BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Erweiterte Suche
Kontakt
BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Benutzerliste

Willkommen bei BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen.
Seite 14 von 19 ErsteErste ... 4101112131415161718 ... LetzteLetzte
Ergebnis 131 bis 140 von 189

Rechte Parteien in Europa immer stärker

Erstellt von ilhan, 26.08.2010, 20:51 Uhr · 188 Antworten · 12.450 Aufrufe

  1. #131
    Avatar von Türkiye&Iran

    Registriert seit
    04.08.2010
    Beiträge
    1.049
    Europa geht zu den Wurzel

    Back to the rules

  2. #132
    Avatar von LuckyLuke

    Registriert seit
    22.01.2010
    Beiträge
    1.609
    Zitat Zitat von Türkiye&Iran Beitrag anzeigen
    Europa geht zu den Wurzel

    Back to the rules

    Gott sei Dank. Euarabien braucht kein Mensch.

  3. #133

    Registriert seit
    14.07.2010
    Beiträge
    593
    Zitat Zitat von skorpion Beitrag anzeigen
    Ich würde nicht unbedingt sagen, daß sich die Vietnamesen mehr anpassen, die meisten behalten ihre Kultur auch bei. Aber sie gehen den anderen nicht damit auf den Wecker und terrorisieren sie damit.
    Ohne jetzt lang in eine Diskussion zu verfallen, aber Vietnamesen verhalten sich gegenüber anderen Gruppen die einen stark abweichenden kulturellen Kreis angehören schon sehr nahe an der "Leitkultur". Aber natürlich hast du auch recht, sie gehen nicht nach aussen damit hausieren welchen kulturellen Kreise sie angehören. Das kommt natürlich noch obendrauf

  4. #134
    Avatar von Straßenfeger

    Registriert seit
    22.05.2010
    Beiträge
    669
    Zitat Zitat von skorpion Beitrag anzeigen
    Man muß unterscheiden zwischen "rechten" Parteien und "nationalistischen" Parteien. Viele rechte Parteien sind auch, unter anderem, nationalistisch oder sie wollen zumindest diesen Eindruck erwecken, um nicht rechts überholt zu werden, so könnte man beispielsweise die aktuelle Seehofer-Offensive einordnen. Es ist aber kein zwingendes Element, man kann durchaus konservativ und weltoffen sein.
    ... in sofern gebe ich Dir recht, daß Machtgewinn rechter Parteien nicht automatisch zu zunehmendem Nationalismus führt. Aber es geht oft miteinander einher.

    Moment einmal: Konservatismus und Nationalismus sind zwei Paar Schuhe.
    Konservativismus bedeutet für mich, das Bewährte zu wahren, Neuerungen kritisch zu betrachten und gegebenfalls Besseres hinzuzufügen.
    Außerdem sind zu trennen: Patriotismus und Nationalchauvinismus: beides fällt unter die Kategorie Nationalismus. Während Patriotismus die Liebe zum eigenen Land hervorhebt, ist es beim Chauvinismus die Abneigung gegenüber fremden Nationen. Chauvinismus findet man heute allenfalls unter den nazistischen Mitgliedern der NPD und DVU.
    Seehofers Vorschlag hat weniger mit Nationalismus als mit volkswirtschaftlicher Logik und gesundem Menschenverstand zu tun. Schließlich ist es seine Aufgabe als Politiker, Schaden vom Deutschen Volke fernzuhalten. Und dafür setzt er sich ein: sinnvoll oder nicht sei von jedem selbst zu beurteilen.
    Und noch einmal: Zuwachs rechter Parteien bedeutet keine Rückkehr zum Nationalsozialismus. Zunehmender Nationalismus wird nicht in einem neuen Völkermord enden - das hat nicht einmal die NPD im Programm -, steigender Patriotismus schon gar und in Deutschland erst recht nicht.

