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Ergebnis 1.301 bis 1.310 von 3645

Sammelthread: Israel/Nahost-Konflikt

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 26.10.2004, 13:16 Uhr · 3.644 Antworten · 179.156 Aufrufe

  1. #1301
    Avatar von Zurich

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    Re: Stadt-Staat "Jerusalem" !!!

    Zitat Zitat von Schiptar
    Zitat Zitat von Zurich
    Darum denke ich, dass Jerusalem ein selbstständiger Staat werden sollte, welcher allen 3 Religionsgemeinschaften gehört. Auf der Fahne, sollten alle 3 Religions-Symbole drauf sein.
    Ach du Scheiße... Und was ist mit den Atheisten und anderen säkularen Menschen dort? Wenn schon, dann ein Stadtstaat, der seinen Bürgern gehört, aber nicht dieser dreifach theokratische Unfug...
    Weil Jerusalem nun mal seit Jahrhunderten "Heilige Stadt" genannt wird. Und es ist nun mal nicht irgendeine Stadt auf der Welt. Und es sollte auch nicht irgendein Staat sein, sondern ein spezieller Staat, der den Juden, Moslems und Christen gehört! Jerusalem hat eine zu grosse und bedeutende Geschichte, darum ist es nun mal aussergewöhnlich.

  2. #1302
    Avatar von Schiptar

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    Gott sei Dank beschränken sich deine politischen Einflußmöglichkeiten derzeit auf die Zürcher Lokalpolitik, so daß die Bewohner Jerusalems sich nicht durch deine Visionen bedroht fühlen müssen...

  3. #1303
    Avatar von Zurich

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    Zitat Zitat von Schiptar
    Gott sei Dank beschränken sich deine politischen Einflußmöglichkeiten derzeit auf die Zürcher Lokalpolitik, so daß die Bewohner Jerusalems sich nicht durch deine Visionen bedroht fühlen müssen...
    Warum musst du immer so miess schreiben? Nicht nur in diesem Thread. Man sollte auch normal über ein Thema diskutieren können. Mein Gott, keiner hat gesagt, dass ich jetzt diesen Plan an die UNO weiterleiten will oder weiss Gott was. Ich will hier doch nur mit anderen Usern friedlich über den Nahost-Konflikt diskutieren, mehr nicht.

    Und bitte hör auf immer so miess gelaunt zu sein. Ich bin nicht lange hier im Forum. Aber du und ein paar wenige User sind mir schon sehr früh negativ aufgefallen. Wenn du mit anderen Menschen oder auch Andersgesinnten nicht diskutieren kannst, dann lass es lieber.

  4. #1304
    Avatar von Schiptar

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    Meine ernsthafte Meinung hab ich dazu doch schon gesagt, inkl. Begründung.
    Außerdem hat mich dein Vorschlag alles andere als mies gestimmt. Im Gegenteil, ich fand ihn äußerst lustig... Beeindruckend, wie jemand, der in einer westlichen Demokratie parteipolitisch aktiv ist, so mir nichts, dir nichts über zwei Jahrhunderte Aufklärung/Laizismus über Bord werfen und einen Stadtstaat geschaffen sehen möchte, in welchem drei Religionsgemeinschaften die Titularnationen darstellen...

  5. #1305
    Avatar von Grizzly

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    4.314
    Die Forderung nach einem unabhängigen Jerusalem,
    das von keiner Religionsgemeinschaft dominiert wird,
    ist ja nicht neu, und m.E. überdenkenswert.

    Die Einmauerei ist allerdings so überflüssig wie ein Kropf.
    Sinnvoll wär vielmehr eine komplette Entwaffnung aller Konfliktparteien
    und der Einsatz von UNO-Truppen stattdessen,
    wobei die Einheiten und Patrouillen gemischtnational sein sollten,
    um eine Neutralität herzustellen,
    ähnlich w.z.B. in Wien nach dem 2. Weltkrieg.

