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Sammelthread: Israel/Nahost-Konflikt

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 26.10.2004, 13:16 Uhr · 3.644 Antworten · 179.191 Aufrufe

  1. #391
    jugo-jebe-dugo
    20.03.2005

    Israelischer Rundfunk: Mehr als 600 neue Siedler im Gaza-Streifen
    Wollen Widerstand gegen Abzug unterstützen
    Jerusalem - Mehr als 600 jüdische Siedler sind nach Informationen des israelischen Rundfunks vor kurzem in den Gaza-Streifen umgezogen, um dort den Widerstand gegen die Abzugspläne der Regierung zu unterstützen. Ein Großteil der Siedler habe sich in dem Block Gush Katif im Süden des Gaza-Streifens niedergelassen, berichtete der öffentlich-rechtliche Rundfunk am Sonntag. Sie wollten an den Demonstrationen gegen die Räumung der Siedlungen teilnehmen.


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    Umzug
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    bezahlte EinschaltungenDie Räumung des Gaza-Streifens soll Ende Juli beginnen und einige Wochen später abgeschlossen sein. Neben den 8.000 Siedlern wird sich auch die Armee aus dem Gebiet zurückziehen. Gleichzeitig sollen vier Siedlungen im Westjordanland geräumt werden. Siedler, rechte Parteien und Ultraorthodoxe lehnen das Vorhaben ab und haben Widerstand angekündigt. Nach Informationen des Rundfunks hält sich der Likud-Abgeordnete und erbitterte Abzugsgegner Usi Landau zur Zeit gemeinsam mit Vertretern der wichtigsten Siedlervereinigung in New York auf, um Millionenspenden zur Finanzierung der Widerstandskampagne einzutreiben.

    Die israelische Armee hatte am Freitag den Umzug von Israelis in den Gaza-Streifen verboten. Weitere Pläne sehen vor, das Gebiet in den nächsten Wochen zur "geschlossenen Militärzone" zu erklären, um zu verhindern, dass sich Gegner des Abzugs bei Siedlern einquartieren. Laut Umfragen sind 60 Prozent der Israelis für den Abzug. Rund 10.000 Demonstranten hatten am Samstagabend in Tel Aviv an einer Kundgebung zur Unterstützung des Plans teilgenommen. (APA/AFP)

  2. #392
    jugo-jebe-dugo
    22.03.2005

    Israel übergab Tulkarem
    Zweite Stadt im Westjordanland nach Jericho-Rückzug an Palästinenser - Sharon warnt seine Partei vor Spaltung - Mit Grafik
    Zum Vergrößern
    Tel Aviv - Mit Tulkarem hat Israel am Montagabend die zweite Stadt im Westjordanland wieder palästinensischen Sicherheitskräften übergeben. Wie israelische Medien berichteten, patrouillierten am späten Abend palästinensische Polizisten auf den Straßen der Stadt. Am Mittwoch vergangener Woche war Jericho als erste von insgesamt fünf Städten im Westjordanland wieder unter palästinensische Kontrolle gestellt worden. Unterdessen sorgen israelische Siedlungspläne im Westjordanland für neuen Unmut bei den Palästinensern.


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    bezahlte EinschaltungenDer israelische Regierungschef Ariel Sharon hat im Streit über den geplanten Abzug aus dem Gaza-Streifen intern vor einem Auseinanderbrechen seiner Partei Likud gewarnt. Aus Regierungskreisen verlautete am Montag, Sharon habe Abgeordnete seiner Partei bei einem Treffen eindringlich vor dieser Gefahr gewarnt, sollten sie ihm bei der Abstimmung über das Budget die Gefolgschaft verweigern. "Ich sehe nicht, wie wir zusammen in die nächsten Wahlen gehen können, wenn ich den Abzug (aus Gaza) befürworte und Sie nicht."

    Etatentwurf

    Das noch für diesen Monat geplante Parlamentsvotum wollen Gegner eines Gaza-Abzugs für eine Abrechnung mit den heftig umstrittenen Rückzugsplänen des Regierungschefs nutzen. Likud-Abgeordnete haben es abgelehnt, vier Gegner des Abzugsplans aus dem Finanzausschuss des Parlaments abzuziehen, in dem heute eine Abstimmung über den Haushaltsentwurf 2005 ansteht. Sharon steht unter Zeitdruck: Falls der Etatentwurf den Finanzausschuss und das Parlament nicht bis zum 31. März passiert hat, wäre die Regierung gezwungen, Neuwahlen auszuschreiben. Wahlen stehen in Israel regulär erst Ende 2006 an. Sharons Regierungskoalition verfügt im Parlament zwar über 67 der 120 Mandate. Rund ein Dutzend von ihnen lehnt allerdings den Gaza-Abzug ab.

