Berlin - Eine positive Bilanz der US-Außenpolitik unter Präsident George W. Bush hat Außenministerin Condoleezza Rice gezogen. Unter Verweis auf die Interventionen im Irak und in Afghanistan sagte sie der deutschen Wochenzeitung "Die Zeit": "Wir haben 50 Millionen Menschen befreit."

In Bezug auf das iranische Atomprogramm wies Rice darauf hin, dass der jüngst veröffentlichte Bericht der amerikanischen Geheimdienste kein Freispruch für den Iran sei. Diesem Bericht zufolge haben die Iraner ihr Atomprogramm 2003 eingestellt. "Mich beschäftigt vor allem eines an dem Bericht", sagt Rice, "Was haben die Iraner eigentlich vor 2003 gemacht?"
Trotzdem erklärt sich die Außenministerin bereit, auf den Iran zuzugehen: "Wenn die Iraner mit Anreicherung und Aufarbeitung aufhören, werde ich meinen iranischen Kollegen an jedem Ort und zu jeder Zeit treffen".
Zurück an die Universität
Zu ihrer eigene Zukunft sagte die Ministerin, dass sie nach ihrem Ausscheiden aus dem Amt wieder an die Universität von Stanford zurückkehren werde. (APA/AP)

derStandard.at

interessante sichtweise von den spitzen-demokraten....