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Russland startet Krieg gegen den IS

Erstellt von Zurich, 01.09.2015, 14:48 Uhr · 10.282 Antworten · 397.846 Aufrufe

  1. #5871

    Registriert seit
    09.05.2014
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    1.168
    Welt am Rande des Weltkrieges?

    Tomasz Konicz 14.02.2016
    Das türkische Regime bemüht sich nach Kräften, den Konflikt in Syrien zu eskalieren - und so den Nato-Bündnisfall auszulösen

    Am 13. Februar starteten die türkischen Streitkräfte einen massiven Artilleriebeschuss der Stellungen der Demokratischen Kräfte Syriens (SDF), einer säkular-demokratischen Militärallianz kurdischer, sunnitischer und aramäischer Gruppen, die in den vergangenen Tagen bedeutende Geländegewinne im sogenannten Azaz-Korridor gegenüber islamistischen Militärformationen erzielen konnte.
    Die Kurdischen Volksverteidigungseinheiten YPG bilden das organisatorische Rückgrat dieser Allianz, die von den USA wie von Russland militärisch unterstützt wird.

    YPG behauptet in diesem Video, an der türkisch Grenze bei Aziz und Jarabalus vorzurücken, um diese für die "Rebellen" und den IS zu schließen.

    Gegen SDF und gegen syrische Armee

    Das mehrständige Bombardement, das mit Gegenangriffen islamistischer Gruppen wurde.
    Artilleriebeschuss wurde auch aus dem Osten Rojavas gemeldet, unweit eines von den Vereinigten Staaten in den vergangenen Wochen aufgebauten Flugplatzes.
    Zudem gingen die türkischen Streitkräfte dazu über, Einheiten der mit Russland verbündeten Syrische Armee (SAA) in der Provinz Latakia zu bombardieren, die in den vergangenen Tagen Geländegewinne gegen die von der Türkei und Saudi-Arabien unterstützten Islamisten erringen konnten.
    Unbestätigten Berichten zufolge sollen die syrischen Streitkräfte das Feuer auf die türkischen Artilleriestellungen erwidert haben.
    Truppen an der syrischen Grenze zusammengezogen

    Zugleich verlegt Saudi-Arabien Kampfflugzeuge auf den türkischen Luftwaffenstützpunkt Incirlik, die in den kommenden Tagen mit der Bombardierung Syriens beginnen sollen. Der Hintergrund: Die türkischen Luftstreitkräfte sind nicht mehr in der Lage, über syrischem Territorium Luftschläge auszuführen, nachdem die Türkei ein russisches Kampfflugzeug abschoss und Moskau im Gegenzug das moderne S-400-Luftabwehrsystem in Syrien installierte.
    Offiziell sollen sich die Luftschläge der Saudis gegen den Islamischen Staat richten, doch die bisherige Vorgehensweise bei der türkisch-saudischen Intervention - bei den bisherigen türkischen Artillerieangriffen gegen syrisches Territorium wurde kein einziges Ziel des Islamischen Staates beschossen - legt den Schluss nahe, dass die Saudis die türkische Luftwaffe bei ihrem eskalierenden Krieg gegen die Kurden ersetzen sollen.
    Zudem verdichten sich die Zeichen für eine Bodenoffensive der Türkei und Saudi-Arabiens. Die Türkei hat schon vor Tagen Truppen an der syrischen Grenze zusammengezogen, was Anschuldigungen Moskaus über eine bevorstehende türkische Invasion nach sich zog.
    Der saudische Außenminister hat vor wenigen Tagen gegenüber CNN betont, alles zu tun, um den syrischen Präsidenten Assad zu stürzen und auch zu einer Bodenoffensive bereit zu sein (vgl. Saudisches Bodentruppen-Kontingent für "Einsatz in Rakka"). Saudische Truppen wurden bereits in die Türkei verlegt, meldete der Independent.
    Weshalb diese Eskalation?

