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Ergebnis 1.261 bis 1.270 von 1566

Sammelthread und Infothread Krieg im Irak

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 26.10.2004, 12:57 Uhr · 1.565 Antworten · 37.785 Aufrufe

  1. #1261
    Avatar von Schiptar

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    Das Witzigste ist ja, wenn man die Unfähigkeit der US-Behörden letzetn Sommer hiermit vergleicht:

    Wirbelsturm in der Karibik
    Ernesto ist nur noch ein Tropensturm

    Wirbelwind Ernesto hat sich in der Nacht zum Montag vom Hurrikan zum Tropensturm abgeschwächt. Die Meteorologen gehen aber davon aus, dass Ernesto wieder kräftiger werden könnte, ehe er am Montag Kuba erreichen wird. In Kuba und Haiti wurden wegen der drohenden Überschwemmungen vorsorglich Evakuierungen vorbereitet. Der Gouverneur von Florida, Jeb Bush, rief ebenfalls vorsorglich den Notstand für den US-Bundesstaat aus.
    http://www2.onnachrichten.t-online.d...0/8900608.html

    Im bösen kommunistischen Kuba und sogar im total abgefuckten Haiti schafft es die Regierung, die Bevölkerung zu evakuieren, aber in den USA überlaßt man die Leute einfach tage- und wochenlang ihrem Schicksal...

  2. #1262
    Avatar von Hundz Gemajni

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    In Kuba und Haiti wurden wegen der drohenden Überschwemmungen vorsorglich Evakuierungen vorbereitet.[/color] Der Gouverneur von Florida, Jeb Bush, rief ebenfalls vorsorglich den Notstand für den US-Bundesstaat aus.
    http://www2.onnachrichten.t-online.d...0/8900608.html

    Im bösen kommunistischen Kuba und sogar im total abgefuckten Haiti schafft es die Regierung, die Bevölkerung zu evakuieren, aber in den USA überlaßt man die Leute einfach tage- und wochenlang ihrem Schicksal... [/quote]

    schon mal nachgedacht wer da gouverneur ist?!
    also wenn das der bro von george ist, kann der nicht besonders schlau sein :wink:

  3. #1263
    Avatar von Aragorn

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    USA gaben Gefängnis Abu Ghraib zurück an den Irak

    Die USA haben das durch zahlreiche Menschenrechtsverletzungen bekannt gewordene Gefängnis Abu Ghraib geräumt und an die irakische Regierung zurückgegeben.
    Bereits unter Saddam Hussein kam es in dem im Westen von Bagdad gelegenen Gefängnis zur Folterung von Gefangenen, aber auch in der Zeit, als die US-Armee das Gefängnis führte, kam es zu Misshandlungen von Gefangenen.
    Das Gefängnis wurde am Freitag durch die US-Armee geräumt und leer an die irakische Regierung übergeben.

  4. #1264
    Avatar von lupo-de-mare

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    Re: USA gaben Gefängnis Abu Ghraib zurück an den Irak

    Zitat Zitat von Aragorn
    Die USA haben das durch zahlreiche Menschenrechtsverletzungen bekannt gewordene Gefängnis Abu Ghraib geräumt und an die irakische Regierung zurückgegeben.
    Bereits unter Saddam Hussein kam es in dem im Westen von Bagdad gelegenen Gefängnis zur Folterung von Gefangenen, aber auch in der Zeit, als die US-Armee das Gefängnis führte, kam es zu Misshandlungen von Gefangenen.
    Das Gefängnis wurde am Freitag durch die US-Armee geräumt und leer an die irakische Regierung übergeben.
    Saddams Haupt Gefängniss in Hand der Ober Folterer. Die jetzige Irakische Regierung foltert und verhaftet viel schlimmer, als Saddam. Es gibt 5 mal mehr Gefängnisse und 10 mal mehr Gefangene, welche oft wahllos verhaftet und ermordet werden.

    Es lebe die Demokratie, nach dem Modell USA! Was die USA und West Politiker, Demokratie bringen nennen, ist die Vernichtung ganzer Kulturen und Aufbau von Verbrecher Regimen.

  5. #1265
    Avatar von lupo-de-mare

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    2. September 2006 Druckversion | Versenden | Leserbrief
    ----

    GEWALT IM IRAK

    Pentagon spricht von Gefahr eines Bürgerkriegs

    Ein Bericht des US-Verteidigungsministeriums über die Gewalt im Irak kommt drei Jahre nach der US-Invasion zu einem düsteren Ergebnis: Es bestehe die Gefahr eines Bürgerkriegs. Vor allem Todesschwadrone, die Zivilisten angriffen, seien ein wachsendes Problem.

