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Ergebnis 2.071 bis 2.080 von 3645

Sammelthread: Israel/Nahost-Konflikt

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 26.10.2004, 13:16 Uhr · 3.644 Antworten · 179.558 Aufrufe

  1. #2071
    Avatar von Knutholhand

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    Zitat Zitat von Bloody-Shqiptar Beitrag anzeigen
    [h3]Krieg in Gaza: [/h3]
    [h2]Hamas-Führer warnt vor einem «Meer von Blut»[/h2]

    Ungeachtet aller internationaler Proteste bombardiert Israel unvermindert den seit 16 Tagen umkämpften Gaza-Streifen. Unterdessen traf Bundesaußenminister Steinmeier in Jerusalem ein.

    Trotz aller internationaler Proteste hat Israel seine Offensive im Gazastreifen in der Nacht zum Sonntag fortgesetzt. In einem Vorort der Stadt Gaza wurden bei heftigen Gefechten mindestens zwölf Menschen getötet, wie die palästinensischen Gesundheitsbehörden mitteilten. Eine Korrespondentin des arabischen Nachrichtensenders Al-Dschasira berichtete am frühen Morgen von Luftangriffen und Explosionen.

    In Live-Übertragungen bei Al-Dschasira waren laute Detonationen in Gaza-Stadt zu hören. Palästinensische Rettungskräfte berichten von mindestens drei Toten und Dutzenden Verletzten. In Dschabalija im nördlichen Gazastreifen starben mindestens acht Menschen durch eine israelische Panzergranate. Ein Bewohner von Gaza-Stadt berichtete in der Nacht telefonisch von besonders heftigen Angriffen.

    Israel hatte am Samstag die Bewohner des Gazastreifens auf Flugblättern auf Arabisch vor einer möglichen Ausweitung der Militäroperationen gewarnt. Die Einwohner sollten der radikal- islamischen Hamas nicht helfen und sich von Hamas-Mitgliedern fernhalten.

    Israel muss seine Offensive stoppen


    Unterdessen warf der im Exil lebende Hamas-Chef Chaled Maschaal Israel vor, mit der Militäroffensive im Gazastreifen einen Holocaust zu betreiben. Der einzige Erfolg der israelischen Invasion sei es, das Palästinensergebiet in ein «Meer von Blut» zu verwandeln, sagte er am Samstag in einer Rede in der syrischen Hauptstadt Damaskus. In der von vielen arabischen Sendern ausgestrahlten Rede bekräftigte Maschaal seine Bedingungen für eine Waffenruhe. Zunächst müsse Israel seine Militäroffensive stoppen, sich zurückziehen und die Blockade des Küstengebiets beenden.

    Seit Beginn der israelischen Offensive am 27. Dezember stieg die Gesamtzahl der Toten auf Seiten der Palästinenser auf mehr als 850. Unter ihnen sollen nach israelischen Angaben über 300 Hamas-Kämpfer sein. Tausende Menschen wurden verletzt. Am Samstag feuerte auch die Hamas wieder mehr als 20 Raketen auf Israel.


    Mubarak um Vermittlung bemüht


    Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier traf zu Beginn seiner zweitägigen Nahost-Vermittlungsreise in Kairo mit dem ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak sowie mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas zusammen. Steinmeier mahnte einen konkreten «Arbeitsplan» für einen Waffenstillstand an. Mubarak bemüht sich derzeit, zwischen den Konfliktparteien zu vermitteln. Zu diesem Zwecke hält sich auch eine Delegation der mit der Fatah von Abbas rivalisierenden Hamas in Kairo auf.Zehntausende Menschen demonstrierten am Samstag weltweit gegen die israelische Militäraktion im Gazastreifen. Große Kundgebungen gab es etwa in Paris, wo nach Angaben der Veranstalter rund 100.000 Menschen protestierten. Die Polizei machte keine Angaben zu der Zahl der Demonstranten. Auch in London protestierten nach offiziellen Angaben 20.000 Menschen, nach Medienberichten sollen rund 50.000 auf die Straße gegangen sein. In mehreren Städten Deutschlands protestierten knapp 35.000 Menschen gegen das Vorgehen der Israelis im Gazastreifen. Auch in den Hauptstädten Skandinaviens gab es Proteste mit mehreren tausend Teilnehmern. In Washington demonstrierten mehrere tausend Menschen.

