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Ergebnis 1.171 bis 1.180 von 3645

Sammelthread: Israel/Nahost-Konflikt

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 26.10.2004, 13:16 Uhr · 3.644 Antworten · 179.513 Aufrufe

  1. #1171
    Avatar von lupo-de-mare

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    Aufrechte Bürger verlassen die Jüdischen Gemeinschaft

    Neimand kann mehr die Verbrecher Politik der Israelis tod schweigen und deren Propagandas Stelle: Zentral Rat der Juden, der jedes International geächtete Kriegs Verbrechen gut heisst.


    15.08.2006


    Ruth Asfour




    Sehr geehrter Herr Korn,

    Sicher erinnern Sie sich nicht mehr an mich, als ich vor Jahren nach einer Veranstaltung im Kaisersaal des Frankfurter Rathauses, mit Ihnen ins Gespräch kam und Sie mir anboten, Mitglied der "Christlich-Jüdischen Zusammenarbeit" zu werden. Ich sagte sofort zu, denn mir sind als Christin unsere jüdischen Wurzeln wohl bewußt und ich habe viele jüdische Freunde und ich finde Zusammenarbeit immer bereichernd für beide Seiten.

    Ich lernte dann Frau Kunik kennen und ich freute mich, als sie meinte, die christlich-jüdische Zusammenarbeit sollte auf die Muslime ausgedehnt werden – also ein Trialog. Als ich mich dann zunehmend für die Politik Israels interessierte, hätte ich gerne auch politische Gespräche geführt, leider wurde das meistens vermieden. Leider beschränkte sich das Programm meistens auf Besuche von Stätten jüdischer Vergangenheit, die ich schon mit meinen Kindern besucht hatte, um sie so zu weltoffenen und toleranten Menschen zu erziehen.

    So engagierte ich mich dann im Arbeitskreis Palästina/Israel, dem Mitglieder aller drei monotheistischen Religionen und auch Freidenker angehören, für den Frieden.

    Als im Januar 2006 ein Vortrag von Rupert Neudeck zu seinem Buch "ich kann nicht mehr schweigen" (über das Leben der Palästinenser in den besetzten Gebieten) angesagt wurde, der dann wegen Einspruchs der jüdischen Gemeinde Frankfurt nicht stattfinden konnte, trug ich mich das erste Mal mit dem Gedanken, meine Mitgliedschaft zu kündigen. Bei dieser Gelegenheit lernte ich Herrn Hajo Meyer und sein Buch "Das Ende des Judentums" kennen. Ich erfuhr auch von den Angriffen auf Herrn Meyer, der doch mit seinem Buch nur alle Juden an die hohe Ethik des Judentums erinnern will, der sich der Staat Israel gleichermaßen verpflichtet fühlen sollte. Leider ist dies nicht der Fall. Als Vorwort zu seinem Buch wählte Herr Meyer das Wort des Rabbi Hillel, der im 1. Jahrhundert vor Christi lebte. "Was dir nicht lieb ist, das tue auch deinem Nächsten nicht – das ist die ganze Thora"

    Meine jüdischen Freunde und ich teilen die Sorge um den Staat Israel und sparen nicht mit Kritik an diesem Staat, der über die viertgrößte Militärmacht der Erde verfügt, aber eben nur über diese Waffengewalt, die der Diplomatie gar keinen Raum einräumt und jedem Staatsbesucher – ob er will oder nicht – zuerst Yad Vashem zeigt. Wie kann man allein mit diesem entsetzlichen Leid der Vorväter Politik machen wollen? Die Palästinenser und die an Israel angrenzenden Länder tragen keinerlei Schuld am Holocaust! Die Palästinenser mußten 1948 ihr Land entschädigungslos verlassen – 1967 wurden manche das zweite oder dritte Mal Flüchtlinge. Alle UN-Resolutionen wurden von Israel mißachtet sowie das Urteil von Den Haag über die 8 Meter hohe Betonmauer, die sich weit in palästinensisches Land hineinfrißt und fruchtbares Land und Quellen den Israelis zuschlägt. Immer mehr palästinensisches Land wird enteignet, auch für Straßen zu den völkerrechtswidrigen Siedlungen, Apartheids-Straßen, auf denen die ursprünglichen Besitzer des Landes nicht fahren dürfen.

