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Putin nimmt Präsidentenkandidatur an

Erstellt von Lilith, 24.09.2011, 13:50 Uhr · 51 Antworten · 4.492 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Lilith

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    Aller guten Dinge sind drei?!

    Jetzt scheint die Katze aus dem Sack. Auf der Versammlung von "Geeintes Russland" hat Medwedew wohl quasi die Waffen gestreckt und Putin als Kandidaten der Partei für die nächsten Präsidentschaftswahlen vorgeschlagen. Im Gegenzug wird er wohl Spitzenkandidat der "Jedinaja Rossija" schon bei den nächsten Dumawahlen.

    Nun ja... Letztlich hatte Putin eh das Sagen. Aber (wieder) offiziell Präsident zu werden ist doch mal noch eine andere Geschichte. Hm. Und da ich im Gegensatz zu den Parlamentswahlen, wo die Unterstützung der Regierungspartei doch mal etwas brückeln dürfte, werden wir mangels wirklicher Alternativen wohl ab nächstem Jahr ziemlich sicher einen Altbekannten im Präsidentensessel haben.

    Nachlesen kann man das z.B. hier .

    Für unsere auf Russisch zum Nachlesen mit einen wie ich finde guten Kommentar auf derselben Seite schon von gestern.

  2. #2
    Tetraethyllead
    Das wärs! Find ich gut. Putin ist kult.

  3. #3

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  4. #4
    Avatar von kewell

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    8.225

    Putin nimmt Präsidentenkandidatur an

    Russische Rochade: Regierungschef Wladimir Putin will 2012 wieder als Präsident in den Kreml einziehen, gleichzeitig soll Staatschef Dmitri Medwedew unter Putin dann die Regierungsgeschäfte führen.

    Die beiden führenden Politiker Russlands legten am Samstag bei einem Treffen der Regierungspartei Geeintes Russland in Moskau ihre Pläne offen und beendeten damit die lange Zeit der Ungewissheit. Russlands Opposition, die Putin einen autoritären Stil vorwirft, sprach von einem «Horrorszenario». Bei der letzten Präsidentenwahl 2008 durfte Putin nach zwei Amtszeiten nicht direkt wieder kandidieren. Sein Sieg bei der Wahl im März 2012 gilt als sicher.

    Vor tausenden Anhängern forderte Medwedew die Partei auf, ihren Vorsitzenden Putin für die Präsidentenwahl zu nominieren. «Was wir diesem Parteitag anbieten, ist eine tief durchdachte Lösung», sagte der Staatschef auf dem live im Staatsfernsehen übertragenen Kongress. Putin nahm den Vorschlag an und schlug überraschend Medwedew als künftigen Regierungschef vor. Der Noch-Präsident führt zunächst Geeintes Russland als Spitzenkandidat in die Parlamentswahl am 4. Dezember 2011. Spätestens ein halbes Jahr danach würde Medwedew dann unter Putin Regierungschef - der Ämterwechsel wäre perfekt.

    «Ich bin bereit zur Regierungsarbeit», sagte Medwedew. Nach seiner Rede wurde der amtierende Kremlchef von seinem designierten Nachfolger Putin umarmt. Der Parteitag wählte Medwedew mit 582 Ja-Stimmen bei nur einer Gegenstimme zum Spitzenkandidaten für die Duma-Wahl in zehn Wochen. Zuvor war das Führungstandem unter rhythmischem Klatschen demonstrativ Seite an Seite in den Luschniki-Sportpalast nahe der Moskwa geschritten. Medwedew hatte mehrfach angekündigt, nicht gegen Putin antreten zu wollen. Die Amtszeit des nächsten Kremlchefs beginnt im Mai 2012 und dauert nach einer Verfassungsänderung sechs statt wie bisher vier Jahre.

    Scharfe Kritik an den Plänen kam von Russlands Opposition. «Das bedeutet nicht Modernisierung, sondern Stagnation», sagte Sergej Mitrochin von der Partei Jabloko. Der Kremlkritiker Eduard Limonow sprach von einer «Niederlage für jene, die auf Medwedews Reformen gehofft» hatten. «Das ist ein Horrorszenario», sagte der frühere Vize-Regierungschef Boris Nemzow. «Putin kommt und alle anderen gehen: ausländisches Kapital wird abfließen, und Menschen werden emigrieren.» Ex-Regierungschef Michail Kasjanow sagte: «Wenn Putin wieder Präsident wird, ist ein Kollaps des Landes unvermeidlich.»

    Die deutschen Grünen fürchten nun anhaltenden Reformstau in Russland. «Die angekündigte Rochade verheißt für das Land nichts Gutes», sagte Osteuropa-Expertin Marieluise Beck am Samstag in Berlin.

    «Wir wollen bei den Wahlen siegen, damit unser Land nicht wieder in die Klauen derer gerät, die es zerstören wollen», sagte Medwedew (46) zum Abschluss des Parteitags, der am Vortag begonnen hatte. Geeintes Russland habe dem Riesenreich nach den chaotischen 1990er Jahren Stabilität verliehen. «Alle sollten sich daran erinnern, dass sich unser Land vor noch nicht allzu langer Zeit in einer tiefen Systemkrise befand.» Putin kündigte ein umfangreiches Konjunkturprogramm an, um das angeschlagene Land voranzubringen. «Russland braucht ein Wirtschaftswachstum zwischen sechs und sieben Prozent», versprach der 58-Jährige der jubelnden Menge.

    Putin nimmt Präsidentenkandidatur an

  5. #5
    Avatar von Acooo

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    995
    sehr gut putin ist baba

  6. #6
    Yunan
    Wie verwunderlich, hätte nie damit gerechnet...

  7. #7
    Avatar von Azrak

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    9.275
    Die zwei werden sich die nächsten 20 Jahre immer abwechseln.

  8. #8
    Avatar von Povetkin

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    17
    Egal was die westlichen Medien sagen, die Wahrheit ist nunmal, dass weit über 50% der Russen in Russland Putin symphatisieren.

    Und während die eingeschränkte Pressefreiheit und Korruption unbedingt bekämpft werden muss, darf man nicht vergessen, dass Putin der Grund ist, dass es Russland wieder so gut geht.
    Er hat das Land aus 2 schweren Wirtschaftskrisen geführt, ist der Grund wieso es weniger Terroranschlägen als in den 90er Jahren gibt und hat begonnen die Armee zu modernisieren und sie zur 3. stärksten der Welt zu machen.
    Putin ist der richtige Mann für Russland, und ich bin mir sicher, dass er die Wahl gewinnen wird, allein schon deswegen, weil er nicht so verweichlicht ist wie die ganzen europäischen Staatschefs.

  9. #9
    Avatar von Sinopeus

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    5.456
    Im Westen sehnt man sich nach so einer Hure wie Jelzin.

  10. #10

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    20.935
    Povetkin hat alles gesagt

    Putin hat Russland aus der postsowjetischen Agonie befreit und setzt alles daran das Land zu reformieren, indem er bewaehrte Sachen aus der Sowjetunion nutzt (massive Militaerindustrie und Staatsindustrie) und sie mit neuen Ideen paart (Marktwirtschaft und Export)
    Er reformiert das Militaer
    Er reformiert die Wirtschaft (massive Investitionen in Technologieunternehmen, siehe russisches silicon valley usw)

    Das einzige was noch zu reformieren ist, ist wie schon gesagt die Gesellschaft inklv Korruption, Kriminalitaet Buergerrechte usw.
    Ich schaetze aber, dass auch diese Probleme sich mit einer staerkeren Wirtschaft vermindern, aber nicht komplett verschwinden werden.

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