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Proteste in Israel: Das Adrenalin der Bewegung

Erstellt von Kıvanç, 13.08.2011, 02:14 Uhr · 59 Antworten · 3.058 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Bambi

    Registriert seit
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    Beiträge
    37.047
    Zitat Zitat von El Patrón Beitrag anzeigen
    Haha, das erste Bild ist geil.

    Ansonsten finde ichs sehr gut, die Siedlungspolitik muss aufhören.
    oh wow, und das von einem Zionisten

  2. #12
    Avatar von Agnostiker

    Registriert seit
    04.02.2011
    Beiträge
    90
    Zitat Zitat von El Patrón Beitrag anzeigen
    Haha, das erste Bild ist geil.

    Ansonsten finde ichs sehr gut, die Siedlungspolitik muss aufhören.

    Ich und meine Verwandtschaft in Israel sind der gleichen Meinung.

  3. #13
    GregorSamsa
    Zitat Zitat von 45191 Beitrag anzeigen
    Ein Kommentar zu den Bildern hat mir gut gefallen:

    Zitat Zitat von Dave Levy
    Listen people. I'm an Israeli. I left winged one as far as the Arab and Palestinian issues go. Israel has been doing horrible things to it Arab citizens, and undoubly horrible things to its Palestinian subjects for decades. This protest has nothing to do with it, and yet everything to do with it. The people here are sick the government policy, sick of politicians, sick of power games, sick of censorship and biased media. We are demanding social justice for all our citizens. This is A GOOD THING FOR EVERYONE! A happier Israel is a peace seeking Israel. A loving Israel is a better neighbor. A solidarity aware Israeli public promotes solidarity in general. Please try and understand that this, just like the Egyptian and the Spanish uprising, is a GLOBALLY POSITIVE EVENT, and support it. Thanks!

  4. #14
    Kıvanç
    Zum Thema: Ich glaube, mir stimmen die meisten zu, wenn ich sage, dass ein dauerhafter Frieden langfristig im Interesse Israels sein wird, von den Palästinensern ganz zu schweigen. Aber wie manche schon gesagt haben, diese behinderte Siedlungspolitik muss aufhören. Es kann nicht sein, dass man immernoch andauernd Land enteignet, weil diese radikalen Zionisten meinen, es sei eine religiöse Pflicht sich im Westjordanland niederzulassen. Wie an diesem Artikel zu erkennen ist, wird das Geld anderswo benötigt. Hoffentlich wird diese Regierung bald abgesetzt. Sogar einer meiner besten Freunde, der wirklich sehr pro-israel ist, findet Netanjahu und Co. zu radikal.

  5. #15

    Registriert seit
    20.07.2011
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    531
    Stop Radicalism / Extremism! Von beiden Seiten!

  6. #16
    Avatar von Bambi

    Registriert seit
    16.06.2008
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    37.047
    Zitat Zitat von Moonwalker Beitrag anzeigen
    Zum Thema: Ich glaube, mir stimmen die meisten zu, wenn ich sage, dass ein dauerhafter Frieden langfristig im Interesse Israels sein wird, von den Palästinensern ganz zu schweigen. Aber wie manche schon gesagt haben, diese behinderte Siedlungspolitik muss aufhören. Es kann nicht sein, dass man immernoch andauernd Land enteignet, weil diese radikalen Zionisten meinen, es sei eine religiöse Pflicht sich im Westjordanland niederzulassen. Wie an diesem Artikel zu erkennen ist, wird das Geld anderswo benötigt. Hoffentlich wird diese Regierung bald abgesetzt. Sogar einer meiner besten Freunde, der wirklich sehr pro-israel ist, findet Netanjahu und Co. zu radikal.
    Ich sehe auch keinen Widerspruch zwischen Israel uneingeschränktes Existenzrecht zusprechen und dennoch regierungskritisch sein, denn die Regierung ist nun mal scheißkonservativ. Verstehe weder, wie man sich uneingeschränkt hinter Israel noch hinter Palästina stellen kann. Kaum ein anderer Konflikt auf der Welt ist so uneindeutig wie dieser.

  7. #17
    Kıvanç
    Habe mir die Protestbilder alle angeschaut. Danke an dieser Stelle. Da geht's ja noch viel mehr ab, als ich dachte. Die Israelis, die gegen die Mauer und die Siedlungspolitik dort protestieren erhalten meinen Glauben an den Frieden.

  8. #18
    GregorSamsa
    Zitat Zitat von Basarabia Beitrag anzeigen
    Stop Radicalism / Extremism! Von beiden Seiten!
    Zitat Zitat von Bambi
    Ich sehe auch keinen Widerspruch zwischen Israel uneingeschränktes Existenzrecht zusprechen und dennoch regierungskritisch sein, denn die Regierung ist nun mal scheißkonservativ. Verstehe weder, wie man sich uneingeschränkt hinter Israel noch hinter Palästina stellen kann. Kaum ein anderer Konflikt auf der Welt ist so uneindeutig wie dieser.
    °) Richtig! Bin damit total einverstanden ABER der Extremismus und dessen Schaden ist nunmal alles andere als gleichgewichtig ganz abgesehen von den Hintergründen warum es die überhaupt gibt.

