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Russland startet Krieg gegen den IS

Erstellt von Zurich, 01.09.2015, 14:48 Uhr · 10.281 Antworten · 397.711 Aufrufe

  1. #7391
    Avatar von Amarok

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    Irak: Iranischer Schiiten-Kommandeur Solaimani in Falludscha

    Kassim Soleimani, der Vorsitzende der iranischen al-Quds-Einheiten – eine Eliteeinheit der Revolutionsgarden, wurde unweit der irakischen Stadt Falludscha gesichtet. Am Sonntag gab die irakische Regierung eine Großoffensive gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ in Falludscha bekannt. Analysten fürchten eine konfessionelle Eskalation zwischen Sunniten und Schiiten.


    Während die Militäroperationen anlaufen, den „Islamischen Staat“ aus seinem letzten Bollwerk der Provinz Anbar zurückzurdrängen, kamen Berichte und Bildbeweise auf, die dokumentieren, wie der iranische al-Quds-Kommandeur Kassim Soleimani Operationen in Falludscha direkt unterstützt. Der Kommandeur war mit Vertretern diverser schiitischer Hardline-Milizen, die vom Iran im Irak unterhalten werden, unweit der Frontlinie zu sehen.

    Die Schiiten-Miliz Harakat al-Nudschaba postete auf ihrem Facebook-Auftritt ein Bild aus dem „Hauptquartier Falludscha“ der irakischen Armee. Auf diesem Bild findet sich Soleimani in entspannter Atmosphäre bei Tee wieder. Der Anführer der Harakat al-Nudschaba, Akram al-Kaabi, der von den USA terroristisch eingestuft wird, ist gemeinsam mit Abu Mehdi el-Muhandis ebenfalls auf der Fotografie abgebildet. Muhandis wird wie al-Kaabi auf einer US-Terrorliste geführt. El-Muhandis führt die pro-iranische Schiiten-Miliz Kataib Hisbollah an.

    Außerdem sitzt links von Soleimani der Anführer der Badr-Organisation, eine weitere Iran-gestützte Miliz. Hadi el-Amiri soll enge Beziehungen zu Iran und den Revolutionsgarden unterhalten. Während des Iran-Iraks-Kriegs in den 1980er Jahren kämpfte Badr an der Seite der Iraner. Amiri wird des Öfteren an der Seite von Soleimani abgelichtet. Er soll einst über den Kommandeur aus Iran gesagt haben
    „Ich liebe Kassim Soleimani! Er ist mein bester Freund.“
    Qassim Soleimani findet sich regelmäßig auf den Krisenherden konfessioneller Zusammenstöße im Nahen Osten wieder. Als Verantwortlicher für exterritoriale Operationen Irans unterstützt er und seine Einheiten schiitische Kämpfer gegen verschiedenste sunnitisch-geprägte Organisationen. Diese reichen vom IS und der al-Qaida bis zu moderaten Rebellen der Freien Syrischen Armee oder Turkmenen-Milizen, die im syrischen Nord-Latakia siedeln. Im Irak wurde der Kommandeur bei den Kämpfen um Tikrit, Samarra und Dschurf al-Sachar gesichtet. In Syrien gab der Schiiten-Anführer vor libanesischen Hisbollah-Kämpfern in der Küstenprovinz Latakia. Darüber hinaus wurde er an der Seite von verschiedenen Schiiten-Milizen in Aleppo ausgemacht. Erst vergangene Woche wurde er in Süd-Aleppo in Gegenwart von irakischen und iranischen Schiiten-Kämpfern fotografiert, die gegen Rebellen um die Stadt Chan Tuman kämpfen.


    Falludscha ist eine Hochburg sunnitischer Ressentiments gegen die schiitisch geführte Zentralregierung Bagdad, die nach dem Sturz des sunnitischen Machthabers Saddam Hussein an die Macht kam.

    Zumindest im Irak sehen zahlreiche Sunniten den IS noch als eine Art unangenehmer Verbündeter gegen eine feindliche schiitische Regierung in Bagdad, die auf den Befehl Irans hört. 2004 war die Stadt Austragungsort von zwei blutigen Auseinandersetzungen mit der US-Armee.