    39 Jahre dauert die Besatzung palästinensischen Landes nun schon. Bald 40 Jahre Ausgangssperren, Häuser, Obstplantagen, Olivenhaine werden von der israelischen Besatzungsarmee plattgemacht, nächtliche Razzien und Verschleppung. So wächst der Haß schon bei den Kindern.

    10.000 Gefangene – manche ohne Gerichtsverhandlung – sind in den israelischen Gefängnissen. Durch die insgesamt drei gefangenen israelischen Soldaten sollten wenigstens die 600 Kinder und die 150 Frauen freigepreßt werden. Wieviel Blutvergiessen hätte vermieden werden können – die Zerstörung der Infrastruktur von Gaza und Libanon! – Nein, Israel verhandelt nicht mit Terroristen – als seien keine jüdischen Terroristen an der Staatsgründung Israels beteiligt gewesen!

    Und das, sehr geehrter Herr Korn, kann ich Ihnen nicht verzeihen, daß sie solch einen machtversessenen Staat auch noch in Schutz nehmen, wenn Bilder seiner Zerstörungswut gezeigt werden. Zu allem befinden Sie sich mit Ihrer Kritik auch noch in der Gesellschaft des sehr zwielichtigen Herrn Friedman.

    Deshalb möchte ich meine Mitgliedschaft bei der Christlich-Jüdischen Zusammenarbeit ab sofort kündigen, denn an Ihnen hatte ich mich orientiert, Sie hatten mich damals zum Eintritt bewogen.

    Übrigens: Bei einer der vielen Kundgebungen, zu denen unter anderem auch die "Jüdische Stimme", die "European Jews for a Just Peace" aufgerufen hatten, habe ich meiner Sorge Ausdruck gegeben, als der Zentralrat in Berlin sich hinter die Politik Israels stellte. Besteht da nicht die Möglichkeit, daß der einfache Bürger alle unter uns lebenden Juden für diese menschenverachtende Politik Israels verantwortlich macht ?

    Meine Hochachtung all den Friedenskräften und Verweigerern in Israel, die dort sehr oft als "Verräter" oder "Staatsfeinde" bezeichnet werden. Bei der jetzigen Regierung Israels ist das ein Kompliment.

    Mit freundlichen Grüßen

    http://www.freace.de/artikel/200608/150806b.html

  2. #1172
    Avatar von lupo-de-mare

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    Brief Nr. 2

    Offener Brief an Herrn Salomon Korn
    Kritik an einer Einmischung
    13.08.2006


    Jürgen Cain Külbel




    Sehr geehrter Herr Salomon Korn,

    der jüngste Krieg des Staates Israel hat uns Nachgeborenen eine leise Idee von der Barbarei des Dritten Reichs geben können, die seinerzeit - und das macht man gern vergessen - 50 Millionen Tote, davon allein 20 Millionen Russen, und 35 Millionen Versehrte forderte. Fast 11 Millionen Menschen wurden damals in den faschistischen Konzentrations- und Vernichtungslagern erschlagen, erschossen, vergast oder sie verhungerten; darunter eben auch 5 Millionen Juden - ein Zehntel aller Toten.