    Neubauten

    Ungeachtet der Bemühungen um einen Neubeginn des Friedensprozesses will die israelische Regierung im Westjordanland tausende neue Wohnungen für Siedler bauen lassen. Wie die israelische Zeitung "Yediot Achronot" am Montag berichtet hatte, sollen die Neubauten die jüdische Siedlung Maale Adumim mit Jerusalem verbinden. Demnach sollen bis zu 3500 Wohneinheiten auf den Grundstücken im Westjordanland entstehen. Die palästinensische Führung warnte, der Bau werde neue Unruhe in den Friedensprozess bringen.

    Der palästinensische Chefunterhändler Saeb Erekat kritisierte den Plan am Montag und sagte: "Das wird den Friedensprozess zerstören und verhindern, dass wir die Krise im Friedensprozess überwinden." Die israelische Organisation "Shalom Achshaw" (Frieden Jetzt) rief die Regierung dazu auf, das Vorhaben abzubrechen. "Dieser Bau kann Bestrebungen für ein endgültiges Abkommen unter der Prämisse zwei Staaten für zwei Völker nur torpedieren", warnte die Friedensorganisation. (APA/dpa/Reuters)

  3. #393
    jugo-jebe-dugo
    23.03.2005

    Israel verschärft Sicherheitsvorkehrungen vor jüdischem Feiertag
    Informationen über angebliche palästinensische Anschlagspläne zu Purim
    Tel Aviv - Die israelische Armee hat vor den jüdischen Purim-Feiern das Westjordanland und den Gazastreifen abgeriegelt. Die Sperre solle am Montag aufgehoben werden, sagte eine Armeesprecherin am Mittwoch in Tel Aviv. Es gebe Informationen darüber, dass militante Palästinenser Anschläge planten. Während der Abriegelung sollten palästinensische Arbeiter und Händler keinen Zugang nach Israel bekommen.

    Die Feiertage beginnen am Donnerstag und enden am Sonntag. Tausende von Polizisten sollten in Parks und an öffentlichen Plätzen patrouillieren, wo an dem faschingsähnlichen Fest Eltern mit kostümierten Kindern erwartet wurden. Sicherheitskräfte befürchten, dass die Menschenansammlungen Ziele für Selbstmordattentäter sein könnten.

    Das Purim-Fest erinnert an die biblisch überlieferte Errettung der Juden durch Esther und Mardochai im Persischen Reich. Der Name Purim leitet sich von dem Wort "pur" (Plural "Purim") ab, das "Los", wegen der Lose, die Haman, der "Ministerpräsident" des Perserkönigs Ahasveros (Xerxes I., 486 - 465 v. Chr), ziehen ließ, um den Tag zu bestimmen, an dem die Juden des Landes vernichtet werden sollten. (APA/ dpa)

  4. #394
    jugo-jebe-dugo
    23.03.2005

    Sharon nimmt wichtige Hürde auf dem Weg zum Gaza-Abzug
    Knappe Mehrheit für Budgetentwurf des Regierungschefs im Finanzausschuss - Referendum über Gaza-Abzug unwahrscheinlich - Shas-Partei gegen Volksbefragung
    Jerusalem - Der israelische Ministerpräsident Ariel Sharon hat im Parlament eine wichtige Hürde auf dem Weg zu dem geplanten Abzug aus dem palästinensischen Gaza-Streifen genommen. Der Finanzausschuss nahm am Mittwoch mit knapper Mehrheit seinen Haushaltsentwurf an, der bis zum 31. März in der gesamten Knesset verabschiedet werden muss. Ansonsten kommt es bis Ende Juni zu Neuwahlen, die den für Juli geplanten Gaza-Abzug verzögern würden.

    Volksabstimmung über Abzug unwahrscheinlich


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    bezahlte EinschaltungDie Räumung gilt als wichtiger Schritt für den Nahost-Friedensprozess. Der Rechtsausschuss des Parlaments billigte derweil einen Gesetzentwurf rechter Abgeordneter für eine Volksabstimmung über den Abzugsplan. Der Entwurf wird nun den Abgeordneten im Plenum zur Abstimmung vorgelegt. Experten räumen ihm aber keine Chancen ein. Vor dem jüdischen Purim-Fest in dieser Woche schloss Israel aus Sicherheitsgründen die Grenzen zu den besetzten Gebieten für fünf Tage.

