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Russland startet Krieg gegen den IS

Erstellt von Zurich, 01.09.2015, 14:48 Uhr · 10.283 Antworten · 398.042 Aufrufe

  1. #1941
    Avatar von babyblue

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    Die Russen waren gegen den IS zu erfolgreich in Syrien.

    Das muss wieder "korrigiert" werden.

  2. #1942

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    687
    wenn man bedenkt, dass die wichtigsten Figuren im IS durch die Hand von der Cia gingen, kann man schon stark davon ausgehn, dass die Cia großen Einfluss haben muss.

  3. #1943
    Avatar von SLO_CH86

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    Russlands Präsident Wladimir Putin hat nach den Anschlägen von Paris die internationale Gemeinschaft zum gemeinsamen «Kampf gegen den Teufel» aufgerufen.

    «Diese Tragödie ist ein erneuter Beweis für die Barbarei des Terrorismus, der eine Herausforderung für die menschliche Zivilisation ist», hiess es in einem heute vom Kreml veröffentlichten Beileidstelegramm Putins an den französischen Präsidenten François Hollande. «Die internationale Gemeinschaft muss sich zu einem effektiven Kampf gegen den Teufel vereinen.» Putin bot Frankreich Unterstützung bei den Ermittlungen an. (AFP)


    Bild: Putin bei einer Sitzung seines Sicherheitsrats in Sochi. (AFP/RIA Novosti, Alexei Druzhinin, 13. November 2015)

    20 Minuten - «Frankreich schlägt zurück, um den IS zu zerstören» - News

  4. #1944
    Avatar von Lilith

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    .Lesenswertes Interview.


    Wladimir Achmedow: „Syrien dient als Kräfteprojektion auf den Nahen Osten“


    13. November 2015 ALEXANDER BRATERSKIJ, GAZETA.RU
    Der Historiker Wladimir Achmedow war als Diplomat in Syrien und Saudi-Arabien tätig. Im Interview mit Gazeta.ru spricht er über die Ursachen des Konflikts in Syrien, mögliche Lösungen und die Rolle Russlands.

    Gazeta.ru: Einige Beobachter meinen, bei den Ereignissen in Syrien spiele gar nicht Russland, sondern der Iran die zentrale Rolle. Würden Sie dem zustimmen?

    Wladimir Achmedow: Der Iran ist vom ersten Tag an in die Ereignisse in Syrien involviert gewesen, versteht die Situation sehr gut, unterstützt die syrische Regierung wirtschaftlich: Viel Geld wird dort eingesetzt. Die Iraner haben ein Interesse daran, dass eine iranische Gaspipeline über syrisches Gebiet verläuft – anstelle einer Leitung aus Katar. Dies wird häufig als Ursache für den Ausbruch des Konflikts angeführt.
    Große Bedeutung bei den Vorgängen in Syrien kommt auch der Konkurrenz zwischen dem Iran und Saudi-Arabien im globalen Maßstab zu: Beide Länder sehen sich an der Spitze der muslimischen Welt. Der Iran unterstützt gezielt die schiitischen Gemeinden in den kleineren Monarchien des Persischen Golfs. Und diese sind in Regionen gelegen, wo Schiiten recht kompakt und in großer Anzahl leben. In Saudi-Arabien leben die Schiiten im östlichen Teil des Landes. Dort befinden sich die Öllagerstätten, was bei der Staatsführung für ständiges Unbehagen sorgt.

    Was sind Ihrer Meinung nach die Ursachen dafür, dass die Situation in Syrien außer Kontrolle geriet und in einen blutigen Bürgerkrieg ausgeartet ist?


