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Ergebnis 201 bis 210 von 3645

Sammelthread: Israel/Nahost-Konflikt

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 26.10.2004, 13:16 Uhr · 3.644 Antworten · 179.622 Aufrufe

  1. #201
    jugo-jebe-dugo
    21.01.2005


    Israelische Armee beschädigt Krankenhaus im Westjordanland
    Anglikaner-Klinik bereits zum zweiten Mal getroffen
    Jerusalem - Bei einem Militäreinsatz der israelischen Armee im nördlichen Westjordanland ist ein anglikanisches Krankenhaus schwer beschädigt worden. Mindestens 50 Fenster seien zerbrochen, zudem seien fünf Türen zerstört sowie das Dach und die Elektrik beschädigt worden, sagte Bischof Riah Abu el Assal am Donnerstag in Jerusalem. Bereits 2003 sei ein Teil des Krankenhauses in Nablus bei einem israelischen Luftangriff zerstört worden.

    Ein Sprecher der israelischen Armee sagte der Nachrichtenagentur AFP, im Zuge eines Einsatzes gegen radikale Palästinenser sei ein an die Klinik grenzendes Gebäude in die Luft gejagt und weitere Häuser beschossen worden, in denen Palästinenser verschanzt gewesen seien. Die Armee habe nicht gewusst, dass sie auch das anglikanische Krankenhaus getroffen habe. (APA)

  2. #202
    jugo-jebe-dugo
    21.01.2005


    Erster Militäreinsatz in Ramallah seit Monaten
    Israelische Armee bezieht vor Sitz von Autonomiebehörde Stellung
    Ramallah - Die israelische Armee ist in der Nacht zu Freitag vor dem Amtssitz des neuen Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas (Abu Mazen) in Ramallah im Westjordanland aufmarschiert. Etwa ein Dutzend Fahrzeuge gingen vor dem Sitz der Autonomiebehörde, der Mukataa, in Stellung, wie palästinensische Sicherheitskräfte und Augenzeugen berichteten. Es handelte sich um den ersten Einmarsch der israelischen Armee in Ramallah seit Monaten.


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    bezahlte EinschaltungenBei dem jüngsten Vorstoß hätten etwa 20 Jeeps und gepanzerte Fahrzeuge zudem ein Gebäude im Zentrum von Ramallah umstellt, hieß es von palästinensischer Seite. Anschließend hätten sich Soldaten mittels Sprengsätzen Eintritt in das Haus verschafft und es durchsucht. Ein israelischer Armeeoffizier sagte der Nachrichtenagentur AFP hingegen, es sei kein explosives Material verwendet worden. Es habe sich um einen "Routineeinsatz" auf der Suche nach verdächtigen Palästinensern gehandelt.

    Abbas muss rasch Waffenruhe in Gaza verhandeln

    Abbas verhandelt derzeit im Gazastreifen mit radikalen Gruppen über eine Waffenruhe. Die israelische Regierung hatte den Palästinenserpräsidenten in der vergangenen Woche gewarnt, ihm stehe nur begrenzte Zeit zur Verfügung, um für ein Ende der anti-israelischen Anschläge zu sorgen. Ansonsten drohe eine neue israelische Militäroffensive. (APA)

  3. #203
    jugo-jebe-dugo
    21.01.2005


    Gaza: Grenzschutz der Palästinenser hat begonnen
    2.000 Sicherheitskräfte sollen Angriffe auf Israel unterbinden - Soll Friedensprozess wiederbeleben: Israel hatte Eindämmung der Gewalt gefordert

    Palästinensische Sicherheitskräfte sollen Angriffe auf Israel unterbinden Haaretz: "PA deploys security forces in Gaza to prevent rocket fire"

    Tel Aviv/Gaza - Ein palästinensischer Grenzschutz hat am Freitagmorgen im nördlichen Teil des Gaza-Streifens seine Arbeit aufgenommen. Hunderte von palästinensischen Polizisten bezogen im Grenzgebiet zu Israel Stellung. Das berichtete der israelische Rundfunk. Die Polizisten sollen den Beschuss israelischer Ziele mit palästinensischen Raketen unterbinden.


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    bezahlte EinschaltungBei israelisch-palästinensischen Sicherheitsgesprächen war am Mittwochabend ein Plan zur Verhinderung von Extremisten-Raketenangriffen durch den Einsatz von Hunderten von palästinensischen Polizisten vorgestellt worden. Der israelische Verteidigungsminister Shaul Mofaz hatte am Donnerstag grünes Licht für die Stationierung gegeben.

