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Putin und die russische sowjetähnliche Wirtschaft

Erstellt von Mastakilla, 08.10.2010, 13:16 Uhr · 3 Antworten · 576 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
    18.03.2008
    Beiträge
    20.935

    Putin und die russische sowjetähnliche Wirtschaft

    Innovationen: Putin will Staatskonzerne fit trimmen - „Wedomosti“




    Innovationen: Putin will Staatskonzerne fit trimmen

    13:10 08/10/2010
    © RIA Novosti. Ilya Pitalev
    MOSKAU, 08. Oktober (RIA Novosti)

    mehr zum Thema



    Russlands Regierung will die Staatsunternehmen dazu zwingen, einen Innovationskurs einzuschlagen, schreibt die Zeitung „Wedomosti“ am Freitag.


    Die Staatsunternehmen müssen jedes Jahr über ihre Erfolge und die Erfüllung des Staatsplans berichten. Experten zufolge ähnelt dies der sowjetischen Wirtschaft.
    Regierungschef Wladimir Putin ordnete an, dass Programme für die Entwicklung von Innovationen entwickelt werden. Sie sind für fünf bis zehn Jahre vorgesehen und müssen in die Entwicklungsstrategie der Wirtschaft integriert werden. Die Staatsunternehmen müssen die Energieeffizienz und die Arbeitsproduktivität um jeweils fünf Prozent im Jahr steigern, die Selbstkosten um mehr als zehn Prozent senken „ohne die wichtigsten Nutzkennzahlen zu verschlechtern und die Umwelt zu verschmutzen“. Zudem gibt es zwei weitere Aufgaben: Verbesserung der Verbrauchseigenschaften der Produkte und die Steigerung der Umweltstandards.
    In den Programmen müssen folgende Punkte berücksichtigt werden: Bestand und Ziele der Produktion, Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, Projektierung und Herstellung innovativer Erzeugnisse. Das gelte auch für alle Tochterunternehmen und abhängige Gesellschaften der Staatsunternehmen.
    Die russischen Staatsunternehmen wurden beauftragt, Entwicklungsprogramme ausländischer Unternehmen zu analysieren und sie als Vorbild zu nehmen. Finanzierungen und Ergebniskriterien der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, Kriterien der technologischen Führerschaft und Leistungsfähigkeit der Innovationssteuerung sollen ausgearbeitet werden.
    Zudem sollen ein Forschungsrat gebildet und unabhängige Investoren angelockt werden. In den Aufsichtsräten der Unternehmen sollen der Posten eines Innovationsdirektors und ein Sonderkomitee geschaffen werden. Kennziffern der Innovationsentwicklung müssen auf allen Ebenen, darunter auch im Top-Management, eingeführt werden.
    Der Staatskonzern Rostechnologii habe die Verfahren zur Verabschiedung der Innovationsprogramme bereits eingeführt, sagte Alexej Aljoschin, Vizechef von Rostechnologii. Zum 1. Dezember müssen alle Holdings ihre Programme der Regierung vorlegen. Rostechnologii habe eine Abteilung für Strategie und innovative Entwicklung ins Leben gerufen. Darüber hinaus sei den Holdings und Großunternehmen von Rostechnologii empfohlen worden, den Posten eines Innovationsdirektors zu eröffnen.
    Laut einem Vertreter von AvtoVaz hat der russische Autohersteller sein Innovationsprogramm der Regierung bereits vorgelegt. Es stimme völlig mit dem Business-Plan bis 2020 überein..
    Der Zwang zu Innovationen werde kaum die Erwartungen der russischen Regierung erfüllen, sagte Igor Nikolajew, Partner der Consultingfirma FBK. Die Innovationen müssten sich auf Wettbewerb und nicht auf oktroyierten Anordnungen stützen. Solange die Staatsunternehmen außerhalb des Wettbewerbs bleiben, würden die angekündigten Kennziffer kaum effizient sein, so Nikolajew. Dies erinnere an die sowjetische Wirtschaft - damals hätte es ebenfalls Programme zur Einführung neuer Technik gegeben, so Nikolajew.


    ____________________________________


    Einen Forscherrat einzurichten ist eine klasse Idee, dass sollte man in den Jugo-Staaten ebenfalls machen. Ach ja, vielleicht fällt euch auf, dass die Kontrolle des Staates über die Wirtschaft stark dem sowjetischem Wirtschaftsmodell ähnelt, nur, dass der Staat auf die Unternehmen auf immer weiteren Fortschritt drängt - Das ist ein ausgezeichnetes System

  2. #2
    ökörtilos
    Zitat Zitat von Mastakilla Beitrag anzeigen
    Innovationen: Putin will Staatskonzerne fit trimmen - „Wedomosti“




    Innovationen: Putin will Staatskonzerne fit trimmen

    13:10 08/10/2010
    © RIA Novosti. Ilya Pitalev
    MOSKAU, 08. Oktober (RIA Novosti)

    mehr zum Thema


    Russlands Regierung will die Staatsunternehmen dazu zwingen, einen Innovationskurs einzuschlagen, schreibt die Zeitung „Wedomosti“ am Freitag.