    Das Staatsgefüge, das der Ex-Präsident Hafiz al-Assad konstruiert und seinem Sohn Baschar vererbt hat, war stabil – unter den Bedingungen, die in der Region vor dem Ausbruch des Arabischen Frühlings herrschten. Syrien war das letzte Land, in dem die Revolution hätte stattfinden sollen, doch es war darauf gänzlich unvorbereitet: Weder die Machthaber noch das Volk – überhaupt niemand – hat sich darauf eingestellt. Das System funktionierte recht gut und hatte seine Berechtigung, später kam es zu Ausfällen. Dabei hat die Staatsführung noch vor dem Einsetzen revolutionärer Ereignisse – vom Standpunkt der Macht aus betrachtet – zahlreiche Fehler gemacht, im konfessionellen, wirtschaftlichen und sozialen Bereich.
    Baschar al-Assad hat das System der Checks and Balances gestört, welches Hafiz al-Assad sehr fein justierte und steuern konnte. Er enttäuschte die Erwartungen vieler Sunniten und überließ die Führung in der Krisensituation alawitischen Militärs. Und Organisationen, in denen zahlreiche Sunniten vertreten waren – zivilgesellschaftliche Parteien, Gewerkschaften – waren mit einem Mal weg vom Fenster. Erstmals in der Geschichte Syriens hatte eine Minderheit das Ruder in der Hand, weil keine Sunniten an der Macht standen. Für Syrien war das eine sehr außergewöhnliche Situation.

    Warum wurde den Sunniten unter Baschar al-Assad die Kontrolle entzogen?


    2004 fand in Syrien ein massiver Wechsel an der Spitze der Geheimdienste statt. Auch in der Armee gab es eine gründliche Säuberung. Danach installierte Baschar al-Assad auf den wichtigsten Posten die Vertreter seines Klans. Das war ein Fehler. Mit dem Beginn revolutionärer Ereignisse 2011 war es schwierig dem Prozess entgegenzuwirken, weil es sich dabei um eigene Leute handelte – um alawitische Verwandte, auf die er keinen Einfluss nehmen wollte.
    In ähnlichen Krisensituationen ging Hafiz al-Assad seiner Zeit hart mit Repressionen gegen die Mitglieder seiner eigenen Familie vor. Ich denke, es hätte gar keine Revolution gegeben, wäre al-Assad senior noch an der Macht. Oder die Revolution wäre im Keim erstickt worden, wie es beim syrischen Aufstand der Muslimbrüder 1982 der Fall war.

    Wie könnte Ihrer Meinung nach eine politische Lösung des Konflikts in Syrien aussehen?


    Momentan dient Syrien uns als eine Kraftprojektion auf den gesamten Nahen Osten. Im schlimmsten Fall werden wir die Region Latakia und Tartus massiv verstärken und dort schweren Schutz für unseren Stützpunkt aufstellen. Präsident Putin verwendete erstmals das Wort „Stützpunkt“ – vorher hieß das „materiell-technische Versorgungsstelle“.
    Die zentrale Frage aber ist, wie lange wir dort durchhalten wollen. Denn wenn wir uns dort festsetzen, werden ständig Selbstmordattentäter dorthin geschickt. Um eine derartige Entwicklung nicht zuzulassen, versuchen wir das Problem auf politischem Wege zu lösen. Ohne die Amerikaner wird das nicht gehen.

    Kann der IS in Syrien besiegt werden?


    Das halte ich für möglich. Denn alles, was heute IS heißt, sind Banden, die aus Splittergruppen bestehen. Und die haben in Syrien keine Zukunft, weil die Mehrheit der Bevölkerung kraft ihrer Gesellschaftsstruktur diese Vereinigungen ablehnt. Sobald der IS seine Unterstützungsgrundlage in Syrien verliert, werden diese Leute in alle Himmelsrichtungen auseinanderlaufen.


    Wladimir Achmedow ist leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Gesamtfragen des Nahen Ostens der
    Gegenwart des Instituts für Orientalistik der Russischen Akademie der Wissenschaften.

    Wladimir Achmedow: ?Syrien dient als Kräfteprojektion auf den Nahen Osten? | Russia Beyond the Headlines: Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, Kultur, Kunst und Lifestyle in Russland


    Für unsere auch gern noch die Originalquelle:

    Àðàáèñò Âëàäèìèð Àõìåäîâ î òîì, êàêîé ëèäåð íóæåí Ðîññèè â Ñèðèè - Ãàçåòà.Ru

  5. #1945

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    Zitat Zitat von SLO_CH86 Beitrag anzeigen
    Die Islamische Front strebt nach eigener Aussage einen islamischen Staat an

    Dem US-amerikanischen Politologen Joshua Landis zufolge ähnelt die Ideologie der Islamischen Front stark der von al-Qaida – beide glorifizierten das Kalifat, lehnten Demokratie ab und verföchten ihre Interpretation der Scharia, hießen ausländische Kämpfer aus der islamischen Umma willkommen und zögen das schwarze Banner des Islam der syrischen Nationalflagge vor.

