt laut türkischem Gesetz als terroristischer Akt. Die Polizei hätte an jenem Tag Tausende von Kurden verhaften können.

    Rein rechtlich natürlich, denn dass die Unterstützung im Volk, bei den Kurden, für die PKK eine Größenordnung erreicht hat, die polizeilich nicht mehr zurückgedrängt werden kann, das war die deutlichste Botschaft des Tages. Und so tat die Polizei denn auch nichts.


    Dass die Sicherheitskräfte sich zurückhielten, dass das Begräbnis in dieser hochpolitisierten Form als medial hochwirksame PKK-Propaganda zugelassen wurde, das sprach für die Dialogbereitschaft des Staates. Und die Tatsache, dass die Massendemonstration – denn das war es letztlich – in keiner Weise in Gewalt ausartete, zeugte von Dialogbereitsch.

    Türkei : PKK-Begräbnis
    Willkommen in die Türkei







Seite 12 von 12 ErsteErste ... 289101112

Ähnliche Themen

  1. Konflikt in Iran
    Von Remzudin im Forum Kriminalität und Militär
    Antworten: 31
    Letzter Beitrag: 04.12.2011, 17:28
  2. Antworten: 116
    Letzter Beitrag: 03.07.2011, 23:40
  3. Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 07.04.2011, 19:35
  4. Jugoslawien Konflikt
    Von Grimm im Forum Politik
    Antworten: 120
    Letzter Beitrag: 21.01.2011, 01:40