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Ergebnis 1.421 bis 1.430 von 1566

Sammelthread und Infothread Krieg im Irak

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 26.10.2004, 12:57 Uhr · 1.565 Antworten · 37.675 Aufrufe

  1. #1421
    Avatar von albaner

    Registriert seit
    05.05.2006
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    3.862

    Re: US-Verluste in Irak sind getürkt

    Zitat Zitat von TigerS
    Zitat Zitat von albaner
    ist vom letzten jahr 27.5.2006 aber trotzdem interesant


    Neulich wurde erklärt, wie es zu den unnatürlich tiefen Zahlen von gefallenen US-Soldaten im Irak kommt: Als solche zählen nur gefallene US-Bürger. Nicht dazu zählen die 5000 Mexikaner, die in US-Uniformen kämpfen und denen bei Überleben des Einsatzes die Greencard, also die Aufenthaltsbewilligung, winkt. Auch nicht in der Statistik erscheinen die rund 10000 Ukrainer, die in US-Uniformen kämpfen. Dies als «Dank» für die grosse Hilfe bei der «Orangen Revolution» in der Ukraine 2005.

    Ausserdem hat die französische Zeitschrift «Raids» vertrauliche amerikanische Zahlen zum Einsatz der amerikanischen Militärs im Irak veröffentlicht. Danach sind bereits mehr als 2400 US-Soldaten seit dem Einmarsch vor gut drei Jahren im Irak gefallen, mehr als 17 000 wurden verletzt. «Eine Bilanz des Schreckens, die jeden Tag neu geschrieben werden muss.» Insgesamt sind 104 Helikopter, darunter 14 Chinook und 27 Apache (Stückpreis über 50 Millionen Dollar), zerstört worden, weit über 100 sind beschädigt oder unbrauchbar auf dem Feld geblieben. Neben den Kampfhandlungen ist es vor allem der trockene Wüstenstaub, der allen Fluggeräten und Bodenwaffen zu schaffen macht. Alleine für Reparaturen sind bereits 2,6 Milliarden Dollar aufgewendet worden […] Über 1400 Fahrzeuge der Bodentruppen sind zerstört worden. Das ergibt pro Tag ein Vehikel (davon 450 Hummer und 49 Panzer Abrams M1). Die Zahl der verlorenen Kleinwaffen überschreitet 30 000. Enorme Schwierigkeiten bereiten der US-Army zudem die Reparaturen und Instandstellungen der Gewehre und leichten Waffen. Deren Lebensdauer im Wüstensand nimmt rapide ab. Alleine für 2006 sind dafür 20 Millionen (!) Arbeitsstunden eingesetzt worden. Tendenz steigend …

    http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2...sind-getuerkt/
    ich weiss net .
    27 Apache ? im 2 Irak krieg ist nicht einer abgeschossen worden und jetzt aufeinmal 27 :?

    49 Panzer Abrams M1 ist auch zufiel ich hab was von 20 gehört aber 49 .
    woher willst du denn wissen wieviele abgeschossen wurden oder wieiviele nicht ? lies dir mal den text durch.

  2. #1422
    Avatar von TigerS

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    04.11.2005
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    7.474

    Re: US-Verluste in Irak sind getürkt

    Zitat Zitat von albaner
    Zitat Zitat von TigerS
    Zitat Zitat von albaner
    ist vom letzten jahr 27.5.2006 aber trotzdem interesant


    Neulich wurde erklärt, wie es zu den unnatürlich tiefen Zahlen von gefallenen US-Soldaten im Irak kommt: Als solche zählen nur gefallene US-Bürger. Nicht dazu zählen die 5000 Mexikaner, die in US-Uniformen kämpfen und denen bei Überleben des Einsatzes die Greencard, also die Aufenthaltsbewilligung, winkt. Auch nicht in der Statistik erscheinen die rund 10000 Ukrainer, die in US-Uniformen kämpfen. Dies als «Dank» für die grosse Hilfe bei der «Orangen Revolution» in der Ukraine 2005.