    Palestinian rockets attacks from Gaza killed 21 in the three-year period after its 2005 redeployment to Gaza’s perimeter, the Israeli army killed about 1.250 Gazans, including 222 children, while Palestinian rocket fire killed 11 Israelis.
    Israel loudly protested because Hamas held one Israeli soldier who had been captured in June 2006, yet Israeli held more than 8.000 Palestinian “politic prisoners”, including 60 women and 390 children, of whom 548 were held in administrative detention without charges or trial, 42 of them for more than 2 years.
    Although the Palestinian population in the West Bank is nine times illegal Jewish settler population, its total water allocation is much smaller.
    And the continued construction of a wall that will annex almost 12% of the West Bank despite the July 2004 International Court of Justice advisory opinion declaring the Wall illegal.
    Quelle zum downloaden: Human Rights Watch, Separate and Unequal: Israel’s’ discriminatory treatment of Palestinians in the occupied Palestinian Territories. (NY. 2010))

    Du hast auf der einen Seite Israel, die eins der modersnten Atillerien, Mariene, Luftstreitkräfte, Waffen, ausgebildete Soldaten, Kommandanten usw. und auf der anderen Seite die Palestinänser die weder das Eine noch das Andere haben. Natürlich verurteile ich jede Selbstmordaktion die das Leben von Untschuldigen nimmt, doch bezweifle ich, dass man sowas aus purem Spaß macht. Ja! Lass uns sie Radikale und Extremisten nennen! Denkt ihr garnicht an die Hintergründe? Bei der Dekaden-langen territorialen und militärischen Okkupation und Wehrlosigkeit kann das doch nur ein Akt der Verzweiflung sein.

    Eine nette Analogie zum Thema Extremismus von einem Israeli in Min. 7:15 :



    °) Du nennst die Regierung scheißkonservativ. Warum darf man sie nicht terroristisch/extremistisch nennen? Weil es keine Muslime/Araber sind? (Es gibt auch christliche Palestinänser die das gleiche Schicksal erleiden wie die Muslime, was viele gerne mal vergessen).

    °) Viele meinen ja, dass dies ein religiöser Konflikt sei, der schon Jahrtausende existierte und immer existieren wird. Dem ist aber nicht so. Wenn man sich mit der Sache ernsthaft beschäftigt, merkt man das schnell. Seitdem, prinzipiell, die Okkuptation angefangen hat gibt es diese Aussschreitungen in der Form in der wir sie kennen.

    Kommen wir zur Pointe. Kaum ein anderer Konflikt auf der Welt ist SO EINDEUTIG.
    Auf unserer vermeintlich zivilisierten Welt herrschen Gesetze. Kriegsgesetze, Menschenrechte im Gesetz verankert usw.
    Laut der UN Resolution ist Gaza palestinänsisches Territorium.
    Israel verstöst gegen so ziemlich alle diesbezüglich relevanten internationalen Gesetze. Sei es die Genfer Konvention, elementare Menschenrechte, Kriegsgesetze oder jegliche, von der UN beschlossene Resolution. Die über 300 NGO-s im Gebiet sagen auch nichts anderes.

    Die letzte Aktion der UN um Aufklärung über die rechtliche Situation in Palestina/Israel zu bringen ist der Goldstone Report/Bericht, der von einem Zionisten, Richard Goldstone geschrieben wurde.

    Zum downloaden des Berichts: United Nations Fact Finding Mission on the Gaza Conflict

    Die Sache ist eigentlich recht "simpel". Nur müsste man sich an die Gesetze halten.

    MfG

  9. #19
    GregorSamsa

    IDF forces arrest 12 people protesting for social justice in West Bank | HAARETZ.com

    Arrests occur on lands in the village of Walajeh, which were annexed to Jerusalem in 1967.
    By Amira Hass

    An IDF force operating in Jerusalem arrested 12 people protesting for social justice.

    This is not the opening to some futuristic piece about an open military takeover of Israel. It happened last Wednesday in the southeastern part of the city, on lands in the village of Walajeh, which were annexed to Jerusalem in 1967.
    Soldiers arresting a protester in Walajeh.

    Photo by: Emil Salman



    The Etzion brigade commander, Col. Yaniv Alalouf, had earlier signed an order declaring a closed military zone, seemingly giving him a basis to arrest the protesters.

    Hagit Ofran of Peace Now and Sarit Michaeli of B'Tselem checked and found that the map attached to the order also includes area within Jerusalem's boundaries, and that the arrests occurred there.

    Consequently, Col. Alalouf and his soldiers apparently committed a double violation: sealing an area inside Jerusalem, where they do not have jurisdiction, and arresting citizens inside the capital. The IDF spokesman: "The claim is being reviewed."