    Washington - Laut dem Bericht breitet sich die Gewalt zwischen den Volksgruppen im Irak immer weiter aus. Die Sicherheitslage sei so schwierig wie nie zuvor seit die US-Armee den ehemaligen Diktator Saddam Hussein vor mehr als drei Jahren gestürzt hat, heißt es in dem Bericht des Pentagons an den Kongress weiter.

    Anschlag im Irak: Die Zahl ziviler Opfer steigt rasant

    AFP
    Anschlag im Irak: Die Zahl ziviler Opfer steigt rasant
    Die Gewalt werde zum Teil durch die Nachbarn Iran und Syrien geschürt und von "lautstarken Minderheiten" religiöser Extremisten vorangetrieben, die die Demokratie ablehnten, heißt es weiter.

    "Todesschwadrone und Terroristen sind in einem sich verstärkenden Kreislauf der Gewalt gefangen." Allein im Juni seien 1600 und im Juli sogar 1800 Zivilisten Opfer von Todesschwadronen und Terroristen geworden. In 90 Prozent der Fälle seien die Zivilisten kaltblütig im Stil von Exekutionen umgebracht worden.

    Insgesamt sei die Zahl der Opfer unter den Zivilisten in den vergangenen drei Monaten um 51 Prozent gestiegen und die Zahl der Anschläge um 15 Prozent, heißt es dem Sender CNN zufolge in dem Bericht, den das Pentagon alle drei Monate für den Kongress erstellen muss.

    Auch der Aufstand vorwiegend sunnitischer Gruppen sei weiter lebendig, auch wenn er derzeit von der Gewalt zwischen den Volksgruppen überschattet werde. Die illegalen Milizen seien immer stärker in den Stadtteilen von Bagdad verankert, wo sie sowohl Sicherheit als auch soziale Dienste gewährten.

    "Bedingungen, die zu einem Bürgerkrieg führen können, sind im Irak vorhanden, besonders in und um Bagdad", berichtet das Pentagon. In der Bevölkerung sei in den vergangenen Monaten die Angst gewachsen, dass es zu einem Bürgerkrieg kommen könne. Die Zahl der Angriffe auf US-Truppen und Iraker stieg demnach seit der Amtsübernahme der Regierung von Ministerpräsident Nuri al-Maliki am 20. Mai auf 792 pro Woche, das war ein Anstieg um ein Viertel im Vergleich zur Zeit vom 11. Februar bis 19. Mai. Es ist auch die höchste Zahl seit Beginn des Krieges.

    Im US-Kongress wächst die Ungeduld mit der Regierung von Präsident George W. Bush. Der demokratische Senator Harry Reid erklärte, der Bericht zeige, dass Bush den Kontakt zu den tatsächlichen Verhältnissen verloren habe.

    Nur Stunden vor der Veröffentlichung des Pentagon-Berichts hatten Extremisten mit einer Serie von Bomben- und Raketenangriffen in den östlichen Schiiten-Vororten von Bagdad innerhalb weniger Minuten 67 Iraker getötet. Der staatliche Fernsehsender Al-Irakija berichtete, mehr als 300 weitere Menschen seien verletzt worden. Einige Wohnhäuser wurden vollständig zerstört. Die Angreifer setzten unter anderem Katjuscha-Raketen ein. Irakische Beobachter erklärten, die Angriffswelle sei offensichtlich von langer Hand geplant gewesen. Die Täter hätten zum Teil Wohnungen und Geschäfte gemietet, um die Sprengsätze darin zu verstecken.

    asc/AP/dpa

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...434813,00.html

  6. #1266
    Avatar von albaner

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    Zitat Zitat von lupo-de-mare
    2. September 2006 Druckversion | Versenden | Leserbrief
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    GEWALT IM IRAK

    Pentagon spricht von Gefahr eines Bürgerkriegs

    Ein Bericht des US-Verteidigungsministeriums über die Gewalt im Irak kommt drei Jahre nach der US-Invasion zu einem düsteren Ergebnis: Es bestehe die Gefahr eines Bürgerkriegs. Vor allem Todesschwadrone, die Zivilisten angriffen, seien ein wachsendes Problem.

