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Putins Weltsicht: Ideologie vom überlegenen Volk

Erstellt von Cobra, 01.05.2014, 17:17 Uhr · 61 Antworten · 3.261 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von Cobra

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    Zitat Zitat von Yu-Rebell Beitrag anzeigen
    Ein UNRECHT lenkt vom anderen ab... War das etwa ein Geständnis? Du scheinst es begriffen zu haben wer angefangen hat...

    Schau mal Cobra, Du ohrfeigst mich, ich ohrfeige zurück. Du agierst ich reagiere. Alles klar? Falls Du es immer noch nicht verstanden hast, dann tut es mir leid, aber einfacher kann ich es dir nicht erklären.
    So schlecht ist dein Deutsch nicht, deshalb solltest du einfachste Dinge eigentlich verstehen. Es geht hier um Putin und seinen faschistischen Handlungen und Denkweisen. Nicht um Obama oder sonst wen.

    Geständnis? Bist du besoffen? Was soll ich den bitte gestehen?

  2. #42

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    1.537
    Zitat Zitat von DerBossHier Beitrag anzeigen
    geschissen auf die Dankes... apropos "Russenlecker"

    ... die sind weder lustig noch verstehen sie was von politik u. geschichte.

  3. #43
    Avatar von Yu-Rebell

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    Zitat Zitat von Cobra Beitrag anzeigen
    So schlecht ist dein Deutsch nicht, deshalb solltest du einfachste Dinge eigentlich verstehen. Es geht hier um Putin und seinen faschistischen Handlungen und Denkweisen. Nicht um Obama oder sonst wen.

    Geständnis? Bist du besoffen? Was soll ich den bitte gestehen?
    Naja, irgendwie kann ich, wenn ich an Herrn Putin denke, Mr Obama nicht vollkommen ausblenden.

    Logisches Denken scheint wirklich nicht deine Stärke zu sein...

  4. #44
    Avatar von Cobra

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    Zitat Zitat von Yu-Rebell Beitrag anzeigen
    Naja, irgendwie kann ich, wenn ich an Herrn Putin denke, Mr Obama nicht vollkommen ausblenden.

    Logisches Denken scheint wirklich nicht deine Stärke zu sein...
    Dss du denken überhaupt aussprichst....

  5. #45
    Avatar von Shelby

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    Zitat Zitat von DerBossHier Beitrag anzeigen
    geschissen auf die Dankes... apropos "Russenlecker"


    Wieso wird in der Sendung nicht erwähnt, dass im Kosovo ein Genozid betrieben wurde?
    Passt natürlich nicht ins Script.

  6. #46
    Avatar von Yu-Rebell

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    Zitat Zitat von Cobra Beitrag anzeigen
    Dss du denken überhaupt aussprichst....
    Deine Kommentare sind wie immer inhaltslos. Ein paar Zeitungsartikel die deine eigene - ohne diese - sonst nicht vorhandene Meinung formatieren.

    Putin ist alles andere als ein Faschist. Wenn Du ihm etwas zum "Vorwurf" machen kannst/möchtest dann Sozialismus und im schlimmsten Fall Kommunismus. Das Letztere tue ich persönlich anzweifeln.

    Die ganze Welt rätselt wie und was der Putin denkt, was er als nächstes plant und der Provo-Cobra spricht es aus: er denkt faschistisch und will eine neue UdSSR. Lol!

    Anbei eine andere Expertenmeinung:Interview zu Ukraine-Konflikt: "Dummes Spiel der Sanktionen" - heute-Nachrichten

  7. #47

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    Hier gibts einige ungeschriebene Gesetze.

  8. #48

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    Cobra, das ist nicht dein Ernst oder!?

