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"Die Religiösen führen ein bigottes Doppelleben"

Erstellt von liberitas, 22.01.2012, 15:01 Uhr · 35 Antworten · 2.081 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von liberitas

    Registriert seit
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    11.789

    "Die Religiösen führen ein bigottes Doppelleben"

    Frauenrechte sind in Saudiarabien noch am absoluten Nullpunkt. Seit dem Ausbruch der Arabellion vor einem Jahr versuchen allerdings auch die Frauen, sich in mikroskopischen Schritten mehr Freiheiten zu erkämpfen.

    Saudiarabien und seine Frauen. Während im öffentlichen Raum weiter um jeden Zentimeter Freiheit gerungen wird, ist im virtuellen Raum die Zukunft bereits angebrochen. Junge Frauen aller Schichten vernetzen sich auf Twitter und Facebook und entdecken die Macht sozialer Medien. Strenge Islamisten geraten im Cyberspace immer mehr in die Defensive, müssen sich ihre frommen Dogmen von kundigen Kontrahentinnen auseinanderpflücken lassen. Die Aura der gottgleichen Unangreifbarkeit schwindet, das Monopol ihrer Interpretation der heiligen Schriften wankt, Prestige und Autorität bröckeln. Auf Twitter werden sie als Menstruationsscheich oder Plazentascheich verhöhnt, weil ihre frommen Vorschriften ausschließlich um Regel und Geburt kreisen.

    Gottesvergiftung. „70 Prozent aller Fatwas beschäftigen sich mit Frauen – mit ihren Haaren, Kopftüchern, mit Händeschütteln und Menstruation“, sagt Kholoud al-Fahad aus der Ölstadt Dahran im Osten des Landes. Passiere aber ein Skandal wie vor zwei Jahren die Überschwemmungen in Dschidda mit mehr als hundert Toten, stehe keiner der Kleriker auf und kritisiere die korrupten Politiker. Die 32-jährige Kunstwissenschaftlerin trägt demonstrativ kein Kopftuch mehr und schreibt einen eigenen Blog für Frauen, der bisher siebenmal gestört wurde. „Ich war sehr fromm als Mädchen, heute bin ich das andere Extrem“, sagt sie. Als eine Art Gottesvergiftung beschreibt sie die islamische Indoktrination, aus der sie sich befreit hat. „Ich fühlte mich betrogen, die Religiösen sind Lügner, inkompetent und führen ein bigottes Doppelleben.“

    Kürzlich konterte sie via Twitter einem Scheich, der wieder einmal per Fatwa Sportunterricht für junge Mädchen verboten hatte, weil deren Körperbewegungen andere Mädchen zu lesbischen Gelüsten reizen könnten. „Du liegst nur auf deinem Sofa, fantasierst ständig über Sex und denkst, alle anderen Menschen sind genauso.“ Er habe 19.000 „Follower“ auf Twitter, antwortete der Scheich indigniert. Lady Gaga hat fünf Millionen, kam prompt als elektronische Retourkutsche.
    Dass Frauen in Saudiarabien nicht autofahren dürfen, darüber wundert sich inzwischen die halbe Welt. Dieses absurde Verbot ist allerdings nur ein kleiner Ausschnitt des großen Systems der traditionell-religiösen Entrechtung.
    Fünf Aktivistinnen haben sich an diesem Abend im Haus von Aziza al-Yousef bei Tee und Gebäck versammelt. „Das Kernproblem ist das Vormundrecht des Mannes und das Fehlen jeglicher Rechtssicherheit für uns“, erläutern die Frauen und dann prasseln nur so die Beispiele aus ihrer Welt, die sie als komplett verdreht empfinden. Der Mann kann Reisen erlauben oder verbieten, das Studieren oder das Arbeiten. Er muss bei allen ärztlichen Eingriffen zustimmen, sogar wenn bei einer Geburt die werdende Mutter eine Spritze gegen die Schmerzen wünscht.

    Minderjähriger Vormund. Bei der Heirat gibt es kein gesetzliches Mindestalter, eine 13-Jährige kann zur Hochzeit mit einem 50-Jährigen gezwungen werden, was nicht selten passiert. Oder eine 80-jährige Oma muss ihren 16-jährigen Enkel als männlichen Vormund ertragen, eine Witwe ihren minderjährigen Sohn. Eine Frau kann nicht allein eine Wohnung mieten oder ein Konto eröffnen. „Als ich meinen Reisepass erneuern wollte, musste ich meinen jüngeren Bruder fragen“, erzählt May al-Sharif. „Sie sagen immer, unser Gesetz ist die Scharia, doch keiner sagt, was das genau bedeutet“, sekundiert Rasha Alduwisi, Übersetzerin und Mutter zweier Kinder. „Die Männer beanspruchen ein Monopol bei der Interpretation und spielen mit den Vorschriften herum, wie es ihnen beliebt.“

    Auszug aus "Die Religiösen führen ein bigottes Doppelleben" « DiePresse.com

    Tja, dort wo die herrliche Scharia herrscht.

  2. #2

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    2.615
    Was soll man erwarten? In Saudi-Arabien müssen Frauen sich fern von Bananen und Gurken halten- also wenn das nicht krank ist weiß ich auch nicht.

  3. #3
    Avatar von BlackJack

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    65.392
    Zitat Zitat von Friedrich der Große Beitrag anzeigen
    Was soll man erwarten? In Saudi-Arabien müssen Frauen sich fern von Bananen und Gurken halten- also wenn das nicht krank ist weiß ich auch nicht.
    hä? Das habe ich ja noch nie gehört ... gibts dafür einen Nachweis?

  4. #4

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    1.027
    Zitat Zitat von WhiteJim Beitrag anzeigen
    hä? Das habe ich ja noch nie gehört ... gibts dafür einen Nachweis?

    klingt schon extrem bizarr.. aber wer schon bei mädchensport an lesbensex denkt...

  5. #5
    Avatar von Bambi

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    37.047
    Zitat Zitat von WhiteJim Beitrag anzeigen
    hä? Das habe ich ja noch nie gehört ... gibts dafür einen Nachweis?
    Islamic cleric bans women from touching bananas, cucumbers for sexual resemblance - Bikya Masr

  6. #6
    Posavac
    langweilig

  7. #7

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    2.615
    Zitat Zitat von WhiteJim Beitrag anzeigen
    hä? Das habe ich ja noch nie gehört ... gibts dafür einen Nachweis?
    Islamischer Geistlicher warnt: “Gurken verführen Frauen zu sexuellen Gedanken” | Zukunftskinder 2.0

  8. #8

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    2.615

  9. #9
    Sonny Black
    langweilig

  10. #10
    Avatar von BlackJack

    Registriert seit
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    65.392
    Zitat Zitat von Marijanna_HR Beitrag anzeigen
    klingt schon extrem bizarr.. aber wer schon bei mädchensport an lesbensex denkt...
    CAIRO: An Islamic cleric residing in Europe said that women should not be close to bananas or cucumbers, in order to avoid any “sexual thoughts.”

    das war bestimmt Capo ...

    naja, nur weil es irgend ein europäischer fuzzi angeblich gesagt hat muss das in den islamischen Staaten nicht so sein - also ich glaube das nicht, wäre zu albern und irgendwo zu entlarvend

    Einer unbestätigten Meldung zufolge, soll ein unbekannter, islamischer Geistlicher, mit Wohnsitz in Europa, gesagt haben, dass Frauen sich von Gurken, Karotten, Bananen und Zuccinis fernhalten sollen, da sie dem männlichen Penis ähneln und so “sexuelle Gedanken” bei den Frauen hervorrufen könnten.
    siehe oben

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