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Sammelthread Kurdistan

Erstellt von radeon, 31.01.2005, 20:43 Uhr · 1.438 Antworten · 86.571 Aufrufe

  1. #901
    GLOBAL-NETWORK

    Blinzeln

    Sen cok yasa Generalim!

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  2. #902
    Avatar von Toruko-jin

    Registriert seit
    22.04.2012
    Beiträge
    21.127
    Es wäre ja schon ein Fortschritt, wenn ihr die Kurden nicht als Feinde betrachten würdet, sondern als Mitbewohner, die nur ihre Menschenrechte einfordern!?!?
    Ich bin ja dafür, dass man ihnen kulturelle Rechte zugesteht und ich habe auch diverse Male geschrieben, dass ich die Haltung der vorherigen Regierungen nicht in Ordnung finde. Wenn sie aber bei jedem Konflikt, die Infrastruktur beschädigen und Terror als Druckmittel nutzen, weiß ich nicht, wie ich sie anders betiteln soll. Die PKK ist eine Terrororganisation und alle, die mit ihr sympathisieren sind Sympathisanten des Terrors.
    Du hast mal in einem anderen Beitrag geschrieben, dass die Kurden ihre Autonomie/Unabhängigkeit bekommen sollten, wenn sie dann alle den türkischen Westen bzw. die Metropolen verlassen würden. Wie stellst Du Dir das vor???
    Wenn sie zivilisiert ein Zusammenleben wollen würden oder besser gesagt zivilisiert wären, hätte ich auch kein Problem mit ihnen. Es ist aber leider so, dass sie in den Metropolen wie Adana, Izmir und Istanbul regelrechte Clans bilden. Als Folge kann man gewisse Stadtteile als Türke nicht mehr besuchen.

    Wie ich mir das vorstelle? Ganz einfach, eine Volksbefragung durchführen. Wer sich als Kurde fühlt hat zu gehen und alle anderen werden als Türken gesehen. Ich bin auch gerne bereit, dem Osten mit all meiner Macht wirtschaftlich beizustehen, nur unter der Bedingung, dass sie gehen! Sie sollen gehen!

    Einfacher und billiger wäre es doch wohl, den Kurden endlich ihren Minderheiten-Status zu geben, den ihr ja im Vertrag von Lausanne auch den Griechen und Armeniern zugestanden habt. Wenn dann endlich auch der Osten der Türkei durch Regierungsmaßnahmen wirtschaftlich gefördert werden würde, dann würden wahrscheinlich auch viele wieder freiwillig zurück gehen...
    Diese Südostanatolien-Projekte hat es gegeben. Diese Feudalstruktur in Südostanatolien gepaart mit Bildungsferne verhindert jegliche Entwicklung. Ich würde sogar soweit gehen, zu sagen, dass das Gebiet nicht in der Lage ist, sich zu entwickeln.

    PS u. OT: Wo in Tempelhof wohnst Du eigentlich??? Ich habe jahrelang in der schönen Parkstr. gelebt...
    Zwischen Alt-Tempelhof und Hermannstraße lebe ich. Habe mich übrigens letztens mit Lubenica getroffen. War ganz nett. Wenn du mal da bist, kannst du dich gerne zu uns gesellen.

  3. #903

    Registriert seit
    03.03.2013
    Beiträge
    375
    Ein recht guter Artikel

    Konflikt mit Kurden: Türkei droht neuer Bürgerkrieg

    Rückfall in finstere Zeiten: Die türkische Luftwaffe soll Stellungen der PKK bombardiert haben. Die hatte zuvor wegen der zögerlichen Haltung Ankaras gegenüber der IS-Miliz mit Bürgerkrieg gedroht. Der Friedensprozess ist gescheitert.

    Rückfall in finstere Zeiten: Die türkische Luftwaffe soll Stellungen der PKK bombardiert haben. Die hatte zuvor wegen der zögerlichen Haltung Ankaras gegenüber der IS-Miliz mit Bürgerkrieg gedroht. Der Friedensprozess ist gescheitert.