    Irak: Iranischer Schiiten-Kommandeur Solaimani in Falludscha - eurasianews

    - - - Aktualisiert - - -




    Syrien: Zusammenstöße zwischen Rebellen-Fraktionen vor Damaskus

    Seit rund drei Wochen bekämpfen sich Rebellen in Ost-Ghouta bei Damaskus gegenseitig. Dabei sind nicht weniger als 500 Kämpfer gestorben. Die Assad-Regierung hat diesen Umstandt ausgenutzt und neue Gebiete erobert. Die aufkochenden Spannungen unterhalb der Rebellen in Ost-Ghouta gehen allerdings auf einen seit geraumer Zeit schwellenden Konflikt zurück, der bislang unter der Oberfläche ausgetragen wurde.

    Zuerst muss konstatiert werden, dass dieser Konflikt unter den Rebellen zur Zeit wie skizziert werden kann: Jaysh al Islam kämpft gegen Feylaq ur Rahmen (+Ajnad as Sham) und gegen Jaysh Fustat, eine Vereinigung verschiedener Rebellenbrigaden in Ost-Ghouta. Darunter fallen die einflussreichen Gruppen al Nusra Front, Ahrar al Sham und Fajr al Umma. Die Gründe für die jetzige militärische Auseinandersetzung unter den Rebellen geht weit vor den Tod des weithin als charismatisch geltenden Anführers der Jaish al Islam-Organisation, Zahran Alloush, zurück. Es würde zu kurz greifen, wenn man den Konflikt in Ghouta mit dem Tod des Rebellen-Anführers – wie viele versucht sein mögen – erklären möchte.
    Diese Analyse zielt nicht darauf ab, den Schuldigen für die Kämpfe unter den Rebellen in Ost-Ghouta auszumachen, da dies eine Unmöglichkeit in Anbetracht der schwierigen Informationslage in Syrien darstellt. Vielmehr versucht sich der Beitrag auf die Konfliktgründe in seinen Grundzügen zu beschränken. Demnach erhebt dieser Artikel keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie soll vielmehr einen Einblick verschaffen. Um das Verständnis für den Leser zu vereinfachen werden die Konfliktgründe in vier Oberkategorien dargestellt:

    1- Ideologische Differenzen:
    Um die ideologischen Differenzen genauer zu verstehen, gilt es zunächst die einzelnen Brigaden vor Ort, näher zu beleuchten:

    Ajnad as Sham

    Die Gruppe stellt ein Bündnis aus diversen Syrern dar, die im Kern alle islamisch-konservativ bis islamistisch eingestellt sind. Es finden sich unter den Gründungsmitgliedern aber auch Sufis wieder. Die Rebellen-Organisation ist nicht salafistisch orientiert und ist in der sufistischen Community von Ghouta stark verankert. Nichtsdestotrotz ist das Gros der Mitglieder von Ajnad as Sham nicht sufistisch eingestellt, sondern vereinen sich unter der klassischen islamischen Theologie. In Ost-Ghouta hat sich die Miliz der Organisation von Feylaq ur Rahman angeschlossen. Sie stellen in Ost-Ghouta zwischen 1,500 und 2,000 Kämpfer.

    Feylaq ur Rahman
    Diese Gruppe ist die zweitgrößte Brigade in Ost-Ghouta und gilt ebenso als lokal in Damaskus und Region verankert. Auch sie sind islamisch-konservativ bis islamistisch eingestellt. Die Kämpfer weisen grundsätzlich eine gewisse ideologische Nähe zur syrischen Muslimbruderschaft aus, gehören ihr aber strukturell nicht an. Sie selbst zählen sich zur Freien Syrischen Armee. Sie vereinigen in Ost-Ghouta bis zu 3,000 Kämpfer unter ihrem Banner.

