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PKK-Konflikt gelöst?

Erstellt von Kejo, 08.01.2013, 21:55 Uhr · 116 Antworten · 5.390 Aufrufe

  1. #81
    Kejo
    Zitat Zitat von Afroasiatis Beitrag anzeigen
    Ja, ich spreche jetzt auch nicht über was Öcalan will, ich glaube nicht, er ist in der Lage so was zu fordern, und so eine große Veränderung kann natürlich nicht in wenigen Tagen passieren, man braucht jahrelang darüber zu diskutieren. Auch wenn die PKK die Waffen niederlegt, heißt aber nicht gleich dass die Kurdenfrage endgültig gelöst ist, oder?
    Ich sehe das mehr langfristig, was für Veränderung vielleicht in der Zukunft noch nötig sind. Ich denke, es wäre gut für die türkische Gesellschaft, schon heute darüber Gedanken zu machen.
    Ich schreibe dir gleich was Längeres, muss kurz weg.

  2. #82
    Avatar von Lilith

    Registriert seit
    15.04.2010
    Beiträge
    19.293
    Zitat Zitat von Kejo Beitrag anzeigen
    Selbstverständlich. Das ist eine Binsenweisheit in der Türkei.


    Gegenteiliges habe ich nirgends behauptet. Deshalb, damit genau das nicht eintritt, was Du hier schriebst, wird mit der PKK endlich verhandelt. Ich vermute eher ein "Tauschgeschäft", welches dahinter steht. Kurdistan ist de facto, aber nicht de jure unabhängig. Man wird wohl von der Türkei die Anerkennung eines Kurdistans außerhalb ihrer Grenzen fordern. Warum auch nicht? Ein neuer Verbündeter würde entstehen. Gerade als Russin dürfte dir diese Methode nicht allzu unbekannt sein, fand sie doch in jüngster Vergangenheit Anwendung durch den Kreml.

    - - - Aktualisiert - - -



    Wen willst Du Schlaumeier hier eigentlich veralbern? Es ist nicht nur dieses Mal, dass Gargamel irgendeinen Artikel kopiert, ohne auf das Datum zu achten. Der hat sich auch schon in anderen Threads bis auf die Knochen blamiert. Wenn er Probleme mit der Datumidentifizierung hat, dann soll er eben vorsichtiger sein oder FRAGEN. Wie ein Halbaffe, der ein Karton Bananen gefunden hat, freute er sich, bis er selber feststellte, dass der Artikel aus dem letztem Jahrtausend stammt.


    Un plötzlich war er ganz 'lieb' und 'einsichtig'. Verarschen kann ich mich auch selber, Trottel.

    - - - Aktualisiert - - -



    Deine schweizerische Quelle ist leider unzuverlässig.

    Kurdisches Institut : Die Hinrichtung der PKK-Aktivistinnen in Paris - Nachrichten Politik - Ausland - DIE WELT

    Es ist eher ein Machtkampf innerhalb der PKK. Der radikale Flügel will keine Verhandlungen mit der Türkei. Gleichzeitig begann die türkische Regierung, auch Gespräche im Nordirak zu beginnen.
    Es gibt nur weniges, was ich an russischer Außenpolitik gutheiße Und die Türkei sollte auch nicht einen auf "russisch" machen. Fremdes Staatsgebiet zu verhandeln ist sicher keine Lösung. Wenn die Türkei ihres für ein Kurdistan zur Verfügung stellen möchte, kann sie es ja tun.

  3. #83
    Avatar von _KRG_

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    25.11.2012
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    1.919
    News

