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Russland und Usbekistan schließen Bündnisvertrag

Erstellt von siberia-pride, 14.11.2005, 16:55 Uhr · 34 Antworten · 1.216 Aufrufe

  1. #31

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    also sag mal serbien ist doch ein kleinse land...und jetzt ist der balkan eh...westlich...bulgarien rumänien sind ja sogar in der nato!!!

    ja zu tschetschenien hast du recht!! aber ist es besser unter einem staat zu leben der dich nicht unterstütz und fördert? ich bin davon überzeugt das falls russland die menschenrechte mehr achten würde...sich die dortige situation verbessern würde! aber solange dies nicht der falle ist...fu** russia...

  2. #32
    Avatar von Sousuke-Sagara

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    Zitat Zitat von Lara_TR
    ja zu tschetschenien hast du recht!! aber ist es besser unter einem staat zu leben der dich nicht unterstütz und fördert? ich bin davon überzeugt das falls russland die menschenrechte mehr achten würde...sich die dortige situation verbessern würde! aber solange dies nicht der falle ist...fu** russia...
    Ich denke nicht, dass die Menschenrechte dort jemals ein Problem waren. Die Sache ist die:
    Seit dem Zerfall der Sowjetunion haben viele Staaten ihre ersehnte Unabhängigkeit gekriegt. Tschetschenien gehörte nicht zu den "Glücklichen". Sie wurden zwar immer fair behandelt, aber die haben nunmal keinen Bock mehr auf Russland. Die UdSSR ist tot und sie wollen endlich einen von Moskau unabhängigen islamischen Staat haben sowie Turkmenistan, Usbekistan, Aserbaidschan, Kirghistan usw.

  3. #33

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    tja. das ist für mich wieder ein grund...russland zu hassen!!! ausserdem sind azerbaycan und turkmenistan reiche staaten...frag mich eh wieso das nicht der wirtschaft dort nicht klappt!

    ps: die sind zwar auch türken aber zu kommunistisch...daher seh ich dich nicht so als echte türken

  4. #34
    Avatar von lupo-de-mare

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    junge Welt, 29.09.2005

    Danke, Karimow!

    Usbekistan schließt US-Stützpunkt

    Nun ist es endgültig: Die US-Armee wird ihre Militärbasis in Usbekistan bis zum Jahresende räumen. Von Karschi Chanabad aus waren insbesondere die US-Besatzungstruppen in Nordafghanistan versorgt worden. Aber es geht nicht nur um den Hindukusch. Mit dem erzwungenen Abzug wird zum ersten Mal eine Lücke in den Einkreisungsring gesprengt, den das Pentagon nach dem 11. September um die Südflanke der Russischen Föderation gelegt hat. Mehr noch: Nachdem es seit Dezember 2003 in rascher Folge zu proamerikanischen Umstürzen in Georgien, der Ukraine und Kirgistan kam, die öffentlichkeitswirksam wechselweise als Rosen-, Orangen- und Zitronenrevolutionen verkauft wurden, ist der weitere Export fauliger Früchte fürs erste gestoppt.

    Mit dem Bruch zwischen Präsident Islam Karimow und seinem Washingtoner Amtskollegen George W. Bush ist auch eine Streitfrage entschieden, die bis in die Linke hinein debattiert worden ist: Ob sich das Regime in Taschkent mit der blutige Niederschlagung eines islamischen Aufstandes Mitte Mai als williger Alliierter der US-Hegemonialpolitik unter dem Label "Kampf gegen den Terrorismus" erwiesen habe, oder im Gegenteil als ihr entschlossener Widerpart. Hätte die erste Annahme gestimmt, wäre das jetzige Zerwürfnis unvorstellbar.

    Rekapitulieren wir die Abläufe: Am 5. Mai trat die Regierung in Taschkent aus dem GUUAM-Pakt aus, in dem sich ansonsten mit Georgien, der Ukraine, Aserbaidschan und Moldawien alle Staaten verbündet haben, die von US-Marionetten regiert werden. Sieben Tage darauf stürmte ein entfesselter Mob Kasernen, Regierungsgebäude und ein Gefängnis in der Stadt Andischan. Da die Sicherheitskräfte aber, im Unterschied zu Kirgistan Ende März, nicht zu den Aufständischen überliefen, scheiterte der Umsturz. Sofort begann das Menschenrechtsgeflenne von NATO, EU und den angeschlossenen NGOs.

    Die Lage war auch für Linke zunächst schwer zu durchschauen, weil die Masse der usbekischen Aufrührer unter der grünen Fahne des Propheten demonstrierten und nicht, wie etwa in Kiew, unter dem Sternenbanner. Dabei war das Bündnis zwischen einheimischen Mullahs und westlichen Kolonialisten doch schon im bosnischen Bürgerkrieg schrecklich erfolgreich gewesen. Man sollte sich also durch die Reklame der Neocons nicht blenden lassen: Globale Imperialisten und globale Dschihadisten sind keine Antipoden, sondern nur Konkurrenten. Ihr gemeinsamer Feind ist die nationale Souveränität. Die Devise in diesem Great Game: Pack schlägt sich, Pack verträgt sich.

    Jürgen Elsässer

  5. #35
    Avatar von Vasile

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    14.07.2005
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    4.031
    Russland integriert sich erfolgreich in dem asiatischen Raum. Dieses Volk,das schon immerhin wenig am Hut mit der Europäischen zivilisation hatte(ausgenommen ein paar Persönlichkeiten) findet langsam sieinen Weg dort wo es hingehört: im sibirisch-asiatischen Raum. Herzlichen Glückwunsch, Russen! Ihr habt euch gefunden.

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