    Ausserdem hat die französische Zeitschrift «Raids» vertrauliche amerikanische Zahlen zum Einsatz der amerikanischen Militärs im Irak veröffentlicht. Danach sind bereits mehr als 2400 US-Soldaten seit dem Einmarsch vor gut drei Jahren im Irak gefallen, mehr als 17 000 wurden verletzt. «Eine Bilanz des Schreckens, die jeden Tag neu geschrieben werden muss.» Insgesamt sind 104 Helikopter, darunter 14 Chinook und 27 Apache (Stückpreis über 50 Millionen Dollar), zerstört worden, weit über 100 sind beschädigt oder unbrauchbar auf dem Feld geblieben. Neben den Kampfhandlungen ist es vor allem der trockene Wüstenstaub, der allen Fluggeräten und Bodenwaffen zu schaffen macht. Alleine für Reparaturen sind bereits 2,6 Milliarden Dollar aufgewendet worden […] Über 1400 Fahrzeuge der Bodentruppen sind zerstört worden. Das ergibt pro Tag ein Vehikel (davon 450 Hummer und 49 Panzer Abrams M1). Die Zahl der verlorenen Kleinwaffen überschreitet 30 000. Enorme Schwierigkeiten bereiten der US-Army zudem die Reparaturen und Instandstellungen der Gewehre und leichten Waffen. Deren Lebensdauer im Wüstensand nimmt rapide ab. Alleine für 2006 sind dafür 20 Millionen (!) Arbeitsstunden eingesetzt worden. Tendenz steigend …

    http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2...sind-getuerkt/
    ich weiss net .
    27 Apache ? im 2 Irak krieg ist nicht einer abgeschossen worden und jetzt aufeinmal 27 :?

    49 Panzer Abrams M1 ist auch zufiel ich hab was von 20 gehört aber 49 .
    woher willst du denn wissen wieviele abgeschossen wurden oder wieiviele nicht ? lies dir mal den text durch.
    ganz einfach ich schau mir genügen dokus und berichte an wo sie die stückzahl der abgeschossenen farzeuge melden dacher ,auserdem wenn es stimmen würde hätten wir letztes jahr mehr davon mitgekriegt .

  3. #1423
    Avatar von albaner

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    3.862

    Re: US-Verluste in Irak sind getürkt

    Zitat Zitat von TigerS
    auserdem wenn es stimmen würde hätten wir letztes jahr mehr davon mitgekriegt .
    diese meldung ist vom letzten jahr , guck mal auf datum 27.5.2006

  4. #1424
    Avatar von TigerS

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    7.474

    Re: US-Verluste in Irak sind getürkt

    Zitat Zitat von albaner
    Zitat Zitat von TigerS
    auserdem wenn es stimmen würde hätten wir letztes jahr mehr davon mitgekriegt .
    diese meldung ist vom letzten jahr , guck mal auf datum 27.5.2006
    ja denk mal nach was ich damit sagen wollte .

  5. #1425
    Avatar von Ravnokotarski-Vuk

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    8.141

    13 Tote bei Absturz von US-Helikopter im Irak

    Einzelheiten nannten die US-Streitkräfte nicht, es fehlte auch die sonst übliche Formulierung, dass der Hubschrauber nicht abgeschossen worden sei.

    Beim Absturz eines US-Hubschraubers im Irak sind nach Militärangaben alle 13 Insassen ums Leben gekommen. Der Helikopter sei am Samstag nordöstlich von Bagdad abgestürzt, hiess es in einer knappen Erklärung der amerikanischen Streitkräfte.

    Eine Eliteeinheit der irakischen Polizei tötete in Bagdad 15 mutmassliche Aufständische und nahm fünf weitere fest. Die Razzia im Stadtteil Dora richtete sich gegen eine militante sunnitische Gruppierung namens Omar-Brigade, wie ein Sprecher des Innenministeriums mitteilte.