    NETZEITUNG POLITIK AUSLAND NACHRICHTEN: Hamas-Führer warnt vor einem «Meer von Blut»
    Nicht das diese Demonstranten alle Explodieren. . Denn die Juden interessieren sich nicht, ob die Moslems bei uns Explodieren.

    P.s. Jetzt mal im Ernst, ich habe seit Jahren nicht so viel Desinteresse an diesem Konflikt gesehen. Ich danke dafür Bin Laden und seinen anderen Nutten das sie es geschafft haben, dass der Christ im Unterbewusstsein die Gefahr im Moslem sehen. . Ich hoffe dieser ironische Beitrag könnte einigen ein wenig helfen. Wenn nicht, mir doch egal . Arme Zivilisten.

  2. #2072

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    in 20 tagen haben die israelis ihr ziel erreicht. da wird es rund um gaza genauso ruhig sein wie in nordisrael als ein paar mullahs versucht haben aufzumucken und dafür kräftig aufs maul bekommen haben. leider sind die palis nicht in der lage anders zu lernen, sondern nur auf die harte tour. möge der wille allahs geschehen

  3. #2073

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    tja sie trauen sich trotzdem nicht gegen hamas:P

    hamas


    qassam brigadem


    Die israelische Luftwaffe griff am Mittwochmorgen erneut Ziele im Süden des Gazastreifens an, bei einem Luftangriff in der Stadt Gaza starb mindestens ein Palästinenser. Seit Beginn der israelischen Offensive am 27. Dezember wurden fast tausend Palästinenser getötet.
    Nach Angaben von Augenzeugen waren die Luftangriffe der israelischen Armee in der Nacht zu Mittwoch zwar weniger intensiv als am Vortag. Die Kämpfe am Boden hielten jedoch unvermindert an. Unterstützt von der Luftwaffe drangen israelische Spezialtruppen mit Panzern mehrere hundert Meter in Stadtbezirke Gazas vor.
    «Die Panzer schiessen auf palästinensische Kämpfer, diese antworten mit Raketenwerfern», beschrieb ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP in der Nacht die Lage in Gaza. Beide Seiten feuerten demnach auch mit Maschinengewehren. Im Viertel Radwan starb nach Angaben von Medizinern und Augenzeugen ein Palästinenser bei einem Luftangriff auf ein Haus, mindestens 20 weitere wurden demnach verletzt

    Mehr als hundert Angriffsziele
    Bei Luftangriffen im Norden und Süden des Gazastreifens starben nach Angaben palästinensischer Spitalmitarbeiter am Dienstagabend mindestens acht Palästinenser. Darunter waren demnach auch drei Kinder, die in Dschabalija auf der Strasse gespielt hatten.
    In Rafah nahe der ägyptischen Grenze flohen nach Angaben der Hilfsorganisation Care hunderte Menschen in Panik vor den Luftangriffen. Die Angriffe dauerten auch in der Nacht zu Mittwoch an. Die Militärflugzeuge griffen nach Armeeangaben seit Montagmorgen mehr als hundert Ziele an. Darunter waren den Angaben zufolge 55 Tunnel, durch die Waffen in den südlichen Gazastreifen geschmuggelt wurden.
    Israels Verteidigungsminister Ehud Barak sagte, die meisten Ziele der Offensive seien erreicht, «aber wahrscheinlich nicht alle». (Quelle: SDA/AP)

    an was leidet dieser olmert?