    Der Generalstabschef der israelischen Armee, Moshe Yaalon, sieht "positive Entwicklungen" bei den Palästinensern. Während einer Militärzeremonie bei Tel Aviv sagte er am Donnerstag, die Palästinenser seien dabei zu begreifen, "dass sich der Terrorismus nicht auszahlt".

    Israel hatte Eindämmung der Gewalt gefordert

    Der neue Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas (Abu Mazen) hatte die Verlegung angekündigt und damit erneut Hoffnungen auf eine Wiederbelebung des Friedensprozesses mit Israel aufkommen lassen. Israel verlangt von der Palästinenser-Regierung vor der Aufnahme von Verhandlungen eine Eindämmung der Gewalt der radikalen Gruppen.

    Selbstmordanschlag nach Wahl Abbas machte Hoffnung auf Zusammenarbeit zunichte

    Die Wahl des moderaten Politikers Abbas vor zwei Wochen war mit der Hoffnung auf eine neue Zusammenarbeit zwischen den Konfliktparteien verbunden. Diese war aber nur wenige Tage nach der Wahl herb enttäuscht worden, als Israel nach einem Selbstmordanschlag den Kontakt zur palästinensischen Regierung vorübergehend aussetzte. Daraufhin legten die Palästinenser Israel in dieser Woche einen detaillierten Plan zur Entsendung von Sicherheitskräften an die Grenze des Gaza-Streifens vor, von wo aus gewalttätige Palästinenser häufig jüdische Siedlungen und Ziele in Israel beschossen haben.

    Abbas: "Wir wollen Frieden durch Verhandlungen erreichen"

    Abbas bekräftigte am Donnerstag seinen Willen zum Dialog mit Israel. "Wir glauben an den Frieden und Verhandlungen und wir wollen Frieden durch Verhandlungen erreichen", sagte er. Israels Justizminister Tzipi Livni wertete die Entwicklung als Anzeichen dafür, dass Abbas gegen Extremisten vorgehen wolle. Die israelische Regierung hatte Abbas' im November verstorbenen Vorgänger Yasser Arafat vorgeworfen, nicht gegen die israelfeindlichen Palästinensergruppen vorzugehen und ihn als Verhandlungspartner abgelehnt. (APA/dpa/Reuters)

  4. #204
    jugo-jebe-dugo
    21.01.2005


    USA erfreut über Abbas' Sicherheitsoffensive im Gazastreifen
    Absprachen zwischen Palästinensern und Israelis gewürdigt
    Washington - Die USA haben die jüngsten Bemühungen des neuen Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas für mehr Sicherheit im Gazastreifen begrüßt. "Wir sind ermutigt von den Maßnahmen, die Präsident Abbas ergriffen hat", sagte der Sprecher des US-Außenamtes, Richard Boucher, am Freitag in Washington. Auch mit den derzeitigen Absprachen zwischen Palästinensern und Israelis sei die US-Regierung zufrieden.

    Erstmals seit Jahren hatten palästinensische Sicherheitskräfte am Freitag wieder verschärfte Kontrollen zur Verhinderung von Angriffen auf Israel im Gazastreifen vorgenommen. Bewaffnete Polizisten durchsuchten an Grenzübergängen Fahrzeuge nach Waffen. Insgesamt sollen in Absprache mit Israel 2500 palästinensische Polizisten im gesamten Gazastreifen stationiert werden. (APA)

  5. #205
    jugo-jebe-dugo
    22.01.2005


    Al-Aksa-Brigaden bereit zu "beidseitiger und bedingter Waffenruhe"
    Auch Hamas und Islamischer Juhad stellen Bedingungen für Waffenstillstand - Abbas setzt Gespräche mit Extremistengruppen fort

    Die Hamas denkt daran, seine Waffen nieder zu legen, stellt aber Bedingungen an Israel.
    Gaza - Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas setzt nach der Stationierung von Polizeitruppen im Grenzgebiet zu Israel seine Waffenruhe-Gespräche mit radikal-islamischen Organisationen im Gazastreifen fort. Israelische Medien berichteten am Samstag, der Islamische Dschihad habe sich zu einem Stopp der Anschläge bereit erklärt. Nafes Assam, ein ranghohes Dschihad-Mitglied, dementierte die Berichte jedoch als "falsch". Eine bedingungslose Waffenruhe ohne israelische Gegenleistung sei undenkbar, betonte er.