    Es ist Dir neu, daß Deutschland rechtslastig ist? Na schön, dann hast Du eben etwas dazugelernt, ist ja nicht verkehrt. Der Deutsche an und für sich ist aber eher konservativ, hält an Bewährtem fest und ist eher skeptisch gegenüber Veränderungen. Man steht zu seinen Traditionen. In den größeren Städten naturgemäß weniger, als auf dem Land.
    ... Die Begriffe rechtslastig oder Rechter sind nicht per se negativ besetzt, rechtslastig vielleicht eher noch als Rechter, weil es ein gewisses Ungleichgewicht suggeriert. Das Problem besteht eher darin, daß diejenigen, die einfach nur normal "rechts" sind, das selbst nicht so wahrnehmen und sich für die Mitte halten, während diejenigen, die sich selbst auch offensiv "rechts" nennen, meistens schon sehr weit am rechten Rand sind, soweit, daß sie von der Gesellschaftsmehrheit als rechtsextrem wahrgenommen werden. Und das dann auch zurecht eher negativ behaftet.
    ... Umso mehr, als die meisten auch nicht älter sind, als Anfang 20, ein Alter, in dem ein geistig gesunder Mensch noch Ideale hat und die Welt verändern und verbessern will. In diesem Alter sollte man noch nicht konservativ sein. Wer es doch ist, dem gebührt mein Bedauern.

    Mit Dank zurück. Mich brauchst du nicht zu bedauern und auch die Junge Union, die eine solche Haltung hat, ist kein Haufen von Ewiggestrigen, sondern mit Sicherheit um einiges kreativer und zukunftsfähiger als die Jungen Sozialisten oder gar die Grüne Jugend, die auf ihren Sitzungen über Unisextoiletten und die Abschaffung des generischen Maskulinums debatiert.
    Da muss tatsächlich einiges schiefgelaufen sein bei den Wahlen. Wenn die Deutschen wirklich so rechts sind, wie du behauptest, hätten sie wohl keine Parteien gewählt, die ...
    - das jahrhundertlang bewährte dreigliedrige Schulsystem abschaffen bzw. abschaffen wollen
    - die Humboldtschen Errungenschaften dem Bologna-Prozess opfern
    - eine gescheiterte Multi-Kulti-Integrationspolitik preisen
    - von problematischen Verhältnissen in Zuwanderungsvierteln jahrelang nichts wissen wollten
    - Islamunterricht und Imamausbildung in Deutschland finanzieren
    - dem EU-Beitritt der Türkei keine klare Absage erteilen
    - Hunderttausendfache Abtreibung subventionieren
    - „Gender Mainstreaming“, Homoehen und übertriebene Antidiskriminierungsgesetze vorantreiben
    - mangelhaften Einsatz für eine würdige Erinnerung an die deutschen Opfer der Vertreibung zeigen, und vieles mehr.

    Noch vor drei Jahren hatte Deutschland dem Meinungsforschungsinstitut Emnid zufolge einen „Linksdrall“ aufzuweisen, weil 86% der Deutschen sich in der Mitte und links davon einordneten. Bei speziellen politischen Themen waren die Zahlen sogar noch ausgeprägter. Diese Leute sollen jetzt alle auf den rechten Zug aufgesprungen sein?
    Linke: Viel Sehnsucht, viel Angst | Politik | ZEIT ONLINE

    Die CDU nennt sich nicht umsonst „Die Mitte“. Denn wer will schon rechts stehen? Wenn jemand in unserer Gesellschaft als „rechts“ oder „Rechter“ bezeichnet wird, hat das in den meisten Fällen einen negativen Beigeschmack. Deiner Meinung nach wäre die Union also eine rechte Partei, die ihre rechten Ansichten als so normal vertritt, dass sie sich schon in der Mitte sieht. Leider hat die Sachen einen Haken. Die CDU hat den Großteil ihrer rechten Positionen bereits aufgegeben und darf sich nun korrekterweise auch als Mitte bezeichnen.


