BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Erweiterte Suche
Kontakt
BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Benutzerliste

Willkommen bei BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen.

Umfrageergebnis anzeigen: Auf wessen Seite seid ihr (eher)???

Teilnehmer
133. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Auf Seite der Israelis!!!

    21 15,79%
  • Eher auf Seite der Israelis

    17 12,78%
  • Bin ganz neutral

    20 15,04%
  • Eher auf Seite der Palästinenser

    19 14,29%
  • Auf Seite der Palästinenser!!!

    56 42,11%
Seite 133 von 365 ErsteErste ... 3383123129130131132133134135136137143183233 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1.321 bis 1.330 von 3645

Sammelthread: Israel/Nahost-Konflikt

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 26.10.2004, 13:16 Uhr · 3.644 Antworten · 179.201 Aufrufe

  1. #1321
    Avatar von Südslawe

    Registriert seit
    19.02.2007
    Beiträge
    21.089
    Doch, in zwei feindliche Lager geteilt, steckt der Libanon erneut in einer überaus schweren Krise. Zum ersten Lager gehören die von den USA und von Frankreich unterstützten anti-syrischen Politiker, die zur so genannten Bewegung „14. März“ vereint sind und die Mehrheit in der Regierung und im Parlament bilden. Zum anderen Lager gehört die Opposition, die sich auf iranische und syrische Hilfe stützt und von der Hisbollah geleitet wird.
    Wichtigster Gegenstand der Auseinandersetzungen zwischen beiden Lagern ist: Welchen Weg soll der Libanon weiter gehen? Die einen treten für ein Bündnis mit dem Westen und für eine Abschwächung des Einflusses des benachbarten Syrien ein, das fast 30 Jahre lang den Libanon bevormundet hatte. Die anderen plädieren für eine Annäherung mit Damaskus sowie für den weiteren Kampf gegen die israelische Besatzung und die US-amerikanische Hegemonie in der Nahostregion. Alle Versuche, einen Kompromiss herbeizuführen, sind ohne Ergebnis geblieben. Die Regierung im Land ist faktisch gelähmt.

  2. #1322
    Avatar von Südslawe

    Registriert seit
    19.02.2007
    Beiträge
    21.089
    Die Regierung und die Parlamentsmehrheit boykottieren den Präsidenten, der als Statthalter Syriens gilt.
    Die Opposition und der Präsident erklären, die Regierung sei illegitim.
    Der Parlamentsvorsitzende, einer der Oppositionsführer, weigert sich, das Parlament einzuberufen und die strittigen Fragen zu erörtern. Im Land wird über die Möglichkeit der Bildung von zwei Regierungen geredet, wie das während des Bürgerkriegs der Fall war.
    Trotz der Tatsache, dass die gegenwärtige Realität in einem bedeutenden Maße an die Zeiten von vor 30 Jahren erinnert, gibt es einen wesentlichen Unterschied - die Libanesen sind jetzt allem Anschein nicht zum Krieg bereit und wollen ihn auch nicht.
    „Gegenwärtig will niemand einen Krieg - weder die Christen noch die Moslems“, sagte der libanesische Unternehmer Nasim Huri.
    Auch die libanesischen Politiker wenden sich auf jede Weise gegen Kriegshandlungen.
    „Wir wollen keinen Bürgerkrieg. Niemand will sein eigenes Land wegen politischer Differenzen versengen“, sagte Hisbollah-Chef Hassan Nasrullah am Sonntag. Er musste zugeben, dass der Dialog, der dennoch von den verfeindeten libanesischen Chefs bisweilen geführt worden war, endgültig in eine Sackgasse geraten ist. Zudem erkannte er an, dass die seit über zwei Jahren andauernde Instabilität, die zuweilen mit Sprengstoffanschlägen, politischen Morden und Zusammenstößen auf Straßen einhergeht, fortgesetzt wird.

