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Russland startet Krieg gegen den IS

Erstellt von Zurich, 01.09.2015, 14:48 Uhr · 10.339 Antworten · 402.044 Aufrufe

  1. #6821
    Avatar von _KRG_

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    Zitat Zitat von Amarok Beitrag anzeigen
    Die Türken weinen heute noch Kerkuk, Erbil und Mosul hinterher. Viele Türken fühlen sich bis heute von den Briten verarscht.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Mosul-Frage

    Nachdem man so verarscht wurde:


    Außerdem hegt man Gebietsansprüche an den gesamten Norden syriens und Latakia.
    Was redest du da für ein Müll ??? Diese Städte waren nie Turkmenisch, trotz der Starken Turkmenischen Einwanderung damals (besonders an den Handelsrouten) war die Arabisch/Kurdische Bevölkerung immer dominierend.

    Bei den letzten Wahlen in Kirkuk bekamen die Turkmenen gerade mal 12% an stimmen.

  2. #6822
    Avatar von Ts61

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    Zitat Zitat von _KRG_ Beitrag anzeigen
    Was redest du da für ein Müll ??? Diese Städte waren nie Turkmenisch, trotz der Starken Turkmenischen Einwanderung damals (besonders an den Handelsrouten) war die Arabisch/Kurdische Bevölkerung immer dominierend.

    Bei den letzten Wahlen in Kirkuk bekamen die Turkmenen gerade mal 12% an stimmen.
    Und die Kurden in der Türkei knapp 13%.

  3. #6823
    Avatar von _KRG_

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    Zitat Zitat von Ts61 Beitrag anzeigen
    Und die Kurden in der Türkei knapp 13%.
    Wir Reden hier aber nicht über die Türkei oder dem Irak als Ganzes, sondern über Regionen/Provinzen.

  4. #6824
    Avatar von Ts61

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    Zitat Zitat von _KRG_ Beitrag anzeigen
    Wir Reden hier aber nicht über die Türkei oder dem Irak als Ganzes, sondern über Regionen/Provinzen.
    Kein Thema wir können auch die kurdischen Regionen wie Malatya,Elazig oder Erzincan nehmen.Schau dir die Wahlergebnisse an.

  5. #6825
    Avatar von Amarok

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    Zitat Zitat von _KRG_ Beitrag anzeigen
    Wir Reden hier aber nicht über die Türkei oder dem Irak als Ganzes, sondern über Regionen/Provinzen.
    Wir reden auch in der Türkei über Regionen/Provinzen. Fakt ist einfach, dass Kerkuk und Mosul einflussgebiete der Türken waren ob du das nun gerne hörst oder nicht und stand vom späten Mittelalter um das 15te bis zum Ende der Osmanischen Ära 1929 unter türkischer (Osmanischer) Herrschaft standen. Das dort Kurden ansässig waren das hat niemand abgestritten, auch nicht das sie die Mehrheit bildeten. Kontrolliert haben es aber die Türken. Nehmen wir einer deiner lieblingstaaten die Russische Föderation. Davor fielen Turkmenische Stämme in Kerkuk schon um 1055 ein unter den Seldschuken.

    In der Türkei wollt ihr einen verklickern, dass ihr als Siedler Ostanatoliens ein Gebiet beansprucht das euch beim wahrsten Sinne des wortes nie gehört hat und die Siedlungen auch noch erst seit Republik Gründung stattfanden. Die Türken bzw. Turkmenen aber Gebiete beanspruchen das sie sogar selbst beherrschten. Die Briten haben selbst die Kurden verarscht mit ihrem Zahlengewusel und die Anzahl der Araber hochgehoben, damit die Provinzen Kerkuk und Mosul nicht an die Türken fallen oder unabhängig werden (Scharzhor, Botan, Kurdistan z.B.). Vor allem war nachdem Waffelstillstand und das ist überhaupt der größte Witz, Mosul unter Kontrolle der damaligen türkischen Armee und trotzdem kamen die Briten damit durch.

    Gegenteil ist passiert die Briten forderten auch noch Hakkari.

    Deswegen einigten sich beide Seiten das Problem laut Vertrag von Lausanne vor den Völkerbund zu bringen.[4] Trotzdem war die Türkei mit dieser Einigung unzufrieden, denn die Türkei war noch kein Mitglied des Völkerbundes und Großbritannien war im Völkerbund einflussreich.

  6. #6826
    Avatar von Balta

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    Zitat Zitat von _KRG_ Beitrag anzeigen
    Was redest du da für ein Müll ??? Diese Städte waren nie Turkmenisch, trotz der Starken Turkmenischen Einwanderung damals (besonders an den Handelsrouten) war die Arabisch/Kurdische Bevölkerung immer dominierend.