    Die Nerven liegen blank bei vielen Kurden in der Türkei. Am Dienstag macht die Nachricht die Runde, die türkische Luftwaffe habe Bomben auf Stellungen der verbotenen PKK abgeworfen, als Reaktion auf tagelangen Beschuss eines türkischen Militärpostens. Es sei, berichtet die "Hürriyet", der erste Angriff dieser Art seit dem Waffenstillstand zwischen der PKK und dem türkischen Staat Ende 2012. Seit 2005 schon führen beide Seiten im Hintergrund Friedensverhandlungen.

    Das Bemühen um Frieden, das wichtigste politische Projekt der Regierung seit Jahren, dürfte mit den Bombardements gescheitert sein. Aus Reihen von PKK-Vertretern ist zu hören, es sei jetzt an der Zeit zu handeln und sich zu wehren. Schon am Wochenende hatte der PKK-Vize Cemil Bayik gedroht, die Friedensgespräche abzubrechen und zum bewaffneten Kampf zurückzukehren. Er ist faktisch der Chef der Organisation und hat sein Hauptquartier in den Kandilbergen im irakischen Kurdistan aufgeschlagen.
    Als Grund nannte Bayik die Untätigkeit der Türkei im Kampf um die von Kurden bewohnte syrische Grenzstadt Kobane. Sie wird seit Wochen von Terroristen des "Islamischen Staats" (IS) belagert, immer wieder versuchen sie, die Stadt zu erobern. Sollte ihnen das gelingen, droht den dort verbliebenen Zivilisten sowie den kurdischen Kämpfern ein Massaker. Die internationale Anti-IS-Koalition versucht, die Einnahme mit Luftschlägen zu verhindern und die IS-Milizen zurückzudrängen, bislang vergeblich.
    Kritik der Kurden an der Türkei
    Die Türkei hat derweil Panzereinheiten an der Grenze stationiert, greift aber nicht ins Geschehen ein - nach Erkenntnis westlicher Geheimdiensteaus Furcht vor Terror, den der IS angedroht hat. Die Kurden erwarten keine militärische Hilfe von der Türkei, sie kritisieren aber,

    • dass Ankara eine von türkischen Soldaten kontrollierte Sicherheitszone verlangt, die faktisch einer Übernahme der Autonomiegebiete gleichkäme,
    • dass die Türkei die Grenze für Kämpfer der PKK sowie des syrischen Ablegers YPG geschlossen hat,
    • und dass die Türkei den Kurden nicht erlaubt, Waffen, Munition und Lebensmittel über die Grenze zu transportieren, um die Kämpfer in Kobane zu unterstützen, wohingegen IS-Kämpfer sich jahrelang frei bewegen konnten und Unterstützung aus Ankara erhielten.

    Bei Demonstrationen gegen diese Politik von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan und Premierminister Ahmet Davutoglu gab es in mehreren Städten im Südosten der Türkei gewaltsame Auseinandersetzungen. Zum einen zwischen Polizei und Kurden, zum anderen aber auch zwischen PKK-Anhängern und der türkischen radikalislamischen Hisbollah. In sechs Provinzen wurden Ausgangssperren verhängt, mindestens 41 Menschen kamen bisher ums Leben. Autos und Häuser brannten, Läden wurden geplündert, auf den Straßen fuhren gepanzerte Fahrzeuge, wurde geschossen und gekämpft.
    Sollten die Schlächter des IS Kobane am Ende einnehmen, wäre dies nicht nur ein weltweit sichtbarer Propagandaerfolg für sie. Es dürfte auch eine Eskalation der Gewalt in der Türkei zur Folge haben - einerseits zwischen Kurden und staatlichen Kräften, andererseits zwischen Kurden und Islamisten.

    Friedensprozess gegen Widerstand von Nationalisten

    Derzeit ist es Abdullah Öcalan, der seine Anhänger immer wieder ermahnt, nicht zu den Waffen zu greifen und den Friedensprozess nicht zu gefährden. Ausgerechnet jener Mann also, der ab 1984 Krieg gegen die Türkei führte - mit dem Ziel eines eigenen Kurdenstaats. Der zu lebenslanger Haft verurteilte Chef der PKK agiert aus seiner Gefängniszelle heraus. Erst in Einzelhaft gab er seine früheren Pläne auf, formte die einst marxistisch-leninistische PKK in eine basisdemokratische Organisation um und fordert nun größere Autonomie für die Kurden.