    Jan Fleischhauer

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Cobra Beitrag anzeigen
    Ist dem Herren die FAZ genehm? Der Autor ist übrigens Ost-Europa Historiker an der Uni Bochum


    Wladimir Putins Selbstinszenierung
    Die Faschisten sitzen im Kreml
    Von STEFAN PLAGGENBORG
    20.03.2014 • Er ist der russische Duce: Wladimir Putin sagt, die Rechten herrschen in der Ukraine. Dabei trägt seine eigene Politik faschistische Züge. Er inszeniert sich wie einst Mussolini.
    Russian President Putin chairs a meeting of the Security Council in Moscow's Kremlin
    © REUTERS, F.A.Z.
    Für die russische Bevölkerung ist er der Retter in der Not: der russische „Duce“, Wladimir Putin.
    Was in der Ukraine geschehen ist, sei das Werk von Faschisten und Banditen, sagt der Kreml. Seit Tagen rollt das Wort Faschist wie angekündigtes Kriegsgrollen durch die Mitteilungen der russischen Politik und der Medien. Mit Faschisten hat Russland seine Erfahrungen. Wer dieses Wort gebraucht, schürt die Erinnerungen an den Vernichtungskrieg Nazi-Deutschlands gegen die Sowjetunion. Faschisten stellen eine tödliche Gefahr für die russische Heimat dar, aber man kann sie besiegen. Die Geschichte hat es bewiesen.

    Wozu aber dieses Insistieren auf dem faschistischen Umsturz, der die Kräfteverhältnisse in Kiew ignoriert? Den Erfolg der Revolution in der Ukraine, die sich auf dem Majdan in Kiew entschied, erfochten auch rechtsradikale und paramilitärische Kräfte. Sie pflegen einen engen Kontakt zu Rechtsradikalen in Westeuropa, darunter zur NPD. Aber sie waren nicht die Einzigen, schon gar nicht die meisten, die gegen das verhasste Janukowitsch-Regime aufbegehrten.

    Demokratie, Rechtsstaat, Menschenrechte, keine Korruption, friedliche Umgestaltung der Ukraine, das waren die zentralen Forderungen des Majdan, der sich erst bewaffnete, als das Regime gewaltsam gegen die Aufständischen vorging.

    Erinnerung an die Entstehung des italienischen Faschismus

    Das größere Problem ist: Der Faschismus sitzt dort, wo er propagandistisch bekämpft wird. Er hat einen neuen Platz im Kreml gefunden. In Russland kann er sich mit politischer Stärke nach innen und außen verbinden. Das macht ihn zur Bedrohung. Um das zu erkennen, darf man nicht Faschismus mit den Nationalsozialisten gleichsetzen, sondern muss seinen Ursprung in Italien betrachten.

    Selbstverständlich ist der russische Präsident kein „Adolf Putin“, wie manche in der Ukraine ihn sehen wollen. Wohl aber mahnen die Entwicklungen in Russland an die Zeit der Entstehung des italienischen Faschismus. Die Lage ist nicht gleich, aber der italienische Faschismus hilft die russischen Ereignisse besser zu verstehen.

    Der Kreml „argumentiert“, die russische Bevölkerung der Ukraine sei in Gefahr. Er sucht aber keine Verhandlungswege, diese Frage zu lösen. Stattdessen lässt er Soldaten als schlecht getarnte Freischärler die „russische“ Krim besetzen. Und ein selbsternannter Anführer der Russen auf der Krim formuliert ein nationalistisches Programm für den Anschluss an Russland.

    Wie Italien nach dem „verstümmelten Sieg“ von 1918, einem der Ausgangspunkte des Faschismus, kompensiert Putin-Russland seinen imperialen Minderwertigkeitskomplex nach 1991 mit Abenteuern. Da wirkt die Besetzung Fiumes 1919 durch Schwarzhemden wie ein Vorspiel zur Krim heute.

    Imperiales Gehabe

    Dass auf der Krim auch nicht Russisch sprechende Menschen wohnen, interessiert Freischärler und Kreml nur aus taktischen Gründen. Die Tataren und Ukrainer auf der Krim, Muslime die einen, mehr oder weniger orthodoxe Slawen die anderen, werden als irrelevant für die „Heimholung“ der Krim ins Russische Reich angesehen. Die bewaffneten Russen auf der Krim inszenieren Russland und treten als Herrenmenschen auf, die sich weder um Rechte, Gesetze noch Institutionen scheren.

    Es ist auf jeden Fall imperiales Gehabe, und das gehört untrennbar zum Faschismus. Es geht nicht nur um russischen Nationalismus, sondern um die enge Verquickung von nationalem und imperialem Programm. Dazu bieten die russischsprachigen Minderheiten in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion eine Ausgangsbasis. Die Frage ist aber, wo dieses Imperium seine Grenzen sieht.