    Washington - Laut dem Bericht breitet sich die Gewalt zwischen den Volksgruppen im Irak immer weiter aus. Die Sicherheitslage sei so schwierig wie nie zuvor seit die US-Armee den ehemaligen Diktator Saddam Hussein vor mehr als drei Jahren gestürzt hat, heißt es in dem Bericht des Pentagons an den Kongress weiter.

    Anschlag im Irak: Die Zahl ziviler Opfer steigt rasant

    AFP
    Anschlag im Irak: Die Zahl ziviler Opfer steigt rasant
    Die Gewalt werde zum Teil durch die Nachbarn Iran und Syrien geschürt und von "lautstarken Minderheiten" religiöser Extremisten vorangetrieben, die die Demokratie ablehnten, heißt es weiter.

    "Todesschwadrone und Terroristen sind in einem sich verstärkenden Kreislauf der Gewalt gefangen." Allein im Juni seien 1600 und im Juli sogar 1800 Zivilisten Opfer von Todesschwadronen und Terroristen geworden. In 90 Prozent der Fälle seien die Zivilisten kaltblütig im Stil von Exekutionen umgebracht worden.

    Insgesamt sei die Zahl der Opfer unter den Zivilisten in den vergangenen drei Monaten um 51 Prozent gestiegen und die Zahl der Anschläge um 15 Prozent, heißt es dem Sender CNN zufolge in dem Bericht, den das Pentagon alle drei Monate für den Kongress erstellen muss.

    Auch der Aufstand vorwiegend sunnitischer Gruppen sei weiter lebendig, auch wenn er derzeit von der Gewalt zwischen den Volksgruppen überschattet werde. Die illegalen Milizen seien immer stärker in den Stadtteilen von Bagdad verankert, wo sie sowohl Sicherheit als auch soziale Dienste gewährten.

    "Bedingungen, die zu einem Bürgerkrieg führen können, sind im Irak vorhanden, besonders in und um Bagdad", berichtet das Pentagon. In der Bevölkerung sei in den vergangenen Monaten die Angst gewachsen, dass es zu einem Bürgerkrieg kommen könne. Die Zahl der Angriffe auf US-Truppen und Iraker stieg demnach seit der Amtsübernahme der Regierung von Ministerpräsident Nuri al-Maliki am 20. Mai auf 792 pro Woche, das war ein Anstieg um ein Viertel im Vergleich zur Zeit vom 11. Februar bis 19. Mai. Es ist auch die höchste Zahl seit Beginn des Krieges.

    Im US-Kongress wächst die Ungeduld mit der Regierung von Präsident George W. Bush. Der demokratische Senator Harry Reid erklärte, der Bericht zeige, dass Bush den Kontakt zu den tatsächlichen Verhältnissen verloren habe.

    Nur Stunden vor der Veröffentlichung des Pentagon-Berichts hatten Extremisten mit einer Serie von Bomben- und Raketenangriffen in den östlichen Schiiten-Vororten von Bagdad innerhalb weniger Minuten 67 Iraker getötet. Der staatliche Fernsehsender Al-Irakija berichtete, mehr als 300 weitere Menschen seien verletzt worden. Einige Wohnhäuser wurden vollständig zerstört. Die Angreifer setzten unter anderem Katjuscha-Raketen ein. Irakische Beobachter erklärten, die Angriffswelle sei offensichtlich von langer Hand geplant gewesen. Die Täter hätten zum Teil Wohnungen und Geschäfte gemietet, um die Sprengsätze darin zu verstecken.

    asc/AP/dpa

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...434813,00.html
    1600 bis 1800 tote pro monat , 51 % mehr tote , 15 % mehr anschläge , und die sagen das es noch kein bürgerkrieg ist ? das alles ist die schuld der amis die gefoltert , vergewaltigt und gezielt ganze familien getötet haben ( alles zu dem thema wurde schon mit quelle gepostet ). vor einigen tagen haben die amis flugblätter abgeworfen und die iraker aufgefordert mit den anschlägen aufzuhören weil die nur so den irak verlassen können , die meinten wir haben familien die zu hause auf uns warten und das die den irak so schnell wie möglich verlassen wollen , das ginge aber nur wenn die anschläge aufhören . das die iraker auch familie haben , darüber haben die sich wohl nie gedanken gemacht als sie diese kaltblütig erschossen usw.. wurden.