    Jaysh al Islam
    Das ist die größte Brigade in Ost-Ghouta. Sie sind islamisch-konservativ bis islamistisch. Ihr hervorstechendes Merkmal ist die wahhabitische Prägung der Führungsebene. Sie unterhalten starke Beziehungen zu Saudi-Arabien und zum saudischen Königshaus. Die Organisation selbst zählt sich zur Freien Syrischen Armee, auch wenn dies von außen meist nicht wahrgenommen wird. Jaysh al Islam hat in Ost-Ghouta bis zu 12,000 Milizionäre.

    Ahrar al Sham
    Die Organisation ist zwar in Syrien die größte Rebellenbrigade, aber in Ost-Ghouta ist sie verhältnismäßig schwach vertreten.. Ahrar al Sham rekrutiert sich aus nahezu allen Schichten der syrischen Gesellschaft mit klar islamistischem Vorzeichen. Sie bezeichnen sich selbst nicht als Salafisten, haben jedoch in ihren Ideologie-Struktur einen salafistischen Flügel. Es findet sich zudem ein Flügel wieder, der zur Muslimbruderschaft schielt, oder einen anderen Flügel, der sich als Teil des klassischen Mainstream-Islam ansieht. Es gibt weitere kleinere Flügel. Um diese Diversität zu reflektieren, bezeichnet sich Ahrar al Sham selber als eine „Volkspartei“. Sie sehen sich selbst nicht als Teil der Freien Syrischen Armee an. In Ost-Ghouta haben sie 1,000 Mann unter Waffen.

    Al Nusra Front
    Die Nusra Front ist der syrische Ableger der Al-Kaida und definiert sich im islamistischen Spekturm über eine Abgrenzung von der Terrormiliz „Islamischer Staat“. Sie spielen in Syrien eine gewichtige Rolle, so auch in Ost-Ghouta. In der Region kämpfen nicht mehr als 1,500 Milizionäre für die Nusra Front.

    Zu den ideologischen Streitthemen:
    Die Abteilung für judikative Angelegenheiten der einflussreichen Miliz Jaysh al Islam unterteilt andere Rebellenformationen – außer die Freie Syrische Armee – in zwei Kategorien: Entweder sind sie Muslimbrüder oder sie haben Beziehungen zur Al-Kaida. Diese Einstellung wird von anderen Rebellenbrigaden in Ost-Ghouta seit längerem stark kritisiert, weil sie nicht der Diversität der Lage gerecht wird und als Propaganda gegen sie benutzt wird. Des Weiteren erlangten die ideologischen Unterschiede zwischen der Nusra Front und Jaysh al Islam einen Höhepunkt, da Zahran Alloush die Al-Kaida-Führung als Agenten denunzierte und sie als Khawaridsch bezeichnete. Demgegenüber bezeichnet die Nusra Front seit je her die Abteilung für judikative Angelegenheiten von Jaysh al Islam als „Palastgelehrten Saudi-Arabiens“.
    Die Konfliktsituation zwischen Jaysh al Islam und der Nusra Front spannte sich weiter an, nachdem die Fatwa vom al-Qaida-Scheich Muhammed al Maqdisi veröffentlicht wurde, in der er Rebellenbrigaden, die Hilfe aus dem Ausland annehmen, scharf anprangerte. Dies feuerte den Konflikt zwischen den Wahhabiten mit Nähe zu Saudi-Arabien und den Al-Kaida-Salafisten in Ost-Ghouta nochmals an. Muhammed al Maqdisi ist für seine Nähe zur Nusra Front bekannt.

    Ein weiterer Streitpunkt entsteht durch die propagandistische Benutzung des Wortes „Sufi“ durch Jaysh al Islam gegenüber Ajnad as Sham und Feylaq ur Rahman. Wie bekannt gleicht diese Bezeichnung in der wahhabitischen oder salafistischen Rhetorik einem Schimpfwort. Während Feylaq ur Rahman abstreitet Sufis zu sein, macht sich Ajnad as Sham keinen Hehl aus dieser Thematik, da die öffentliche Wahrnehmung von Ajnad as Sham eine Andere ist. Hierbei ist es dann durchaus interessant, dass die Nusra Front gemeinsam mit Feylaq ur Rahman und Ajnad as Sham gegen Jaysh al Islam kämpft.

