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Warum schaut die Welt beim IS zu???

Erstellt von Zurich, 04.02.2015, 16:26 Uhr · 72 Antworten · 3.703 Aufrufe

  1. #21
    Guerrier
    Was für ein verblendetes Weltbild hier mancher an den Tag legt. Schier nach denn Motto "Wir Christen sind die besten, die Moslems sind alle Monster". Jesus lehrt uns nicht über andere zu Spotten.

    Einige scheinen in ihren Hass ihren Herrn gekonnt zu Ignorieren...

  2. #22
    Avatar von Rafi

    Registriert seit
    03.12.2013
    Beiträge
    13.346
    Zitat Zitat von Ardian Beitrag anzeigen
    Warum schaut die Welt in Gaza zu?

    - - - Aktualisiert - - -

    Stimmt! Ägypten hat das mittlerweile auch begriffen. Die Hamas ist als Organisation verboten worden und der bewaffnete Flügel der Hamas Al Quassam wurde jetzt ebenso verboten, ein 1,5 km breiter Schutzwall wurde ausgehoben, die Tunnel endgültig zugeschüttet und Rafah wird abgerissen. Danke der Hamas und der unfähigen palästinensischen Regierung.
    Wurde Zeit das diesem Terrorismus nicht mehr zugeschaut wird. Mittlerweile fordern die Irakis schon Hilfe gegen den IS in Israel an. Das wird schon noch Ardian!

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von JazzMaTazz Beitrag anzeigen
    Natürlich müssen sich Muslime untereinander nicht einig sein, genauso wenig wies die Christen auch nie waren. Logisch oder?
    Also was willst du jetzt sagen ? Bei den Christen geht das klar, und bei den Muslimen gleich ein Grund für ISIS ?
    Ich bin kein Gottesgläubiger und verachte auch die Kreuzzüge, sowie alle Religionen, die meinen Macht sei mit Spiritualität zu rechtfertigen. Falsche Adresse.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von koelner Beitrag anzeigen
    Mich ärgert die Nummer, dass für alles der Westen verantwortlich sei, auch. Bei Todenhöfer sehe ich das differenzierter. Ich muss nicht sagen, dass ausschliesslich der Westen Schuld ist, wenn ich ihm zustimme. Aber ich kann ihm zustimmen, dass der ungezügelte Terror im Irak und Syrien erst durch den Bush-Krieg möglich wurde. (unabhängig davon, dass Saddam Hussein auch ein Schlächter war).

    Und die Gefahr auf der Reise beurteile ich anders als du. Er war vorher bei IS Erzfreind Assad. Er hat dem "dicken Deutschen" im Interview deutlich gezeigt, dass er es für unmenschlich und unislamisch hält, was der IS tut. Und ich bleibe dabei. Es gab keine Präzedenzfall, wie die bärtigen Testosteronkrieger damit umgehen würden.
    Als er bei Assad war hat er beschworen der Westen müsse mit Assad verhandeln^^

  3. #23
    koelner
    Zitat Zitat von Rafi Beitrag anzeigen
    Als er bei Assad war hat er beschworen der Westen müsse mit Assad verhandeln^^
    Fände ich absolut richtig. Ich sehe das so: niemand wird in diese Region von heute auf morgen Frieden, Wohlstand und demokratische Verhältnisse bringen. Wenn dieses illusorische Ziel also vorerst vom Tisch ist, sollte man sich vor allem darauf konzentrieren, soviel Elend und Krieg von den Leuten abzuwenden wie irgendwie machbar.

    Da klar ist, dass Assad viel zu stark ist, um ihn in einer Kommando-Aktion wegzufegen, sollte man mit ihm über alles verhandeln, das eine Einstellung der Kämpfe auf allen Seiten bringen könnte. Mehr bleibt nicht.

  4. #24
    Guerrier
    Zitat Zitat von Rafi Beitrag anzeigen
    Als er bei Assad war hat er beschworen der Westen müsse mit Assad verhandeln^^
    Was soll daran Falsch sein? Assad war bis zur Einschleusung der Islamistischen Terroristen aus Saudi-Arabien und Irak eine Schlüsselperson die ein stabiles und sakuläres Syrien erst ermöglichte. Ohne in am Verhandlungstisch wird es keinen Frieden in Irak und Syrien geben, da ansonsten der gleiche Chaos herschen würde wie nach dem Sturz von Saddam Hussein, 2003.

    Ohne Assad keinen Frieden für Syrien

    Wenn ein Waffenstillstand das Ziel ist, muss auch mit einem Diktator verhandelt werden