  4. #2074

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    diese karikaturen echt witzig


  5. #2075
    Avatar von Knutholhand

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    Zitat Zitat von kiwi Beitrag anzeigen
    tja sie trauen sich trotzdem nicht gegen hamas:P

    hamas


    qassam brigadem


    Die israelische Luftwaffe griff am Mittwochmorgen erneut Ziele im Süden des Gazastreifens an, bei einem Luftangriff in der Stadt Gaza starb mindestens ein Palästinenser. Seit Beginn der israelischen Offensive am 27. Dezember wurden fast tausend Palästinenser getötet.
    Nach Angaben von Augenzeugen waren die Luftangriffe der israelischen Armee in der Nacht zu Mittwoch zwar weniger intensiv als am Vortag. Die Kämpfe am Boden hielten jedoch unvermindert an. Unterstützt von der Luftwaffe drangen israelische Spezialtruppen mit Panzern mehrere hundert Meter in Stadtbezirke Gazas vor.
    «Die Panzer schiessen auf palästinensische Kämpfer, diese antworten mit Raketenwerfern», beschrieb ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP in der Nacht die Lage in Gaza. Beide Seiten feuerten demnach auch mit Maschinengewehren. Im Viertel Radwan starb nach Angaben von Medizinern und Augenzeugen ein Palästinenser bei einem Luftangriff auf ein Haus, mindestens 20 weitere wurden demnach verletzt

    Mehr als hundert Angriffsziele
    Bei Luftangriffen im Norden und Süden des Gazastreifens starben nach Angaben palästinensischer Spitalmitarbeiter am Dienstagabend mindestens acht Palästinenser. Darunter waren demnach auch drei Kinder, die in Dschabalija auf der Strasse gespielt hatten.
    In Rafah nahe der ägyptischen Grenze flohen nach Angaben der Hilfsorganisation Care hunderte Menschen in Panik vor den Luftangriffen. Die Angriffe dauerten auch in der Nacht zu Mittwoch an. Die Militärflugzeuge griffen nach Armeeangaben seit Montagmorgen mehr als hundert Ziele an. Darunter waren den Angaben zufolge 55 Tunnel, durch die Waffen in den südlichen Gazastreifen geschmuggelt wurden.
    Israels Verteidigungsminister Ehud Barak sagte, die meisten Ziele der Offensive seien erreicht, «aber wahrscheinlich nicht alle». (Quelle: SDA/AP)

    an was leidet dieser olmert?




    Du redest von denen, die ihre eigenen Brüder als Schutzschild benutzen? Wer soll vor denen Angst haben? . Ich meine, grad mal die Hälfte der Deutschen sagen die Juden sind die Terroristen. Vor ein paar Jahren hätten noch 90 % der Deutschen die Juden des Terrorismus bezichtigt. Aber weiter so, Moslem. Vielleicht schafft es der Jude, dass auch wir uns von Moslems bedroht fühlen. Schau mal nach Skandinavien, der Standard wird uns bestimmt auch bald erreichen.

    Und deine Bushkarikatur wird den III WK auslösen Die Bushlems haben schon Vergeltungsmassnahmen angekündigt.

    BUSHLEMS, wie geil.


    Ich glaube die haben langsam keine Lust mehr. Jetzt wo die Juden so viele Waffenlager usw. zerbombt haben. Nun zittern die Knie.



    Gazastreifen: Die Hamas hat genug vom Krieg - DIE WELT - WELT ONLINE



    [h1] Die Hamas hat genug vom Krieg[/h1]
    Von Michael Borgstede 14. Januar 2009, 01:52 Uhr
    Führung der radikalislamischen Organisation in Gaza lässt nach knapp drei Wochen der israelischen Angriffe den Wunsch nach Waffenstillstand erkennen. Israel will die Kämpfe allerdings fortsetzen.



    Bild 1 von 11


    Foto: AP
    Am 17. Tag der Kämpfe in Gaza hat Israel seinen Einsatz auf dem Boden ausgeweitet.