    Ahrar al Sham hat sich lange Zeit dahingegen versucht, neutral zu verhalten und zwischen den Parteien zu vermitteln. Mittlerweile hat sich Ahrar in dieser Frage gegen Jaysh al Islam gestellt. Die Gruppe lehnt es ab, als Muslimbrüder bezeichnet zu werden.

    2- Machtanspruch:

    Zuallererst wurde in Ost-Ghouta der IS von Feylaq ur Rahman und Jaysh al Islam vertrieben und besiegt. Bei diesen Kämpfen fiel die Nusra Front, durch ihre Versuche den IS zu schützen, negativ auf. Es kam vor, dass Nusra-Kämpfer Milizionäre des IS vor dem Zugriff der Rebellen versteckten. Dies führte zu ersten Spannungen. In den späteren Monaten formierte Jaysh al Islam die kleineren Brigaden der Freien Syrischen Armee unter seinen Banner. Teils freiwillig, teils unter Gewalt. Jaysh al Islam begründete dieses Vorgehen mit der militärischen Situation in Ost-Ghouta und der Unfähigkeit dieser kleinen FSA-Brigaden. Unter Jaysh al Islam sollte somit eine schlagkräftige Armee entstehen.

    Im Weiteren unternahm Jaysh al Islam weitere friedliche Versuche, sich mit Feylaq ur Rahman und Ajnad as Sham zu verbünden. Diese scheiterten. Während die anderen Rebellen Jaysh al Islam vorwerfen, sich als die einzige Macht in Ost-Ghouta zu etablieren, verteidigte sich Jaysh al Islam dahingehend, dass die Uneinigkeit der Rebellen das größte Hindernis im Kampf gegen die Assad-Regierung sei.Die Spannung zwischen Jaysh al Islam und der Nusra Front heizte sich wieder an, als der IS im Yarmouk Camp (West-Ghouta) vorrückte und begann, gegen Jaysh al Islam zu kämpfen. Zu dieser Zeit verbündete sich die Nusra Front mit dem IS im Yarmouk Camp gegen Jaysh al Islam. Dieses Vorgehen der Nusra Front wurde von vielen Experten damit erklärt, dass die Nusra Front in Ghouta sehr schlecht organisiert sei und die dortigen Kämpfer eigensinnig handeln und faktisch gesehen unabhängig von der Nusra Führung seien.

    Im weiteren Verlauf sollten Kämpfe zwischen dem IS und Nusra um Yarmouk ausbrechen. Der IS eroberte das gesamte Yarmouk Camp und entriss es der Nusra Front. Dieses Ergebnis wird von Jaysh al Islam als Beispiel für die Unfähigkeit der Nusra Front angeführt.
    Der Druck seitens Jaysh al Islam, die alleinige Macht in Ost-Ghouta zu erringen, hat aber auch dazu geführt, dass Ahrar al Sham, die Nusra Front und Fajr Al Umma das Rebellenbündnis Jaysh Fustat gegründet haben, um sich gegen die stärken Verbände von Jaish al Islam zu schützen. Auch Ajnad as Sham und Feylaq ur Rahman haben sich vereint.

    3- Verwaltungsstrukturen:

    Während Jaysh al Islam einerseits in Ost-Ghouta sehr beliebt ist, herrscht hin und wieder Gegenwind. Ihr wird vorgeworfen, korrupt zu sein und damit die Konsummenten-Preise in Ost-Ghouta in die Höhe zu treiben. Dazu kam es zu Protesten in Ost-Ghouta gegen die Führung von Jaysh al Islam. Bemerkenswert war, dass Jaysh al Islam nicht gewaltsam gegen die Demonstranten wie Assad vorging, sondern sie gewähren lies.
    Die Nusra Front indes grub einen Tunnel und beschaffte von außerhalb des durch die Truppen Assads eingeschlossenen Ost-Ghoutas Konsumgüter und Energieressourcen wie Öl. Dieser Schritt sorgte dafür, dass die Nusra Front an Zustimmung in der Region gewann. Diese Handlung der Nusra Front kam zeitlich genau während den Demonstrationen gegen Jaysh al Islam wegen Korruptionsvorwürfen. Das wird weithin als ein strategischer Schachzug gewertet.