  3. #1323
    Avatar von Südslawe

    Registriert seit
    19.02.2007
    Beiträge
    21.089
    Israels Ministerpräsident Ehud Olmert will bei seinen Gesprächen mit Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas zunächst nicht auf zentrale Streitpunkte im Nahost-Friendensprozess eingehen. Das sagte Olmert heute in Jerusalem, wo er zu einem ersten bilateralen Treffen mit Abbas zusammenkam. Beide Seiten hatten auf Vermittlung der USA vereinbart, sich künftig alle zwei Wochen zu Gesprächen treffen zu wollen. Zu den strittigen Fragen gehören Gebietsstreitigkeiten und der Status palästinensischer Flüchtlinge.

    Der palästinensische Informationsminister Mustafa Barghouti kritisierte Olmert scharf. So lange dieser nicht mit den Palästinensern über endgültige Statusfragen verhandele, sei Israel kein Gesprächspartner. Die Israelische Regierung sei schwach und versuche nur, diese Schwäche zu verschleiern.

    Ungeachtet der Friedensbemühungen kam es am Morgen bei einer Razzia der israelischen Armee in der Stadt Jenin im Westjordanland zu Zusammenstößen mit Palästinensern. Ein Mann musste verletzt ins Krankenhaus gebracht werden.

  4. #1324
    Avatar von Südslawe

    Registriert seit
    19.02.2007
    Beiträge
    21.089


    Treffen in Jerusalem

  5. #1325
    Avatar von Südslawe

    Registriert seit
    19.02.2007
    Beiträge
    21.089
    Laut Abbas lebt der entführte BBC-Reporter noch

    Der vor einem Monat im Gazastreifen entführte BBC-Reporter Alan Johnston ist nach Angaben des palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas noch am Leben.

    Dies hätten ihm die palästinensischen Geheimdienste bestätigt, sagte Abbas am Donnerstag während eines Besuchs in Stockholm. Die Entführer seien ihm bekannt, sagte Abbas weiter. Er äusserte sich aber nicht dazu, ob es Kontakte zu den Kidnappern gebe.

    Am Sonntag hatte eine bislang unbekannte palästinensische Gruppierung erklärt, sie habe Johnston getötet. Eine Bestätigung für die Behauptung gab es nicht.

    Vor dem schottischen Reporter wurden in den Palästinensergebieten bereits andere westliche Medienvertreter entführt, sie wurden aber gewöhnlich binnen kürzester Zeit wieder freigelassen. Meist forderten die Geiselnehmer Geld. Niemand wurde so lange festgehalten wie Johnston.

  6. #1326
    Avatar von Südslawe

    Registriert seit
    19.02.2007
    Beiträge
    21.089
    Staatspräsident, Ministerpräsident, hier der Polizei Chef, oder der Minister Ben-Elieser, hat gleich Gefangene Soldaten selbst erschossen, also ein primitiver Mörder und Kriegs Verbrecher.

    Der abgelöste Polizeichef Karadi

    19. Februar 2007

    Mafia-Verdacht: Israelischer Polizeichef entlassen


    Wegen einer Verstrickung in Skandale mussten führende Beamte in Israel ihre Posten räumen. Polizeichef Mosche Karadi trat zurück, nachdem ein am Sonntag veröffentlichter Untersuchungsbericht der Polizei bei Ermittlungen zu einem 1999 begangenen Mord an einem Unterwelt-Boss schwere Fehler nachwies.

    Zu Karadis Nachfolger ernannte der Minister für Innere Sicherheit, Avi Dichter, den bisherigen Leiter der Gefängnisbehörde, Jaakov Ganot. Auch der Stellvertreter des Polizeichefs wurde ausgetauscht.


    Nach der Ernennung Ganots gab es am Montag neue Kritik, weil dieser in den 1990er Jahren wegen Korruptionsvorwürfen vor Gericht gestanden hatte. Man hatte ihn letztendlich wegen Mangels an Beweisen freigesprochen. Auch das Amt des stellvertretenden Polizeichefs wird neu besetzt. Zudem könnten weitere ranghohe Offiziere demnächst ihre Posten verlieren.