    Budgetdebatte

    Mit zehn zu neun Stimmen überwies der Finanzausschuss das Budget von umgerechnet knapp 50 Milliarden Euro an das Parlament, wo Sharon am Dienstag eine heftige Debatte darüber erwartet. Sharons größter parteiinterner Rivale, Finanzminister Benjamin Netanyahu, wiegelte allerdings im Hörfunk ab: "Ich sehe keine Neuwahlen, denn der Haushalt wird verabschiedet werden."

    Der Abstimmung im Ausschuss war eine heftige Diskussion innerhalb von Sharons konservativer Likud-Partei vorausgegangen, die in der Frage des Gaza-Abzugs gespalten ist. Parteiinterne Gegner des Abzugs mit Sitz im Finanzausschuss hatten gedroht, den Haushalt zu blockieren. In einem Kompromiss haben nun aber Sharon-treue Abgeordnete zugesagt, die Gegner im Parlament bei einer Entscheidung über ein Referendum zum Gaza-Abzug zu unterstützen.

    Netanyahu für Volksabstimmung

    Eine Volksabstimmung wird von Sharons Rivalen Netanyahu gefordert. Der Regierungschef lehnt sie aber als Verzögerungstaktik ab. Er will die 21 israelischen Siedlungen im Gaza-Streifen sowie vier der 120 Siedlungen im Westjordanland von Ende Juli an innerhalb von vier Wochen räumen. Die rechten und ultrareligiösen Gegner des Abzugs sehen darin ein Einknicken vor der Gewalt radikaler Palästinenser.

    Der Gesetzentwurf für ein Referendum über den Gaza- Abzugsplan wurde im Rechtsausschuss nach hitziger Debatte mit neun zu acht Stimmen angenommen. Die Knesset soll am Montag darüber beraten. Zwar ist Umfragen zufolge die Mehrheit der Israelis für den Abzugsplan. Doch könnte ein Referendum die Umsetzung hinausschieben, da die Vorbereitungen für die Volksabstimmung Monate dauern dürften. In Israel gab es bisher noch nie ein Referendum.

    Grenze zu Westjordanland wieder gesperrt

    Trotz der jüngsten Annäherung im Friedensprozess mit den Palästinensern riegelte Israel die Grenze zum Westjordanland bis Sonntagnacht ab. Die Grenzschließung geschehe "im Einklang mit der Entscheidung auf politischer Ebene und angesichts der Beurteilung der Sicherheitslage", teilte die Armee mit. Damit werden 10.500 Palästinenser an ihrer Arbeit in Israel gehindert. Seit Beginn des Palästinenser-Aufstandes vor mehr als vier Jahren hat Israel routinemäßig während jüdischer Feiertage die Grenzen zu den Palästinenser-Gebieten zum Schutz vor Anschlägen geschlossen. (APA/Reuters)

  5. #395
    jugo-jebe-dugo
    23.03.2005

    Israel: Staatsbesuch von Putin angekündigt
    Zusammentreffen wäre der erste Besuch eines sowjetischen oder russischen Präsidenten in Israel
    Jerusalem - Russlands Präsident Wladimir Putin wird im April voraussichtlich nach Israel reisen und dort mit Präsident Moshe Katzav und Ministerpräsident Ariel Sharon zusammentreffen. Katzavs Sprecher Ron Ben-Yishai bestätigte am Mittwoch entsprechende Überlegungen. Der israelische Präsident habe Putin eingeladen, als sich die beiden im Jänner anlässlich der Holocaust-Gedenkfeiern in Polen trafen. Putin werde voraussichtlich vom 27. bis 28. April Israel besuchen. "Eine offizielle Ankündigung wird es geben, wenn der Besuch im Detail organisiert ist" fügte Ben-Yishai hinzu. Von der russischen Regierung gab es zunächst keine Stellungnahme.

    Erster Besuch

    Sollte der Besuch zu Stande kommen, wäre es das erste Mal überhaupt, dass ein sowjetischer oder russischer Staatschef nach Israel reist. Die Sowjetunion hatte zu Israel im Jahr 1948 zwar politische Beziehungen aufgenommen, diese allerdings nach Beginn des Nahost-Kriegs 1967 auf Eis gelegt. 1986 nahm die sowjetische Regierung die Beziehungen wieder auf, allerdings kam es zu keinen offiziellen Besuchen in Israel. Der frühere russische Präsident Boris Jelzin reiste erst in den Nahost-Staat, nachdem er von seinem Amt zurückgetreten war. (APA/Reuters)

  6. #396
    jugo-jebe-dugo
    23.03.2005

    Zwei weitere Palästinenser-Gruppen nehmen an Wahl teil
    Volksfront und Demokratische Front folgen dem Beispiel der Hamas
    Gaza-Stadt - Zwei weitere radikale Palästinenser-Gruppen haben angekündigt, an der für Juli geplanten Parlamentswahl teilzunehmen.