  6. #1306
    Avatar von Zurich

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    Zitat Zitat von Grizzly
    Die Forderung nach einem unabhängigen Jerusalem,
    das von keiner Religionsgemeinschaft dominiert wird,
    ist ja nicht neu, und m.E. überdenkenswert.

    Die Einmauerei ist allerdings so überflüssig wie ein Kropf.
    Sinnvoll wär vielmehr eine komplette Entwaffnung aller Konfliktparteien
    und der Einsatz von UNO-Truppen stattdessen,
    wobei die Einheiten und Patrouillen gemischtnational sein sollten,
    um eine Neutralität herzustellen,
    ähnlich w.z.B. in Wien nach dem 2. Weltkrieg.
    Komplette Entwaffnung aller Konfliktparteien? Das wäre zwar ideal aber auch ein Ding der Unmöglichkeit. Vorallem was Israel betrifft. Die würden sich erst entwaffnen lassen, wenn in der Sahara mittem im Sommer am hellichten Tage der erste Schnee fälllt, falls du verstehst was ich meine.
    Selbst wenn man den kompletten Nahen Osten entwaffnen würde, könnte man das mit Israel nie tun.

    Aber auch die anderen könnte man nie entwaffnen. Vorallem denke ich da an die Hammas, Hisbolah, die Al-Aqsa-Brigaden, den Islamischen Dschihad aber auch an die Fatah. Und ausserdem fühlt sich Israel von Syrien und den Iran bedroht, welcher Israel am liebsten auslöschen und dem Erdboden gleich machen würde.

    Nah Ost bleibt ein sehr schwieriges Pflaster. Darum finde ich, dass Israel neben sehr sehr strengen Grenzkontrollen auch seine Grenzen einmauern soll. Aber nach den richtigen Grenzen einmauern, denn die heutigen Mauern verlaufen nicht nach den "grünen Linien" sondern innerhalb der West Bank bzw. Palästinas. Das würde aber auch heissen, dass Israel seine heutigen Mauern abreissen müsste und weiter hinten (im Verlauf der Grünen Linie) eine neue bauen sollte.
    Und wie dickköpfig Israel ist, kennt man auch.

    Aber Mauern hin oder her. Das wichtigste finde ich, dass Jerusalem ein eigenständiger Staat werden soll. Anders sehe ich überhaupt keine Chance für einen Frieden, vorallem wenn Jerusalem komplett unter israelische Macht fällt bzw. in den israelischen Staat. Erklär mal einem Moslem, dass es in Zukunft in den zu Tode verhassten Israel gehen muss, wenn er den Felsendom, die Al-Aqsa-Moschee, oder andere islamische heilige Stätten besuchen möchte.

    Auch für die Christen wäre es vom grossem Iteresse, wenn Jerusalem "neutral" sein würde, und das geht nun mal wenn Jerusalem ein eigenständiger Staat wird.

  7. #1307
    Avatar von Schiptar

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    Zitat Zitat von Grizzly
    Die Forderung nach einem unabhängigen Jerusalem,
    das von keiner Religionsgemeinschaft dominiert wird,
    ist ja nicht neu, und m.E. überdenkenswert.
    Tako je! Das klingt schon etwas vernünftiger als diese Neuauflage von Lessings oller Ringparabel...

    Aber wenn wir schon mit Religionsgemeinschaften argumentieren müssen: Die Moslems haben bereits zwei heilige Städte (Mekka & Medina) und Jerusalem kommt für sie eh nur an 3. Stelle, während es für die Juden die heiligste Stadt überhaupt ist. Ist mir als Atheist zwar nicht sehr wichtig, sollte aber trotzdem erwähnt werden.

  8. #1308
    Avatar von Zurich

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    Zitat Zitat von Schiptar
    Zitat Zitat von Grizzly
    Die Forderung nach einem unabhängigen Jerusalem,
    das von keiner Religionsgemeinschaft dominiert wird,
    ist ja nicht neu, und m.E. überdenkenswert.
    Tako je! Das klingt schon etwas vernünftiger als diese Neuauflage von Lessings oller Ringparabel...

