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Russland startet Krieg gegen den IS

Erstellt von Zurich, 01.09.2015, 14:48 Uhr · 10.325 Antworten · 400.989 Aufrufe

  1. #1991

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    ren,ich hab schon einiges erlebt,ich kann froh sein da heil raus gekommen zu sein.hatte 2 kampfeinsätze und einige schlägereien.gruss oliver

  2. #1992
    Mal
    Avatar von Mal

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    Zitat Zitat von Sebastian1912 Beitrag anzeigen
    klar must einfach nach rüstungskonzerne in wikipedia suchen da sind dann die ganzen waffen aufgelistest
    mit wiki artikel wo der preis zu 99% drin steht unten sind dann immer die quellen falls man wiki nicht traut

    z.b von unseren israelischen freunden so ein kleines ding stolze 1,5 mio

    https://de.wikipedia.org/wiki/AGM-142
    Danke. Ich kenne mich kaum mit den Typ-Bezeichnungen aus, aber das die Dinger mehrere Hunderttausend Dollars kosten... damit wird meine Annahme mehr als bestätigt.

    Hatte ich vor paar Tagen hier geschrieben gehabt:

    http://www.balkanforum.info/f41/isis...ml#post4394281
    ich versuche mal Krieg aus ökonomischer Sicht zu erklären, denn genau darum geht es letztendlich: die genauen Zahlen habe ich nicht im Kopf, aber ich gehe von deinen Zahlen aus, dass auf Vietnam drei mal so viele Bomben fallen gelassen wurden wie durch amerikanische Bomber im 2. Weltkrieg. Ich will mal zeigen, weshalb Kriege so rentabel sind und der Ausgang eines Krieges rein wirtschaftlich total egal ist, so lange nicht im Inland gekämpft wird (und das letzte mal das lange auf US-amerikanischen Boden Krieg geführt wurde war 1865!).
    Das Bruttoinlandsprodukt, kurz BIP, ist der Wert aller Güter und Dienstleistungen, die innerhalb eines Jahres in einem Land erwirtschaftet wurden, es ist ein Maß für wirtschaftliche Leistung einer Volkswirtschaft. Aufpassen: Erwirtschaftet wurden = Produziert wurden. Das BIP wächst also nur, wenn innerhalb eines Landes mehr Güter produziert wurden als im letztem Jahr und nicht wie vermutlich angenommen wenn ein Staat mehr Güter verkauft als im Vorjahr. Das letztere berücksichtigt das BIP gar nicht. Und genau da liegt der Punkt: Waffen, Fahr- und Flugzeuge der Rüstungsindustrie sind das teuerste, was man überhaupt kaufen kann. Jede abgeworfene Bombe kostet zehntausende Dollars!! Wenn sich durch Überproduktion die Waffenreserven durch einheimische Rüstungshersteller gefüllt sind (und das war während des Kalten Krieges alle fünf Jahre so), führen kapitalistische Länder wie die USA einfach Krieg - und das Bruttoinlandsprodukt wächst!! Das heißt = es ist völlig egal ob durch den Krieg alle oder nur die Hälfte der Ziele erreicht wurden, Zuhause geht es der Wirtschaft blendend. Und weil Raketen und Bomben fast ausschließlich von inländischen Herstellern gekauft werden, zirkuliert das ganze Geld in der eigenen Wirtschaft und geht nicht im Ausland oder durch die Inflation in dem es gebunkert wird verloren.

    In den wirtschaftlich schwächsten Jahren in diesem Jahrtausend (08, 09, 12) hat die USA die höchsten Ausgaben für das Militär gehabt.

    Hier mal paar weitere Quellen:

    Eine computergesteuerte Bombe kostet bis zu 370 000 Dollar. Ein Marschflugkörper 1,3 Millionen. Die Strategie der USA sieht vor, Saddams Streitkräfte in den ersten 48 Stunden mit der Feuerkraft von 3000 solcher Waffen auszulöschen. Die tägliche Materialschlacht droht den Irak-Feldzug zum teuersten Krieg aller Zeiten zu machen.
    (...)
    Allein die Raketen, Bomben und Granaten kosteten über 2,7 Milliarden Dollar.
    http://www.stern.de/politik/ausland/...s-3344204.html

    Demnach gibt die US-Regierung pro Monat mindestens eine halbe Milliarde für Bomben, Marschflugkörper und Flugstunden aus.
    http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-167391.html

    Beides über 10 Jahre alte Quellen. Will gar nicht wissen wie teuer die scheiße heute kostet


  3. #1993
    Avatar von SLO_CH86

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Bodentruppen wären eh Müll. Das kriegt er nicht durch und warum sollten wir uns auf ein zweites Afghanistan einlassen? Genug Blutzoll bezahlt...
    Alleine mit Luftangriffen ist der IS nicht zu besiegen. Zumindest um den IS von der türkischen Grenze (Nachschublinie) abzuschneiden, ist es unumgänglich Bodentruppen zu entsenden.