  7. #1267
    Avatar von lupo-de-mare

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    Zitat Zitat von albaner

    1600 bis 1800 tote pro monat , 51 % mehr tote , 15 % mehr anschläge , und die sagen das es noch kein bürgerkrieg ist ? das alles ist die schuld der amis die gefoltert , vergewaltigt und gezielt ganze familien getötet haben ( alles zu dem thema wurde schon mit quelle gepostet ). vor einigen tagen haben die amis flugblätter abgeworfen und die iraker aufgefordert mit den anschlägen aufzuhören weil die nur so den irak verlassen können , die meinten wir haben familien die zu hause auf uns warten und das die den irak so schnell wie möglich verlassen wollen , das ginge aber nur wenn die anschläge aufhören . das die iraker auch familie haben , darüber haben die sich wohl nie gedanken gemacht als sie diese kaltblütig erschossen usw.. wurden.
    Und die Verbündeten der Amerikaner, der Saudische Arabische Geheimdienst finanziert den Terror, was sogar der absolute Witz ist. Sarkawi war ein Agent der Saudis, und verübte vor allem Anschläge gegen die Schittischen Vierteil, Personen und Moscheen.

  8. #1268
    Avatar von Schiptar

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    Mir ging's nicht um Florida, sondern darum, die USA mit Kuba und Haiti zu vergleichen.

  9. #1269

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    Schlag gegen El Kaida im Irak: Vize geschnappt

    Bagdad/Kairo (dpa) Nach dem Tod des jordanischen Top-Terroristen Abu Mussab al-Sarkawi vor drei Monaten ist nach Angaben der irakischen Regierung der Stellvertreter seines vermutlichen Nachfolgers festgenommen worden.



    Hamed Dschumaa Farid al-Saidi sei vor einigen Tagen in einem Privathaus gestellt worden, teilte der nationale Sicherheitsberater des Landes, Muaffak al-Rubaie, am Sonntag auf einer Pressekonferenz in Bagdad mit. Al-Saidi soll für den Anschlag auf die schiitische Moschee von Samarra im Februar verantwortlich sein.

    Die so genannte «Goldene Moschee» gilt als eines der wichtigsten Heiligtümer schiitischer Muslime. Nach dem Anschlag war die Gewalt zwischen Sunniten und Schiiten im Irak sprunghaft angestiegen. In einem Lagebericht räumte unterdessen das USVerteidigungsministerium ein, dass die Abwendung eines Bürgerkrieges zur Hauptaufgabe der US-Soldaten im Irak geworden ist.

    Vor seiner Festnahme habe sich Al-Saidi in einem Privathaus verschanzt gehabt, wo er Frauen und Kinder als menschliche Schutzschilde einsetzen wollte, sagte der Sicherheitsberater. Al-Saidi soll hinter dem neuen El-Kaida-Führer im Irak, Abu Ajub alMasri, die Nummer zwei der Terrorgruppe El Kaida im Zweistromland sein. Der bisherige Al-Kaida-Führer im Irak Al-Sarkawi war anfang Juni bei einem US-Luftangriff nahe Bakuba nordöstlich von Bagdad getötet worden. Al-Masri war nach dem Tod des im Juni zu dessen Nachfolger bestimmt worden.

    Wenige Tage vor dem fünften Jahrestag der Anschläge vom 11. September hat sich unterdessen El-Kaida-Vize Eiman al-Sawahiri mit einer neuen Videobotschaft an die Amerikaner gewandt. Wie der US-Sender CNN berichtete, tauchte das Band auf einer islamistischen Internetseite auf und trägt den Titel «Einladung zum Islam».

    Der Stellvertreter von El-Kaida-Chef Osama bin Laden ruft in einer kurzen Ansprache die Zuschauer auf, aufmerksam zuzuhören. Dann folgt ein Appell des Amerikaners Adam Yahiye Gadahn (28) auf Englisch. «Assam, der Amerikaner», wie sich der zum Islam übergetretene Gadahn inzwischen nennt, ruft seine Mitbürger auf, seinem Beispiel zu folgen und ebenfalls den Islam anzunehmen. Andernfalls drohten neue Anschläge, sagt der aus Kalifornien stammende Mann mit Bart, weißem Gewand und Turban.

    «Wir laden alle Amerikaner und Ungläubigen zum Islam ein, egal wo sie leben und unabhängig von ihrer Rolle und ihrem Status in der Weltordnung von Bush und Blair», sagt Gadahn. «Entscheidet euch heute, denn der heutige Tag könnte euer letzter sein.»