    Erdogan trieb den Friedensprozess trotz erheblicher Widerstände von Nationalisten voran. Er sorgte dafür, dass auch die kurdischen Gebiete im Südosten vom wirtschaftlichen Boom profitierten, dass dort neue Straßen, Gebäude, Strom-, Wasser- und Gasnetze gebaut wurden. Zum Dank wählten viele Kurden Erdogan und seine AKP, die damit der HDP, dem politischen Arm der PKK, in kurdischem Gebiet Konkurrenz machte.
    Doch die Sympathien für die AKP unter den Kurden dürften verflogen sein. Auch Erdogans Bemühungen um Annäherung sind vorerst beendet. Kürzlich erst erklärte er, er sehe "keinen Unterschied zwischen PKK und IS" - eine Ansicht, die viele Türken teilen. In Internetforen und in sozialen Medien wird seit Wochen ein erbitterter Wortkrieg geführt und der PKK vorgehalten, immer noch eine Terrororganisation und verantwortlich für den Tod von mehr als 45.000 Menschen zu sein. Kurden wiederum werfen der türkischen Regierung vor, mit IS gemeinsame Sache zu machen - nicht nur, um Syriens Präsidenten Baschar al-Assad zu stürzen, sondern auch, um die Kurden zu vernichten.

    Nach Bombardement: PKK droht Türkei mit neuem Bürgerkrieg - SPIEGEL ONLINE

    Die Kommentare sind am geilsten

    6. Strategisch falsch.
    "Um das klar zu sagen: Ich habe Verständnis dafür, das die Türkei keine Leute opfern will, um einen Ex Feind gegen einen größeren Feind zu helfen. (Ex-Feind = PKK, größerer Feind = ISIS). Aber warum hat die Türkeit nicht die Grenzen für Truppenbewegungen der Kurden die ihren "Brüdern" in Koban helfen wollten geöffnet? 2 Fliegen mit einer Klappe: Die Kurden hätten es als wohlwollende Geste gesehen, es wäre Friedlich geblieben und ohne selbst eingreifen zu müssen hätten die Kurden länger durchgehalten und sich noch länger in Kobane mit der IS gegenseitige aufreiben können. Das ganze dann noch als entgegenkommen verbrähmen... . Aber anscheinend hat die Türkei nicht so viel Erfahrung wie der Westen in Heuchelei und Intrigen"


    7. Bedenklich...

    "Die Kurden kämpfen gegen den "IS". Die Türken bombardieren die Kurden. Nun drängt sich die Frage auf, ob die Türkei dem "IS" näher steht, als der Volksgruppe der Kurden. Deutschland hatte auch mal einen Diktator..."


    9. Disqualifikation

    Die türkische Regierung hat hiermit jegliche Legitimation bezüglich EU Mitgliedschaft auf Jahre verspielt. Man mag vermuten, dass diese auch nie sonderlich gewünscht war. Ich wünsche mir dazu ein klares Statement unserer Bundeskanzlerin. Zeitnah, bitte

  4. #904
    Avatar von Kalampakiotis

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    4.961
    Zitat Zitat von papodidi Beitrag anzeigen

    Einfacher und billiger wäre es doch wohl, den Kurden endlich ihren Minderheiten-Status zu geben, den ihr ja im Vertrag von Lausanne auch den Griechen und Armeniern zugestanden habt.

  5. #905

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    2.654
    Zitat Zitat von Kanno Beitrag anzeigen
    Ein recht guter Artikel

    Konflikt mit Kurden: Türkei droht neuer Bürgerkrieg

    Rückfall in finstere Zeiten: Die türkische Luftwaffe soll Stellungen der PKK bombardiert haben. Die hatte zuvor wegen der zögerlichen Haltung Ankaras gegenüber der IS-Miliz mit Bürgerkrieg gedroht. Der Friedensprozess ist gescheitert.