    Die irakischen Sicherheitskräfte, die von Kampfhubschraubern der multinationalen Truppen unterstützt wurden, trafen bei ihrem Einsatz auf erbitterten Widerstand. Die Aufständischen hätten sich in zwei leer stehenden Häusern versteckt, sagte der Ministeriumssprecher. Die Omar-Brigade wird für eine Reihe von Entführungen und Anschlägen auf Schiiten im Stadtteil Dora verantwortlich gemacht.

    Unterdessen kamen drei amerikanische Soldaten bei Anschlägen und Kampfeinsätzen ums Leben. Bei einem Bombenanschlag im Norden Bagdads wurde am Samstag ein amerikanischer Soldat getötet. Ein weiterer Soldat wurde verletzt, wie die US-Streitkräfte mitteilten. Bereits am Freitag kostete die Explosion eines am Strassenrand versteckten Sprengsatzes in der Provinz Ninive einen US-Soldaten das Leben.

    Ein Marineinfanterist erlag am Freitag den Verletzungen, die er sich während eines Einsatzes in der Provinz Anbar zugezogen hatte, die als Hochburg des sunnitischen Widerstands gilt. Seit Beginn des Kriegs im März 2003 kamen nach einer Zählung der Nachrichtenagentur AP mindestens 3.033 Angehörige der US-Streitkräfte im Irak ums Leben.

    US-Aussenministerin Condoleezza Rice hat nach eigener Auffassung in Berlin «breite Unterstützung» für die neue Irak-Strategie von Präsident George W. Bush gefunden. «Ich empfand die deutsche Regierung als ziemlich verständnisvoll für das, was wir zu tun versuchen», sagte Rice dem «Spiegel» laut einer Vorabmeldung vom Samstag. Rice versicherte, dass die USA den Konflikt im Irak nicht durch Militäraktionen gegen den Iran verschärfen wollten: «Wir wollen keine Eskalation.»

    Wegen einer US-Razzia in einem iranischen Regierungsbüro in der nordirakischen Stadt Erbil wandte sich Teheran derweil an die Vereinten Nationen. In einem Brief an UN-Generalsekretär Ban Ki Moon verurteilte der stellvertretende iranische UN-Botschafter Mehdi Danesch Jasdi am Freitag die Razzia sowie die Festnahme von fünf Iranern und forderte eine entschiedene Reaktion der Vereinten Nationen und insbesondere des Weltsicherheitsrats.

    Das amerikanische Vorgehen eine Woche zuvor bezeichnete Danesch Jasdi als eklatant Verletzung der grundlegenden Prinzipien des Völkerrechts und diplomatischer Konventionen. Nach Darstellung Teherans handelt es sich bei der betreffenden iranischen Einrichtung in Erbil um ein Konsulatsgebäude. Die fünf Festgenommenen hätten Konsulararbeiten im Irak erledigt und seien offiziell tätig gewesen. Die Amerikaner erklärten hingegen, die Festgenommenen stünden in Verbindung zur Kuds-Fraktion der iranischen Revolutionsgarden, die Extremisten im Irak mit Geld und Waffen unterstütze.

    http://www.20min.ch/news/ausland/story/28686015

  6. #1426
    Popeye

    Ankara diskutiert offen den Einmarsch in den Irak

    Nachdem die Beitrittsverhandlungen mit der EU teilweise suspendiert sind, gewichtet die Türkei ihre außenpolitischen Prioritäten offenbar neu. Premier Erdogan wollte die USA nur noch als einen "angeblichen" Verbündeten bezeichnen. Er ärgert sich über die US-Haltung zu den Kurden.

    Istanbul - Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan wurde in den türkischen Medien mit einer Bemerkung zitiert, die die Vermutung nahelegt, dass sich das Land strategisch umorientiert: "Der Irak ist zurzeit, im Vergleich zum EU-Prozess, zu einem vorrangigen Problem für die Türkei geworden", sagte Erdogan auf die Frage eines Reporters. Etwas umständlich formulierte er: "Wir werden dies daher ab jetzt weiterhin als ein vorrangiges Thema unserer Außenpolitik einstufen."