    Herr Schüßlburner mag ein rechtschaffener Mann im strafrechtlichen Sinne sein, das will ich ihm nicht absprechen, da ist mir nichts gegenteiliges bekannt und er ist sicherlich auch kein dummer Mensch, aber seine Ansichten und Thesen sind zum großen Teil eben einfach absurd. Es hat nichts mit Meinungsfreiheit zu tun, wenn man fordert, daß es erlaubt sein soll, bewiesene historische Fakten in Abrede zu stellen oder Volks- und Religionsgruppen zu diffamieren. Völkerhaß ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen. Und mit liberal hat das mal gleich gar nichts zu tun.
    Liberal heißt frei: Schlüßlburner hat eine freizügige Haltung zur Meinungsäußerung.
    Einige
    Historiker oder Wissenschaftler sehen den Holocaust oder zumindest den Völkermord in diesen Ausmaßen eben nicht als erwiesene Tatsache an. (Um hier keine Sperrung zu provozieren: Ich gehöre nicht dazu.) Ich glaube kaum, dass Herr Schlüßlburner das Problem im Holocaust an sich sieht, sondern in dem Denk- und Sprechverbot, dass uns dadurch auferlegt wurde. Dasselbe gilt für den Antisemitismus. Schlüßlburner macht sich sicherlich nicht dafür stark, dass Juden wieder beleidigt werden dürfen, aber dafür, gewisse Ansichten zu vertreten, die heute als Antisemitismus gewertet werden könnten. (Auch hier mache ich wieder deutlich, um nicht hysterisches Geschreie auszulösen, dass ich solche Ansichten nicht vertrete.)

    ... insofern ist es für die allermeisten hier, und da würde ich auch Dich mit einschließen, eher keiner Lektüreempfehlung.
    In der Annahme, dass man das Buch gelesen haben muss, um derartiges zu empfehlen, nehme ich deine Wertung an. :icon_smile:

  5. #135
    Avatar von skorpion

    Registriert seit
    25.10.2009
    Beiträge
    3.739
    Zitat Zitat von Straßenfeger Beitrag anzeigen
    Moment einmal: Konservatismus und Nationalismus sind zwei Paar Schuhe.
    Konservativismus bedeutet für mich, das Bewährte zu wahren, Neuerungen kritisch zu betrachten und gegebenfalls Besseres hinzuzufügen.
    Außerdem sind zu trennen: Patriotismus und Nationalchauvinismus: beides fällt unter die Kategorie Nationalismus. Während Patriotismus die Liebe zum eigenen Land hervorhebt, ist es beim Chauvinismus die Abneigung gegenüber fremden Nationen. Chauvinismus findet man heute allenfalls unter den nazistischen Mitgliedern der NPD und DVU.
    Seehofers Vorschlag hat weniger mit Nationalismus als mit volkswirtschaftlicher Logik und gesundem Menschenverstand zu tun. Schließlich ist es seine Aufgabe als Politiker, Schaden vom Deutschen Volke fernzuhalten. Und dafür setzt er sich ein: sinnvoll oder nicht sei von jedem selbst zu beurteilen.
    Und noch einmal: Zuwachs rechter Parteien bedeutet keine Rückkehr zum Nationalsozialismus. Zunehmender Nationalismus wird nicht in einem neuen Völkermord enden - das hat nicht einmal die NPD im Programm -, steigender Patriotismus schon gar und in Deutschland erst recht nicht.


    Mit Dank zurück. Mich brauchst du nicht zu bedauern und auch die Junge Union, die eine solche Haltung hat, ist kein Haufen von Ewiggestrigen, sondern mit Sicherheit um einiges kreativer und zukunftsfähiger als die Jungen Sozialisten oder gar die Grüne Jugend, die auf ihren Sitzungen über Unisextoiletten und die Abschaffung des generischen Maskulinums debatiert.
    Da muss tatsächlich einiges schiefgelaufen sein bei den Wahlen. Wenn die Deutschen wirklich so rechts sind, wie du behauptest, hätten sie wohl keine Parteien gewählt, die ...
    - das jahrhundertlang bewährte dreigliedrige Schulsystem abschaffen bzw. abschaffen wollen
    - die Humboldtschen Errungenschaften dem Bologna-Prozess opfern
    - eine gescheiterte Multi-Kulti-Integrationspolitik preisen
    - von problematischen Verhältnissen in Zuwanderungsvierteln jahrelang nichts wissen wollten
    - Islamunterricht und Imamausbildung in Deutschland finanzieren
    - dem EU-Beitritt der Türkei keine klare Absage erteilen
    - Hunderttausendfache Abtreibung subventionieren
    - „Gender Mainstreaming“, Homoehen und übertriebene Antidiskriminierungsgesetze vorantreiben
    - mangelhaften Einsatz für eine würdige Erinnerung an die deutschen Opfer der Vertreibung zeigen, und vieles mehr.