    Hierzulande ist zu hören, Russland verhalte sich wie eine bedrängte Großmacht, die der Westen schlicht übergangen habe, als die Nato vertragswidrig nach Osteuropa expandierte, man müsse die Einkreisungsängste verstehen und die Sicherheitsinteressen besonders auf der Krim akzeptieren. Das ist zwar richtig, aber es geht nicht allein darum. Man muss auch sehen, dass der Kreml die imperiale Tradition der Sowjetunion mit anderer Begründung fortsetzt. Er behauptet nicht, die Lage der Arbeiter in der Ukraine verbessern und sie vor Ausbeutung schützen zu wollen. Dabei hätte er ein prima Argument zur Hand, denn gerade „Europa“ bedeutet für viele in der Ostukraine Deindustrialisierung, Arbeitslosigkeit und Armut.

    Wandel vom Kommunismus zum radikalen Nationalismus

    Die Versuche der EU, die Ukraine mit 45 Millionen Einwohnern als Markt zu erschließen und als neues Billiglohnland zu nutzen, sind vielen russophonen ukrainischen Arbeitern klarer als den zumeist unkundigen Bürgern der EU. Aber diese Karte spielt der Kreml nicht, sondern die nationalistische. Der Übergang vom Kommunismus zum radikalen Nationalismus ist historisch eben nicht unmöglich. Er war in der Sowjetunion schon angelegt, wird aber im Verein mit der Wiedererlangung des Imperiums ideologisch weiter rechts verortet.

    Wie die Verbindungen zwischen dem Kreml und den „Russen“ in der Ukraine genau aussehen, ist nicht bekannt. Es scheint aber, dass sich dezentrale Strukturen und Organisationen herausgebildet haben, die auch für den Anfang des italienischen Faschismus typisch waren. In diesem Fall sind sie zwar prorussisch, werden aber nicht aus Moskau gesteuert. Dies gilt für die Ostukraine mehr als für die Krim, wo allein schon die russische Militärpräsenz einem russischen Parochialismus entgegensteht.

    Auf der Krim beherrschten die russischen Squadre die Straße, sie schufen Straßenrecht, besetzten politische Büros und staatliche und gesellschaftliche Einrichtungen, verhafteten und verschleppten Personen und taten so, als seien sie die rechtmäßige Herrschaft, wo sie doch nur mit dem Schießprügel in der Hand Gewalt androhen.

    Europa ist keine Alternative

    In Verbindung mit einem diffusen nationalistischen Programm entstehen auf diese Weise lokale und regionale „Fürstentümer“, die Kiew nicht anerkennen und sich an Moskau anlehnen, ohne sich jedoch vereinnahmen zu lassen. Wenn in den Industriegebieten der Ostukraine der Zorn der arbeitenden und darbenden Bevölkerung sich mittlerweile sogar gegen die unantastbaren Oligarchen richtet, dann bricht das bisherige kleptokratische System der Ukraine zusammen.

    Europa ist keine Alternative. Denn man hat die Segnungen von Freiheit und Kapitalismus nach 1991 in wirtschaftlichem und sozialem Ruin in einer Härte erlebt, dass jede sowjetische Propaganda als milde Untertreibung erscheinen musste. Der ökonomischen, sozialen, politischen und kulturellen Orientierungskrise folgt die Suche nach dem starken Mann und der autoritären Ordnung.

    Das ist die Stunde des Faschismus. Putin erscheint als Retter in der Not, als Mann, der aus der Krise führt, der Allmachtsphantasien weckt, der die Russen „erlöst“ und zugleich die händeringend suchende russischsprachige Bevölkerung der Ukraine. Er ist der „russische“ Duce, der den westlichen Weg des Kapitalismus ebenso ablehnt wie den verstaubten Sozialismus, einen „russischen“ Weg anbietet, was immer das heißen mag, die Nation überhöht, dem Staat die entscheidende Rolle in allen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Konflikten überträgt, was nur autoritär geschehen kann.