    Laut dem Untersuchungsbericht hatte ein Polizist gestanden, im Auftrag der Mafia-Familie Perinian an einem Mord beteiligt gewesen zu sein. Später floh der Polizist nach Mexiko, wo er 2004 ermordet wurde.

    Während der Ermittlungen geriet der Kommissar Joram Levi in Verdacht, in enger Verbindung mit der Perinian-Familie zu stehen. Karadi beförderte Levi ungeachtet der schweren Vorwürfe, denen zufolge dieser auch Bestechungsgelder angenommen haben soll.

    http://www.sat1.de/news/politik/2007/02/...21913552900002/

    Israelischer Minister Ben Elieser sagt Besuch in Ägypten ab
    05.03.2007 | 08:00:03

    JERUSALEM. Aus Furcht vor einer möglichen Festnahme hat der israelische Kabinettsminister Binjamin Ben Elieser einen geplanten Besuch in Ägypten abgesagt. Hintergrund sind Vorwürfe, eine Heereseinheit unter dem Kommando von Ben Elieser habe während des Krieges 1967 unbewaffnete ägyptische Häftlinge getötet.

    In einer Fernsehdokumentation hiess es kürzlich, die Einheit habe kurz nach dem Ende der Kampfhandlungen auf der Halbinsel Sinai 250 Kriegsgefangene ermordet, statt sie in Gefangenenlager zu bringen. Israelische Zeitungen zitierten den Minister mit den Worten, der Bericht sei falsch. Bei den Opfern handele es sich um Palästinenser, die auf der Seite Ägypten gekämpft hätten und dabei getötet worden seien. Die israelische Zeitung «Yediot Ahronot» berichtete am Montag, Ben Elieser habe am Donnerstag in Kairo mit dem ägyptischen Geheimdienstchef Omar Suleiman zusammentreffen sollen. Die israelischen Geheimdienst hätten ihm jedoch geraten, den Besuch aus Sicherheitsgründen zu verschieben. Möglicherweise könnte er in Ägypten wegen Kriegsverbrechen festgenommen werden.


    http://www.heute-online.ch/news/?i=39849

  7. #1327
    Popeye
    Die Türkei hat 126 Palästinenser in die Türkei gebracht um sie zu behandeln.

    Wegen dem letzten israelischen Angriff wo viele unschuldige Menschen gestorben sind.

    EtikHaber - 126 yaralý Filistinli Türkiye'ye gönderildi

  8. #1328
    Popeye

    Westjordanland

    Arabisch-Amerikanische Universität unter Belagerung

    Jenin / PNN - 24.03.2008 - Seit über 18 Stunden nun belagern israelische Truppen die arabisch-amerikanische Universität nahe der Stadt Jenin. Studenten bitten dringend um Hilfe.

    Per Telefon appeliert Murad Abu Rabb, Mitglied des Studentenrats an humanitäre und Medieninstitutionen zu intervenieren um die Belagerung zu beenden.

    http://www.ism-germany.net/2008/03/2...er-belagerung/

    Die Lage im Westjordanland ist nicht besser als im Gaza-Streifen.

  9. #1329
    Popeye
    Ein Bericht des Sonderberichterstatters des UN-Menschenrechtsrates John Dugard vergleicht die israelischer Besatzung palästinensischer Gebiete mit dem ehemaligen Apartheidsregime Südafrikas und schlug vor diese vor den Internationalen Gerichtshof zu bringen. Palästinensische Gewalt sei eine „unvermeidbare Konsequenz“ der Besatzung, so der südafrikanische Professor für internationales Recht.