    Noch vor drei Jahren hatte Deutschland dem Meinungsforschungsinstitut Emnid zufolge einen „Linksdrall“ aufzuweisen, weil 86% der Deutschen sich in der Mitte und links davon einordneten. Bei speziellen politischen Themen waren die Zahlen sogar noch ausgeprägter. Diese Leute sollen jetzt alle auf den rechten Zug aufgesprungen sein?
    Linke: Viel Sehnsucht, viel Angst | Politik | ZEIT ONLINE

    Die CDU nennt sich nicht umsonst „Die Mitte“. Denn wer will schon rechts stehen? Wenn jemand in unserer Gesellschaft als „rechts“ oder „Rechter“ bezeichnet wird, hat das in den meisten Fällen einen negativen Beigeschmack. Deiner Meinung nach wäre die Union also eine rechte Partei, die ihre rechten Ansichten als so normal vertritt, dass sie sich schon in der Mitte sieht. Leider hat die Sachen einen Haken. Die CDU hat den Großteil ihrer rechten Positionen bereits aufgegeben und darf sich nun korrekterweise auch als Mitte bezeichnen.

    Liberal heißt frei: Schlüßlburner hat eine freizügige Haltung zur Meinungsäußerung.
    Einige Historiker oder Wissenschaftler sehen den Holocaust oder zumindest den Völkermord in diesen Ausmaßen eben nicht als erwiesene Tatsache an. (Um hier keine Sperrung zu provozieren: Ich gehöre nicht dazu.) Ich glaube kaum, dass Herr Schlüßlburner das Problem im Holocaust an sich sieht, sondern in dem Denk- und Sprechverbot, dass uns dadurch auferlegt wurde. Dasselbe gilt für den Antisemitismus. Schlüßlburner macht sich sicherlich nicht dafür stark, dass Juden wieder beleidigt werden dürfen, aber dafür, gewisse Ansichten zu vertreten, die heute als Antisemitismus gewertet werden könnten. (Auch hier mache ich wieder deutlich, um nicht hysterisches Geschreie auszulösen, dass ich solche Ansichten nicht vertrete.)

    In der Annahme, dass man das Buch gelesen haben muss, um derartiges zu empfehlen, nehme ich deine Wertung an. :icon_smile:
    Es ist schon ein bißchen spät und ich will jetzt nicht auf jedes Detail eingehen, andererseits hast Du natürlich eine Antwort auf die vielen Sachen verdient, so eine kontroverse Diskussion macht ja dann auch wieder Spaß.

    Konservativismus und Nationalismus sind zweierlei, da sind wir uns einig, falls ich mich da unklar ausgedrückt haben sollte. Deine Definition von konservativ ist ja der Idealfall, da würde auch ich mich anschließen; in einigen Punkten bin ich ja auch selbst konservativ, allerdings eher im privaten Bereich.

    Patriotismus ist durchaus etwas schönes und es gibt ja auch viel liebenswertes an diesem Land. Und es ist bedauerlicherweise als Konsequenz aus den Geschehnissen in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts in Deutschland etwas schwierig, Patriot zu sein. Ich würde Patriotismus allerdings nicht mit Nationalismus in Verbindung bringen, im Gegenteil. Meine Liebe zu diesem Land läßt mich eine große Distanz zu Nationalchauvinismus und Nationalismus im Allgemeinen einnehmen, denn nichts hat Deutschland so nachhaltig geschadet, wie eben das. Und man findet Chauvinismus auch im sogenannten "bürgerlichen Lager", vor allem am rechten Rand der Union, aber ich würde nicht soweit gehen, das als Merkmal der gesamten Union zu bezeichnen, die ja auch ein breites Spektrum abdeckt.