    [h3]Weiterführende Links[/h3]



    Ismael Hanija machte keinen besonders ausgeruhten Eindruck, als er sich in einer Fernsehansprache am Montag an die Bewohner des Gazastreifens wandte. Seit mehr als zwei Wochen muss er sich mit dem Rest der Hamas-Führung in einem Bunker verstecken. So waren denn auch ganz neue Töne zu hören: Zum ersten Mal seit Beginn der israelischen Militäroffensive im Gazastreifen erklärte ein Hamas-Führer seine Bereitschaft zu einem Waffenstillstand. Man werde jede Initiative begrüßen, die das Ziel habe, die israelische Offensive zu beenden, sagte Hanija. Und das klang in seiner für die Hamas ganz untypischen Deutlichkeit fast ein wenig verzweifelt.
    Zwar verkündete er gewohnt vollmundig, die Hamas "nähere sich dem Sieg über die zionistische Kriegsmaschinerie". "Wir vertrauen auf Allah, denn er ist auf unserer Seite", versicherte er der Bevölkerung. Jedoch hinterließ dies eher den Eindruck einer Pflichtübung. Im Gazastreifen, wo die Menschen große Übung darin besitzen, die blumige Rhetorik der Hamas-Führer in Klartext zu übersetzen, weckte die Rede Hoffnungen. Ein palästinensischer Journalist sagte der WELT, Hanijas Ansprache sei fast eine Kapitulationserklärung gewesen. In Gaza häuften sich Gerüchte über desertierende Hamas-Kämpfer. Die vorher angekündigten großen Erfolge gegen die israelischen Bodentruppen seien bisher ausgeblieben, die Motivation lasse nach. Er habe auch von handfesten Streitigkeiten zwischen der Exilführung der Hamas in Damaskus und den in Gaza ansässigen Führern gehört. "Aus Damaskus ist es leicht, einen Waffenstillstand hinauszuzögern und eine Fortsetzung der Kämpfe zu verlangen. Aber in Gaza wollen alle nur noch, dass es endlich aufhört - auch die Hamas."
    Israel kündigte derweil die Fortsetzung der Kämpfe an. Verteidigungsminister Ehud Barak sagte, Israel "höre und respektiere" die Forderung des UN-Generalsekretärs Ban Ki-moon nach einer Einhaltung der offiziell völkerrechtlich bindenden UN-Resolution 1860, werde die Militäroffensive aber parallel zu den Verhandlungen in Kairo fortsetzen. Auch Generalstabschef Gabi Aschkenasi sagte, man habe die Hamas zwar geschwächt, es warte aber "noch viel Arbeit auf uns".

    Israelische Truppen rückten am Dienstag erstmals in die dichter besiedelten Vororte von Gaza-Stadt ein und lieferten sich Augenzeugen zufolge dort heftige Gefechte mit der Hamas. Als eine Sprengfalle in einem Haus explodierte, wurde ein israelischer Offizier lebensgefährlich verletzt. Bei den Kämpfen sollen am Dienstag nach Armeeangaben 30 Hamas-Kämpfer ums Leben gekommen sein. Die Umzingelung der mit 410 000 Einwohnern größten Stadt des Gazastreifens wird immer enger, die Kämpfe sind an einigen Stellen bis auf eineinhalb Kilometer an das Stadtzentrum herangerückt. Dennoch hat das Kabinett noch nicht über die Einleitung der "Stufe 3" entschieden.
    [h3]Keywords[/h3]