    In der Türkei kreist die Debatte seit geraumer Zeit um eine denkbare Intervention im Irak, einerseits um gegen die kurdische PKK vorzugehen, andererseits um zu verhindern, dass die nordirakische Ölstadt Kirkuk dem kurdischen Autonomiegebiet im Irak einverleibt wird - denn das könnte einen eventuellen kurdischen Staat wirtschaftlich lebensfähig machen. Vor einer Fraktionssitzung seiner Partei sagte Erdogan nun erneut: "Wir werden nicht zusehen, wie Tatsachen geschaffen werden."
    Click here to find out more!

    Die türkische Opposition forderte die Regierung offen auf, eine Militärintervention im Nachbarland Irak vorzubereiten. Das Parlament in Ankara müsse zu einer Dringlichkeitssitzung zusammentreten, um schon jetzt die Erlaubnis für einen möglichen Truppeneinmarsch zu beschließen, verlangte Oppositionschef Deniz Baykal. Die Regierung könne dabei auf die Unterstützung der Opposition zählen. Für eine Truppenentsendung ins Ausland ist in der Türkei die Zustimmung des Parlaments nötig.

    Die Diskussion um eine Intervention hatte in den letzten Jahren mehrere Höhepunkte erlebt, aber zuletzt wieder nachgelassen, nachdem die Türkei einen amerikanischen Vorschlag akzeptierte, eine gemeinsame Clearing-Stelle zur Koordination des Vorgehens gegen die PKK zu schaffen. Manche Beobachter werteten dies als Verzögerungstaktik der USA, um die Türkei eine Weile lang zu beruhigen, ohne etwas zu unternehmen. Zugleich gab es Medienberichte, wonach die USA den iranischen PKK-Ableger PJAK benutzen, um im Iran Unruhe zu stiften.

    Nun scheint die türkische Geduld zu schwinden. Erdogan erklärte öffentlich, die Koordinationsstelle habe bislang nicht das geringste Resultat gebracht. Zugleich nannte er die USA einen "angeblichen" Verbündeten. Damit reagierte er auf eine Äußerung des scheidenden US-Botschafters im Irak, Zalmay Khalilzad, der gesagt hatte, Kirkuk sei "irakische Innenpolitik - andere Staaten dürfen sich nicht einmischen". Dazu Erdogan: "Ich darf keine Meinung äußern über ein benachbartes Land und über Kirkuk, wo Menschen leben, die mit uns verwandt sind (gemeint ist die turkmenische Minderheit, die Red.), aber die USA selbst, angeblich unser strategischer Verbündeter, dürfen es. Dort soll sich die Terrororganisation niederlassen, und wir sollen als Türkei nichts dazu sagen. Das kann nicht sein."

    Erdogan: Irak ist uns wichtiger als EU-Beitritt


    ANKARA, 09. Januar (RIA Novosti). Der türkische Premierminister Tayyip Erdogan hat die Weltgemeinschaft aufgerufen, sich gemeinsam um eine Stabilität im Irak zu bemühen.

    „Der Irak ist derzeit für uns wichtiger als Verhandlungen über den Beitritt zur Europäischen Union“, sagte er am Dienstag im Parlament in einer Sitzung der von ihm geleiteten „Partei der Gerechtigkeit und Entwicklung“.

    „2007 wird für den Irak schicksalsreich sein. Die mögliche Spaltung dieses Landes birgt äußerst ernsthafte Folgen für die regionale Sicherheit in sich“, unterstrich der türkische Premier.

    Er teilte mit, dass „im Irak bisher etwa 650 000 Menschen ums Leben kamen. Dabei übersteigen die Verluste der Koalitionskräfte keine 5000 Mann.

    „Der Irak geriet in die heutige Situation aufgrund der schlechten Verwaltung. Aber die heutige Regierung des Landes ist nicht besser als die frühere. Die Straßen des Irak verwandeln sich täglich in Flüsse von Blut“, sagte Erdogan.