    Die jüngste Seehofer-Aktion ist in der Sache sicher eher nicht zielführend, Tatsache ist, daß Deutschland mittlerweile seit 2 Jahren ein Auswanderungsland ist und daß der Bedarf an Fachkräften nicht einmal dann aus eigenen Ressourcen zu decken wäre, wenn man alle Arbeitslosen wieder in Lohn und Brot bringen, alle Frauen dem Arbeitsmarkt zuführen, alle bereits vorhandenen ausländischen Fachkräfte, die aus bürokratischen Gründen nicht in ihrem erlernten Beruf tätig sind, adäquat einsetzen und alle Teilzeitkräfte auf Vollzeit aufstocken würde. Frontal 21 hat das heute ganz anschaulich dargestellt. Wenn man also den Standard hier auch nur halten will, dann ist der Import von Fachkräften unverzichtbar. Und da Deutschland für Einwanderer schon lange nicht mehr erste Wahl ist, wird man auch auf Kräfte aus muslimischen Ländern zurückgreifen müssen. Was auch eigentlich nicht das Problem ist, es sind ja nicht die Hochqualifizierten, die die Eingliederungsprobleme bereiten, sondern eher Nicht- oder nur Geringqualifizierten. Insofern fügt alles, was diesen Fachkräfteimport behindert, dem Deutschen Volk Schaden zu. Das ist kein Grund für Begeisterungsstürme, aber so ist nun einmal die Lage.

    Ob zunehmender Nationalismus in neuerlichem Völkermord endet, hängt von vielem ab. Zunächst natürlich vom Ausmaß dieses Zuwachses, aber auch von äußeren Umständen. In jedem Falle behindert Nationalismus aber die wirtschaftliche Entwicklung, weil er Europa bremst. Es hat sich noch nicht überall herum gesprochen, aber Deutschland ist alleine zu klein und machtlos, um seine Interessen international durchsetzen zu können. Europa muß als ganzes auftreten, um gegen USA, China, Rußland oder Indien, neuerdings sogar schon Brasilien, bestehen zu können. Auch hier gilt: es muß einem nicht gefallen, aber es ist eben so.

    Die Zeit, als ich mich mit den Nachwuchsorganisationen beschäftigt habe, liegt schon etwas zurück, da bin ich nicht auf dem Laufenden. Die von Dir genannten Themen sind sicher nicht relevant, wenn sich denn wirklich jemand damit beschäftigt, aber solche Themen wird man in allen Lagern finden, da bin ich mir sicher. Solche Dinge ändern sich nicht.

    Was die Deutschen bei der letzten Wahl umgetrieben hat, ist mir auch ein Rätsel. Um das Schulsystem ist es nicht schade, denn offensichtlich ist es nicht wettbewerbsfähig und dazu noch unsozial. In der Einwanderungspolitik hat sich bislang noch keine Partei mit Ruhm bekleckert, da warten wir alle noch auf den großen Wurf. Islamunterricht und Imamausbildung halte ich für sehr sinnvoll, um dieses Phänomen überhaupt steuern zu können. Denn wenn Deutschland es nicht finanziert, dann tun es andere, die ihre ganz eigenen Zwecke damit verfolgen. Das dürfte kaum mehr in unserem Interesse liegen. Was die Türkei und die EU angeht, da gibt es eben verschiedene Aspekte. Grundsätzlich finde ich nicht, daß die Türkei Teil Europas ist und also auch nicht in die EU sollte, andererseits gibt es auch durchaus Argumente, die dafür sprechen. Der Prozeß läuft und das wird er noch lange tun. Vielleicht weiß man am Ende mehr. Wer subventioniert denn Abtreibungen. Und wer käme für die Folgekosten auf, wenn Kinder zur Welt kommen, deren Eltern sie nicht erziehen und ernähren wollen oder können? Wem wäre damit gedient? Homosexualität existiert eben auf der Welt. Die Betroffenen haben sich nicht aktiv dazu entschieden, sie sind eben so veranlagt. Das kommt selbst unter Tieren vor und ist eben eine Laune der Natur. Was spricht also dagegen? Es ist ja kein Dritter unmittelbar davon betroffen. Und auch Konservative sind nicht durch ihre hehren Werte davor gefeit. Wie sähe denn eine "würdige" Ehrung der deutschen Vertreibungsopfer aus? Wie kann man das realisieren, ohne gleichzeitig dazu Stellung nehmen zu müssen, warum es zu den Vertreibungen gekommen ist? Gibt es gutes und schlechtes Unrecht?

