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Russland startet Krieg gegen den IS

Erstellt von Zurich, 01.09.2015, 14:48 Uhr · 10.307 Antworten · 400.348 Aufrufe

  1. #2891
    Avatar von babyblue

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    [QUOTE=De_La_GreCo;4402620]Kann man so oder so sehen...Was für dich realistisch ist, kann für mich nur eine Fassade sein die nur auf den ersten Moment realistisch aussieht. Aber ja, grundsätzlich ist Realist auch hinnehmbar, wenn man dir entgegenkommt :P

    Zum Thema, ich hoffe ich liege falsch, aber das was Toruko gesagt hat, sehe ich auch so. Hat jetzt nichts spezielles mit Türkei/Russland zu tun, aber wer die Nachrichten verfolgt, was so alles in den letzten Jahren passiert, wird merken, dass etwas in der Luft ist, was jeden Moment hochgehen kann bzw wird. Ich hoffe ich liege falsch[/QUOTE]


    Ich hoffe es auch ...

  2. #2892

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    Der Killer des russischen Piloten und gleichzeitig Vizekommandant der syrischen Rebellen ist Türke
    Welch ein Zufall.


    20 Minuten - Anführer der syrischen Piloten-Killer ist Türke - News

  3. #2893
    Avatar von Tatar

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    Zitat Zitat von Slawe Beitrag anzeigen
    Der Killer des russischen Piloten und gleichzeitig Vizekommandant der syrischen Rebellen ist Türke
    Welch ein Zufall.


    20 Minuten - Anführer der syrischen Piloten-Killer ist Türke - News
    Siehe folgendes Thema: Alperen Ocaklari: hunderte Türkischer Freiwillige eilen Turkmenen zu Hilfe in Syrien

  4. #2894

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    Das wollen die ausländischen Mächte
    (Das wollen die ausländischen Mächte in Syrien - n-tv.de)

    Was will die Türkei?
    Kurz zusammengefasst, könnte man sagen: Die Türkei ist gegen das Assad-Regime und gegen die Etablierung eines Kurdenstaates im Norden Syriens - und das bestimmt die Syrienpolitik der Türkei. Zum IS hat die Regierung in Ankara eine pragmatische Position.

    Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Türkei dem Treiben an der Grenze zu Syrien - Ein- und Ausreisen von Dschihadisten und Waffenschmuggel etwa - zumindest wissentlich geschehen ließ.

    Auch wurden verwundete IS-Kämpfer in grenznahen türkischen Krankenhäusern behandelt.

    Wenn die Türkei auf syrischem oder irakischem Gebiet vermeintlich den IS angreift, sind es nicht selten kurdische Stellungen, insbesondere der verbotenen Arbeiterpartei PKK
    .


    Die russische Intervention gefällt der Türkei überhaupt nicht. Der Vorfall mit dem abgeschossenen SU-24 ist daher von einiger Brisanz. In dem Gebiet, wo der Kampfjet abstürzte, kämpfen syrische Turkmenen gegen die Assad-Truppen. Die Türkei will die Turkmenen schützen, Russland bekämpft sie. Da halten es Präsident Recep Tayyip Erdoğan und Ministerpräsident Ahmet Davutoğlu lieber mit den anderen sunnitischen Mächten der Region: Es gibt Absprachen und Zusammenarbeit mit Saudi-Arabien und mit Katar.

  5. #2895

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    Also gibst du ja zu, dass es ein Türke ist und dass er den Russen getötet hat. Du weisst aber, dass das eine Kriegserklärung an Russland ist. Ich sage nur, viel Glück Erdi!

  6. #2896
    Avatar von Lilith

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    Im Moment wird viel geredet, von Maßnahmen und Gegenmaßnahmen, die dann kommen werden. Wirtschaftlich gut ist das für keine Seite. Und schlimmstenfalls bringt das noch mehr Unfrieden und Brandherde. Die Kurden könnten noch stärker als dieses Jahr wegen des Wahlkampfs in den Fokus rücken, umgekehrt Karabach vielleicht, wo es auch schon wieder ordentlich qualmt.

    Wenn man sich das alles so vorstellt, gibt es eigentlich gerade wenig, was einen so freuen lässt. Nicht gut alles, gar nicht gur und man kann nur auf notwendige Portion Pragmatismus und Weitblick hoffen. Die Hoffnung stirbt zuletzt, auch wenn arg klein.

  7. #2897

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    Tanklaster in Richtung Türkei?
    Die Türkei dementiert doch laufend ...