    Ihr Militärführer Zahran Allusch, Sohn eines in Saudi-Arabien lebenden salafistischen Klerikers, hat sich mehrfach in der Öffentlichkeit abfällig oder aggressiv gegenüber Andersgläubigen geäußert. So bezeichnete er Schiiten als „unrein“ oder als rāfida („Ablehner“) und erklärte mit Bezug auf diese, dass dieser „Dreck“ von asch-Schām (d.h. Groß-Syrien) fortgespült werden müsste.[8] Ebenso verlangte er, Syrien von den schmutzigen Werken und Untaten der Alawiten, die er mit dem Schimpfwort „Nusairi“ bezeichnet, zu befreien.

    Wer bei der Islamischen Front kämpft hat nichts mit Widerstand oder dergleichem zu tun sondern ist ein Terrorist.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_Front
    Das ist natürlich, wie von dir üblich, auch nur Blödsinn. Die islamische Front hat mehrmals gesagt dass sie eine Demokratie nach türkischen Beispiel anstrebt. Du kannst natürlich weiter nichtssagende Wikipedia Artikel lesen und irgendwelche US-amerikanischen Politologen anbeten. Wenn dir Wikipedia und irgendwelche Amis wichtig sind dann lese auch mal was die über Assad, Hizbollah und den Iran sagen.

  6. #1946
    Avatar von liberitas

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    Zitat Zitat von alperen Beitrag anzeigen
    Das ist natürlich, wie von dir üblich, auch nur Blödsinn. Die islamische Front hat mehrmals gesagt dass sie eine Demokratie nach türkischen Beispiel anstrebt. Du kannst natürlich weiter nichtssagende Wikipedia Artikel lesen und irgendwelche US-amerikanischen Politologen anbeten. Wenn dir Wikipedia und irgendwelche Amis wichtig sind dann lese auch mal was die über Assad, Hizbollah und den Iran sagen.
    Sag, was hast Du dir denn für Tabletten eingewofen oder bist Du aus einer Anstalt entsprungen?

  7. #1947
    Avatar von Damien

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    Hollande: IS ist Feind Frankreichs, nicht Assad



    Nicht Syriens Präsident Baschar al-Assad, sondern die Terrormiliz „Islamischer Staat“ ist Frankreichs Feind in Syrien, wie der französische Präsident Francois Hollande am Montag in einer Sondersitzung des Parlaments in Paris sagte.

    „In Syrien suchen wir unermüdlich nach einer politischen Lösung des Problems“, so Hollande. „Dieses Problem ist jedoch nicht Baschar Assad, sondern der IS, der unser Feind in Syrien ist.“

    Bei einer Anschlagsserie am Freitag in Paris waren mehr als 130 Menschen getötet und mehr als 300 weitere verletzt worden. Zu den Attacken bekannte sich der Islamische Staat, der weite Teile Syriens kontrolliert. Frankreich fliegt neben Russland, den USA und anderen Staaten Angriffe gegen IS-Stellungen in Syrien.

    Gegen den IS kämpfen auch die syrischen Regierungstruppen. Doch die USA und ihre Verbündeten haben bislang auf einer Entmachtung Assads bestanden und jede Zusammenarbeit mit seiner Armee abgelehnt.

    Hollande: IS ist Feind Frankreichs, nicht Assad

    - - - Aktualisiert - - -

    In Syrien und Irak kämpfen 30 000 Ausländer aus 100 Ländern -Belgischer Außenminister



    Wie der belgische Außenminister, Didier Reynders, Journalisten in Brüssel mitgeteilt hat, kämpfen in Syrien und im Irak rund 30 000 Ausländer aus 100 Ländern.

    „In Syrien und im Irak gibt es derzeit 30 000 ausländische Kämpfer aus 100 Ländern. Wir versuchen in den Ermittlungen und in der Zusammenarbeit (mit Frankreich – d.Red.) weiterzukommen sowie mehr Geheimdiensterkenntnisse auszutauschen“, sagte Didier Reynders vor einem Treffen der EU-Außenminister.