    Prinzipiell zeigten sich die Vertreter der Hamas und der militanten palästinensischen Gruppe Islamischer Jihad jedoch bereit, zu verhandeln - wenn auch Israel einer Waffenruhe zustimme, so Mohammed al-Hindi, der Führer der militanten palästinensischen Gruppe Islamischer Jihad (al-Jihad al-Islami) in Gaza. "Wir haben alle Themen diskutiert, auch das eines Waffenstillstands. Aber es gibt keine kostenlose Waffenruhe", sagte al-Hinid nach Gesprächen mit Abbas am Freitag. Das Gespräch mit Abbas sei in "ernster und positiver Atmosphäre" verlaufen.

    Auch die radikalislamischen Al-Aksa-Brigaden sind nach eigenen Angaben unter Bedingungen zu einem Waffenstillstand mit Israel bereit. In einer Erklärung, die der Nachrichtenagentur AFP vorlag, erklärte die bewaffnete Gruppe am Samstag ihre Bereitschaft zu einer "beidseitigen und bedingten Waffenruhe" mit Israel. Die Al-Aksa-Brigaden setzen sich aus fanatischen Elementen der Fatah-Bewegung von Abbas zusammen.

    Am Freitag hatte der israelischen Fernsehsenders "Kanal 10" berichtet, Abbas und der Islamische Jihad hätten sich im Grundsatz auf eine Waffenruhe verständigt. Mitglieder der Gruppe dementierten den TV-Bericht allerdings umgehend. Abu Abdullah, ein Sprecher des militärischen Flügels der Organisation, sagte: "Der Bericht ist falsch. Die Gespräche dauern an."

    Allerdings hatte die Hamas am Freitag die Möglichkeit angedeutet, vorerst die Gewalt einzustellen. "Wir können nicht verhandeln und zur selben Zeit Raketen abschießen", sagte ihr Sprecher Mushir al-Masri der Nachrichtenagentur AP.

    Abbas versucht zu vermittel

    Der neue Palästinenserpräsident ist seit Dienstag in Gaza und bemüht sich darum, die beiden militanten palästinensischen Organisationen von einem Ende der Gewalt gegen Israelis zu überzeugen. Nach einer früheren Gesprächsrunde hatten Hamas und Islamischer Jihad erklärt, sie wollten Abbas' Vorschläge prüfen. Zuvor hatten es die radikalen Palästinenser immer abgelehnt, die Waffen niederzulegen.

    Nach den Freitagsgebeten, am heutigen zweiten Tag des islamischen Opferfestes (Eid al-Adha) hatte Abbas erklärt, seine Gespräche mit Hamas und Islamischem Jihad verliefen "positiv und ernsthaft". Es sei jedoch noch unklar, ob die Verhandlungen in Kürze erfolgreich abgeschlossen werden könnten. (APA/AP)

  6. #206
    jugo-jebe-dugo
    22.01.2005


    Israelische Soldaten erschießen nahe Sperranlage Palästinenser
    Extremisten feuerten Granaten auf israelische Siedlung
    Tel Aviv - Israelische Soldaten haben am Samstagabend nahe der Sperranlage im Westjordanland einen Palästinenser erschossen. Eine Armeesprecherin teilte mit, der Mann habe versucht, in der Nähe der Palästinenserstadt Kalkilia den Zaun zu durchtrennen. Soldaten hätten ihn mehrmals vergeblich aufgefordert, sich zu ergeben, und ihn dann erschossen. Bei der Leiche seien jedoch keine Waffen gefunden worden, sagte sie.

    Im südlichen Gazastreifen feuerten palästinensische Extremisten unterdessen Mörsergranaten auf eine israelische Siedlung ab. In der Nähe der Siedlung Kfar Darom schossen bewaffnete Palästinenser nach israelischen Medienberichten auf einen israelischen Armeeposten. Bei beiden Vorfällen wurde niemand verletzt. Es waren die ersten palästinensischen Angriffe im Gazastreifen am Samstag, die auf zwei Tage der relativen Ruhe folgten. Etwa 2000 palästinensische Polizisten hatten am Freitag Stellungen im Grenzgebiet bezogen, um Überfälle zu verhindern. (APA/dpa)

  7. #207
    jugo-jebe-dugo
    23.01.2005


    Hamas und Teil der Al-Aksa-Brigaden zu Waffenruhe bereit
    Radikal-islamische Organisation bestreitet konkrete Vereinbarung - Bedingungen: "Wenn Israel seine Aggression stoppt"