    Den Krieg des Staates Israel mit seinen 30.000 Soldaten und der exorbitanten Militärmaschinerie gegen die Hizb Allah, die nach Einschätzung des israelischen Oberkommandos nur 2.000 Mann stark ist, kann man selbstverständlich nicht mit dem Zweiten Weltkrieg vergleichen. Wohl aber das jüngste mordbrennende Barbarentum der Israelis - ich spreche nicht von Juden, um nicht in die allerorten ausgelegten Fußangeln des Antisemitismus' zu tappen. Die Mittel und Methoden der israelischen Kriegsführung, die sich vor allem gegen die libanesischen Kinder und Frauen, die Zivilbevölkerung, die Infrastruktur richten, ähneln verblüffend der Kriegsführung der deutschen Wehrmacht und führen der Welt bilderbuchhaft vor, was nur noch in Geschichtsbüchern zu finden ist und Hitler einst unter "Taktik der verbrannten Erde" verstanden hatte.

    Vor dem Hintergrund erachte ich Ihre Intervention bei ARD und ZDF im "Spiegel" wegen angeblich einseitiger Berichterstattung zugunsten der libanesischen Opfer und der Zurschaustellung Israels als "Täter" als frech und arrogant; ebenso frech und arrogant, wie der Staat Israel seinen verbrecherischen Angriffskrieg mit dem zustimmenden Kopfnicken solcherart Verbrecher und dreisten Lügner wie Bush, Bolton und Rice führt. Der aufmerksame Betrachter hat wohl mitbekommen, wie die Pfründe in der deutschen Nachrichtenerstattung verteilt wurden; selbst der bürgerliche Sender ARTE mokierte vor wenigen Tagen, daß sich die deutschen Medien im Unterschied zu den französischen einseitig für Israel engagierten. Sie, Herr Korn, hätten wohl offenbar gern die Bilder und Nachrichten aus dem Libanon vollends ausgeblendet gesehen, um die massiven Verbrechen der Israelis im Dunkeln zu lassen? Nur so verstehe ich Ihre Kritik.

    Herr Korn, was beschweren Sie sich? Zu Wochenmitte hat das deutsche Fernsehen (3sat) zum Beispiel etwas fabriziert, das medienmäßig und von der unmoralischen Ebene her nicht zu toppen ist: Der Vorbestrafte Michel Friedman alias Paolo Pinkas, dereinst kriminell auf niedrigstem Niveau, nämlich im Drogen- und Prostituierten-Milieu, durfte in Kulturzeit die israelische Barbarei verteidigen. Wo gibt es so etwas schon?

    Seit Joostein Gaarder, der in seiner prosaischen Sprache diese Woche die Wahrheit schrieb, werden sich fortan immer weniger Menschen den Mund verbieten lassen. Zudem hat Israels neuer Schlächter Olmert den Holocaust-Bonus verspielt, weil er der Welt vor Augen geführt hat, zu welcher Brutalität Israel in der Lage ist. Ich spreche von den 1.000 toten Libanesen, darunter eben ein Drittel Kinder. Ich spreche nicht von den 2.000 Hizb Allah-Anhängern, die er angeblich bekämpft. Ich spreche auch nicht von den international geächteten Streubomben, Phosphorgranaten, der Uranmunition und den anderen teuflischen Waffen, die Ihre Freunde zum Einsatz bringen. Wo hat Israel all die Waffen denn her und all das Kriegsgerät? Aus den Vereinigten Staaten und Deutschland zum Beispiel.

    Zudem frage ich, was den Zentralrat der Juden in Deutschland bewegt, immer wieder Einfluß auf deutsche Politik - unabhängig von deren Wert oder Güte - und Medien zu nehmen; damit meine ich Rücktrittsforderungen, die an Politiker formuliert werden und eben der Anlaß, der mich zum Schreiben dieses kurzen Briefes bewegte. Normalerweise dürften Sie und Ihre Organisation nicht mehr und weniger Einfluß auf deutsche Politik und Medien haben als Hausmeister Krauses Dackelverein. Oder? Wieso spielen Sie sich als oberster Sittenwächter in Deutschland auf, obwohl Ihre israelischen Freunde zum gleichen Zeitpunkt massiv töten?