    Bei den letzten Wahlen in Kirkuk bekamen die Turkmenen gerade mal 12% an stimmen.
    Nachdem Zerfalls des Osmanischen Reichs und dem Irak Krieg hat man sie vertrieben.

  7. #6827
    Avatar von Triglav

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    Zitat Zitat von Amarok Beitrag anzeigen
    Wir reden auch in der Türkei über Regionen/Provinzen. Fakt ist einfach, dass Kerkuk und Mosul einflussgebiete der Türken waren ob du das nun gerne hörst oder nicht und stand vom späten Mittelalter um das 15te bis zum Ende der Osmanischen Ära 1929 unter türkischer (Osmanischer) Herrschaft standen. Das dort Kurden ansässig waren das hat niemand abgestritten, auch nicht das sie die Mehrheit bildeten. Kontrolliert haben es aber die Türken. Nehmen wir einer deiner lieblingstaaten die Russische Föderation. Davor fielen Turkmenische Stämme in Kerkuk schon um 1055 ein unter den Seldschuken.

    In der Türkei wollt ihr einen verklickern, dass ihr als Siedler Ostanatoliens ein Gebiet beansprucht das euch beim wahrsten Sinne des wortes nie gehört hat und die Siedlungen auch noch erst seit Republik Gründung stattfanden. Die Türken bzw. Turkmenen aber Gebiete beanspruchen das sie sogar selbst beherrschten. Die Briten haben selbst die Kurden verarscht mit ihrem Zahlengewusel und die Anzahl der Araber hochgehoben, damit die Provinzen Kerkuk und Mosul nicht an die Türken fallen oder unabhängig werden (Scharzhor, Botan, Kurdistan z.B.). Vor allem war nachdem Waffelstillstand und das ist überhaupt der größte Witz, Mosul unter Kontrolle der damaligen türkischen Armee und trotzdem kamen die Briten damit durch.

    Gegenteil ist passiert die Briten forderten auch noch Hakkari.
    Mir eigentlich egal,aber was ist das für ne Argumentation,Herrschaftbereich blabla.Eher Fremdherrschaft oder Okkupation.Hier bei den Kurden muss das Selbstbestimmungsrecht der Völker angewandt werden,da gibts eigentlich nichts zu diskutieren,wie dann dieses Kurdistan aussieht,ist ne andere Frage.Nach deiner Logik,wäre z.b Slowenien oder aber euer sogenanntes Bruderland Bosnien nie Unabhängig,nicht mal das Recht hätten sie dazu gehabt.Das Recht gilt auch für das Kosovo.Ist doch fürn Willi was du ds schreibst.

  8. #6828
    Avatar von Amarok

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    Zitat Zitat von Triglav Beitrag anzeigen
    Mir eigentlich egal,aber was ist das für ne Argumentation,Herrschaftbereich blabla.Eher Fremdherrschaft oder Okkupation.Hier bei den Kurden muss das Selbstbestimmungsrecht der Völker angewandt werden,da gibts eigentlich nichts zu diskutieren,wie dann dieses Kurdistan aussieht,ist ne andere Frage.Nach deiner Logik,wäre z.b Slowenien oder aber euer sogenanntes Bruderland Bosnien nie Unabhängig,nicht mal das Recht hätten sie dazu gehabt.Das Recht gilt auch für das Kosovo.Ist doch fürn Willi was du ds schreibst.
    Anderes super Beispiel > Russiche Föderation

    Im Gegensatz zum besagten Fall von Mosul und Kerkük das von einzelnen Stämmen nicht mal kontrolliert wurde und keinen besagten Herrscher, Obrigkeit oder sonst was hatte. Wurden die Khanate der Goldenen Horde, Krim, Astrachan und Kasan von den Russen damals unter Ivan den Schrecklichen durch Gewalt besetzt, okkupiert, annektiert wie du es nennen möchtest. Auf jeden fall Völkern wurde Land, dass sie selbst verwaltet haben entzogen. Ist im Fall von Mosul, Keruk nie geschehen. Vor allem Bagdad das immer wieder zwischen Persien und Osmanischens Reich praktisch immer wieder geteilt war. Die heutigen Staaten und Ethnien im Nahen Osten haben es nie fertig gebracht eigene Fürstentümer zu gründen wie die Europäer oder später die Türken.