    Rückfall in finstere Zeiten: Die türkische Luftwaffe soll Stellungen der PKK bombardiert haben. Die hatte zuvor wegen der zögerlichen Haltung Ankaras gegenüber der IS-Miliz mit Bürgerkrieg gedroht. Der Friedensprozess ist gescheitert.

    Die Nerven liegen blank bei vielen Kurden in der Türkei. Am Dienstag macht die Nachricht die Runde, die türkische Luftwaffe habe Bomben auf Stellungen der verbotenen PKK abgeworfen, als Reaktion auf tagelangen Beschuss eines türkischen Militärpostens. Es sei, berichtet die "Hürriyet", der erste Angriff dieser Art seit dem Waffenstillstand zwischen der PKK und dem türkischen Staat Ende 2012. Seit 2005 schon führen beide Seiten im Hintergrund Friedensverhandlungen.

    Das Bemühen um Frieden, das wichtigste politische Projekt der Regierung seit Jahren, dürfte mit den Bombardements gescheitert sein. Aus Reihen von PKK-Vertretern ist zu hören, es sei jetzt an der Zeit zu handeln und sich zu wehren. Schon am Wochenende hatte der PKK-Vize Cemil Bayik gedroht, die Friedensgespräche abzubrechen und zum bewaffneten Kampf zurückzukehren. Er ist faktisch der Chef der Organisation und hat sein Hauptquartier in den Kandilbergen im irakischen Kurdistan aufgeschlagen.
    Als Grund nannte Bayik die Untätigkeit der Türkei im Kampf um die von Kurden bewohnte syrische Grenzstadt Kobane. Sie wird seit Wochen von Terroristen des "Islamischen Staats" (IS) belagert, immer wieder versuchen sie, die Stadt zu erobern. Sollte ihnen das gelingen, droht den dort verbliebenen Zivilisten sowie den kurdischen Kämpfern ein Massaker. Die internationale Anti-IS-Koalition versucht, die Einnahme mit Luftschlägen zu verhindern und die IS-Milizen zurückzudrängen, bislang vergeblich.
    Kritik der Kurden an der Türkei
    Die Türkei hat derweil Panzereinheiten an der Grenze stationiert, greift aber nicht ins Geschehen ein - nach Erkenntnis westlicher Geheimdiensteaus Furcht vor Terror, den der IS angedroht hat. Die Kurden erwarten keine militärische Hilfe von der Türkei, sie kritisieren aber,

    • dass Ankara eine von türkischen Soldaten kontrollierte Sicherheitszone verlangt, die faktisch einer Übernahme der Autonomiegebiete gleichkäme,
    • dass die Türkei die Grenze für Kämpfer der PKK sowie des syrischen Ablegers YPG geschlossen hat,
    • und dass die Türkei den Kurden nicht erlaubt, Waffen, Munition und Lebensmittel über die Grenze zu transportieren, um die Kämpfer in Kobane zu unterstützen, wohingegen IS-Kämpfer sich jahrelang frei bewegen konnten und Unterstützung aus Ankara erhielten.

    Bei Demonstrationen gegen diese Politik von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan und Premierminister Ahmet Davutoglu gab es in mehreren Städten im Südosten der Türkei gewaltsame Auseinandersetzungen. Zum einen zwischen Polizei und Kurden, zum anderen aber auch zwischen PKK-Anhängern und der türkischen radikalislamischen Hisbollah. In sechs Provinzen wurden Ausgangssperren verhängt, mindestens 41 Menschen kamen bisher ums Leben. Autos und Häuser brannten, Läden wurden geplündert, auf den Straßen fuhren gepanzerte Fahrzeuge, wurde geschossen und gekämpft.
    Sollten die Schlächter des IS Kobane am Ende einnehmen, wäre dies nicht nur ein weltweit sichtbarer Propagandaerfolg für sie. Es dürfte auch eine Eskalation der Gewalt in der Türkei zur Folge haben - einerseits zwischen Kurden und staatlichen Kräften, andererseits zwischen Kurden und Islamisten.