    Da fällt mir gerade ein - nicht wegen des Gentests, den Israel zur Gleichwertigkeit der "Auserwählten Gottes" auf Eignung überprüfte - ob vielleicht jener Status des "Auserwähltseins" eine von wem auch immer auferlegte Prüfung sein könnte, die stets aufs Neue anmahnen soll: Freunde erkennt, alle Menschen sind gleich und es gibt keine Auserwählten! Möglicherweise war die Versuchung, den Status anzunehmen, stärker, als ihn - so wie es jeder vernunftbegabte Mensch tun müßte - abzulehnen. Offenbar wurde die Prüfung als solche nicht erkannt und daher nicht bestanden. Nur so erklärt sich, warum Israel gegenwärtig einen so menschenverachtenden Krieg führt, der auch von den jüdischen Geistlichen getragen wird. Nach dem israelischen Massaker in Qana, dem zahlreiche Kinder zum Opfer fielen, tönte der "Rat der Rabbis von Yesha": "Entsprechend der jüdischen Gesetzgebung gibt es in Kriegs- und Schlachtzeiten keine solche Bezeichnungen wie 'Unschuldige' unter den Feinden. Sämtliche Diskussionen über christliche Moral schwächen den Geist der Armee und der Nation und kosten uns das Blut unserer Soldaten und Zivilisten." Ihre israelischen Kollegen hatten bereits am 12. Juli, zu Beginn der Auseinandersetzungen zwischen Israel und dem Libanon, öffentlich "die Ausrottung des Feindes im Norden und im Süden" gefordert. Vokabular, das dem Munde eines Eichmann entsprungen sein könnte.

    Sehr geehrter Herr Korn, ich verurteile Ihre Einmischung. Sie ist unangemessen und anmaßend.

    http://www.freace.de/artikel/200608/130806b.html

  3. #1173
    Avatar von albaner

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    Zitat Zitat von port80
    ansonsten würde ich es begrüssen wenn wir auf dem Balkan auch so gegen die TerrorStaaten, Kosovo und Bosnien gemeinsam vorgehen könnten.....
    gemeldet

  4. #1174

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    Zitat Zitat von port80
    ansonsten würde ich es begrüssen wenn wir auf dem Balkan auch so gegen die TerrorStaaten, Kosovo und Bosnien gemeinsam vorgehen könnten.....

  5. #1175
    Avatar von lupo-de-mare

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    Zitat Zitat von Schiptar
    Hey Lupo, warum kannst du Artikel aus Balkan Times hier posten und ich nicht?!? :?
    Versuchs mal mit www.setimes.com weil sich vor 2 Jahren der server geändert hat! Als NATO Quelle gilt Balkantimes, als mit die beste Quelle und ist vor allem in vielen Balkan Sprachen.

  6. #1176
    Avatar von lupo-de-mare

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    Die Hisbollah hat einen excellenten Geheimdienst

    Anscheinend ist der Mossad nur ein Penner Laden, wenn man so einen
    Artikel liesst.

    Hizbullah's intelligence apparatus

    The militant Lebanese group Hizbullah has an excellent intelligence
    capability. Various intelligence sources have told Jane's that the
    group which sparked a major crisis when it captured two Israeli
    soldiers on 12 July is deeply committed to developing its
    intelligence, as it believes that accurate information is an
    essential prerequisite for both military and political success.

    Domestic intelligence

    Hizbullah probably has the most effective intelligence apparatus in
    Lebanon. A Western intelligence official based in Beirut who asked
    not to be named told Jane's: "Hizbullah intelligence is strongly
    active in Lebanon and has infiltrated all the Lebanese factions and
    groups... if these factions decided to challenge them [Hizbullah], it
    would be a very difficult job." A senior commander with Jordan's
    General Intelligence Department confirmed the official's claims and
    added that Hizbullah's intelligence on the various Lebanese factions
    was better than Israel's.