    Es stellt sich somit die Frage, wieso Saudi Arabien und die Türkei eine solch unkontrollierbare Eskalation betreiben, die sehr leicht in einen verheerenden Weltbrand ausarten könnte? Die Antwort fällt zuerst recht banal aus: Sie sind dabei zu verlieren.
    Die sunnitisch-islamistischen Kräfte in Syrien, die von den Islamisten in Riad und Ankara unterstützt werden, sind gerade in die strategische Defensive geraten. Nach jahrelanger Unterstützung der heimischen und vor allem zugereisten Gotteskrieger diverser Couleur in Syrien steht die sunnitische Achse vor einem geopolitischen Scherbenhaufen.
    Insbesondere der türkische Staatschef Erdogan ist mit seiner neoimperialen Politik grandios gescheitert, die auf die Errichtung eines neo-ottomanischen, islamistischen Großreiches im Nahen Osten abzielt: Assad konnte nicht gestürzt werden, sein militärischer Sieg ist ohne eine weitere Intervention nur eine Frage der Zeit.
    Die Kurden, gegen die Erdogan einen massenmörderischen Terror-Feldzug im Südosten des Landes entfachte, haben sich bislang zu keinen terroristischen Aktionen hinreisen lassen. Im Gegenteil: Die SDF standen kurz davor, den nördlichen Versorgungskorridor der Islamisten in Syrien an der türkischen Grenze - der zwischen Azaz im Westen und Jarabulus im Osten verläuft - gänzlich zu kappen.
    Die Kurden als einzige nennenswerte säkulare Kraft in dem syrischen Bürgerkrieg konnten dabei nicht nur auf die (vorsichtige) taktische Unterstützung der USA zählen, sondern auch auf diejenige Russlands - spätestens nach dem Abschuss der russischen Militärmaschine durch türkische Flugzeuge im vergangenen November.
    Es war insbesondere die Weigerung Washingtons, die syrischen Volksverteidigungseinheiten YPG, die zu den effektivsten Kämpfern gegen den "Islamischen Staat" gehören, zu einer "terroristische Organisation" zu erklären, die Erdogan regelrecht in Rage versetzte: "Ich habe euch viele Male gesagt: Seid ihr mit uns oder den Terrororganisationen," wetterte Erdogan gegenüber Washington (vgl. Erdogan: "Wir können die Tore nach Griechenland und Bulgarien jederzeit öffnen").
    Die "Terrororganisationen", das sind für den türkischen Staatschef eben diejenigen Kurden, die dem Islamischen Staat eine strategische Niederlage in Kobane bereiteten und die Jesiden im Nordirak vor dem Genozid durch diejenigen Islamisten bewahrten, die von der Türkei de facto unterstützt werden. Die USA sollen sich laut Erdogan zwischen den Kurden und der Türkei entscheiden.
    Und genau dieser Logik folgt die derzeitige Eskalationstratege der autoritären und zunehmend offen islamistisch agierenden Führungsriege in der Türkei, die jahrelang mittels massiven Ölschmuggels den Islamischen Staat aufbaute, der nun kurz vor dem Kollaps steht. Wir oder sie? Dies soll durch eine militärische Eskalation erreicht werden, die Ankara provozieren will.
    Globales Kräftemessen zwischen Westen und den "eurasischen" Großmächten

    Konkret sollen die USA und die NATO zu einer eindeutigen Parteinahme für das türkischen Expansionsstreben in der Region genötigt werden. Sollte Russland auf die Angriffe der Türkei auf das syrische Staatsterritorium - die ja faktisch einen Kriegsakt darstellen! - militärisch antworten, wird die Türkei Himmel und Hölle in Bewegung setzten, um den NATO-Bündnisfall auszurufen. Hierdurch rückt ein Großkrieg zwischen dem Westen und Russland in greifbare Nähe.
    Denn selbstverständlich werden die regionalen Konfliktlinien um die Dominanz im Nahen Osten zwischen dem sunnitisch-alawitschen Block (Syrien, Iran) und der sunnitischen-islamistischen Achse (Golfdespotien und Türkei) überlagert von dem globalen Kräftemessen zwischen dem Westen und den "eurasischen" Großmächten Russland und China.
    Das Va-banque-Spiel Erdogans und der saudischen Despotie um Syrien könnte den Funken bilden, der die krisenbedingt zunehmenden geopolitischen Spannungen in einen verheerenden Großkrieg entladen würde. Die spätkapitalistische Welt befindet sich - angesichts des akut drohenden abermaligen Krisenschubs - in einer Vorkriegszeit, da in vielen Staatsapparaten die Tendenz aufkommt, die zunehmenden inneren Widersprüche und Verwerfungen durch äußere Expansion zu kompensieren. Parallelen zu der Vorkriegszeit in den 1930er Jahren stellen sich ein - mit dem Unterschied, dass das Vernichtungspotenzial nun ungleich höher ist.
    Für den Westen stellt sich somit die Frage, ob er bereit ist, für die rücksichtslose imperialistische Politik des türkischen Regimes, das im Endeffekt eine islamo-faschistische Ideologie propagiert und blanken Massenmord in den Kurdengebieten der Türkei begeht, einen Weltkrieg zu riskieren. In ersten Stellungnahmen blieben Vertreter der USA ambivalent, indem sie die Türkei aufforderten, den Artilleriebeschuss der SDF einzustellen, und die Kurden davor warnten, weiter im Azaz-Korridor vorzurücken.
    Der türkische Artilleriebeschuss Syriens wurde dennoch am Sonntag fortgesetzt, während der russische Präsident Putin mit seinem amerikanischen Amtskollegen Obama per Telefon eine dringliche Unterredung über die Lage in Syrien abhielt.