    Putin: Unsere Aufnahmen aus Syrien zeigen Hunderte Tanklaster in Richtung Türkei
    (https://deutsch.rt.com/kurzclips/357...en-aus-syrien/)

    Ist die Türkei ein Schutz-Hälter der islamischen Terroristen?
    Er sprach von hunderten LKW, die sich über den Horizont erstrecken und von Gebieten, die durch Terroristen besetzt sind, in die Türkei gehen

  8. #2898
    Avatar von GLOBAL-NETWORK

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    Zitat Zitat von ZX 7R Beitrag anzeigen
    Die Tr Zeitungen......lol.......zu dämlich. Aber nix neues, vor allem wenn man bedenkt, dass die Medien jetzt eh ne schnurr zum ziehen haben.....die vollen Hampelmännermedien.

    Aber eines muss ich ihnen lassen.....ihnen ist's egal, wenn sie in der weltöffentlichkeit als dämlich da stehen. Oder sie verwechseln da auch was.
    Komm halts maul und versuch dich auf würdigerem Wege hier beliebt zu machen anstatt mit solchen Äußerungen in die Ärsche deiner Fanboys zu kriechen. Wenn es um Russland geht bist du doch auch immer leise. Du könntest mir nicht zwei dieser Zeitungen aufzählen, weißt jedoch anscheinend genug über die Berichterstattung um hier so eine Scheiße zu schreiben. Da passt doch irgendwas nicht zusammen.

    Hatte dich reifer eingeschätzt aber man sieht jetzt auch bei dir, das du kein Stück besser bist als dein Landsmann "Amphion", höchstens gerissener und professioneller zu werke gehend, also was das Verbergen angeht.

    Wer steht Wo Dämlich dar? In MEINER Welt, in MEINER Realität steht NIEMAND Dämlich dar.
    Ist das nur eine Wunschvorstellung von dir ?

    Ist dir der Kragen geplatzt das du allmählich anfängst solche "Wutreden " zu halten ?


  9. #2899

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    Beweise für türkische Unterstützung der IS-Terroristen aufgetaucht.
    Journalisten daraufhin festgenommen.

    Berichte über Waffenlieferungen: Türkische Journalisten in Haft

    (Syrien: Berichte über Waffenlieferungen: Türkische Journalisten in Haft - Politik - Abendzeitung München)
    Gegen "Cumhuriyet"-Chef Can Dündar und den Hauptstadtkorrespondenten der Zeitung, Erdem Gül, sei Haftbefehl erlassen worden, berichtete die Nachrichtenagentur DHA. Ihnen werde Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung und Spionage vorgeworfen. Hintergrund ist ein von Dündar und Gül verfasster Bericht über angebliche Waffenlieferungen von der Türkei an Extremisten in Syrien.

    "Cumhuriyet" hatte im Sommer Fotos veröffentlicht, die eine Waffenlieferung für Extremisten in Syrien aus der Türkei Anfang 2014 belegen sollen.

    Die Behörden hatten eine Nachrichtensperre über den Fall verhängt.

    Die türkische Staatsanwaltschaft leitete daraufhin Ermittlungen ein. Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hatte persönlich Anzeige gestellt.

  10. #2900
    Avatar von babyblue

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    Artikel zwar von Vorgestern, aber gut:



    Der Abschuss der Militärmaschine belastet das Verhältnis zwischen Russland und dem Westen schwer - das Anti-Terror-Bündnis, das Paris, Washington und Moskau gerade schmieden, ist fragiler, als viele dachten.
    Zu groß ist das Misstrauens Putins gegenüber den Nato-Staaten. Der Fall heizt die Spannungen in der Syrien-Krise weiter an. Viele Folgen sind noch nicht abzusehen. Einige Konsequenzen aber stehen jetzt schon fest - und sie dramatisch, auch für Deutschland.
    Hier sind 4 verheerende Folgen, die der Abschuss des russischen Kampfjets jetzt schon hat:


    1. Putin verliert ein Argument für seinen Anti-Terror-Krieg
    Der Syrien-Krieg ist die einzige Erfolgsmeldung für Russland. Die staatseigenen Fernsehsender schlachten den Einsatz dort täglich stundenlang aus. Der Kreml gibt an, einen sauberen Krieg führen zu wollen, den russische Soldaten nicht mit dem Leben bezahlen müssten.
    Das stimmte schon nach dem Abschuss einer russischen Passagiermaschine in Ägypten nicht mehr – eine direkte Antwort von Terroristen auf die russischen Luftschläge in Syrien. Nun ist klar: Auch militärisch ist Russland nicht unangreifbar. Mindestens ein russischer Soldat ist wohl bei dem Abschuss ums Leben gekommen. Putins Argument, dass nur die anderen getötet werden, zieht nicht mehr.
    Darauf deutet auch Putins wütende Reaktion auf den Abschuss hin. Er verurteilt den Angriff als „Stoß in den Rücken, begangen von Helfershelfern von Terroristen“ – und kündigte Konsequenzen an. „Putins Vorwürfe sind außerordentlich polemisch. Sie unterstellen die Unschuld der russischen Seite. Das ist sicherlich der schwierigen Situation geschuldet, in der sich Putin befindet“, sagte der Russlandbeauftragte der Bundesregierung, Gernot Erler, der Huffington Post.
    Welche Folgen das hat, sind unabsehbar. Als unwahrscheinlich gilt, dass Russland sind auch dem Krieg gegen den Terror zurückzieht. Es könnte aber sein, dass Putin seinen Alleingang in Syrien fortsetzt. Und das würde eine Lösung des syrischen Bürgerkrieges nicht voranbringen. Denn:
    2. Eine Anti-Terror-Koalition wird noch schwieriger
    Die USA und Frankreich wollen eine Anti-Terror-Koalition mit Russland schmieden, um den Bürgerkrieg in Syrien zu beenden. Dem Westen ist klar: Eine Lösung wird es ohne die Russen nicht geben. Die russische Partnerschaft mit dem syrischen Machthaber Assad ist ein wichtiger Schlüssel, den Konflikt beizulegen. Der französische Präsident François Hollande wird am Donnerstag nach Moskau reisen, um den weiteren Weg im Kampf gegen die Terroristen des Islamischen Staates abzustecken.
    Allerdings: Putin fühlt sich vom Westen verraten, wie er auf einer Pressekonferenz nach dem Abschuss des Militärjets sagte. Eine Annäherung wird jetzt erschwert: In Brüssel ruft der Fall die Nato mit einer Sondersitzung auf den Plan. Ein für diesen Mittwoch geplantes Treffen der Außenminister Russlands und der Türkei fällt prompt aus.
    Das bereitet auch aus deutscher Perspektive Sorgen. Russlandbeauftragter Erler sagte der Huffington Post: „Der Abschuss ist ein schwerer Rückschlag.“ Er sieht die Zusammenarbeit mit Russland für ein Ende des syrischen Bürgerkriegs gefährdet. „Wenn Russland aus diesem Prozess aussteigt, wäre das sehr unerfreulich. Den Hauptanlass für die Flüchtlingskrise – der syrischen Bürgerkrieg – ließe sich dann kaum noch stoppen“, sagte Erler der Huffington Post.
    3. Die Nato steht vor einem Dilemma
    Das westliche Verteidigungsbündnis Nato steht vor einer schwierigen Aufgabe. Es muss zum Bündnispartner Türkei stehen, ohne das Verhältnis zu Russland noch weiter zu eskalieren. Daran sind vor allem die USA und Frankreich interessiert.
    Ankara gilt in der Lösung der Syrienkrise schon seit längerem als unsicherer Kantonist. Zu sehr versuchen die Türken, ihre eigenen Interessen durchzusetzen. „Manchmal hat man den Eindruck, sie kämpfen mehr gegen die Kurden als gegen den IS“, sagte ein westlicher Diplomat der Nachrichtenagentur dpa.
    Es herrscht also ein Interessenkonflikt in der Nato, der das Bündnis lahmlegen könnte. Das ist der Türkei nur Recht: Ein Anti-Terror-Bündnis würde den syrischen Machthaber Assad wohl kurzfristig stützen, was Ankara mit allen Kräften verhindern will.
    So gibt es einen schrecklichen Verdacht: Der Abschuss war nicht nur eine militärische, sondern auch eine politische Entscheidung. Und die Türkei, nicht Russland, wäre damit das größte Problem im Kampf gegen den Terror.
    4. Die Allianz Ankara-Moskau ist zerbrochen
    Der Abschuss markiert einen Tiefpunkt in dem ohnehin schon angespannten Verhältnis zwischen Ankara und Moskau.
    Eigentlich können der russische Präsident und sein türkischer Kollege Recep Tayyip Erdogan ganz gut miteinander. Mit einem milliardenschweren Deal für die geplante Gaspipeline Turkish Stream durch das Schwarze Meer will Russland die Türkei eng an sich binden.

    Doch besonders in einem Punkt vertreten Putin und Erdogan diametral entgegengesetzte Positionen: beim Thema Syrien. Die Türkei fordert die Ablösung von Machthaber Baschar al-Assad. Russland dagegen hält an seiner Machtposition fest. Seit Ende September unterstützt Moskau die syrische Armee mit Luftangriffen gegen Rebellen.
    4 verheerende Folgen, die der Abschuss des russischen Kampfjets jetzt schon hat

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