    Die Volksfront und die Demokratische Front für die Befreiung Palästinas (PFLP und DFLP) folgten damit am Mittwoch dem Beispiel der Hamas, die vor einigen Tagen ihre Teilnahme angekündigt hatte. Alle drei Gruppen haben sich der Vernichtung Israels verschrieben. PFLP-Chef Rabah Muhana nannte als Grund für die Teilnahme die jüngsten Gespräche mit Palästinenser- Präsident Mahmud Abbas in Kairo. Dabei war ein vorläufiger Gewaltverzicht vereinbart worden. Unklar blieb weiterhin, ob auch der Islamische Dschihad teilnehmen wird.

    Die radikalen Gruppen hatten die Wahlen 1996 boykottiert. Besonders die Teilnahme der Hamas könnte der Fatah-Bewegung von Abbas nun Stimmen kosten. Die Fatah hatte vor neun Jahren 66 von 88 Sitzen erhalten. (Reuters)

  7. #397
    jugo-jebe-dugo
    23.03.2005

    Araber blitzen in Israel mit ihrer Friedensinitiative ab
    Der Gipfel der Arabischen Liga in Algier wiederholte das Angebot aus dem Jahr 2002
    Die Liste der Themen, die beim Gipfel der Arabischen Liga nicht behandelt wurden, ist fast genauso lang wie die der abwesenden Staatschefs. Aber das Friedensangebot an Israel steht
    Algier – Beim Gipfel der Arabischen Liga in Algier wurde am Mittwoch wie erwartet die arabische Friedensinitiative aus dem Jahr 2002 – damals beschlossen bei einem Treffen in Beirut – erneuert. Die Araber boten darin Israel eine Normalisierung der Beziehungen an, wenn es sich an die Grenzen von 1967 zurückzieht.

    Israel hatte das Angebot bereits, bevor es im Schlusskommuniqué des Gipfels veröffentlich wurde, rundweg abgelehnt. Es handle sich lediglich um "den allerkleinsten gemeinsamen Nenner" der Mitgliedsstaaten der Arabischen Liga, die damit von ihrer internen Uneinigkeit ablenken wollten, sagte ein Sprecher der israelischen Regierung am Dienstagabend. Der Plan widerspreche zudem den separaten Friedensvereinbarungen zwischen Israel und Ägypten sowie Jordanien.

    Am Mittwoch hatte zuvor Libyens Staatschef Muammar al-Gaddafi seinen großen Auftritt. Unter dem Gelächter des anwesenden palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas nannte Gaddafi Israelis und Palästinenser "Idioten". Gaddafi wiederholte seine Ansicht, dass Israelis und Palästinenser in einem gemeinsamen Staat leben sollten.

    Zum Gipfel in Algier waren viele der arabischen Staatschefs erst gar nicht gekommen, auch fand keine offene Debatte über den Umgang der Arabischen Liga mit dem Syrien-Libanon-Problem statt. Syriens Staatspräsident Bashar al-Assad traf UNO-Generalsekretär Kofi Annan am Rande des Gipfels und sagte ihm eine Umsetzung der UNO-Sicherheitsratsresolution 1559 zu, in der Syrien aufgefordert wird, den Libanon komplett zu räumen.

    Abwesend war unter anderem Jordaniens König Abdullah, der sich in den USA aufhielt. Bei einem Treffen mit jüdischen Organisationen in Washington sagte Abdullah, Iran, Syrien und die Hisbollah seien die größte Gefahr für die Stabilität des Nahen Ostens. Der König bestätigte indirekt die israelische Darstellung, dass die vom Iran und Syrien unterstützte libanesische Schiitenmiliz Hisbollah für von den Palästinensergebieten ausgehenden Terrorismus verantwortlich sei.