    Der Co-Vorsitzende des Demokratischen Gesellschaftkongresses [DTK ]Ahmet Türk nahm heute Stellung zu dem Zusammentreffen mit kurdischen Volksrepräsentanten Abdullah Öcalan am 03.Januar auf der Gefängnisinsel Imrali. Der unabhängige Parlamentarier der Stadt Merdin Ahmet Türk gab bekannt, dass Abdullah Öcalan sie an einem rundem Tisch empfangen und fuhr wie folgt fort:
    „Als er uns sah, lächelte er und empfing uns mit offenen Armen. Er war in guter Verfassung und motiviert. Er hatte einen Katarr in den Augen und sagte, dass dieser schon lange dort ist. Er hatte sich auf das Zusammentreffen vorbereitet. Er gab seine Ansicht und Gedanken zu dem Prozess bekannt. Sie kennen ja Herr Öcalan. Für eine Lösung schien er fest entschlossen zu sein.
    Aber es muss nicht dazu kommen, dass die Hoffnungen zerbrochen werden. Abdullah Öcalan hat sich auf diese Phase sehr gut vorbereitet. Öcalan hat uns gegenüber versichert, dass er ein Teil des Lösungskonzeptes werden kann, aber eine Entwaffnung ablehnt. Und dieser Prozess kann nicht mit dem Gedanken der Entwaffnung fortgesetzt werden. Wenn diese Phase nicht einen ernsthaften Punkt erreicht, ist es nicht nötig, dass wir nach Imrali gehen.
    Keiner soll jetzt denken, dass Vereinbarungen getroffen worden sind oder dass der Prozess vollständig abgeschlossen sei. Der Prozess bedarf noch Diskussionen und Unterstützung von allen Seiten. Alle Völker und Minderheiten müssen berücksichtigt werden. Alle Kulturen und Identitäten müssen anerkannt und geschützt werden. Diese Punkte müssen alle gewährleistet werden. Außerdem gab Herr Öcalan bekannt, dass eine nationalistische und chauvinistische Annäherung in den Nahen Osten einen Chaos ausbrechen würde.“
    Öcalan fordert nicht nur für die Kurden Rechte, sondern für alle minderheiten in der Türkei.

    Link: Ocalan: Ji areseriy re 'er', ji tesfiyekirin re 'na' | ANF - Kurd
    übersetzung: Ahmet Türk über die Gespräche auf Imrali
    10.01.2013

  4. #84
    Kejo
    Zitat Zitat von _KRG_ Beitrag anzeigen
    News



    Öcalan fordert nicht nur für die Kurden Rechte, sondern für alle minderheiten in der Türkei.

    Link: Ocalan: Ji areseriy re 'er', ji tesfiyekirin re 'na' | ANF - Kurd
    übersetzung: Ahmet Türk über die Gespräche auf Imrali
    10.01.2013
    Sorry, ist aber 'ne Falschmeldung von dieser Seite. Die Abgeordneten der BDP haben vor laufender Kamera gesagt, dass eine Entwaffnung in der Türkei bei erfolgreichen Gesprächen geben wird. Die PKK soll die Türkei verlassen, was anderes will Ankara auch gar nicht. Ob sie dann im Irak gegen Bagdad oder in Syrien gegen Assad kämpfen, ist zweitranging.

  5. #85
    Avatar von Toruko-jin

    Registriert seit
    22.04.2012
    Beiträge
    21.043
    Zitat Zitat von Afroasiatis Beitrag anzeigen
    Ja, ich spreche jetzt auch nicht über was Öcalan will, ich glaube nicht, er ist in der Lage so was zu fordern, und so eine große Veränderung kann natürlich nicht in wenigen Tagen passieren, man braucht jahrelang darüber zu diskutieren. Auch wenn die PKK die Waffen niederlegt, heißt aber nicht gleich dass die Kurdenfrage endgültig gelöst ist, oder?
    Ich sehe das mehr langfristig, was für Veränderung vielleicht in der Zukunft noch nötig sind. Ich denke, es wäre gut für die türkische Gesellschaft, schon heute darüber Gedanken zu machen.

    Also, zu was jetzt Öcalan will: wie ich es verstanden habe, Gefangenen-Freilassung und kulturelle Rechte für die Kurden, nicht wahr? Oder weiß man mittlerweile etwas in mehr Detail darüber?
    Als erstes müssen sie die Waffen niederlegen, das hat oberste Priorität. Man kann sicherlich in einigen Punkten eine Übereinkunft erzielen so wie die Möglichkeit von Kurdisch-Kursen als Wahlfach oder wie Nouruz-Feiern von statten gehen sollen usw Aber über eine mögliche Autonomie oder gar eine Abspaltung kann nicht die Rede sein.

    Ob das Kurdenproblem damit aus der Welt geschaffen wird, bleibt abzuwarten. Wenn sich die Region wieder beruhigt, kann man wieder investieren und der Lebensstandard wird sich auch erhöhen, so dass dieser Teufelskreis durchbrochen werden kann.