    Ein weiterer Streitpunkt sind die Gerichte in Ost-Ghouta. Ahrar al Sham unternahm mit Feylaq ur Rahman den Versuch, unabhängige Gerichte zu etablieren. Jaysh al Islam und Ajnad as Sham erklärten sich einverstanden mit dieser Idee. Jedoch forderte Jaysh al Islam laut Aussagen von Ahrar al Sham, dass der Vorsitzende des Komitees für die unabhängigen Richter eine Person sein soll, dessen Nähe zu Jaysh al Islam bekannt ist.
    Mittlerweile werden die Gerichte in Ost-Ghouta von Jaysh al Islam dominiert. Diese Dominanz von Jaysh al Islam in dem Bereich sorgt dafür, dass die anderen Rebellenbrigaden es inzwischen ablehnen, Streitigkeiten zwischen den Brigaden vor Gericht zu klären. Weshalb es nunmehr zu militärischen Auseinandersetzungen kommt.

    4- Vorwände:
    Alle Brigaden die an diesem Konflikt beteiligt sind werfen Gründe für die Eskalation vor. Wegsperrungen, Angriffe, willkürliche Verhaftungen und vieles mehr. Die Vorwürfe widersprechen sich nicht selten gegenseitig und es ist nahezu unmöglich zu kontrollieren, welche davon stimmen und welche nicht. Diese Vorwürfe dienen allen Brigaden lediglich als Vorwand für das eigene Handeln. Die eigentlichen Gründe für die jüngsten Eskalationen sind die oben genannten drei.

    Dieser Konflikt unter den Rebellenbrigaden in Ost-Ghouta zeigt noch einmal sehr gut, dass die Rebellen in Syrien, Konfliktlösungsstrukturen schaffen müssen, wenn sie langfristig erfolgreich sein wollen.

    Während die Assad-Regierung auf autokratische Mittel zurückgreifen kann und dank den iranischen Revolutionswächtern eine wie auch immer geartete Hierarchie aufzwingen kann, agieren die Rebellen geradezu autonom und in losen Bündnissen. Solange die Rebellen wie Assad Probleme mit Waffengewalt versuchen zu lösen oder es dazu kommt, um Machtkämpfe auszutragen, werden sie langfristig kaum Erfolge erzielen können.
    Einer der Gründe der Output-Erfolge der Demokratie beziehungsweise europäischer Staaten ist, dass es Strukturen gibt in denen man Konflikte ohne zerstörerischer Waffengewalt austragen kann. Wenn die Rebellen es nicht schaffen Strukturen aufzubauen, um Konflikte ohne Waffengewalt auszutragen, dann gehen Ressourcen an internen Gefechten verloren. Eine Einführung von plebiszitären Elementen in diesen Strukturen würde zu einer neuen Form von Legitimität führen und könnte eine klare Alternative zur Assad-Regierung darstellen.
    Der Artikel wurde zuvor bei Syrienwar veröffentlicht.

    http://eurasianews.de/blog/syrien-zusammenstoesse-zwischen-rebellen-fraktionen-vor-damaskus/

  2. #7392
    Avatar von Damien

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    - - - Aktualisiert - - -


  3. #7393

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    Analysten fürchten eine konfessionelle Eskalation zwischen Sunniten und Schiiten.
    ...

  4. #7394

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    Die Rebellen wollen türkische Lira, das wird Assad schwächen der die Bevölkerung ausbeutet.

    - - - Aktualisiert - - -

    Rojava droht eine Hungersnot.

  5. #7395
    Avatar von Amarok

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    Syrien: Heftige Kämpfe in Latakia – 150 tote al-Assad-Kämpfer


    In den vergangenen 10 Tagen sind mindestens 71 Menschen bei Angriffen der al-Assad-Regierung auf Turkmenen- und Rebellen-Gebiete in der syrischen Küstenprovinz Latakia gestorben. Auf der anderen Seite haben Oppositionskämpfer bis zu 150 Regierungstruppen getötet.