    The group has a 'preventative intelligence' department tasked with
    enforcing organisational security. This includes ensuring that
    members rarely use communications technology that can be monitored by
    Israel. It is rumoured that Hizbullah Secretary-General Hassan
    Nasrallah has not used a telephone since he became the group's leader
    in 1992. Operational units are also said to have been restructured in
    recent years to increase the compartmentalisation of the organisation
    and minimise the risk of infiltration.

    http://www.janes.com/security/intern...ws/jtsm/jtsm06
    0814_1_n.shtml

  7. #1177
    Avatar von lupo-de-mare

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    Sogar bekannte Mitglieder des Zentral Rates der Juden, üben starke Krititk

    Prof. Dr. Rolf Verleger
    Mitglied im Direktorium des Zentralrats der Juden in Deutschland
    Tel. (tagsüber) 0451/500-2916
    Fax 0451/7071450
    Rolf.Verleger@neuro.uni-Luebeck.de
    23. Juli 2006
    An das Präsidium des
    Zentralrats der Juden in Deutschland
    per e-mail
    cc: an die Mitglieder des Direktoriums
    Sehr verehrte Frau Präsidentin Knobloch,
    sehr geschätzter Herr Prof. Dr. Korn, sehr geschätzter Herr Dr. Graumann,
    Sie haben in den letzten Tagen öffentlich Partei für die militärischen Maßnahmen der
    israelischen Regierung gegen den Libanon ergriffen. Dazu kann und will ich nicht schweigen.

    http://www.sueddeutsche.de/imperia/m...f_verleger.pdf

    Noch peinlicher wird es aber hier, über Hintergründe, welche Leute dort das Sagen haben.

    Leute die kurz gesagt, nicht "dicht sind"!

    Leser Zuschrift von Frau Evelyn Hecht-Galinski : Maisburg-Marzell

    im Stern Ausgabe 27/2003 Seite 22

    ---------------------

    Ohne Lustgewinn, aber mit Genugtuung beurteile ich den Fall Friedman.
    Wer so arrogant austeilt und sein jüdisches Amt so schamlos ausnutzt,
    um Medien- und Partei Karriere zu machen, sollte nicht nur die Showas
    ruhen lassen, sondern auch seine Ämter als Zentrats-Vize und
    Präsident des europäischen Zentralrats! Paul Spiegel hätte besser
    geschweigen, ansatt die Affäre Friedman als dessen Privatsache zu
    bezeichnen. Mein Vater, Heinz Galinski, sagte einmal zu mir:
    "Friedman ist ein Fall für die Couch" Das war schon 1992, kurz vor
    seinem Tod!

    aus

    TP

  8. #1178
    Avatar von albaner

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    israel bricht waffenruhe

    Brüchige Waffenruhe
    Israel verteidigt neuen Einsatz im Südlibanon mit Kampf gegen Waffenschmuggel - Libanon: Gegen UN-Vorgaben verstoßen
    Jerusalem - Zum ersten Mal seit Beginn der Waffenruhe haben sich israelische Spezialeinheiten in der Nacht zum Samstag tief im Libanon Gefechte mit der Hisbollah geliefert. Dabei kam ein Soldat ums Leben, zwei weitere wurden verletzt, wie die israelischen Streitkräfte erklärten. Auch drei Hisbollah-Kämpfer starben. Die Truppen hätten Terroraktivitäten unterbinden und gegen den Waffenschmuggel vorgehen sollen. UN-Generalsekretär Kofi Annan forderte die Mitgliedstaaten auf, sich stärker an der geplanten UN-Truppe im Libanon zu beteiligen.

    Waffenembargo
    Ein Sprecher des israelischen Außenministeriums erklärte, die Vereinbarung über eine Waffenruhe verbiete Waffenlieferungen an die Hisbollah. Israel habe daher das Recht, das Waffenembargo durchzusetzen. "Sobald die libanesischen Streitkräfte und die internationalen Truppen im Grenzgebiet aktiv sind, um die Resolution durchzusetzen, werden solche israelischen Aktivitäten überflüssig", sagte Ministeriumssprecher Mark Regev.