    http://www.heise.de/tp/artikel/47/47402/1.html

  2. #5872
    Avatar von Indiana Jones

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Ich glaube nicht, dass hier irgendjemand "Assad-Liebhaber" ist.
    Warum lügst du liebe Lilith? Warum tust du das, du hast doch sowas nicht nötig.

  3. #5873
    Avatar von Lilith

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    Zitat Zitat von Indiana Jones Beitrag anzeigen
    Warum lügst du liebe Lilith? Warum tust du das, du hast doch sowas nicht nötig.
    Werd einfach konkreter.

  4. #5874
    Avatar von Indiana Jones

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    Zitat Zitat von 2hands1blatt Beitrag anzeigen
    Welt am Rande des Weltkrieges?

    Tomasz Konicz 14.02.2016
    Das türkische Regime bemüht sich nach Kräften, den Konflikt in Syrien zu eskalieren - und so den Nato-Bündnisfall auszulösen

    Am 13. Februar starteten die türkischen Streitkräfte einen massiven Artilleriebeschuss der Stellungen der Demokratischen Kräfte Syriens (SDF), einer säkular-demokratischen Militärallianz kurdischer, sunnitischer und aramäischer Gruppen, die in den vergangenen Tagen bedeutende Geländegewinne im sogenannten Azaz-Korridor gegenüber islamistischen Militärformationen erzielen konnte.
    Die Kurdischen Volksverteidigungseinheiten YPG bilden das organisatorische Rückgrat dieser Allianz, die von den USA wie von Russland militärisch unterstützt wird.

    YPG behauptet in diesem Video, an der türkisch Grenze bei Aziz und Jarabalus vorzurücken, um diese für die "Rebellen" und den IS zu schließen.

    Gegen SDF und gegen syrische Armee

    Das mehrständige Bombardement, das mit Gegenangriffen islamistischer Gruppen wurde.
    Artilleriebeschuss wurde auch aus dem Osten Rojavas gemeldet, unweit eines von den Vereinigten Staaten in den vergangenen Wochen aufgebauten Flugplatzes.
    Zudem gingen die türkischen Streitkräfte dazu über, Einheiten der mit Russland verbündeten Syrische Armee (SAA) in der Provinz Latakia zu bombardieren, die in den vergangenen Tagen Geländegewinne gegen die von der Türkei und Saudi-Arabien unterstützten Islamisten erringen konnten.
    Unbestätigten Berichten zufolge sollen die syrischen Streitkräfte das Feuer auf die türkischen Artilleriestellungen erwidert haben.
    Truppen an der syrischen Grenze zusammengezogen