    Aus israelischen Sicherheitskreisen ist auch zu hören, trotz der Intensivierung der Bodenkämpfe und der 60 Luftangriffe in der Nacht zu Dienstag sei das Ziel der Aktion nicht mehr nur die Schwächung der Hamas, sondern auch die Erhöhung des diplomatischen Druckes auf Ägypten. Präsident Husni Mubarak weigere sich, der Stationierung einer internationalen Beobachtertruppe auf der ägyptischen Seite der Grenze zuzustimmen. Nur dann könne Israel sich aber darauf verlassen, dass der Waffenschmuggel dauerhaft unterbunden werde. So scheint Israel trotz gegenteiliger Bekundungen auch zu einem baldigen Waffenstillstand bereit zu sein. Der Konflikt zwischen Ministerpräsident Ehud Olmert, der auf eine Intensivierung der Aktion drängte, und Außenministerin Tzipi Livni sowie Verteidigungsminister Barak, die sich für ein Ende der Kampfhandlungen einsetzten, um die bisherigen Erfolge nicht aufs Spiel zu setzen, soll an Schärfe verloren haben. Dennoch kommt in israelischen Kommentaren langsam die Sorge zum Ausdruck, der Kampf gegen die Hamas könne nun zum Schlachtfeld für den Wahlkampf werden. Denn schon am 10. Februar, in weniger als einem Monat, soll in Israel gewählt werden.

  6. #2076

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    ah das hören wir jeden tag hamas tot hamas verloren hamas zerstört.
    aber die toten sind nur kinder frauen und zivilisten.

  7. #2077
    Avatar von Knutholhand

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    Zitat Zitat von kiwi Beitrag anzeigen
    ah das hören wir jeden tag hamas tot hamas verloren hamas zerstört.
    aber die toten sind nur kinder frauen und zivilisten.
    Danke der Hamas für die Toten.

    Aber du hast Recht, wie konnte ich der Hamas zumuten ein wenig Intelligenz zu besitzen.

  8. #2078
    Bloody
    [h1]Heftige Kämpfe in Gaza[/h1]
    Eine israelische Bombe explodiert im südlichen Gaza-Streifen in der Stadt Rafah. (© APA)



    Von WZOnline


    Bisher mindestens 975 Palästinenser getötet.

    Gaza. Die israelische Armee hat ihre Operationen im palästinensischen Gazastreifen fortgesetzt und Hamas-Kämpfern am frühen Mittwochmorgen heftige Kämpfe geliefert. Die Luftwaffe griff erneut Ziele im Süden des Küstengebiets an, bei einem Luftangriff in der Stadt Gaza kam mindestens ein Palästinenser ums Leben.

    Seit Beginn der israelischen Offensive am 27. Dezember wurden annähernd tausend Palästinenser getötet. In Rafah nahe der ägyptischen Grenze flohen nach Angaben der Hilfsorganisation CARE Hunderte Menschen in Panik vor den israelischen Luftangriffen. Im Bemühen um Vermittlung soll UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon am Mittwoch in Kairo eine einwöchige Nahost-Mission beginnen.

    Nach Angaben von Augenzeugen waren die Luftangriffe in der Nacht auf Mittwoch zwar weniger intensiv als am Vortag. Die Kämpfe am Boden hielten unvermindert an. Unterstützt von der Luftwaffe drangen israelische Spezialtruppen mit Panzern mehrere hundert Meter in Stadtbezirke Gazas vor. "Die Panzer schießen auf palästinensische Kämpfer, diese antworten mit Raketenwerfern", beschrieb ein AFP-Korrespondent die Lage in Gaza. Beide Seiten feuerten demnach auch mit Maschinengewehren. Im Stadtviertel Radwan starb nach Angaben von Medizinern und Augenzeugen ein Palästinenser bei einem Luftangriff auf ein Haus, mindestens 20 weitere Personen wurden verletzt. Bei Bombardements im Norden und Süden des Gazastreifens starben nach Angaben palästinensischer Krankenhausmitarbeiter am Dienstagabend mindestens acht Palästinenser. Darunter waren auch drei Kinder, die in Jabalia auf der Straße gespielt hatten.
    [h2]Barak: Noch nicht alle Ziele erreicht[/h2]
    Israels Verteidigungsminister Ehud Barak sagte, die meisten Ziele der Militäroffensive seien erreicht, "aber wahrscheinlich nicht alle". Regierungschef Ehud Olmert hat nach Angaben eines ranghohen Regierungsbeamten zwei Ziele für die Offensive definiert.