    Die Russen eroberten diese Gebiete wissentlich, dass diese von anderen besetzt sind. Zur feier errichteten sie auf dem Roten Platz sogar die Basilius-Kathedrale. Das Khanat Kasan gab es zwar nicht lange bzw. 1 Jahrhundert trotzdem war dieses Gebiet unabhängig und stand bis zu dem Zeitpunkt wo Ivan kam unter Tatarischer Herrschaft. Man trieb daraufhin die Christanisierung und Russifizierung voran. Das alles hat es aber unter Osmanischer Herrschaft nie gegeben.

    Auf dem Balkan kenne ich mich leider nicht gut genug aus um zu beurteilen. Es geht hier auch nicht um den Balkan sondern um den Irak bzw. um die Städte Mosul und Kerkuk indem es früher eine viel größere Turkmenische Gemeinde gab, dieses Gebiet zentral von Turken (Osmanen) verwaltet wurde. Vor allem um das einfallen Türkischer Stämme nach Mesopotamien und das Machtvakuum in der Zeit der Seldschuken. Die Türken hatten auf dem Balkan zwar ihre Vasallen aber keine große Anzahl an "ethnischen Türken" in diesen Provinzen sprich größtenteils blieben die Ethnien auf dem Balkan in der Zeit des Osmanischen Reiches für sich. Im Nahen Osten sieht und sah das aber ganz anders aus.

    Vor allem heute, ist die Zahl der dort ansässigen Turkmenen deutlich geschrumpft. Sie wurden entweder zu Kurden oder Arabern. Und die Schiitischen Turkmenen gucken weniger in Blickrichtung Türkei sondern mehr in Richtung Iran bzw. Azerbaidschan.

  9. #6829
    Avatar von Balta

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    Hat die Umbrella Corporation was mit der Russifizierung zu tun? Klingt irgendwie nach nem Zombie Virus.

  10. #6830
    Avatar von Lubenica

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    Mongolische Invasion der Rus






    Mongolische Invasion in Wladimir im Jahre 1237


    Mit mongolischer Invasion der Rus (russisch Монголо-татарское нашествие) wird die Unterwerfung der russischen Fürstentümer durch die Truppen Batu Khans in den Jahren 1237 bis 1240 bezeichnet. Der auch als Mongolensturm bezeichnete, verwüstende Feldzug des Enkels Dschingis Khans führte in den ersten beiden Jahren in die nordöstliche Rus, wo bedeutende Städte wie Susdal, Wladimir und Rjasan erobert wurden. In der zweiten Phase führte er in die südwestliche Rus und war durch die Zerstörung von Tschernigow, Perejaslaw und zuletzt Kiew gekennzeichnet.
    Die Verwüstung der Rus, die von der politischen Zersplitterung der einzelnen Fürstentümer begünstigt wurde, hatte einen nicht unbeträchtlichen Rückgang der Bevölkerung zur Folge, warf die wirtschaftlich-soziale Entwicklung der Rus zweifellos zurück und hatte eine nachhaltige Wirkung auf die politische Entwicklung der Region, indem sie den Beginn einer langen Abhängigkeit der Rus von der Goldenen Horde markierte.

    - - - Aktualisiert - - -

    Namensherkunft und Alternativbezeichnungen

    Das um 1236 von mongolischen Reiternomaden gegründete Khanat wurde vom mongolischen Prinzen Batu (reg. 1236–1255), Enkelsohn von Dschingis Khan, als Ulus Dschötschi („Volk Dschötschis“) bezeichnet. Alten Traditionen zufolge bestand dieses Khanat aus einem rechten und einem linken Flügel. Diese „Flügel“ wurden aus zwei Horden gebildet. Der rechte Flügel bestand aus der Weißen Horde, der linke wurde aus der Blauen Horde gebildet. Dabei sind die Farbbezeichnungen fließend und nicht immer voneinander abzugrenzen.
    Aufgrund ihres Reichtums wurde diese nun vereinigte Horde von der russischsprachigen Bevölkerung als Золотая Орда/Solotaja Orda, „Goldene Horde“, genannt. Es wird auch vermutet, dass sich diese Bezeichnung von der Zeltfarbe des Dynastie-Gründers ableitet. Dieser soll alten Aufzeichnungen zufolge in einer goldfarbenen Jurte (mongolisch Алтан Ордон/Altan Ordon „Goldener Palast“) gelebt haben. Die mongolischen Herrscher und die ihnen unterstehenden Wolga-Ural-Tataren übernahmen schließlich selbst diese Bezeichnung. Zuvor hatten sie auch in Bezug auf ihre turksprachigen Untertanen, die Kiptschak, die Bezeichnung „Khanat Kiptschak“ zur Bezeichnung ihres Herrschaftsgebietes verwendet.

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