    Am Rande des Gipfels in Algier fand auch ein Treffen zwischen dem marokkanischen König Mohammed VI. und dem algerischen Staatspräsidenten Abdelaziz Bouteflika statt. Die Anwesenheit des König wird als klares Zeichen für die Verbesserung der wegen des Westsahara-Konflikts historisch schlechten Beziehungen zwischen Algerien und Marokko interpretiert. (guha, DER STANDARD, Print, 24.3.2005)

  8. #398
    jugo-jebe-dugo
    24.03.2005

    USA nach Gipfel der Arabischen Liga: "Verpasste Gelegenheit"
    Enttäuschung in Washington: "Keine Unterstützung für Trend zu größerer Demokratisierung und Freiheit im Nahen Osten"
    Washington - Die USA haben sich enttäuscht über die Ergebnisse des Gipfeltreffens der Arabischen Liga in Algier geäußert. "Das war eine verpasste Gelegenheit", sagte der Sprecher des Außenministeriums, Adam Ereli, am Mittwoch in Washington. "In der Abschlusserklärung findet sich offenbar keine Unterstützung für den Trend zu größerer Demokratisierung und Freiheit im Nahen Osten."

    Die Organisation hatte bei ihrem Treffen im Algier einige Reformen etwa bei ihrer Beschlussfassung beschlossen. Zu den aktuell brisanten Themen äußerte sie sich nicht. So wurden in der Abschlusserklärung weder der von den Vereinten Nationen geforderte Abzug Syriens aus Libanon noch die Präsenz der US-Truppen im Irak direkt erwähnt. (APA/dpa)

  9. #399
    jugo-jebe-dugo
    30.03.2005

    Netanyahu kritisiert Gaza-Räumung und misstraut Ägypten
    Likud-Politiker will "einseitige Zugeständnisse" verhindern
    Jerusalem - Der israelische Finanzminister und Ex-Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat scharfe Kritik an dem von Ministerpräsident Ariel Sharon geplanten Rückzug aus dem Gaza-Streifen geübt. In einem Vortrag vor Geschäftsleuten bezeichnete der Likud-Politiker am Dienstagabend in Jerusalem den Abbau der israelischen Siedlungen als "ein Modell einseitiger Konzessionen", für welche Israel nichts erhalten werde. Zugleich drückte Netanyahu sein tiefes Misstrauen gegenüber Ägypten aus, das seiner Meinung nach palästinensischen Waffenschmuggel nicht unterbinde.

    Der innerparteiliche Rivale Sharons und frühere Likud-Chef hatte zusammen mit 26 der 40 Likud-Abgeordneten in der Knesset ein Referendum über den Gaza-Rückzug gefordert. Die Mehrheit der Knesset-Mitglieder stimmte aber am Dienstag gegen die Durchführung einer Volksabstimmung.

    Wenn Israel die Kontrolle der Grenze zwischen dem Gaza-Streifen und Ägypten den Ägyptern überlasse, "dann werden die Waffen nicht mehr durch Tunnels (zu den Palästinensern) gelangen, sondern auf der Straße", warnte Netanyahu. (APA)

  10. #400
    jugo-jebe-dugo
    30.03.2005

    Äthiopien: Israelischer Botschafter unternahm Selbstmordversuch
    Diplomat in kritischer Verfassung - Grossmann arbeitete in den 90ern sechs Jahre in Wien

    Doron Grossman
    Addis Abeba - Bei einem offensichtlichen Selbstmordversuch ist der israelische Botschafter in Äthiopien schwer verletzt worden. Der 48-jährige Doron Grossmann habe sich eine Kugel in den Kopf geschossen, verlautete am Mittwoch aus diplomatischen Kreisen in Addis Abeba. Der Diplomat, der in den neunziger Jahren in Wien tätig war, sei in "sehr schlechtem Zustand" und solle zur weiteren medizinischen Behandlung nach Israel ausgeflogen werden. Es handle sich nicht um einen terroristischen Anschlag, sondern offenkundig um einen Selbstmordversuch.

    Hintergründe unklar


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    Wien
    Jeder Bezirk hat seine Stadtgeschichten
    bezahlte EinschaltungAuch das israelische Außenministerium hat einen Anschlag auf den Botschafter ausgeschlossen. Grossmann war am Morgen in seiner Suite im Hilton-Hotel mit Schussverletzungen aufgefunden worden. Er arbeitete seit drei Jahren in Äthiopien und sollte in dieser Woche seinen neuen Posten als Botschafter in Südafrika antreten. Die Hintergründe für den Selbstmordversuch waren zunächst unklar.

    Österreichisches Ehrenkreuz

    Als Botschaftsrat in Wien von 1991 bis 1997 war Grossmann in Anerkennung "besonderer Verdienste für die kulturelle, aber auch politische Zusammenarbeit zwischen Israel und Österreich" mit dem Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet worden. Ein wichtiges Projekt, bei dem Grossmann einen Beitrag leistete, war der Austausch von Kunstobjekten zwischen dem Kunsthistorischen Museum in Wien und dem Israel Museum in Jerusalem. (APA/AFP)

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