    Hisbollah: Kommando-Einsatz verhindert

    Die Hisbollah erklärte, sie habe einen Kommando-Einsatz der israelischen Streitkräfte verhindert. Der Trupp sei von einem Hubschrauber auf einem Feld westlich von Baalbek abgesetzt worden, berichtete der Fernsehsender der Hisbollah, Al Manar. Die israelische Einheit sei vor Morgengrauen gelandet und in das Dorf Bodai gefahren, wo sie von Hisbollah-Kämpfern abgefangen worden sei. Die Miliz habe die Soldaten zum Rückzug gezwungen. Der libanesische Außenminister Faouzi Salloukh erklärte, er habe UN-Vertreter im Libanon über den Verstoß gegen die Waffenruhe informiert.

    Siniora: Israel bricht "unverhohlen" vereinbarte Waffenruhe

    Der libanesische Regierungschef Fouad Siniora hat den nächtlichen Militäreinsatz der israelischen Armee im Libanon als "unverhohlenen Bruch" der vereinbarten Waffenruhe bezeichnet. Der Einsatz der "israelischen Besatzungskräfte" verstoße gegen die Vorgaben des UN-Sicherheitsrates, hieß es in einer am Samstag in Beirut veröffentlichten Erklärung des Regierungschefs.

    UNO-Gesandter: Israel könnte Waffenruhe verletzt haben

    Israel könnte einem führenden UNO-Gesandten zufolge die von den Vereinten Nationen ausgehandelte Waffenruhe verletzt haben. Sollten sich Berichte über einen israelischen Luftangriff auf ein Ziel im Libanon als wahr herausstellen, wäre dies ein klarer Verstoß gegen den Waffenstillstand, sagte Terje Röd-Larsen am Samstag dem libanesischen Sender LBC.

    "Wir hatten keine unabhängigen Mittel, um zu verifizieren, was passiert ist", stellte Röd-Larsen indes klar. Röd-Larsen ist einer der Unterhändler, die UNO-Generalsekretär Kofi Annan vor wenigen Tagen in den Libanon entsandt hatte.


    derstandart.at

  9. #1179

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  10. #1180
    Avatar von albaner

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    Bush sieht Nahen Osten am Scheideweg

    US-Präsident: Libanon-Konflikt Teil eines größeren Kampfes

    Camp David - US-Präsident George W. Bush sieht den Nahen Osten am Scheideweg: Die Region befinde an einem "zentralen Punkt" ihrer Geschichte, an dem sie sich zwischen Demokratie und Extremismus entscheiden müsse, sagte Bush am Samstag in seiner wöchentlichen Radioansprache. Der Konflikt im Libanon sei "Teil eines größeren Kampfes zwischen Freiheit und Terror, der sich in der Region ausbreitet".

    "Kein Zufall"

    Es sei kein Zufall, dass zwei Nationen, der Libanon und der Irak, die im Herzen des Nahen Ostens freiheitliche Gesellschaften aufbauten, gleichzeitig Schauplätze für die "gewalttätigste Terroraktivität" seien. "Die Terroristen und ihre Unterstützter sind sich bewusst, dass sich der Nahe Osten an einem zentralen Punkt seiner Geschichte befindet", sagte Bush. Die Vereinigten Staaten und ihre Alliierten würden die Terroristen bekämpfen, indem sie die jungen Demokratien in Nahost stärkten.

    derstandart.at


    wenn man so sieht wie der bush demokratie im irak verbreitet dann hoffe ich mal das er es nicht den anderen ländern antut , denn im irak wurden und werden unschuldige zivilisten getötet , ganze familien werden ermordet , vergewaltigungen , misshandlungen usw.. finden da statt , meistens alles an zivilisten ( meistens frauen und kinder) und das alles machen die us soldaten da die eigentlich für sicherheit sorgen sollen. bush soll die menschen da in ruhe lassen , unter saddam haben sich da zwar viele nicht wohl gefühlt aber seitdem die amis da sind leidet die bevölkerung bei weitem mehr.

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