    Russland hat schliesslich auch Bodentruppen geschickt als die georgische Armee Massaker an der ossetischen Zivilbevölkerung verübt hatte im 2008. Hier haben wir eine Terrororganisation die grausame Genozide im Irak und Syrien verübt. Ausserdem kontrollieren Sie auch Gebiete in Libyen wo Sie ein Massaker an Christlichen Arbeitern verübt hatten und auch die Sinai-Halbinsel wo Sie offenbar ein russisches Flugzeug mit einer Bombe zum Absturz brachten.

    Wass Sie vergangenen Freitag in Paris angerichtet haben, hast du bestimmt bereits mitbekommen.

    Wenn man jetzt einfach so weiterfährt wie bis jetzt, dann wird es auch weiter Terrorangriffe in verschiedenen Ländern geben. Nächstes Jahr haben wir die Fussball-EM die bestimmt auch auf Ihrer Terrorliste steht.

    Um den IS ein für alle mal zu zerschlagen sind Bodentruppen nötig und da reichen die Syrischen Bodentruppen so wie die YPG nicht aus.

  4. #1994
    Avatar von Sakib Sejdovic

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    Zitat Zitat von Mal Beitrag anzeigen
    In den wirtschaftlich schwächsten Jahren in diesem Jahrtausend (08, 09, 12) hat die USA die höchsten Ausgaben für das Militär gehabt.
    irgendjemand muss die konjunktur ja ankurbeln.

  5. #1995
    Avatar von Dinarski-Vuk

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    Das Problem bei allen Luftkriegen (heute noch mehr) sind die genauen Identifizierungen der Ziele. Alle Kampfflieger und Bomber agieren meist von sicherer Entfernung (schon alleine wegen feindlicher Flaks) und das erschwert hat selbst mit der modernster Optik das einfache Unterscheiden beispielsweise zwischen einem Lkw der IS und einem anderen Lkw. Aber auch die IS haben dazu gelernt: sie fahren jetzt nicht mehr in grösseren Konvois, sondern in kleineren, einzelnen Wagen und das meist bei Nacht. Viele Checkpoints in Syrien unter ihrer Kontrolle sind abgebaut worden, sie tragen auch keine erkennbaren Uniformen mehr, sie graben sich ein, meiden Konzentrationen und vor allem Handys, da ihre Signale sonst ortbar wären.

    Flächenbombardements auf Raqqa oder Mossul wie im Zweiten Weltkrieg gegen das Dritte Reich würde die IS nur noch mehr stärken und vor allem Zivilisten treffen. Zum Glück sind viele Generäle keine Politiker, sonst hätten wir schon längst einen atomaren Weltkrieg.

  6. #1996
    Mal
    Avatar von Mal

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    Zitat Zitat von Dinarski-Vuk Beitrag anzeigen
    Das Problem bei allen Luftkriegen (heute noch mehr) sind die genauen Identifizierungen der Ziele. Alle Kampfflieger und Bomber agieren meist von sicherer Entfernung (schon alleine wegen feindlicher Flaks) und das erschwert hat selbst mit der modernster Optik das einfache Unterscheiden beispielsweise zwischen einem Lkw der IS und einem anderen Lkw. Aber auch die IS haben dazu gelernt: sie fahren jetzt nicht mehr in grösseren Konvois, sondern in kleineren, einzelnen Wagen und das meist bei Nacht. Viele Checkpoints in Syrien unter ihrer Kontrolle sind abgebaut worden, sie tragen auch keine erkennbaren Uniformen mehr, sie graben sich ein, meiden Konzentrationen und vor allem Handys, da ihre Signale sonst ortbar wären.
    Soweit konnten Militärexperten auch denken, da braucht es mehr um sie auszutricksen

  7. #1997
    Avatar von Dinarski-Vuk

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    Zitat Zitat von Mal Beitrag anzeigen
    Soweit konnten Militärexperten auch denken, da braucht es mehr um sie auszutricksen
    Aber es wäre naiv zu denken dass Hollandes Ankündigung das man mit verstärkten Luftangriffen zusammen mit den Amis und Russen die IS besiegen würde.

    Die Briten und die Amis haben alleine im Jahr 1944 fast eine Million Tonnen Bomben auf das Dritte Reich abgeworfen, ihre Städte versanken in Trümmern, Hunderttausende Deutsche kamen ums Leben und dennoch war die deutsche Waffen Produktion (egal ob Panzer oder Kampfflugzeuge) gerade 1944 auf ihrem Höhepunkt und konnten trotzdem an mehreren Fronten noch gegen die Alliierten kämpfen.

    Die Japaner wurde auch erst mit den Atombomben gefügig gemacht und die Vietnamesen trotzten allen "Bombenteppichen".

  8. #1998

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    Zitat Zitat von Mal Beitrag anzeigen
    Danke. Ich kenne mich kaum mit den Typ-Bezeichnungen aus, aber das die Dinger mehrere Hunderttausend Dollars kosten... damit wird meine Annahme mehr als bestätigt.