    Der Premier schloss nicht aus, dass die Hinrichtung des irakischen Ex-Präsidenten Saddam Hussein zu einer Zuspitzung der Situation in diesem Land führen und zu einem Grund für Blutrache werde.

    „Wir befürchten, dass die Hinrichtung von Saddam Hussein und die kursierenden Bilder in der Welt über ihre Vollstreckung zu einer Polarisation des Iraks und der arabischen Welt sowie zur Blutrache zwischen den ethnischen Gruppen führen kann. Ich rufe alle Kräfte im Irak und über seine Grenzen hinaus auf, keine Handlungen zuzulassen, die dazu beitragen“, sagte er.

    „Wir rufen alle Länder mit den USA an der Spitze zur Ausarbeitung einer gemeinsamen Politik zur Sicherung der Stabilität im Irak auf“, fügte Erdogan hinzu.

    Wie der türkische Premier sagte, ändert sich die demographische Struktur in Kirkuk, einem Raum im Norden des Irak, wo demnächst ein Referendum über seine Zukunft stattfindet.

    „Wir sind verpflichtet, schon heute zu sagen, dass wir nicht die Absicht haben, nur neutrale Beobachter bei der demographischen Strukturänderung in Kirkuk zu bleiben“, unterstrich Erdogan.

    „Die Türkei tritt für die Sicherung der politischen Einheit, der territorialen Integrität des Iraks und Stabilität ein. Außerdem plädieren wir für eine Verhinderung von ethnischen Konflikten, für den Aufbau von Kontrollbehörden über Erdölquellen, die Wiederherstellung der zerstörten Gleichgewichts im Land, die friedliche Koexistenz der Schiiten und der Sunniten sowie für den Schutz der legitimen Rechte der Turkmenen. Die Türkei wird gegenüber dem Irak eine ausgewogene Politik betreiben“, erklärte Erdogan.

    Amerika hat wiedermal versagt. Die Änderungen im Irak werden zur Instabilität der Region führen und dabei können die Nachbarländer nicht tatenlos zusehen, wie Irak im Blut ertrinkt. Ich finde die Türkei, Iran und Syrien sollten eine gemeinsame Koalition gründen die, die Zukunft des Irak strukturieren soll. Diese Länder haben bestimmt mehr Einfluss auf die Bevölkerug als die USA es jemals haben werden. Wenn nämlich die Unruhen erstmal unsere Grenzen erreichen ist es schon zuspät, also ist es richtig das die Erdogan Regierung im Interesse der Region bzw in eigener Interesse handeln will. Keiner will nämlich ein Staat neben sich wo täglich mehrere dutzend Tote gefunden werden.
    quelle:welt.de

  7. #1427
    Avatar von absolut-relativ

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    17.03.2006
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    10.378
    hallo ...

    hey asiate ....die kurden im nordirak planen den einmarsch in die osttürkei ....die dortigen kurden , in osttürkei , unterstützen die kurden aus dem irak !!!

    mal im ernst , ihr habt doch nicht einmal das kurdenproblem in anatolien unter kontrolle , was wollt ihr dann in irak ???

    biba

  8. #1428
    Popeye
    woher soll ich das wissen geh und sag das erdogan
    nicht ICH marschiere in Irak ein sonder die soldaten
    und erdogan befehlt es ihnen also kann ich nix wissen

  9. #1429
    Avatar von Lepoto

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    Zitat Zitat von absolut-relativ
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    hey asiate ....die kurden im nordirak planen den einmarsch in die osttürkei ....die dortigen kurden , in osttürkei , unterstützen die kurden aus dem irak !!!

    mal im ernst , ihr habt doch nicht einmal das kurdenproblem in anatolien unter kontrolle , was wollt ihr dann in irak ???

    biba
    wie kommst du darauf, dass die türkei selbst entscheidet?