    Der Sprecher einer Splittervereinigung der Al-Aksa-Brigaden verkündete in Gaza-Stadt die grundsätzliche Bereitschaft seiner Gruppe, einen Waffenstillstand einzugehen.
    Die Hamas denkt daran, seine Waffen nieder zu legen, stellt aber Bedingungen an Israel.
    Gaza/Jerusalem - Die radikal-islamischen Organisationen der Palästinenser sind unter Bedingungen zu einer 30-tägigen Waffenruhe mit Israel bereit. Der Sprecher der Hamas-Organisation im Gazastreifen, Sami Abu Suhri, bestritt am Sonntag aber israelische Berichte über eine konkrete Vereinbarung. Noch gebe es keine Waffenruhe, sagte der Sprecher in Gaza am Sonntagmorgen der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

    Aggressionen stoppen

    "Hamas ist bereit, auf Rufe nach Ruhe positiv zu reagieren, wenn Israel seine Aggression stoppt", sagte Abu Suhri. "Wir können keine Waffenruhe akzeptieren, bevor sich die Besatzer klar auf ein Ende der Angriffe verpflichtet haben." Zudem müssten Forderungen seiner Organisation - Truppenabzug und Freilassung der Gefangenen - erfüllt werden.

    Israels Armee: "Solange es ruhig ist,...

    Der neue palästinensische Präsident Mahmud Abbas soll einem Bericht des israelischen Rundfunks zufolge eine Vereinbarung über eine Waffenruhe mit den radikalen Palästinensergruppen getroffen haben. Der Sender berichtete am Morgen unter Berufung auf den israelischen Verteidigungsminister Shaul Mofaz, auch die Hamas-Organisation und der Islamische Dschihad hätten der Vereinbarung zugestimmt. Außerdem gab er in dem Sender eine Zusicherung, dass Israels Armee von selbst nicht aktiv werde: "Solange es dort (in den Palästinensergebieten) ruhig ist, gibt es keinen Grund, warum wir handeln sollten."

    Mitglieder der Al-Aksa-Brigaden

    Mitglieder der Al-Aksa-Brigaden und zwei weitere Palästinensergruppen haben sich am Samstag grundsätzlich, wenn auch unter Bedingungen, zu einer Waffenruhe mit Israel bereit erklärt. Ein Sprecher der radikalen Gruppe "Abu Ibrahim" sagte in Gaza, seine Organisation habe einer gegenseitigen Waffenruhe mit Israel schriftlich zugestimmt. Die Gruppe, eine Fraktionen innerhalb der Al-Aksa-Brigaden, stellte allerdings mehrere Bedingungen. Die israelische Armee teilte unterdessen am Samstag mit, die Zahl der palästinensischen Angriffe im Gazastreifen sei innerhalb der vergangenen drei Tage praktisch auf null gesunken.

    Zwei weitere Palästinensergruppen zu Waffenruhe bereit

    Zwei weitere palästinensische Gruppen haben sich am Samstag unter Bedingungen zu einer Waffenruhe mit Israel bereit erklärt. Die Demokratische Front zur Befreiung Palästinas (DFLP) und die Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) gaben dies nach einem Treffen mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas in Gaza bekannt. Israel müsse "seine Aggressionen beenden", sagte DFLP-Vertreter Salah Sidan. Mit Abbas seien beide Gruppen übereingekommen, die "israelische Besatzung" auf politischem Wege zu beenden.

    Bedingungen für beiderseitige Waffenruhe

    Die Al-Aksa-Mitglieder forderten als Bedingung für eine Waffenruhe, Israel müsse unter anderem seine Truppen auf die Positionen vor Ausbruch des Palästinenseraufstands im September 2000 zurückziehen und die palästinensischen Häftlinge in Israel freilassen. Zudem müssten aus dem Gaza-Streifen und Westjordanland deportierte Palästinenser in ihre Heimat zurückkehren dürfen. Die Al-Aksa-Brigaden setzen sich aus fanatischen Elementen der Fatah-Bewegung von Abbas zusammen.

    Abbas setzt Verhandlungen fort

    Die Erklärung folgte auf Gespräche der Organisation mit dem palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas, der sich für eine Waffenruhe einsetzt. Abbas wollte seine Verhandlungen auch am Wochenende fortsetzen. Israelische Medien berichteten am Samstag, der Islamische Dschihad habe sich zu einem Stopp der Anschläge bereit erklärt. Nafes Assam, ein ranghohes Dschihad-Mitglied, dementierte die Berichte jedoch als "falsch". Eine bedingungslose Waffenruhe ohne israelische Gegenleistung sei undenkbar, betonte er.

    Die USA äußerten sich erfreut über die Wiederaufnahme palästinensischer Kontrollen im Grenzgebiet des Gazastreifens zu Israel. Es sei aus Sicht der USA sehr wichtig für die palästinensische Führung, die Angriffe von palästinensischem Gebiet aus auf Israel zu unterbinden, sagte US-Außenamtssprecher Richard Boucher am Freitag in Washington.