    Zugleich verlegt Saudi-Arabien Kampfflugzeuge auf den türkischen Luftwaffenstützpunkt Incirlik, die in den kommenden Tagen mit der Bombardierung Syriens beginnen sollen. Der Hintergrund: Die türkischen Luftstreitkräfte sind nicht mehr in der Lage, über syrischem Territorium Luftschläge auszuführen, nachdem die Türkei ein russisches Kampfflugzeug abschoss und Moskau im Gegenzug das moderne S-400-Luftabwehrsystem in Syrien installierte.
    Offiziell sollen sich die Luftschläge der Saudis gegen den Islamischen Staat richten, doch die bisherige Vorgehensweise bei der türkisch-saudischen Intervention - bei den bisherigen türkischen Artillerieangriffen gegen syrisches Territorium wurde kein einziges Ziel des Islamischen Staates beschossen - legt den Schluss nahe, dass die Saudis die türkische Luftwaffe bei ihrem eskalierenden Krieg gegen die Kurden ersetzen sollen.
    Zudem verdichten sich die Zeichen für eine Bodenoffensive der Türkei und Saudi-Arabiens. Die Türkei hat schon vor Tagen Truppen an der syrischen Grenze zusammengezogen, was Anschuldigungen Moskaus über eine bevorstehende türkische Invasion nach sich zog.
    Der saudische Außenminister hat vor wenigen Tagen gegenüber CNN betont, alles zu tun, um den syrischen Präsidenten Assad zu stürzen und auch zu einer Bodenoffensive bereit zu sein (vgl. Saudisches Bodentruppen-Kontingent für "Einsatz in Rakka"). Saudische Truppen wurden bereits in die Türkei verlegt, meldete der Independent.
    Weshalb diese Eskalation?

    Es stellt sich somit die Frage, wieso Saudi Arabien und die Türkei eine solch unkontrollierbare Eskalation betreiben, die sehr leicht in einen verheerenden Weltbrand ausarten könnte? Die Antwort fällt zuerst recht banal aus: Sie sind dabei zu verlieren.
    Die sunnitisch-islamistischen Kräfte in Syrien, die von den Islamisten in Riad und Ankara unterstützt werden, sind gerade in die strategische Defensive geraten. Nach jahrelanger Unterstützung der heimischen und vor allem zugereisten Gotteskrieger diverser Couleur in Syrien steht die sunnitische Achse vor einem geopolitischen Scherbenhaufen.
    Insbesondere der türkische Staatschef Erdogan ist mit seiner neoimperialen Politik grandios gescheitert, die auf die Errichtung eines neo-ottomanischen, islamistischen Großreiches im Nahen Osten abzielt: Assad konnte nicht gestürzt werden, sein militärischer Sieg ist ohne eine weitere Intervention nur eine Frage der Zeit.
    Die Kurden, gegen die Erdogan einen massenmörderischen Terror-Feldzug im Südosten des Landes entfachte, haben sich bislang zu keinen terroristischen Aktionen hinreisen lassen. Im Gegenteil: Die SDF standen kurz davor, den nördlichen Versorgungskorridor der Islamisten in Syrien an der türkischen Grenze - der zwischen Azaz im Westen und Jarabulus im Osten verläuft - gänzlich zu kappen.
    Die Kurden als einzige nennenswerte säkulare Kraft in dem syrischen Bürgerkrieg konnten dabei nicht nur auf die (vorsichtige) taktische Unterstützung der USA zählen, sondern auch auf diejenige Russlands - spätestens nach dem Abschuss der russischen Militärmaschine durch türkische Flugzeuge im vergangenen November.
    Es war insbesondere die Weigerung Washingtons, die syrischen Volksverteidigungseinheiten YPG, die zu den effektivsten Kämpfern gegen den "Islamischen Staat" gehören, zu einer "terroristische Organisation" zu erklären, die Erdogan regelrecht in Rage versetzte: "Ich habe euch viele Male gesagt: Seid ihr mit uns oder den Terrororganisationen," wetterte Erdogan gegenüber Washington (vgl. Erdogan: "Wir können die Tore nach Griechenland und Bulgarien jederzeit öffnen").
    Die "Terrororganisationen", das sind für den türkischen Staatschef eben diejenigen Kurden, die dem Islamischen Staat eine strategische Niederlage in Kobane bereiteten und die Jesiden im Nordirak vor dem Genozid durch diejenigen Islamisten bewahrten, die von der Türkei de facto unterstützt werden. Die USA sollen sich laut Erdogan zwischen den Kurden und der Türkei entscheiden.
    Und genau dieser Logik folgt die derzeitige Eskalationstratege der autoritären und zunehmend offen islamistisch agierenden Führungsriege in der Türkei, die jahrelang mittels massiven Ölschmuggels den Islamischen Staat aufbaute, der nun kurz vor dem Kollaps steht. Wir oder sie? Dies soll durch eine militärische Eskalation erreicht werden, die Ankara provozieren will.
    Globales Kräftemessen zwischen Westen und den "eurasischen" Großmächten