    Von Reinhard Mutt

    Alltag im Krieg: Kinder holen in einem Rebellengebiet von Aleppo Wasser. (AFP / Zain al-Rifai)In Syrien wird nichts dringlicher als ein Waffenstillstand gebraucht. Für dieses Ziel müsse auch mit dem Diktator Assad verhandelt werden, sagt der Politologe Reinhard Mutz. Denn wie sonst solle die syrische Tragödie beendet werden?"Jetzt kommt der Winter, dann der Regen, dann die Kälte, dann der Tod." In apokalyptischen Bildern beschrieb Gerd Müller, der deutsche Entwicklungshilfeminister, kürzlich die Lage in und um Syrien auf der internationalen Flüchtlingskonferenz in Berlin.Jeder zweite Syrer, zehn Millionen Menschen leben heute kriegsbedingt an einem anderen Ort als zu Beginn des Aufstands gegen das Regime Assad. Syrien ist die Staatsruine einer Trümmerwüste mit einer zur Hälfte entwurzelten Bevölkerung. Und die trostlosen Trecks der Zuflucht Suchenden nehmen kein Ende, weil die Gewalt kein Ende nimmt.Deshalb ist es richtig, ja geradezu zwingend, die internationale Öffentlichkeit aufzurütteln und an die Notwendigkeit zu erinnern, sowohl den Flüchtlingsmassen als auch den längst an ihre Kapazitätsgrenzen gelangten Aufnahmelagern in den Anrainerstaaten ein weiteres Mal über den Winter zu helfen. Humanitäre Versorgung rettet Leben, aber sie ersetzt nicht das politische Engagement.Dabei herrscht durchaus Einvernehmen darüber, dass einzig eine substanzielle Konfliktlösung die syrische Tragödie beenden kann. Nur einsetzen möchte sich dafür niemand. Vielmehr heißt es von deutscher Seite, der Meinungsstreit in den Gremien der Vereinten Nationen mache eine solche Lösung derzeit unmöglich. Wirklich?Wem bisher noch nicht aufgegangen ist, was die Stunde in der arabischen Welt geschlagen hat, der lebt auf einem anderen Stern. Wie im Blutrausch errichtet eine Terrormiliz ihre Schreckensherrschaft in zwei gescheiterten Staaten. Und die Ängste, die sie schürt, haben unsere Marktplätze erreicht.Wann denn, wenn nicht jetzt, entschließt sich der Westen, einige Grundpfeiler seiner Mittelost-Politik zu überdenken?In Syrien wird nichts dringlicher als ein Waffenstillstand gebraucht, egal wer ihn vermittelt und nötigenfalls durchsetzt, nur haltbar muss er sein. Denn ohne ein verlässliches Ende des Blutvergießens wären schon erste Sondierungen über eine dauerhafte Konfliktregelung chancenlos.

    Das Klischee vom Alleintäter Assad hat sich als wenig hilfreich erwiesen

    Und verhandelt werden soll dann mit Assad, dem Diktator, der Krieg führt gegen sein eigenes Volk? Natürlich auch mit ihm!Das Klischee vom Alleintäter Assad hat sich bei allen Bemühungen um eine politische Streitbeilegung als wenig hilfreich erwiesen. Überdies ist es falsch. Dass rabiate Polizisten friedliche Demonstranten misshandeln, war nur in der Anfangsphase der syrischen Unruhen die vorherrschende Gewaltform.Schon drei Monate später verzeichneten auch die staatlichen Ordnungskräfte erste Todesopfer. Und einen weiteren Monat danach bildete sich aus Deserteuren der Streitkräfte die "Freie Syrische Armee", kommandiert aus ihrem türkischen Exil. Ein halbes Jahrs später, Mitte Februar 2012, berichtete der amerikanische Verteidigungsminister Leon Panetta, dass die Untergrundarmee  durch ein dschihadistisches Netzwerk infiltriert werde. Dessen damals noch wenig geläufiger Name: Islamischer Staat im Irak.Dessen ungeachtet verabredeten am darauf folgenden Wochenende  die "Freunde Syriens", ein informeller Zusammenschluss westlicher und prowestlicher Regierungen, die Anti-Assad-Opposition zu unterstützen. Und sie erklärte den "Syrischen Nationalrat", den politischen Arm der gerade diskreditierten Rebellenarmee, zum legitimen Repräsentanten des syrischen Volkes.Bisher beschränken sich die Geländegewinne der Terrormiliz "Islamischer Staat", so spektakulär sie auch sind, auf zwei Länder, die durch langjährige Kriege und schwerste Kriegsfolgen geschwächt sind: Syrien und Irak. In beiden Fällen trägt die westliche Politik Mitverantwortung.Alles was die Widerstandskraft gegen den weiteren Zerfall stärkt, wäre nicht nur ein Akt der Wiedergutmachung. Es läge auch im höchst eigenen Interesse.         Reinhard Mutz (privat)Reinhard Mutz, Jahrgang 1938, studierte nach dreijährigem Militärdienst Politikwissenschaft und Neueren Geschichte. Er arbeitete bis 1984 am Institut für internationale Politik und Regionalstudien der Freien Universität Berlin und bis 2006 am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg, zuletzt als Geschäftsführender Wissenschaftlicher Direktor.Von 1992 bis 2008 war er Mitherausgeber des Jahresgutachtens der friedenswissenschaftlichen Forschungsinstitute in der Bundesrepublik.
    http://www.deutschlandradiokultur.de...icle_id=302678

  5. #25

    Registriert seit
    25.08.2013
    Beiträge
    2.989
    nur zuschauen? von wegen.



  6. #26
    Avatar von VoxPopuli

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    07.06.2011
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    2.610
    Zitat Zitat von Jannis Beitrag anzeigen
    ISIS ist eine Marionette vom Mossad und den USA...deswegen schaut jeder zu.
    Zu einfach gedacht. V.a. würde es die Araber in ihrer Dummheit entschuldigen.

  7. #27
    Avatar von lotus

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    01.01.2015
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    8.129
    Weil die Menschen sind müde und mögen nicht mehr

  8. #28
    Avatar von Indianer

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    13.11.2010
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    24.863
    Zitat Zitat von Jannis Beitrag anzeigen
    ISIS ist eine Marionette vom Mossad und den USA...deswegen schaut jeder zu.

    hast du eine quelle dazu?

    es sei denn, cobra gewährt dir einen schuldenschnitt und du musst keine quelle liefern

  9. #29
    Avatar von Lynes

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    1.536
    Würde mich nicht wundern wenn mehrere Staaten so reagieren.

    Vereinigte Arabische Emirate verzichten auf Luftangriffe gegen IS - SPIEGEL ONLINE

  10. #30

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    3.103
    Diese Angsthasen fressen sich lieber in den Shoppingmalls in Dubai voll

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