    Man könnte sich auch die Frage stellen, warum eine Regierung gewählt wurde, die gegen den Willen des Volkes und gegen alle ökonomische und ökologische Vernunft die Laufzeiten der Atomkraftwerke verlängert, obwohl dadurch kein einziges Problem gelöst wird, gleichzeitig aber viele geschaffen oder erhalten werden. Und man könnte noch ein Dutzend weitere, ähnliche Fragen stellen, wenn Du willst, gerne beim nächsten Mal.

    Die Suche nach der politischen Mitte ist wohl eine philosophische Frage, die jeder in Abhängigkeit seines eigenen Standpunktes unterschiedlich beantworten wird. Zu Bismarcks Zeiten war die Mitte sicher klar weiter rechts und viele CDU-Mitglieder wären als linkes Pack verschrien gewesen. Richtig ist natürlich, daß die CDU sich auch verjüngt und die ganz alten Hardliner entweder wegsterben oder im Alter zu Weisheit gelangen. Natürlich erfordern Koalitionsregierungen auch Kompromisse, zumal die Koalitionspartner immer eher progressivere Parteien sind. Ob nun "rechts" oder "links" den negativeren Beigeschmack hinterlassen, lasse ich wie gesagt dahingestellt.

    Da Du ja auch nicht zu den Holocaustleugnern gehörst, brauchen wir darauf ja auch nicht weiter eingehen. Man wird immer einen sogenannten "Fachmann" finden, der auch die aller absurdesten Thesen unterstützt. In diesem Fall gibt es aber keinen einzigen Vertreter, den man ernst nehmen könnte. Damit ist Meinungsfreiheit in diesem Fall von vornherein hinfällig. Während diejenigen, die immer noch davon überzeugt sind, daß die Erde eine Scheibe ist, nur harmlose, bedauernswerte Idioten sind, sind diejenigen, die hier die Wahrheit verdrehen, gefährliche Demagogen. Das hat mit liberal nichts zu tun, denn hier gibt es nichts zu sprechen und zu denken, die Fakten liegen klar auf dem Tisch.

    Es mag sein, daß es in Deutschland problematisch ist, in irgendeiner Weise Kritik an Juden oder dem Staat Israel zu äußern, selbst dann, wenn sie vollkommen gerechtfertigt ist. Das ist tatsächlich ein Problem, rechtfertigt aber in keinem Fall Antisemitismus. Im Gegenteil, plumper Antisemitismus spielt dem eher noch in die Hände.

    So, und jetzt gehe ich endlich schlafen!

  6. #136
    Avatar von Grizzly

    Registriert seit
    23.04.2006
    Beiträge
    4.314
    Zitat Zitat von skorpion Beitrag anzeigen
    Meine persönliche Sympathie für die FPÖ oder jedenfalls große Teile davon hält sich in sehr engen Grenzen, dennoch muß man aber respektieren, daß es eine relativ große Gruppe von Menschen gibt, die sie wählt, also gehört sie eben auch zum Parteienspektrum. Irritierend ist allenfalls der Name, den liberale Politik definiert sich eigentlich anders.
    Die NSDAP wurde in den 30er Jahren noch von einem viel größeren Prozentsatz an Wählern gewählt als die FPÖ jetzt, trotzdem sind bzw. waren beides dreckige Verbrecherorganisationen, die ausschliesslich niedrige Instinkte in den Menschen bedienen, nämlich den, auf anderen herumhacken (Juden, Muslime, Migranten, Behinderte ...) zu können. Und das ist Gift für die Demokratie, deshalb müssen Parteien wie FPÖ oder NPD ausgerottet werden.