    Hatte ich vor paar Tagen hier geschrieben gehabt:

    http://www.balkanforum.info/f41/isis...ml#post4394281
    ich versuche mal Krieg aus ökonomischer Sicht zu erklären, denn genau darum geht es letztendlich: die genauen Zahlen habe ich nicht im Kopf, aber ich gehe von deinen Zahlen aus, dass auf Vietnam drei mal so viele Bomben fallen gelassen wurden wie durch amerikanische Bomber im 2. Weltkrieg. Ich will mal zeigen, weshalb Kriege so rentabel sind und der Ausgang eines Krieges rein wirtschaftlich total egal ist, so lange nicht im Inland gekämpft wird (und das letzte mal das lange auf US-amerikanischen Boden Krieg geführt wurde war 1865!).
    Das Bruttoinlandsprodukt, kurz BIP, ist der Wert aller Güter und Dienstleistungen, die innerhalb eines Jahres in einem Land erwirtschaftet wurden, es ist ein Maß für wirtschaftliche Leistung einer Volkswirtschaft. Aufpassen: Erwirtschaftet wurden = Produziert wurden. Das BIP wächst also nur, wenn innerhalb eines Landes mehr Güter produziert wurden als im letztem Jahr und nicht wie vermutlich angenommen wenn ein Staat mehr Güter verkauft als im Vorjahr. Das letztere berücksichtigt das BIP gar nicht. Und genau da liegt der Punkt: Waffen, Fahr- und Flugzeuge der Rüstungsindustrie sind das teuerste, was man überhaupt kaufen kann. Jede abgeworfene Bombe kostet zehntausende Dollars!! Wenn sich durch Überproduktion die Waffenreserven durch einheimische Rüstungshersteller gefüllt sind (und das war während des Kalten Krieges alle fünf Jahre so), führen kapitalistische Länder wie die USA einfach Krieg - und das Bruttoinlandsprodukt wächst!! Das heißt = es ist völlig egal ob durch den Krieg alle oder nur die Hälfte der Ziele erreicht wurden, Zuhause geht es der Wirtschaft blendend. Und weil Raketen und Bomben fast ausschließlich von inländischen Herstellern gekauft werden, zirkuliert das ganze Geld in der eigenen Wirtschaft und geht nicht im Ausland oder durch die Inflation in dem es gebunkert wird verloren.

    In den wirtschaftlich schwächsten Jahren in diesem Jahrtausend (08, 09, 12) hat die USA die höchsten Ausgaben für das Militär gehabt.

    da hat jemand das system verstanden

    es geht auch friedlich wie über die abwrackprämie 2009 in DE

    liegt an den wenigen reichen die machen den markt uneffizient
    würde sich jeder mit geldanlage beschäftigen währe das vermögen mehr
    verteilt und die märkte währen effizienter
    höhere steuern für reiche bringen auch nix ehr im gegenteil dadurch verändert sich der
    geldfluss uneffizient weil man so handelt das man möglichst wenig steuern zahlen muss

  9. #1999

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    Frankreich ist kein Zentimeter zu glauben. Die ganze Sache stinkt.

  10. #2000

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    Zitat Zitat von Dinarski-Vuk Beitrag anzeigen
    Das Problem bei allen Luftkriegen (heute noch mehr) sind die genauen Identifizierungen der Ziele. Alle Kampfflieger und Bomber agieren meist von sicherer Entfernung (schon alleine wegen feindlicher Flaks) und das erschwert hat selbst mit der modernster Optik das einfache Unterscheiden beispielsweise zwischen einem Lkw der IS und einem anderen Lkw. Aber auch die IS haben dazu gelernt: sie fahren jetzt nicht mehr in grösseren Konvois, sondern in kleineren, einzelnen Wagen und das meist bei Nacht. Viele Checkpoints in Syrien unter ihrer Kontrolle sind abgebaut worden, sie tragen auch keine erkennbaren Uniformen mehr, sie graben sich ein, meiden Konzentrationen und vor allem Handys, da ihre Signale sonst ortbar wären.

    Flächenbombardements auf Raqqa oder Mossul wie im Zweiten Weltkrieg gegen das Dritte Reich würde die IS nur noch mehr stärken und vor allem Zivilisten treffen. Zum Glück sind viele Generäle keine Politiker, sonst hätten wir schon längst einen atomaren Weltkrieg.

    Habe jetzt bestimmt fast eine Stunde dafür gesucht um es zu finden..



    https://twitter.com/kovandire/status/666323990303137792

    Klickt den Link an.. Da seht ihr ein Video, wo ein YPG Kämpfer einen Aluminium Anzug von ISIS Kämpfern herzeigt.. Mit sowas tarnen sie sich gegen Luftschläge und glaubt mir, es gibt nix wichtigeres als tarnen und täuschen in einem Gefecht.. So eine Tarnung reicht schon vollkommen aus, damit der Flieger sein Ziel schon nicht mehr erkennt..

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