    About 25 protesters came from Tel Aviv and Jerusalem to Walajeh at 9 A.M. Wednesday and joined a similar number of protesters from the village, who were demonstrating against the separation fence, which is actually more of a wall there.

    The visiting protesters are already familiar with the anomaly: Somehow, in 1967, some of the village lands were annexed to Jerusalem, though their owners remained West Bank residents.

    In the 1990s they were designated illegal residents in Israel, because they lived in their homes or went to their fields. This absurdity was corrected in a lengthy legal battle, but now there are new absurdities.

    The Jerusalem demonstrators came with their drums and pounded them, in the hope of waking someone up. Perhaps their mates in the Rothschild tents or the High Court of Justice judges, who had already reviewed the petitions against the route of the wall in Walajeh.

    When construction is completed, the village and its 2,500 residents will be surrounded on all sides by an eight-meter high concrete wall. The only access to the road connecting them to Beit Jala will probably be through a gate manned by soldiers.

    The village will be separated from most of its agricultural plots. People will get up in the morning and instead of olive trees and fields and the sunrise, they will see a wall. Instead of stone terraces along the ridge, deemed architectural-agricultural gems, they will see concrete. Instead of a village, they will be living in a pen.

    Beyond the pen, on the village's lands, neighborhoods for Jews only will rise and prosper.

    The High Court of Justice still has not made a final decision regarding a route that even the Society for the Protection of Nature in Israel opposes for severely impinging on the natural environment and the landscape.

    At a November 2010 hearing, the judges "recorded" that the state promised to freeze work along the eastern edge of the route "until the question of narrowing the width of the route that harms the vista" is decided on.

    For a few months, there was a break in the work, but recently the bulldozers and the private security firm have returned to the site and the yellowish wound in the green mountain is stretching longer and longer. With the return of the bulldozers, the social justice protesters also returned.

    The soldiers arresting them within the municipal borders of Jerusalem were from the Dukhifat (Hoopoe ) battalion in the Kfir Brigade. At least one protester tried to argue and explain to them that they were outside their jurisdiction.

    "It was a violent and illegal violation of public order," the IDF Spokesman's written response to Haaretz stated. "The rioters threw stones at IDF forces and refused to obey the security forces' directives. Some 11 protesters leading the rioting were arrested and charged with throwing stones, and they were taken away to be dealt with by the Israel Police and the Border Police."

    Not true: Several of the youths began throwing stones only after 11 Israeli protesters were arrested. Then the Israeli soldiers arrested a village resident standing by the entrance of his house. The soldiers claim he threw stones. He and protesters not arrested deny this.

    The detainees were gathered together and placed handcuffed in an archaeological excavation there. After a few hours they were taken to the military base at the entrance to Beit Jala. They were blindfolded and then taken in a single large armored vehicle to the Etzion Police Station.

    They were left outside it for a few hours, in the armored vehicle, some with blindfolds, and some without; a few with handcuffs and a few without. On the way to the Etzion station, one of the arrestees heard an IDF soldier tell another soldier about others in their division who "were AWOL at that time."

    Newspapers reported that the 11 absentee soldiers were protesting against the humiliating attitude they faced in their battalion and their commanders' lack of consideration.

    The detained protester heard one of the soldiers say: "We turned out to be the pussies" (for failing to do what the AWOL soldiers did ).

    According to the protesters, a few of the soldiers did not make do with arrests and also heckled: "Son of bitch"; "If only your family were to be killed in a terrorist attack and then you'd learn"; "You're lucky I'm in uniform now, otherwise I'd kill you; you transvestite."

    One soldier tightened, instead of loosening the plastic handcuffs around the hands of the youngest protester, causing the youth to cry out in pain.

    The soldiers lingered for an hour and a half until they allowed one of the handcuffed women to take an anti-epilepsy pill that was in her bag. According to the detained women, several soldiers pushed them gruffly while touching them in the chest and buttocks.

    The IDF Spokesman's response: "The claims are being examined. The complainants are invited to submit a formal complaint to the relevant enforcement agents."

    But the soldiers did provide water and allow the detainees to use the toilets.

    In the evening, around 10 hours after they were arrested, soldiers from the Dukhifat battalion led them to the Border Police checkpoint at the northern exit of Bethlehem. A police interrogator saw them.

    Arrest notices were shown to them (which they refused to sign ): The 11 Israelis were arrested for "rioting and violating a closed military zone order" (and without stone-throwing being attributed to them, contrary to the IDF spokesman's response ).

    The Palestinian arrested at the entrance to his home was charged with stone throwing. Unlike protests in other villages, where Israeli detainees are released after a few hours and Palestinians kept longer for the same alleged offense, he was at least released with the rest at around 9:00 P.M. They have been summoned for questioning on Tuesday.

    Quelle: http://www.haaretz.com/print-edition...-bank-1.378662

  10. #20
    Kıvanç
    Das Video ist echt eindrucksvoll. Wenn sogar israelische Offiziere zugeben, wie viele Kriegsverbrechen begangen werden, sagt das eigentlich der viel über die IDF aus...

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