    Dies sei zum einen, die Beschüsse und den Terror durch die Hamas zu beenden, sagte der Regierungsvertreter dem Nachrichtenportal ynet. Zum anderen solle die militärische Struktur der radikalen islamischen Organisation zerstört werden. Solange diese Ziele nicht erreicht seien, bestehe "keinerlei Druck" zur Beendigung des Militäreinsatzes. Israel hatte am Freitag ebenso wie Sprecher der Hamas die Forderung des UNO-Sicherheitsrates nach einer sofortigen Waffenruhe zurückgewiesen. Die völkerrechtlich bindende Resolution 1860 war in New York von 14 Ratsmitgliedern, darunter Österreich, bei Stimmenthaltung der USA verabschiedet worden. In der Entschließung des höchsten Gremiums der Vereinten Nationen wurde Israel aufgefordert, sich vollständig aus dem Palästinensergebiet zurückzuziehen. Zudem müssten dort Bedingungen geschaffen werden, um den Waffenschmuggel zu unterbinden und die Grenzübergänge wieder zu öffnen.

    Allein am Dienstag waren nach Angaben palästinensischer Rettungskräfte im Gazastreifen mindestens 70 Menschen gestorben. Seit Beginn der Offensive wurden mindestens 975 Menschen getötet und knapp 4400 verletzt. Olmert beauftragte Sozialminister Yitzhak Herzog mit der Koordinierung der internationalen Hilfslieferungen in den Gazastreifen. Nach UNO-Berichten droht dort eine schwere humanitäre Krise. Am Dienstag seien 60 Prozent der Bevölkerung von der Stromversorgung abgeschnitten gewesen, teilte das UNO-Büro zur Koordination humanitärer Angelegenheiten (OCHA) mit.

    Der britische Premierminister Gordon Brown zeigte sich zutiefst beunruhigt über die
    Leiden der palästinensischen Zivilbevölkerung. In Telefonaten mit Olmert und Ägyptens Staatschef Hosni Mubarak rief er am Dienstagabend zu verstärkten Anstrengungen für einen Waffenstillstand auf. Die arabischen Staaten müssten sich noch deutlicher für eine Entwaffnung der Hamas stark machen, forderte Brown. Eine Delegation der Hamas reiste inzwischen zu weiteren Gesprächen nach Ägypten. Gegen Mubaraks Initiative bestünden "erhebliche Einwände", sagte der stellvertretende Hamas-Politbürochef Mussa Abu Marzouk. Es bestehe aber weiterhin die Möglichkeit, dass die Hamas den Vorschlag annehme. Dieser sieht vor: Eine sofortige Feuerpause, eine neue Waffenruhevereinbarung, Sicherung der Grenzen - gemeint ist der Sicherheitsanspruch Israels und die Waffentunnelschließung -, Öffnung der Übergänge zum Gazastreifen und Aufhebung der Blockade, sowie innerpalästinensische Versöhnungsgespräche über die Bildung einer Einheitsregierung. (APA)

    Wiener Zeitung Nachrichten - Internationale Politik

  9. #2079

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Baba Roga Beitrag anzeigen
    Danke der Hamas für die Toten.

    Aber du hast Recht, wie konnte ich der Hamas zumuten ein wenig Intelligenz zu besitzen.
    geh dich heilen

  10. #2080
    Avatar von Knutholhand

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    Zitat Zitat von kiwi Beitrag anzeigen
    geh dich heilen
    Nö, ich versuch erst dich zu heilen. Aber eigentlich wird’s bestimmt sehr schwer oder unmöglich.

    P.s. Darf man etwa nix gegen die Hamas sagen

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