    Dies sei der einzige Weg, die Menschen, die sich so radikalisiert haben, zu ermitteln. Wie Reynders betont hat, arbeiten Belgien und Frankreich sehr kooperativ, um alle Täter der Anschläge von Paris zu finden.

    http://de.sputniknews.com/politik/20...-reynders.html

  8. #1948
    Avatar von Sakib Sejdovic

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    Zitat Zitat von Damien Beitrag anzeigen
    Hollande: IS ist Feind Frankreichs, nicht Assad
    kurze frage an die runde hier: wann habt ihr in den medien das letzte mal was von fassbomben gehört?

  9. #1949
    JazzMaTazz
    Zitat Zitat von Sakib Sejdovic Beitrag anzeigen
    kurze frage an die runde hier: wann habt ihr in den medien das letzte mal was von fassbomben gehört?
    passt denen nicht ins konzept.

    - - - Aktualisiert - - -

  10. #1950
    Avatar von Damien

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    Putin: Russland und Türkei könnten sich zu Berührungspunkten in Syrien vortasten



    Russland und die Türkei könnten sich laut Russlands Präsident Wladimir Putin zu Berührungspunkten bei der Lösung des Syrien-Problems vortasten. „Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte auf die Notwendigkeit einer politischen Lösung des Problems hingewiesen“, sagte Putin am Montag auf einer Pressekonferenz im türkischen Antalya.

    Er habe keine Komplikationen empfunden. „Im Gegenteil: wir können sogar eine gewisse Annäherung unserer Positionen feststellen. Der türkische Präsident ist ein offener und einfacher, zugleich ein sehr erfahrener Mensch, der offenkundig danach strebt, Lösungen herbeizuführen. Deshalb hatten wir gestern lange über die bilateralen Beziehungen und über die syrische Regelung gesprochen“, sagte Putin.

    Erdogan habe ihm unumwunden gesagt, dass die Syrien-Krise ausschließlich mit politischen Mitteln gelöst werden könnte und es darauf ankomme, Voraussetzungen für einen Erfolg dieses politischen Prozesses zu schaffen, so Putin.

    Putin: Russland und Türkei könnten sich zu Berührungspunkten in Syrien vortasten

    - - - Aktualisiert - - -

    Putin: Syrische Opposition zu Kämpfen gegen Islamischen Staat bereit



    Russland hat nach Worten von Präsident Wladimir Putin Kontakt zu einem Teil der unversöhnlichen syrischen Opposition hergestellt. „Sie ist bereit, Kämpfe gegen den Islamischen Staat unter der Voraussetzung einer Unterstützung aus der Luft aufzunehmen“, teilte der russische Staatschef am Montag auf einer Pressekonferenz im türkischen Antalya mit.

    „Man hat Angst, uns Koordinaten von Territorien zur Verfügung zu stellen, gegen die keine Angriffe geflogen werden sollten. Man hat Angst, dass wir alle betrügen und gerade diese Territorien angreifen werden. Höchstwahrscheinlich beurteilt man uns ausgehend von eigenen Vorstellungen von Anständigkeit. Ich kann bestätigen, dass wir direkt auf dem Schlachtfeld Kontakt zu einem Teil der sogenannten unversöhnlichen und sogar bewaffneten syrischen Opposition hergestellt haben. Sie ersuchten uns, die von ihnen kontrollierten Positionen nicht anzugreifen“, fuhr der russische Präsident fort.

    Diese Vereinbarungen würden von Russland strikt eingehalten. „Mehr noch. Dieser Teil der bewaffneten syrischen Opposition hält es für möglich, aktive Kampfhandlungen gegen Terrororganisationen aufzunehmen, vor allem gegen den Islamischen Staat, falls wir die Oppositionellen aus der Luft unterstützen. Wir sind bereit, sie zu unterstützen.“

    In diesem Fall werde die Armee von Präsident Baschar al-Assad auf der einen Seite und die Opposition auf der anderen Seite gegen den gemeinsamen Feind kämpfen, sagte Putin. „Ich glaube, dies könnte zu einer guten Basis, zu einer guten Grundlage für die weitere Arbeit an einer politischen Regelung (des Syrien-Problems) werden“, betonte der russische Präsident.

    http://de.sputniknews.com/politik/20...en-terror.html

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