    In den letzten 10 Tagen sind 71 Menschen – einschließlich Oppositionskämpfer – bei Offensiven der al-Assad-Regierung in den Turkmenen- und Kurden-Bergen ( Dschabal al-Turkmen und Dschabal al-Akrad) getötet worden. Das teilten lokale Quellen aus dem Nordwesten der Provinz Latakia mit.

    In diesem Zeitraum haben Regierungstruppen dutzende Luftschläge in der Provinz durchgeführt. 17 Menschen starben im Ergebnis in den Turkmenen-Bergen. 56 weitere vielen den Angriffen im Kurden-Gebirge zum Opfer. Des Weiteren gingen aus den Kämpfen bis zu 100 verletzte Menschen hervor.

    Die Informationsquelle fügte hinzu, dass vermutlich bei den Angriffen, die zurückgeschlagen werden konnten, bis zu 150 syrische Regierungstruppen von Oppositionskämpfern getötet wurden.

    Syrien: Heftige Kämpfe in Latakia ? 150 tote al-Assad-Kämpfer - eurasianews

  6. #7396
    Avatar von Balta

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    Endlich mal ein Artikel mit Fakten und nicht wie die von Sputnik News oder RT die alles bunt malen.

    Eine von syrischen Milizen angeführte Koalition soll den IS für die USA aus Rakka vertreiben. Doch der Plan in der Hauptstadt des "Islamischen Staats" droht nach hinten loszugehen.

    IS Islamischer Stadt: Die YPG rücken Richtung Rakka vor - SPIEGEL ONLINE

    Die YPG hat bereit über 130 Kämpfer verloren Tausende Zivilisten haben sich in Raqqa dem IS angeschlossen. Die Kurden protestieren gegen die YPG und die Rekrutierung von Kinder Soldaten.





  7. #7397
    Avatar von kewell

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    #Raqqa#US Special Forces proudly wearing #YPG and #YPJpatches on their uniforms.User Women's Protection Units/ YPJ ( @ypjrojava )

  8. #7398
    Avatar von Sonne-2012

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    Zitat Zitat von Balta Beitrag anzeigen
    Endlich mal ein Artikel mit Fakten und nicht wie die von Sputnik News oder RT die alles bunt malen.

    Eine von syrischen Milizen angeführte Koalition soll den IS für die USA aus Rakka vertreiben. Doch der Plan in der Hauptstadt des "Islamischen Staats" droht nach hinten loszugehen.

    IS Islamischer Stadt: Die YPG rücken Richtung Rakka vor - SPIEGEL ONLINE



    Die YPG hat bereit über 130 Kämpfer verloren Tausende Zivilisten haben sich in Raqqa dem IS angeschlossen. Die Kurden protestieren gegen die YPG und die Rekrutierung von Kinder Soldaten.





    In deiner Quelle steht nichts über 130 tote YPG Kämpfer.

    Du meinst die Zivilisten von Rakka haben sich der IS angeschlossen? und die Koalition braucht jetzt bei den Luftangriffen keine Rücksicht auf die "Zivilisten" zu nehmen, da es ja jetzt Terroristen sind?

    Woher kommt die Zahl 1000?

    Aus welcher Quelle sind die Bilder die du eingefügt hast?

  9. #7399
    Avatar von Balta

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    Zitat Zitat von Sonne-2012 Beitrag anzeigen
    In deiner Quelle steht nichts über 130 tote YPG Kämpfer.

    Du meinst die Zivilisten von Rakka haben sich der IS angeschlossen? und die Koalition braucht jetzt bei den Luftangriffen keine Rücksicht auf die "Zivilisten" zu nehmen, da es ja jetzt Terroristen sind?

    Woher kommt die Zahl 1000?

    Aus welcher Quelle sind die Bilder die du eingefügt hast?
    Kann dir doch egal sein akzeptiere es einfach.

  10. #7400
    Avatar von Sonne-2012

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    Zitat Zitat von Balta Beitrag anzeigen
    Kann dir doch egal sein akzeptiere es einfach.
    Du verbreitest Lügen, das kann niemanden egal sein.

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