    Friedensprozess gegen Widerstand von Nationalisten

    Derzeit ist es Abdullah Öcalan, der seine Anhänger immer wieder ermahnt, nicht zu den Waffen zu greifen und den Friedensprozess nicht zu gefährden. Ausgerechnet jener Mann also, der ab 1984 Krieg gegen die Türkei führte - mit dem Ziel eines eigenen Kurdenstaats. Der zu lebenslanger Haft verurteilte Chef der PKK agiert aus seiner Gefängniszelle heraus. Erst in Einzelhaft gab er seine früheren Pläne auf, formte die einst marxistisch-leninistische PKK in eine basisdemokratische Organisation um und fordert nun größere Autonomie für die Kurden.


    Erdogan trieb den Friedensprozess trotz erheblicher Widerstände von Nationalisten voran. Er sorgte dafür, dass auch die kurdischen Gebiete im Südosten vom wirtschaftlichen Boom profitierten, dass dort neue Straßen, Gebäude, Strom-, Wasser- und Gasnetze gebaut wurden. Zum Dank wählten viele Kurden Erdogan und seine AKP, die damit der HDP, dem politischen Arm der PKK, in kurdischem Gebiet Konkurrenz machte.
    Doch die Sympathien für die AKP unter den Kurden dürften verflogen sein. Auch Erdogans Bemühungen um Annäherung sind vorerst beendet. Kürzlich erst erklärte er, er sehe "keinen Unterschied zwischen PKK und IS" - eine Ansicht, die viele Türken teilen. In Internetforen und in sozialen Medien wird seit Wochen ein erbitterter Wortkrieg geführt und der PKK vorgehalten, immer noch eine Terrororganisation und verantwortlich für den Tod von mehr als 45.000 Menschen zu sein. Kurden wiederum werfen der türkischen Regierung vor, mit IS gemeinsame Sache zu machen - nicht nur, um Syriens Präsidenten Baschar al-Assad zu stürzen, sondern auch, um die Kurden zu vernichten.

    Nach Bombardement: PKK droht Türkei mit neuem Bürgerkrieg - SPIEGEL ONLINE

    Die Kommentare sind am geilsten

    6. Strategisch falsch.
    "Um das klar zu sagen: Ich habe Verständnis dafür, das die Türkei keine Leute opfern will, um einen Ex Feind gegen einen größeren Feind zu helfen. (Ex-Feind = PKK, größerer Feind = ISIS). Aber warum hat die Türkeit nicht die Grenzen für Truppenbewegungen der Kurden die ihren "Brüdern" in Koban helfen wollten geöffnet? 2 Fliegen mit einer Klappe: Die Kurden hätten es als wohlwollende Geste gesehen, es wäre Friedlich geblieben und ohne selbst eingreifen zu müssen hätten die Kurden länger durchgehalten und sich noch länger in Kobane mit der IS gegenseitige aufreiben können. Das ganze dann noch als entgegenkommen verbrähmen... . Aber anscheinend hat die Türkei nicht so viel Erfahrung wie der Westen in Heuchelei und Intrigen"


    7. Bedenklich...

    "Die Kurden kämpfen gegen den "IS". Die Türken bombardieren die Kurden. Nun drängt sich die Frage auf, ob die Türkei dem "IS" näher steht, als der Volksgruppe der Kurden. Deutschland hatte auch mal einen Diktator..."