    Sawahiri und Gadahn, die nacheinander an offenbar verschiedenen Orten zu sehen sind, beklagen in dem mehr als 40-minütigen Video laut CNN eine lange Liste von Ungerechtigkeiten gegen die Muslime und gehen ausführlich auf den jüngsten Krieg zwischen Israel und der schiitischen Hisbollah-Miliz ein. Gadahn sei bereits zuvor in El-Kaida-Videos aufgetreten, berichtete CNN. Er wird von der Bundespolizei FBI wegen Terrordrohungen gegen die USA gesucht.

  10. #1270

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    Schlag gegen El Kaida im Irak: Vize geschnappt

    Bagdad/Kairo (dpa) Nach dem Tod des jordanischen Top-Terroristen Abu Mussab al-Sarkawi vor drei Monaten ist nach Angaben der irakischen Regierung der Stellvertreter seines vermutlichen Nachfolgers festgenommen worden.



    Hamed Dschumaa Farid al-Saidi sei vor einigen Tagen in einem Privathaus gestellt worden, teilte der nationale Sicherheitsberater des Landes, Muaffak al-Rubaie, am Sonntag auf einer Pressekonferenz in Bagdad mit. Al-Saidi soll für den Anschlag auf die schiitische Moschee von Samarra im Februar verantwortlich sein.

    Die so genannte «Goldene Moschee» gilt als eines der wichtigsten Heiligtümer schiitischer Muslime. Nach dem Anschlag war die Gewalt zwischen Sunniten und Schiiten im Irak sprunghaft angestiegen. In einem Lagebericht räumte unterdessen das USVerteidigungsministerium ein, dass die Abwendung eines Bürgerkrieges zur Hauptaufgabe der US-Soldaten im Irak geworden ist.

    Vor seiner Festnahme habe sich Al-Saidi in einem Privathaus verschanzt gehabt, wo er Frauen und Kinder als menschliche Schutzschilde einsetzen wollte, sagte der Sicherheitsberater. Al-Saidi soll hinter dem neuen El-Kaida-Führer im Irak, Abu Ajub alMasri, die Nummer zwei der Terrorgruppe El Kaida im Zweistromland sein. Der bisherige Al-Kaida-Führer im Irak Al-Sarkawi war anfang Juni bei einem US-Luftangriff nahe Bakuba nordöstlich von Bagdad getötet worden. Al-Masri war nach dem Tod des im Juni zu dessen Nachfolger bestimmt worden.

    Wenige Tage vor dem fünften Jahrestag der Anschläge vom 11. September hat sich unterdessen El-Kaida-Vize Eiman al-Sawahiri mit einer neuen Videobotschaft an die Amerikaner gewandt. Wie der US-Sender CNN berichtete, tauchte das Band auf einer islamistischen Internetseite auf und trägt den Titel «Einladung zum Islam».

    Der Stellvertreter von El-Kaida-Chef Osama bin Laden ruft in einer kurzen Ansprache die Zuschauer auf, aufmerksam zuzuhören. Dann folgt ein Appell des Amerikaners Adam Yahiye Gadahn (28) auf Englisch. «Assam, der Amerikaner», wie sich der zum Islam übergetretene Gadahn inzwischen nennt, ruft seine Mitbürger auf, seinem Beispiel zu folgen und ebenfalls den Islam anzunehmen. Andernfalls drohten neue Anschläge, sagt der aus Kalifornien stammende Mann mit Bart, weißem Gewand und Turban.

    «Wir laden alle Amerikaner und Ungläubigen zum Islam ein, egal wo sie leben und unabhängig von ihrer Rolle und ihrem Status in der Weltordnung von Bush und Blair», sagt Gadahn. «Entscheidet euch heute, denn der heutige Tag könnte euer letzter sein.»

    Sawahiri und Gadahn, die nacheinander an offenbar verschiedenen Orten zu sehen sind, beklagen in dem mehr als 40-minütigen Video laut CNN eine lange Liste von Ungerechtigkeiten gegen die Muslime und gehen ausführlich auf den jüngsten Krieg zwischen Israel und der schiitischen Hisbollah-Miliz ein. Gadahn sei bereits zuvor in El-Kaida-Videos aufgetreten, berichtete CNN. Er wird von der Bundespolizei FBI wegen Terrordrohungen gegen die USA gesucht.

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