    Konkret sollen die USA und die NATO zu einer eindeutigen Parteinahme für das türkischen Expansionsstreben in der Region genötigt werden. Sollte Russland auf die Angriffe der Türkei auf das syrische Staatsterritorium - die ja faktisch einen Kriegsakt darstellen! - militärisch antworten, wird die Türkei Himmel und Hölle in Bewegung setzten, um den NATO-Bündnisfall auszurufen. Hierdurch rückt ein Großkrieg zwischen dem Westen und Russland in greifbare Nähe.
    Denn selbstverständlich werden die regionalen Konfliktlinien um die Dominanz im Nahen Osten zwischen dem sunnitisch-alawitschen Block (Syrien, Iran) und der sunnitischen-islamistischen Achse (Golfdespotien und Türkei) überlagert von dem globalen Kräftemessen zwischen dem Westen und den "eurasischen" Großmächten Russland und China.
    Das Va-banque-Spiel Erdogans und der saudischen Despotie um Syrien könnte den Funken bilden, der die krisenbedingt zunehmenden geopolitischen Spannungen in einen verheerenden Großkrieg entladen würde. Die spätkapitalistische Welt befindet sich - angesichts des akut drohenden abermaligen Krisenschubs - in einer Vorkriegszeit, da in vielen Staatsapparaten die Tendenz aufkommt, die zunehmenden inneren Widersprüche und Verwerfungen durch äußere Expansion zu kompensieren. Parallelen zu der Vorkriegszeit in den 1930er Jahren stellen sich ein - mit dem Unterschied, dass das Vernichtungspotenzial nun ungleich höher ist.
    Für den Westen stellt sich somit die Frage, ob er bereit ist, für die rücksichtslose imperialistische Politik des türkischen Regimes, das im Endeffekt eine islamo-faschistische Ideologie propagiert und blanken Massenmord in den Kurdengebieten der Türkei begeht, einen Weltkrieg zu riskieren. In ersten Stellungnahmen blieben Vertreter der USA ambivalent, indem sie die Türkei aufforderten, den Artilleriebeschuss der SDF einzustellen, und die Kurden davor warnten, weiter im Azaz-Korridor vorzurücken.
    Der türkische Artilleriebeschuss Syriens wurde dennoch am Sonntag fortgesetzt, während der russische Präsident Putin mit seinem amerikanischen Amtskollegen Obama per Telefon eine dringliche Unterredung über die Lage in Syrien abhielt.

    http://www.heise.de/tp/artikel/47/47402/1.html
    Die Typen von Heise.de und der Polnische Lehrling, der diesen Artikel geschrieben hat, haben wohl zuviel Pokemon gespielt

  5. #5875
    Avatar von Balta

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    5.229
    Wer schauen mag:

    ANNE WILL am 14. Februar 2016: Bomben und Elend in Syrien - Lässt sich der Krieg stoppen?

    14. Februar 2016, um 21.45 Uhr im Ersten.

    Wird zwar sicher die übelste Türkei Hetze aber was solls.

  6. #5876

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    687
    Zitat Zitat von Balta Beitrag anzeigen
    Wer schauen mag:

    ANNE WILL am 14. Februar 2016: Bomben und Elend in Syrien - Lässt sich der Krieg stoppen?

    14. Februar 2016, um 21.45 Uhr im Ersten.

    Wird zwar sicher die übelste Türkei Hetze aber was solls.
    naja die anzen Diskussion im fernsehen hängen mir schon vom hals

  7. #5877
    Avatar von Methica

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    4.260
    Ich bin auch kein Assad-Liebhaber. Aber wenn ich die Wahl habe zwischen Masern und Pest (IS), wähle ich die Masern.

  8. #5878

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    4.537
    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Werd einfach konkreter.
    Du machst dich verdächtig..

  9. #5879
    Avatar von Lilith

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    16.965
    Zitat Zitat von lotus Beitrag anzeigen
    Du machst dich verdächtig..
    Also ich bin nicht dein Liebhaber.
    Das ist jetzt absolut nichts Dramatisches

  10. #5880

    Registriert seit
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    4.537
    Zitat Zitat von Methling Beitrag anzeigen
    Ich bin auch kein Assad-Liebhaber. Aber wenn ich die Wahl habe zwischen Masern und Pest (IS), wähle ich die Masern.
    Na dann viel Glück mit Masern.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Das ist jetzt absolut nichts Dramatisches
    ...
    Überaschungsangriff!
    Ich warne dich

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