    Palästinensische Polizei bezieht wieder Posten

    Erstmals seit Beginn der so genannten Zweiten Intifada Ende September 2000 hatte die palästinensische Polizei am Freitag wieder Posten im Grenzgebiet bezogen. Etwa 2.000 Polizisten gingen zwischen Karni östlich der Stadt Gaza und Bet Khanun im Norden des Gazastreifens in Stellung. Israel signalisierte daraufhin Bereitschaft, seine Militäroperationen in den besetzten Gebieten zu reduzieren. "Wenn es keinen Grund für bestimmte Operationen gibt, werden sie auch nicht ausgeführt", sagte der Chef des Nationalen Sicherheitsrates in Israel, Giora Eiland, am Samstag im Rundfunk. (APA/dpa/AP/Reuters)

  8. #208
    jugo-jebe-dugo
    23.01.2005


    Israelische Armee zerstört Waffenwerkstatt im Westjordanland
    25 Kilogramm Sprengstoff und 120 Kilogramm Chemikalien gefunden
    Jerusalem - Bei einem Einsatz im nördlichen Westjordanland hat die israelische Armee am Sonntagmorgen eine palästinensische Waffenwerkstatt zerstört. Die Soldaten hätten in der Werkstatt in Nablus 25 Kilogramm Sprengstoff und 120 Kilogramm Chemikalien gefunden, die zum Bau von Bomben verwendet würden, verlautete aus Militärkreisen. Außerdem hätten sie drei Sprengstoffgürtel gefunden. In der Nacht seien im Westjordanland außerdem vier gesuchte Palästinenser festgenommen worden. (APA)

  9. #209
    jugo-jebe-dugo
    23.01.2005


    Syrien betont Bereitschaft für Gespräche mit Israel
    Keine Hilfe für Irak-Aufstand - Israel soll "totalen Frieden und totalen Rückzug" anbieten
    Washington - Der syrische Außenminister Faruk al Shara hat die Bereitschaft seiner Regierung zu baldigen Gesprächen mit Israel betont. Sein Land sei für einen Frieden und die Aufnahme diplomatischer Beziehungen bereit, wenn Israel "totalen Frieden und totalen Rückzug" (von den besetzten syrischen Golanhöhen) anbiete, sagte Shara am Sonntag im Gespräch mit dem US-Sender CNN.

    Shara betonte, Syrien unterstützte den Aufstand im Irak in keiner Weise. Er glaube, die Zahl der irakischen Rebellen werde allgemein völlig überschätzt. Es handele sich um einige hundert Personen, nicht mehr. Syrien arbeite nicht mit den Aufständischen zusammen, sondern unterstütze den politischen Prozess und die anstehenden Wahlen im Irak, sagte der Minister. Allerdings sei Damaskus gegen die US-Invasion gewesen und lehne die derzeitige Besetzung des Landes ab. (APA)

  10. #210
    jugo-jebe-dugo
    23.01.2005


    Arafat-Tochter Sahwa soll in Palästinensergebieten aufwachsen
    Angehöriger: "Leben in Paris mit islamischer Erziehung nicht in Einklang zu bringen"
    Kairo - Verwandte von Yasser Arafat wollen, dass dessen Tochter Sahwa (9) in den Palästinensergebieten aufwächst, anstatt mit ihrer Mutter weiter in Paris und Tunis zu leben. Yarir al-Kidwa, ein Cousin des im November verstorbenen palästinensischen Präsidenten, sagte der arabischen Zeitung "Al-Sharq Al-Awsat" (Sonntagausgabe): "Das Leben in Paris ist mit einer islamischen Erziehung nicht in Einklang zu bringen." Kidwa erklärte, die Familie wolle deshalb, dass Arafats Witwe Suha Tawil zusammen mit dem einzigen Kind des Palästinenserführers "nach Palästina" umziehe.


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    bezahlte EinschaltungEin anderes Mitglied des Arafat-Al-Kidwa-Clans sagte der Zeitung, die Familie habe einen Anwalt engagiert, um die rechtliche Seite dieser Frage zu klären. Arafats Tochter hat die palästinensische und die französische Staatsbürgerschaft. Arafat war am 11. November in einem Krankenhaus bei Paris gestorben. Kurz vor seinem Ableben hatte es Streit zwischen seiner Ehefrau und palästinensischen Politikern gegeben. Suha hatte den politischen Weggefährten ihres Mannes vorgeworfen, sie wollten Arafat "lebendig begraben". (APA)

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