  6. #86
    Avatar von _KRG_

    Registriert seit
    25.11.2012
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    1.919
    Zitat Zitat von Kejo Beitrag anzeigen
    Sorry, ist aber 'ne Falschmeldung von dieser Seite. Die Abgeordneten der BDP haben vor laufender Kamera gesagt, dass eine Entwaffnung in der Türkei bei erfolgreichen Gesprächen geben wird. Die PKK soll die Türkei verlassen, was anderes will Ankara auch gar nicht. Ob sie dann im Irak gegen Bagdad oder in Syrien gegen Assad kämpfen, ist zweitranging.
    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    Als erstes müssen sie die Waffen niederlegen, das hat oberste Priorität. Man kann sicherlich in einigen Punkten eine Übereinkunft erzielen so wie die Möglichkeit von Kurdisch-Kursen als Wahlfach oder wie Nouruz-Feiern von statten gehen sollen usw Aber über eine mögliche Autonomie oder gar eine Abspaltung kann nicht die Rede sein.

    Ob das Kurdenproblem damit aus der Welt geschaffen wird, bleibt abzuwarten. Wenn sich die Region wieder beruhigt, kann man wieder investieren und der Lebensstandard wird sich auch erhöhen, so dass dieser Teufelskreis durchbrochen werden kann.
    Eine entwaffnung wird es automatisch geben wenn die kurden ihre Rechte erhalten,, sagt selbst Barzani.
    Von daher kann das gespräch schlussentlich zur entwaffnung Führen.





  7. #87
    Avatar von Almila

    Registriert seit
    03.12.2011
    Beiträge
    6.071
    Zitat Zitat von H3llas Beitrag anzeigen
    wenn du nicht in der lage bist zu sehen wann dieser artikel ist, ist es nicht mein problem. wenn du die seite aufrufst steht da deutlich die jahreszahl.


    hier noch einmal fuer dich:

    Türkei: Berichte über Wahlbetrug | Archiv - Berliner Zeitung

    Donnerstag
    10. Januar 2013

    Türkei: Berichte über Wahlbetrug



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    per Mail

    Ankara. dpa Nach den türkischen Kommunalwahlen mit großen Erfolgen der islamisch-fundamentahstlschen Wohlstaridspartei tauchen in den Medien immer neue Berichte auf, daß Tausende von Stimmzetteln, die für andere Parteien als die RP abgegeben wurden, auf Mülldeponien sowie in Heizungskellern von Schulen und Moscheen gefunden worden seien. Eine zumindest teilweise Annuillerung der Wahlen wurde am Freitag nicht mehr ausgeschlossen. Bei vier Bombenanschlägen wurden am Donnerstag im Süden der Türkei zwei Menschen verletzt
    er hat es immer noch nicht kapiert. Volltrottel

    gestern stand da noch Mittwoch 9.Januar 2013
    PKK-Konflikt gelöst?


    Zitat Zitat von Kejo Beitrag anzeigen
    Wie ein Halbaffe, der ein Karton Bananen gefunden hat, freute er sich, bis er selber feststellte, dass der Artikel aus dem letztem Jahrtausend stammt.

    haha

  8. #88
    Bendzavid
    Was soll das genau bedeuten wenn die von "mehr rechte" für die Kurden sprechen? Also was für Rechte sollen das genau sein?

  9. #89
    Kejo
    Zitat Zitat von Bendzavid Beitrag anzeigen
    Was soll das genau bedeuten wenn die von "mehr rechte" für die Kurden sprechen? Also was für Rechte sollen das genau sein?
    Das ist die Frage eben. Niemand weiß es noch so recht.

  10. #90

    Registriert seit
    23.11.2009
    Beiträge
    3.349
    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    Als erstes müssen sie die Waffen niederlegen, das hat oberste Priorität. Man kann sicherlich in einigen Punkten eine Übereinkunft erzielen so wie die Möglichkeit von Kurdisch-Kursen als Wahlfach oder wie Nouruz-Feiern von statten gehen sollen usw Aber über eine mögliche Autonomie oder gar eine Abspaltung kann nicht die Rede sein.

    Ob das Kurdenproblem damit aus der Welt geschaffen wird, bleibt abzuwarten. Wenn sich die Region wieder beruhigt, kann man wieder investieren und der Lebensstandard wird sich auch erhöhen, so dass dieser Teufelskreis durchbrochen werden kann.
    Ich denke, man muss vorsichtig bei der Annahme sein, wenn nur Geld fließt, wird alles OK. Wenn ein Nationalbewusstsein einmal entstanden ist, auch wenn nur zum Teil, kann man das sehr schwer rückgängig machen. Und mit Kapitalismus wird auch nicht lange dauern, bis eine nächste Wirtschaftskrise kommt.

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