    Er versucht, selbst die Gesellschaft auf faschistisch-korporatistische Weise freizuhalten von Konflikten. Die Partei „Einiges Russland“ belegt das. Die demokratischen Institutionen sind ausgehöhlt, bestehen aber weiter; eine Opposition gibt es praktisch nicht; die freie Presse ist bis auf wenige Relikte erledigt; der Westen mit Demokratie, Rechtsstaat und Menschenrechten wird abgelehnt und eine unscharfe „russische“ Zivilisation dagegengestellt. Das ist kein Zufall, sondern ein antiwestliches Modell, das auch von zahlreichen Intellektuellen in Russland getragen wird.

    Der Führer ist das System

    Auch die wirtschaftlichen Strukturen weisen in Richtung Faschismus. In Russland herrscht eine eigentümliche Art des Kapitalismus, wo der Staat die Zügel in der Hand hält und die Unternehmer an sich gebunden hat. Die Oligarchen sind auf den Staat angewiesen, das „Putin-System“ auf seine „Steigbügelhalter“. Der italienische Faschismus kannte dafür das Wort „fiancheggiatori“.

    Putin inszeniert sich wie Mussolini. Der Führer ist das System. Man muss nur die Bilder nebeneinanderhalten, um die Parallele zu bemerken. Führerschaft und Virilität gehen zusammen: Mussolini halbnackt bei der Ernte, Putin halb nackt beim Angeln, das ganze Bildprogramm des Faschismus con variazione, mit Amphoren, sibirischen Tigern, beim Reiten und beim Skifahren. Dieser öffentliche Putin ist ebenso wie der Duce eine Kunstfigur, deren beherrschende Stellung aber nicht übersehen werden darf. Wie Mussolini aber ist er nicht der Alleinherrscher, als der er hierzulande präsentiert wird, sondern die moderierende Verkörperung eines komplizierten Systems. Clans und Seilschaften hält er in der Waage.

    Propaganda zeigt ihre Wirkung

    Schließlich setzt Moskau auf eine Internationale der Rechten. Während man OSZE-Beobachter von der Krim jagt, werden Vertreter der rechten Parteien Westeuropas, etwa des Front National in Frankreich, eingeladen, den „Wahlen“ beizuwohnen. Wenn das mehr ist als eine Provokation, dann öffnet sich hier eine europäische Perspektive, die Russland zum Zentrum einer rechten Bewegung macht. Was Mussolini nicht gelang, will der Kreml offenbar versuchen.

    Das alles ist, wie jeder Faschismus, Ausdruck einer tiefen Krise, nicht der Stärke. Daraus entstehen Handlungen, die der Rationalität der satten und konsolidierten Staaten und Gesellschaften des Westens widersprechen. Daher die Verwunderung westlicher Politiker über das Handeln des Kremls, den die „kleine“ Kriegsgefahr nicht schreckt. Das war beim italienischen Faschismus genauso. Die erste Schlacht hat der Kreml schon gewonnen: die Propagandaschlacht. Zu viele Russen glauben den Parolen und verstehen nicht, welchem Modell sie wirklich folgen.

    Stefan Plaggenborg ist Osteuropa-Historiker an der Universität Bochum.
    Und auch der Stefan Plaggenborg schwadroniert und fabuliert über den Russischen Faschismus und Imperialismus als ob er einen schlechten Trip auf LSD erwischt hat!
    Was hat er denn zum Amerikanischen und zum Deutschen Imperialismus zu sagen? Ach ja, gibts ja nicht!^^

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Cobra Beitrag anzeigen
    Du die hier vom ersten Tag an die Russen stets als Opfer hinstellst doch nicht, wie komme ich bloß auf sowas.

    Findest übrigens ähnliche Berichte und Aussagen über den Fasch Putin in diversen angesehenen Blättern rund um die Welt. Vermute aber westliche Informationen und Meinungen sind eh nichts wert.
    Das mag daran liegen , dass sich die Springer-Presse und Co. auch in anderen Ländern einkauft!

  9. #49
    Avatar von Cobra

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    Jo Wassermelone, Verschwörung wohin man blickt.

  10. #50
    Avatar von Lilith

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    Zitat Zitat von Cobra Beitrag anzeigen
    Jo Wassermelone, Verschwörung wohin man blickt.
    Es geht nicht um Verschwörung. Aber wir befinden uns in einem Infokrieg, mit aller damit verbundenen Propaganda. Übrigens beiderseits, ich kann das gut verfolgen. Na ja, dumm/naiv oder blind vor Parteilichkeit oder beides, wer das in Abrede stellt.

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