    9. Disqualifikation

    Die türkische Regierung hat hiermit jegliche Legitimation bezüglich EU Mitgliedschaft auf Jahre verspielt. Man mag vermuten, dass diese auch nie sonderlich gewünscht war. Ich wünsche mir dazu ein klares Statement unserer Bundeskanzlerin. Zeitnah, bitte
    Der Journalist liest bestimmt im Forum mit ich meine was er da beschreibt wie in den Foren diskutiert wird passt perfekt in unser Szenario

  6. #906
    JazzMaTazz
    Zitat Zitat von Rafi Beitrag anzeigen
    Viele in Deutschland, oder was glaubst du warum das IS Symbol verboten wurde, was glaubst du warum es soviele Gotteskrieger gibt, die hier sind aber gerne in den Jihad ziehen wollen, usw.? Die Hamas hat dich im Israel Sammelthread sehr wohl interessiert, auch wenn sie in dem Fall nicht als Terrororganisation bezeichnet hast. Hamas kämpft für Palästina, PKK kämpft für Kurdistan, merkste selbst, oder nicht?
    Oh wait, Palästina ist ja der Türkei viel näher und der Feind passt besser.^^
    Selber mag ich kein Hamas, weil mir deren antisemitische Charta nicht gefällt.
    Trotzdem hat die Hamas nicht so viele Leichen im Keller liegen wie die derzeitige rechte Israelische Regierung.
    Aber es ist auch ebend Fakt, dass die umliegenden arabischen Staaten auch nicht grad Heilig sind.
    So ernähren sich eben Konflikte.

    Letzte Woche haben deren Soldaten noch 7-10 jährige Kinder "angekettet", und in irgendwelche Hinterhöfe, im gegen Willen deren Mütter verfrachtet.
    Liest man hier natürlich nix darüber, das ist Normal, denn die verschenkten Atomuboote müssen da noch gepflegt werden.

    Genauso wie die Doppelmoral, dass wir uns hier gegen Salafismus zusammen tun wollen, und letzte Woche wurde an das wahabitische Saudi Arabien deutsche Waffen geliefert.

  7. #907
    JazzMaTazz
    "PKK-Sympathisanten haben in den vergangenen Wochen in der Südost-Türkei 212 Schulen niedergebrannt, meldet die Nachrichtenagentur Anadolu. Im Zuge der Zusammenstöße zwischen Polizisten und kurdischen Demonstranten wurden 34 Menschen getötet." Quelle: Deutsche Wirtschafts Nachrichten

  8. #908
    JazzMaTazz


    Allianz gegen IS
    Barzani: Auch Türkei lieferte Waffen an Kurden im Irak


    Von DTJ-ONLINE | 15.10.2014 08:16
    Die jüngsten Aussagen des Präsidenten der kurdischen Nationalregierung im Nordirak, Masud Barzani, wird man in Ankara nicht gern hören.
    Demnach soll die Türkei im August Waffen an Arbil geliefert haben. Nachdem die Terrormiliz IS den Norden Iraks angegriffen habe, hätten die Kurden zunächst Waffen aus dem Iran und später auch aus Ankara erhalten. „In der ersten Nacht der Angriffe hat uns der Iran zwei Flugzeuge mit Waffen geliefert. Auch die Türkei hat uns im Anschluss Waffen geliefert aber uns wegen Probleme im eigenen Land gebeten, dies nicht öffentlich zu machen“, sagte Barzani SkyNews Arabic.

    Waffenlieferungen wegen Präsidentschaftswahlen geheim gehalten

    Dass die Waffenlieferungen nicht an die Öffentlichkeit geraten sollten, hatte Barzani zufolge einen einfachen Grund. „Damals stand man vor den Präsidentschaftswahlen und in der Hand des IS befanden sich Geiseln“, so Barzani.
    Der kurdische Politiker erwarte, dass die Türkei, die er als „Freund und Partner“ bezeichnet, schneller reagiere und mehr Waffen in die Nachbarregion schicke. Man habe aber Verständnis für die Zweifel und das Zögern Ankaras. Seine Regierung habe zwar keine gesicherten Hinweise für eine Unterstützung des IS durch die Türkei, dennoch blieben einige Punkte in der türkischen IS-Politik undurchsichtig und offen.
    Die türkische Regierung hat in der Vergangenheit mehrmals bestritten, den IS unterstützt zu haben. Nach anfänglichem Zögern sieht es es aktuell danach aus, dass sie die internationale Allianz gegen IS schon bald unterstützen könnte, sollte es eine Einigung mit den USA geben.