  7. #137
    Avatar von LuckyLuke

    Registriert seit
    22.01.2010
    Beiträge
    1.609
    Zitat Zitat von Grizzly Beitrag anzeigen
    Die NSDAP wurde in den 30er Jahren noch von einem viel größeren Prozentsatz an Wählern gewählt als die FPÖ jetzt, trotzdem sind bzw. waren beides dreckige Verbrecherorganisationen, die ausschliesslich niedrige Instinkte in den Menschen bedienen, nämlich den, auf anderen herumhacken (Juden, Muslime, Migranten, Behinderte ...) zu können. Und das ist Gift für die Demokratie, deshalb müssen Parteien wie FPÖ oder NPD ausgerottet werden.

    Das ist absoluter Schwachsinn die NSDAP mit der FPÖ zu vergleichen. Außerdem überleg mal. 1970 hat die FPÖ 6% der Wählerstimmen gehabt während die SPÖ 47 hatte. Zu sagen dass man FPÖ wählt nur auf dem armen Ausländer rumzuhacken ist Blödsinn. WIeso hat man es nicht schon 1970 gemacht?

  8. #138
    Vukovarac
    Zitat Zitat von Grizzly Beitrag anzeigen
    Die NSDAP wurde in den 30er Jahren noch von einem viel größeren Prozentsatz an Wählern gewählt als die FPÖ jetzt, trotzdem sind bzw. waren beides dreckige Verbrecherorganisationen, die ausschliesslich niedrige Instinkte in den Menschen bedienen, nämlich den, auf anderen herumhacken (Juden, Muslime, Migranten, Behinderte ...) zu können. Und das ist Gift für die Demokratie, deshalb müssen Parteien wie FPÖ oder NPD ausgerottet werden.
    Du redest von Demokratie aber im selben Atemzug sprichst du von Parteien ausrotten (verbieten?!) xD. Ich weiß nicht was du unter Demokratie verstehst, aber Parteien zu verbieten die einem nicht in den Sinn passen, ist nicht gerade demokratisch. Wenn die westliche Demokratie als System Parteien wie die FPÖ nicht aushält, und sich nur mit Verboten zu wehren weiß, dann ist eindeutig mit dem System was falsch.

  9. #139
    Yunan
    Zitat Zitat von Vukovarac Beitrag anzeigen
    Sehe ich nicht so.
    Du bist doch dumm wie Scheiße, Svabo!

  10. #140
    Vukovarac
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Du bist doch dumm wie Scheiße, Svabo!
    Auch dein Kommentar ist mir egal
    Freiheitliche Grüße

Ähnliche Themen

  1. Islam in England immer stärker
    Von Kelebek im Forum Religion und Soziales
    Antworten: 345
    Letzter Beitrag: 10.02.2012, 08:22
  2. Brutale Wilde in London - immer Schlimmer in Europa?
    Von Luxemburger im Forum Politik
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 07.08.2011, 22:06
  3. Rechte Partein in Europa und deren Vorstellungen
    Von ilhan im Forum Religion und Soziales
    Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 26.08.2010, 21:59
  4. STUDIE ÜBER MINDEHEITEN-RECHTE IN EUROPA
    Von skenderbegi im Forum Aussenpolitik
    Antworten: 19
    Letzter Beitrag: 06.02.2007, 18:11
  5. Europa wird immer kritischer gegenueber dem Islam...
    Von Crane im Forum Religion und Soziales
    Antworten: 77
    Letzter Beitrag: 20.11.2006, 17:27