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Religiöse Beschneidung von Jungen ist strafbar

Erstellt von Max Monte, 27.06.2012, 00:00 Uhr · 1.101 Antworten · 44.892 Aufrufe

  1. #721

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Haganrix Beitrag anzeigen
    Muß man das denn sein, um Recht von Unrecht zu unterscheiden?
    nein aber was soll dieses bsp oder vergleich die er da gebracht hat , der hört sich wohl gern selbst reden oder was?

  2. #722
    Avatar von Parker

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    5.798
    Zitat Zitat von Kiqa Beitrag anzeigen
    ja ich weiß warum es geht , aber die juden zbs sind durch ihre religon/tradition gezwungen das beschneiden generel zu unterlassen, da die juden nach acht tagen ihre kinder beschneiden ist das völlig onmöglich sie zu fragen.. und deswegen wird dieses gesetz nicht durchkommen..
    Und wenn es dann so ist, werde ich damit nicht einverstanden sein, es aber akzeptieren (in übertragenem Sinn natürlich, da mich deutsches Recht ja nichts angeht).

    Zitat Zitat von Kiqa Beitrag anzeigen
    nein aber was soll dieses bsp oder vergleich die er da gebracht hat , der hört sich wohl gern selbst reden oder was?
    Du kannst hören, was ich schreibe?

  3. #723
    Avatar von skorpion

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    3.739
    Zitat Zitat von Kiqa Beitrag anzeigen
    ja ich weiß warum es geht , aber die juden zbs sind durch ihre religon/tradition gezwungen das beschneiden generel zu unterlassen, da die juden nach acht tagen ihre kinder beschneiden ist das völlig onmöglich sie zu fragen.. und deswegen wird dieses gesetz nicht durchkommen..
    Wahrscheinlich hast Du recht und wegen der problematischen Vergangenheit wird Deutschland einknicken, auf das Recht pfeifen und den bequemen Weg gehen.

    Hier in Schleswig sind gerade wieder viele Wikingertreffen (Haithabu) und nicht wenige derer, die sich dem Wikingertum verschrieben haben, leben nicht nur wie 900 Jahren, sondern haben auch die Kultur samt ihrer religiösen Seite übernommen. Sie sind auch eine anerkannte Religionsgemeinschaft, noch dazu eine, die hier heimisch ist. Dennoch dürfen sie Odin nicht opfern, wie es nach Sitte und Brauch sein müßte.

    In dieser ganzen Diskussion werden aber ständig die Werte verdreht. Als erstes steht der Mensch als Individuum mit all seinen eigentlich unveräußerbaren Rechten. Dann erst kommen Religionen, Traditionen, Bräuche, Konventionen. Anhänger von Religionen gehen immer davon aus, daß das, was sie tun, von Gott so gewollt oder gar vorgeschrieben ist. Bei nüchterner Prüfung stellt sich dann meistens heraus, daß ein Großteil des Regelwerks erst später von Menschen hinzugefügt wurde. Und nicht umsonst heißt es Glauben- im Unterschied und Gegensatz zu Wissen. Es liegt in der Natur der Sache, daß Gottes Existenz nicht wissenschaftlich belegbar (aber auch nicht widerlegbar) ist und noch weniger läßt sich verifizieren, was denn nun wirklich sein Wille ist und wem gegenüber er ihn wann wie geäußert hat, es läßt sich meist nicht einmal mehr klären, ob sich an den Überlieferungen im Laufe der Zeit durch Übersetzungen, Weglassen oder Hinzufügen irgend etwas verändert hat. In sofern tut man gut daran, sich auf das Wesentliche zu beschränken (bspw. die 10 Gebote) und den ganzen liturgischen Firlefanz wegzulassen.

  4. #724

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    2.273
    Zitat Zitat von Haganrix Beitrag anzeigen
    Ich denke, Du verstehst sehr wohl, daß die Stigmatisierung nicht mehr rückgängig gemacht werden kann! Oder willst Du uns hier erzählen, daß es nicht genau darum geht?
    wenn man ein stückchen vorhaut abschneidet ist das weltbewegendes und das kind ist geschädigt für den rest seines lebens?
    bist du beschnitten?

  5. #725

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    Zitat Zitat von mosnik Beitrag anzeigen
    wenn man ein stückchen vorhaut abschneidet ist das weltbewegendes und das kind ist geschädigt für den rest seines lebens?
    bist du beschnitten?
    Nein, ich war nie in diesem Gefängnis. Aber Du weißt sehr wohl, daß es keineswegs nur um das Stück Haut geht. Das christliche Taufsiegel, obwohl kein körperlicher Eingriff, ist auch eine spirituelle Vergewaltigung eines wehrlosen Menschen. Erzähle mir nicht, Du hättest das nicht verstanden!

  6. #726

    Registriert seit
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    302
    Zitat Zitat von skorpion Beitrag anzeigen


    Hier in Schleswig sind gerade wieder viele Wikingertreffen (Haithabu) und nicht wenige derer, die sich dem Wikingertum verschrieben haben, leben nicht nur wie 900 Jahren, sondern haben auch die Kultur samt ihrer religiösen Seite übernommen.


    Nach wikingischem Eherecht konnte eine Frau, nachdem ihr Mann sie geschlagen und sie dafür zwei Zeugen hatte, ihre Sachen nehmen und gehen.

  7. #727

    Registriert seit
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    276
    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    Der Bundestag jedenfalls hat mit breiter Mehrheit eine (nicht bindende) Resolution für die Erlaubnis von fachgerecht durchgeführten Beschneidungen verabschiedet, in der die Bundesregierung aufgefordert wird


    Bundestag beschließt Resolution gegen Beschneidung - SPIEGEL ONLINE
    Wieder mal muss sich Vernunft dem religiösen Fanatismus geschlagen geben. Der Kampf wird aber nicht aufgegeben

  8. #728

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    12.950
    Wikinger,, mmmmmm

  9. #729

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    2.273
    Zitat Zitat von Babsi Beitrag anzeigen
    Wikinger,, mmmmmm
    die wikinger waren die vorreiter der demokratie,siehe staatsgründung islands oder die einberufung der things.....wer hätte das gedacht.

  10. #730
    Avatar von skorpion

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    3.739
    Zitat Zitat von Haganrix Beitrag anzeigen
    Nach wikingischem Eherecht konnte eine Frau, nachdem ihr Mann sie geschlagen und sie dafür zwei Zeugen hatte, ihre Sachen nehmen und gehen.
    Ihrem rustikalen Image zum Trotz waren die Wikinger in vielen Dingen sehr progressiv. Wer mal in der Gegend ist, sollte sich ein paar Stunden Zeit für einen Besuch nehmen!

    Faszination Haithabu


    Zitat Zitat von mosnik Beitrag anzeigen
    die wikinger waren die vorreiter der demokratie,siehe staatsgründung islands oder die einberufung der things.....wer hätte das gedacht.
    Außerdem waren sie die wahren Entdecker Amerikas. Aber sie waren schlau genug, die Sache auf sich beruhen zu lassen...


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