    Barzani: Auch Türkei lieferte Waffen an Kurden im Irak - DTJ ONLINE



  9. #909
    Avatar von Ricky

    Registriert seit
    06.06.2014
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    3.629
    Zitat Zitat von Allih der Große Beitrag anzeigen
    Der ISIS.
    Die Forderungen waren nur zum Schein verhandelbar.
    Ja ne ist klar nur weil die Türkei die IS nicht angreift heißt es direkt die Türkei unterstütze die IS alter euch hat man wahrlich richtig aber derb ins Hirn geschissen.Was soll die Türkei davon haben die IS zu unterstützen weil sie Kurden angreifen bzw. die PKK jo das ist kein ausreichender Grund.Die IS hat nicht viel nutzen für die Türkei das sind Barbaren und keine Moslems sie nehemen die Religion als vorwand und wollen Kaba zerstören wieso sollte Türkei die unterstützen dann wären die doch nicht anders.

    - - - Aktualisiert - - -

    http://www.shortnews.de/id/1114867/irak-saddam-husseins-giftgas-wieder-aufgetaucht-in-der-hand-des-is

  10. #910
    Avatar von Sonne-2012

    Registriert seit
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    Beiträge
    4.554
    Iran liefert Waffen an irakische Kurden

    Außenminister Zarif besuchte Kurdenregion - US-Gericht: Kurden dürfen auf eigene Rechnung Öl verkaufen

    Erbil - Der kurdische Präsident Massoud Barzani hat am Dienstag offiziell bestätigt, Waffenlieferungen aus dem Iran erhalten zu haben.
    "Wir haben um Waffen gebeten und der Iran war der erste Staat, der uns Waffen zur Verfügung gestellt hat", erklärte Barzani in Beisein des iranischen Außenministers Javad Zarif bei einer Pressekonferenz in Erbil, der Hauptstadt der nordirakischen Kurdenregion.
    Iran liefert Waffen an irakische Kurden - Irak - derStandard.at ? International


    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von JazzMaTazz Beitrag anzeigen


    Allianz gegen IS
    Barzani: Auch Türkei lieferte Waffen an Kurden im Irak


    Von DTJ-ONLINE | 15.10.2014 08:16
    Die jüngsten Aussagen des Präsidenten der kurdischen Nationalregierung im Nordirak, Masud Barzani, wird man in Ankara nicht gern hören.
    Demnach soll die Türkei im August Waffen an Arbil geliefert haben. Nachdem die Terrormiliz IS den Norden Iraks angegriffen habe, hätten die Kurden zunächst Waffen aus dem Iran und später auch aus Ankara erhalten. „In der ersten Nacht der Angriffe hat uns der Iran zwei Flugzeuge mit Waffen geliefert. Auch die Türkei hat uns im Anschluss Waffen geliefert aber uns wegen Probleme im eigenen Land gebeten, dies nicht öffentlich zu machen“, sagte Barzani SkyNews Arabic.

    Waffenlieferungen wegen Präsidentschaftswahlen geheim gehalten

    Dass die Waffenlieferungen nicht an die Öffentlichkeit geraten sollten, hatte Barzani zufolge einen einfachen Grund. „Damals stand man vor den Präsidentschaftswahlen und in der Hand des IS befanden sich Geiseln“, so Barzani.
    Der kurdische Politiker erwarte, dass die Türkei, die er als „Freund und Partner“ bezeichnet, schneller reagiere und mehr Waffen in die Nachbarregion schicke. Man habe aber Verständnis für die Zweifel und das Zögern Ankaras. Seine Regierung habe zwar keine gesicherten Hinweise für eine Unterstützung des IS durch die Türkei, dennoch blieben einige Punkte in der türkischen IS-Politik undurchsichtig und offen.
    Die türkische Regierung hat in der Vergangenheit mehrmals bestritten, den IS unterstützt zu haben. Nach anfänglichem Zögern sieht es es aktuell danach aus, dass sie die internationale Allianz gegen IS schon bald unterstützen könnte, sollte es eine Einigung mit den USA geben.

    Barzani: Auch Türkei lieferte Waffen an Kurden im Irak - DTJ ONLINE


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