  10. #1430
    hahar

    Re: Ankara diskutiert offen den Einmarsch in den Irak

    Zitat Zitat von Istanbul
    Nachdem die Beitrittsverhandlungen mit der EU teilweise suspendiert sind, gewichtet die Türkei ihre außenpolitischen Prioritäten offenbar neu. Premier Erdogan wollte die USA nur noch als einen "angeblichen" Verbündeten bezeichnen. Er ärgert sich über die US-Haltung zu den Kurden.

    Istanbul - Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan wurde in den türkischen Medien mit einer Bemerkung zitiert, die die Vermutung nahelegt, dass sich das Land strategisch umorientiert: "Der Irak ist zurzeit, im Vergleich zum EU-Prozess, zu einem vorrangigen Problem für die Türkei geworden", sagte Erdogan auf die Frage eines Reporters. Etwas umständlich formulierte er: "Wir werden dies daher ab jetzt weiterhin als ein vorrangiges Thema unserer Außenpolitik einstufen."

    In der Türkei kreist die Debatte seit geraumer Zeit um eine denkbare Intervention im Irak, einerseits um gegen die kurdische PKK vorzugehen, andererseits um zu verhindern, dass die nordirakische Ölstadt Kirkuk dem kurdischen Autonomiegebiet im Irak einverleibt wird - denn das könnte einen eventuellen kurdischen Staat wirtschaftlich lebensfähig machen. Vor einer Fraktionssitzung seiner Partei sagte Erdogan nun erneut: "Wir werden nicht zusehen, wie Tatsachen geschaffen werden."
    Click here to find out more!

    Die türkische Opposition forderte die Regierung offen auf, eine Militärintervention im Nachbarland Irak vorzubereiten. Das Parlament in Ankara müsse zu einer Dringlichkeitssitzung zusammentreten, um schon jetzt die Erlaubnis für einen möglichen Truppeneinmarsch zu beschließen, verlangte Oppositionschef Deniz Baykal. Die Regierung könne dabei auf die Unterstützung der Opposition zählen. Für eine Truppenentsendung ins Ausland ist in der Türkei die Zustimmung des Parlaments nötig.

    Die Diskussion um eine Intervention hatte in den letzten Jahren mehrere Höhepunkte erlebt, aber zuletzt wieder nachgelassen, nachdem die Türkei einen amerikanischen Vorschlag akzeptierte, eine gemeinsame Clearing-Stelle zur Koordination des Vorgehens gegen die PKK zu schaffen. Manche Beobachter werteten dies als Verzögerungstaktik der USA, um die Türkei eine Weile lang zu beruhigen, ohne etwas zu unternehmen. Zugleich gab es Medienberichte, wonach die USA den iranischen PKK-Ableger PJAK benutzen, um im Iran Unruhe zu stiften.

    Nun scheint die türkische Geduld zu schwinden. Erdogan erklärte öffentlich, die Koordinationsstelle habe bislang nicht das geringste Resultat gebracht. Zugleich nannte er die USA einen "angeblichen" Verbündeten. Damit reagierte er auf eine Äußerung des scheidenden US-Botschafters im Irak, Zalmay Khalilzad, der gesagt hatte, Kirkuk sei "irakische Innenpolitik - andere Staaten dürfen sich nicht einmischen". Dazu Erdogan: "Ich darf keine Meinung äußern über ein benachbartes Land und über Kirkuk, wo Menschen leben, die mit uns verwandt sind (gemeint ist die turkmenische Minderheit, die Red.), aber die USA selbst, angeblich unser strategischer Verbündeter, dürfen es. Dort soll sich die Terrororganisation niederlassen, und wir sollen als Türkei nichts dazu sagen. Das kann nicht sein."

    Erdogan: Irak ist uns wichtiger als EU-Beitritt


    ANKARA, 09. Januar (RIA Novosti). Der türkische Premierminister Tayyip Erdogan hat die Weltgemeinschaft aufgerufen, sich gemeinsam um eine Stabilität im Irak zu bemühen.