    Aber wenn wir schon mit Religionsgemeinschaften argumentieren müssen: Die Moslems haben bereits zwei heilige Städte (Mekka & Medina) und Jerusalem kommt für sie eh nur an 3. Stelle, während es für die Juden die heiligste Stadt überhaupt ist. Ist mir als Atheist zwar nicht sehr wichtig, sollte aber trotzdem erwähnt werden.
    Wenn du dich selber als Atheist bezeichnest, dann ist das gut und schön für dich (jedem das seine). Doch ich denke kaum, dass die Bevölkerung von Jerusalem atheistisch ist. Ich bin überzeugt, dass über 99% gläubige Juden, Moslems und Christen sind.

    Und vielleicht hast du mich falsch verstanden. Ich meinte nicht, dass die Krichen, Synagogen und Moschen über dem Staat einfluss haben. Es sollte ein normaler demokratischer Staat sein. Einfach auf der Fahne sollten lediglich die 3 Glaubenssymbole stehen. Weil eben Jerusalem nicht irgendeine Stadt ist.

  9. #1309
    Avatar von Schiptar

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    Zitat Zitat von Zurich
    Wenn du dich selber als Atheist bezeichnest, dann ist das gut und schön für dich (jedem das seine). Doch ich denke kaum, dass die Bevölkerung von Jerusalem atheistisch ist. Ich bin überzeugt, dass über 99% gläubige Juden, Moslems und Christen sind.
    Stimmt, angesichts dieser erschreckenden Zahlen und dem gesammelten religiösen Wahn, der sich Jahr für Jahr in dieser Stadt abspielt, von Prügeleien auf dem Tempelberg bis hin zum sprichwörtlichen "Jerusalem-Syndrom" bei christlichen Pilgern, könnte die Errichtung einer Quarantänezone für abergläubische Irre etwas für sich haben.
    Dann würde auch die von dir vorgeschlagene Flagge Sinn ergeben, da die Kombination aus Rotem Kreuz, Halbmond und Davidsstern sofort auf den bedenklichen (geistigen) Gesundheitszustand der Einwohner hinweisen würde.
    Schließlich ist die Mehrheit der Israelis insgesamt eher weltlich/säkular eingestellt, was sich aber durch die hohe Geburtenrate der ultraorthodoxen Juden leider derzeit dergestalt verändert, daß Israel m.E. auf eine soziale Katastrophe zusteuert...

    Zitat Zitat von Zurich
    Und vielleicht hast du mich falsch verstanden. Ich meinte nicht, dass die Krichen, Synagogen und Moschen über dem Staat einfluss haben. Es sollte ein normaler demokratischer Staat sein. Einfach auf der Fahne sollten lediglich die 3 Glaubenssymbole stehen. Weil eben Jerusalem nicht irgendeine Stadt ist.
    Wenn diese drei Religionsgemeinschaften die Basis sein sollen, auf der sich dieser Staat definiert, dann fehlt da schon einmal ein wichtiges Stück Trennung von Staat und Religion.
    Andererseits gibt es ja auch in Europa einen theokratischen Stadt(teil)staat im Vatikan. So gesehen könnte man zumindest die umstrittene Jerusalemer Altstadt analog zum Vatikan zu einem Reservat für religiöse Fanatiker jeder Couleur machen...

  10. #1310
    jugo-jebe-dugo
    Kaum Fortschritte bei Treffen Abbas-Olmert in Jerusalem

    Palästinenser sprechen nach Beratungen zwischen Abbas und Olmert von "schwierigem" Treffen

    Jerusalem - Auch der zweite Nahostgipfel binnen drei Wochen hat am Sonntag keine entscheidenden Fortschritte gebracht. Der israelische Regierungschef Ehud Olmert und der palästinensische Präsident Mahmoud Abbas vereinbarten bei ihrem zweistündigen Treffen in Jerusalem lediglich, den Dialog fortzusetzen, wie aus israelischen Regierungskreisen verlautete. Die Palästinenser sprachen von einem "schwierigen" Treffen ohne Einigung.