    „Israels Gesetze und Praktiken in den besetzten Gebieten gleichen mit Sicherheit Aspekten der Apartheid“, so Dugard. Der Bericht beschreibt die vorherrschende Situation im Westjordanland, wie Straßen, die nur von Siedlern benutzt werden dürfen, Sperrgebiete und Hauszerstörungen.

    „Kann es ernsthaft abgestritten werden, dass der Zweck solcher Aktionen die Etablierung und Aufrechterhaltung der Dominierung einer Volksgruppe(Juden) über eine andere (Palästinenser) und deren systematische Unterdrückung ist“, fragt Dugard in seinem Bericht.

    Fortsetzung:
    http://www.ism-germany.net/2008/02/2...her-apartheid/

  10. #1330
    Popeye
    Israels Armee vertreibt jüdische Siedler


    Die israelischen Sicherheitskräfte haben zwei Siedlerfamilien aus dem Markt von Hebron im Westjordanland evakuiert. Die Auseinandersetzungen mit den Siedlern und die Befehlsverweigerung von einigen Soldaten geben einen Vorgeschmack auf die Zerreissprobe, die Israel bei der Aufgabe von Siedlungen im Rahmen des Friedensprozesses droht.


    http://www.nzz.ch/nachrichten/intern..._1.538002.html


    ____________________________

    Israelische Siedlungspolitik "Die Hälfte unseres Ackerlands verloren"

    Die jüdischen Siedlungen im Westjordanland wachsen allen Abkommen zum Trotz weiter. Für viele Familien schwindet damit ihre Lebensgrundlage. Awad und Adallah Abu Swai setzen all ihre Hoffnung in einen Prozess vor Gericht.
    Von Torsten Teichmann, ARD-Hörfunkstudio Tel Aviv


    http://www.tagesschau.de/aktuell/mel...F1_BAB,00.html

    __________________________________________

    Unser Hass ist Gottes oberstes Gebot


    Ein paar hundert jüdische Siedler trotzen in Hebron 150 000 Palästinensern. Nirgendwo im Nahen Osten ist der schwelende Krieg unerträglicher als in der biblischen Stadt, die Juden und Muslimen heilig ist.

    Singend ziehen sie durch die nächtliche Straße, Kinder an der Hand, Maschinenpistolen auf der Schulter. Heiter, laut, 70 Männer, Frauen, Kinder, bewacht von halb so vielen Soldaten, die still ins Dunkle spähen. Ein Mann mit Rastalocken und Gitarre läuft an der Spitze des Zuges, spielt und singt: "Wacht auf! Der Messias ist nah! Der Messias ist auf dem Weg!" Es ist Chanukka, und zur Feier des jüdischen Lichterfests haben sich die Frömmsten unter den Gläubigen von Hebron aufgemacht zum antiken Grabmal von Othniel Ben Kenaz, um in dessen unterirdischem Gewölbe zu beten.

    http://www.stern.de/politik/panorama..._cb&eid=532139

Ähnliche Themen

  1. Sammelthread Tschetschenien-Konflikt
    Von Memedo im Forum Aussenpolitik
    Antworten: 117
    Letzter Beitrag: 09.10.2014, 18:35
  2. Nahost: Israel ist gegen den Sturz des Assad-Regimes
    Von tramvi im Forum Kriminalität und Militär
    Antworten: 9
    Letzter Beitrag: 16.05.2012, 14:28
  3. NAHOST Konflikt Israel und Palästina Sammelthread
    Von jugo-jebe-dugo im Forum Aussenpolitik
    Antworten: 756
    Letzter Beitrag: 25.07.2008, 15:05
  4. Sammelthread Israel - Libanon - Jordanien - Ägypten Konflikt
    Von jugo-jebe-dugo im Forum Aussenpolitik
    Antworten: 576
    Letzter Beitrag: 15.04.2007, 20:46
  5. Sammelthread USA und Iran Konflikt
    Von jugo-jebe-dugo im Forum Aussenpolitik
    Antworten: 420
    Letzter Beitrag: 15.04.2007, 15:46