    „Der Irak ist derzeit für uns wichtiger als Verhandlungen über den Beitritt zur Europäischen Union“, sagte er am Dienstag im Parlament in einer Sitzung der von ihm geleiteten „Partei der Gerechtigkeit und Entwicklung“.

    „2007 wird für den Irak schicksalsreich sein. Die mögliche Spaltung dieses Landes birgt äußerst ernsthafte Folgen für die regionale Sicherheit in sich“, unterstrich der türkische Premier.

    Er teilte mit, dass „im Irak bisher etwa 650 000 Menschen ums Leben kamen. Dabei übersteigen die Verluste der Koalitionskräfte keine 5000 Mann.

    „Der Irak geriet in die heutige Situation aufgrund der schlechten Verwaltung. Aber die heutige Regierung des Landes ist nicht besser als die frühere. Die Straßen des Irak verwandeln sich täglich in Flüsse von Blut“, sagte Erdogan.

    Der Premier schloss nicht aus, dass die Hinrichtung des irakischen Ex-Präsidenten Saddam Hussein zu einer Zuspitzung der Situation in diesem Land führen und zu einem Grund für Blutrache werde.

    „Wir befürchten, dass die Hinrichtung von Saddam Hussein und die kursierenden Bilder in der Welt über ihre Vollstreckung zu einer Polarisation des Iraks und der arabischen Welt sowie zur Blutrache zwischen den ethnischen Gruppen führen kann. Ich rufe alle Kräfte im Irak und über seine Grenzen hinaus auf, keine Handlungen zuzulassen, die dazu beitragen“, sagte er.

    „Wir rufen alle Länder mit den USA an der Spitze zur Ausarbeitung einer gemeinsamen Politik zur Sicherung der Stabilität im Irak auf“, fügte Erdogan hinzu.

    Wie der türkische Premier sagte, ändert sich die demographische Struktur in Kirkuk, einem Raum im Norden des Irak, wo demnächst ein Referendum über seine Zukunft stattfindet.

    „Wir sind verpflichtet, schon heute zu sagen, dass wir nicht die Absicht haben, nur neutrale Beobachter bei der demographischen Strukturänderung in Kirkuk zu bleiben“, unterstrich Erdogan.

    „Die Türkei tritt für die Sicherung der politischen Einheit, der territorialen Integrität des Iraks und Stabilität ein. Außerdem plädieren wir für eine Verhinderung von ethnischen Konflikten, für den Aufbau von Kontrollbehörden über Erdölquellen, die Wiederherstellung der zerstörten Gleichgewichts im Land, die friedliche Koexistenz der Schiiten und der Sunniten sowie für den Schutz der legitimen Rechte der Turkmenen. Die Türkei wird gegenüber dem Irak eine ausgewogene Politik betreiben“, erklärte Erdogan.

    Amerika hat wiedermal versagt. Die Änderungen im Irak werden zur Instabilität der Region führen und dabei können die Nachbarländer nicht tatenlos zusehen, wie Irak im Blut ertrinkt. Ich finde die Türkei, Iran und Syrien sollten eine gemeinsame Koalition gründen die, die Zukunft des Irak strukturieren soll. Diese Länder haben bestimmt mehr Einfluss auf die Bevölkerug als die USA es jemals haben werden. Wenn nämlich die Unruhen erstmal unsere Grenzen erreichen ist es schon zuspät, also ist es richtig das die Erdogan Regierung im Interesse der Region bzw in eigener Interesse handeln will. Keiner will nämlich ein Staat neben sich wo täglich mehrere dutzend Tote gefunden werden.
    quelle:welt.de
    iran,türkei und syrien sllten sich noch nicht einmischen!
    die amis sollen auch noch ein bisshen bluten, denn wenn ihr euch jetzt eimischt, wird eine pro amerikanische irak-regierung entstehen. dank den reserven die der irak hat, wird die usa ihre weltmachtspolitik um jahrzente verlängern. dass heist noch mehr "krieg gegen den terror"

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