    Olmert habe bei der erhofften Lockerung der Bewegungsfreiheit für die Palästinenser im Westjordanland und einer Freilassung kranker und alter Gefangener keine Versprechen gemacht, sagte Abbas-Berater Mohammed Dahlan. Olmert erklärte sich israelischen Angaben zufolge in einer Geste des guten Willens aber dazu bereit, die Öffnungszeiten des wichtigen Grenzübergangs Karni in den Gazastreifen zu verlängern.

    Kein Durchbruch

    Angesichts der Verzögerung bei der Bildung einer neuen palästinensischen Regierung unter Einschluss von Hamas und Fatah war kein Durchbruch bei dem Spitzengespräch erwartet worden. Das Treffen sei konstruktiv gewesen, hieß es von israelischer Seite. Olmert habe auch das Thema der Freilassung eines verschleppten israelischen Soldaten und den anhaltenden Beschuss Israels mit Raketen aus dem Gazastreifen angesprochen.

    Zuletzt waren Abbas und Olmert am 19. Februar gemeinsam mit US-Außenministerin Condoleezza Rice zusammengetroffen, auch damals gab es keine konkreten Fortschritte zur Wiederbelebung des seit mehr als sechs Jahren ausgesetzten Friedensprozesses.

    Das Treffen wurde überschattet von neuer innerpalästinensischer Gewalt. Bei einer Schießerei im Gazastreifen wurde ein Aktivist der radikalislamischen Hamas getötet, sieben Menschen erlitten Verletzungen. Es war der schwerste Zwischenfall seit der Einigung auf eine gemeinsame Regierung im vergangenen Monat.

    Hamas kündigte Vergeltung an

    Die Hamas kündigte Vergeltung an. Beide Seiten warfen einander vor, die Gefechte in Beit Hanun begonnen zu haben. Bereits am Samstag hatte der schwelende Konflikt zwischen den beiden palästinensischen Organisationen wieder an Schärfe gewonnen, als Bewaffnete unweit von Nablus auf das Fahrzeug eines palästinensischen Kabinettsministers schossen. Minister Wasfi Qabha blieb unversehrt.

    Die regierende Hamas machte Sicherheitsleute mit Verbindungen zur Fatah von Präsident Abbas für den Überfall verantwortlich. Die beiden Gruppen hatten sich im vergangenen Monat in Mekka auf eine Aufteilung der Macht geeinigt, um wochenlange Kämpfe mit mehr als 130 Toten zu beenden.

    Hamas müsse der Gewalt abschwören

    Olmert machte vor dem Treffen mit Abbas klar, dass Friedensgespräche erst möglich seien, wenn die Hamas der Gewalt abgeschworen habe. Er äußerte sich erneut enttäuscht über das in Mekka erzielte Ergebnis. Die Hamas lehnt auch eine formelle Anerkennung Israels ab und stimmte lediglich einer Achtung bestehender Friedensvereinbarungen zu, was laut Abbas einer indirekten Anerkennung Israels gleich kommt.

    Der israelische Regierungschef erklärte sich am Sonntag bereit, ernsthaft eine saudiarabische Friedensinitiative in Erwägung zu ziehen. Riad hatte 2002 einen umfassenden Frieden der arabischen Welt mit Israel vorgeschlagen, wenn sich das Land aus den seit dem Sechs-Tage-Krieg 1967 besetzten Gebieten zurückzieht. Der Plan soll auch auf dem Gipfeltreffen der Arabischen Liga in diesem Monat auf der Tagesordnung stehen.

    derstandard.at

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