    Die Staatsunternehmen müssen jedes Jahr über ihre Erfolge und die Erfüllung des Staatsplans berichten. Experten zufolge ähnelt dies der sowjetischen Wirtschaft.
    Regierungschef Wladimir Putin ordnete an, dass Programme für die Entwicklung von Innovationen entwickelt werden. Sie sind für fünf bis zehn Jahre vorgesehen und müssen in die Entwicklungsstrategie der Wirtschaft integriert werden. Die Staatsunternehmen müssen die Energieeffizienz und die Arbeitsproduktivität um jeweils fünf Prozent im Jahr steigern, die Selbstkosten um mehr als zehn Prozent senken „ohne die wichtigsten Nutzkennzahlen zu verschlechtern und die Umwelt zu verschmutzen“. Zudem gibt es zwei weitere Aufgaben: Verbesserung der Verbrauchseigenschaften der Produkte und die Steigerung der Umweltstandards.
    In den Programmen müssen folgende Punkte berücksichtigt werden: Bestand und Ziele der Produktion, Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, Projektierung und Herstellung innovativer Erzeugnisse. Das gelte auch für alle Tochterunternehmen und abhängige Gesellschaften der Staatsunternehmen.
    Die russischen Staatsunternehmen wurden beauftragt, Entwicklungsprogramme ausländischer Unternehmen zu analysieren und sie als Vorbild zu nehmen. Finanzierungen und Ergebniskriterien der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, Kriterien der technologischen Führerschaft und Leistungsfähigkeit der Innovationssteuerung sollen ausgearbeitet werden.
    Zudem sollen ein Forschungsrat gebildet und unabhängige Investoren angelockt werden. In den Aufsichtsräten der Unternehmen sollen der Posten eines Innovationsdirektors und ein Sonderkomitee geschaffen werden. Kennziffern der Innovationsentwicklung müssen auf allen Ebenen, darunter auch im Top-Management, eingeführt werden.
    Der Staatskonzern Rostechnologii habe die Verfahren zur Verabschiedung der Innovationsprogramme bereits eingeführt, sagte Alexej Aljoschin, Vizechef von Rostechnologii. Zum 1. Dezember müssen alle Holdings ihre Programme der Regierung vorlegen. Rostechnologii habe eine Abteilung für Strategie und innovative Entwicklung ins Leben gerufen. Darüber hinaus sei den Holdings und Großunternehmen von Rostechnologii empfohlen worden, den Posten eines Innovationsdirektors zu eröffnen.
    Laut einem Vertreter von AvtoVaz hat der russische Autohersteller sein Innovationsprogramm der Regierung bereits vorgelegt. Es stimme völlig mit dem Business-Plan bis 2020 überein..
    Der Zwang zu Innovationen werde kaum die Erwartungen der russischen Regierung erfüllen, sagte Igor Nikolajew, Partner der Consultingfirma FBK. Die Innovationen müssten sich auf Wettbewerb und nicht auf oktroyierten Anordnungen stützen. Solange die Staatsunternehmen außerhalb des Wettbewerbs bleiben, würden die angekündigten Kennziffer kaum effizient sein, so Nikolajew. Dies erinnere an die sowjetische Wirtschaft - damals hätte es ebenfalls Programme zur Einführung neuer Technik gegeben, so Nikolajew.


    ____________________________________


    Einen Forscherrat einzurichten ist eine klasse Idee, dass sollte man in den Jugo-Staaten ebenfalls machen. Ach ja, vielleicht fällt euch auf, dass die Kontrolle des Staates über die Wirtschaft stark dem sowjetischem Wirtschaftsmodell ähnelt, nur, dass der Staat auf die Unternehmen auf immer weiteren Fortschritt drängt - Das ist ein ausgezeichnetes System


    Ideal wäre eine Mischform aus Planwirtschaft in den Schlüsselsektoren der Industrie und Privaten Kleinunternehmen in Bereichen wie dem Dienstleistungsgewerbe, dem Handwerk oder auch der Landwirtschaft.Letzere sollte ebenfalls gemischt durch Kollektive sowie auch von privaten Kleinbauern betrieben werden.Nicht zu vergessen die Unterstützung von Kleinunternehmern mit der zinslosen Vergabe von Krediten.Mit solch einem System würde man wohl innerhalb von nur wenigen Jahren eine noch nie dagewesene Dynamik erreichen.

  3. #3

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    18.03.2008
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    20.935
    Zitat Zitat von ökörtilos Beitrag anzeigen
    Ideal wäre eine Mischform aus Planwirtschaft in den Schlüsselsektoren der Industrie und Privaten Kleinunternehmen in Bereichen wie dem Dienstleistungsgewerbe, dem Handwerk oder auch der Landwirtschaft.Letzere sollte ebenfalls gemischt durch Kollektive sowie auch von privaten Kleinbauern betrieben werden.Nicht zu vergessen die Unterstützung von Kleinunternehmern mit der zinslosen Vergabe von Krediten.Mit solch einem System würde man wohl innerhalb von nur wenigen Jahren eine noch nie dagewesene Dynamik erreichen.
    Exakt, aber wirklich exakt dasselbe hatte ich mir auch gedacht, die Mischform aus staatlich unterstützten und gewissen Bereichen geleiteten Großunternehmen und vielen kleinen Privatunternehmen mit zinloser Kreditvergabe

  4. #4
    Avatar von GOJIM

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    Beiträge
    5.604
    noch besser wären sibirische arbeitlager für euch kommunisten.

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