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Die Schweiz könnte sich selber das grösste Eigentor der Geschichte schiessen

Erstellt von Zurich, 24.10.2014, 09:58 Uhr · 175 Antworten · 7.469 Aufrufe

  1. #101
    Avatar von der skythe

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    Zitat Zitat von Ohër Beitrag anzeigen
    Hm? Bist du sicher, dass du mich nicht mit jemandem verwechselst?
    Hellas in der Türkei,das Video mit den Chinesen

  2. #102
    NIK
    Avatar von NIK

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    Zitat Zitat von der skythe Beitrag anzeigen
    Hellas in der Türkei,das Video mit den Chinesen
    Sehe ich ja auch so.

  3. #103

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    708
    Dieses Schicksal steht nicht nur der Schweiz bevor, sondern ganz Europa, solange sie ihre Kinderarmut net in Griff bekommen. hehe

  4. #104
    NIK
    Avatar von NIK

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    Der Ball liegt jetzt beim Bundesrat. Entweder wird er die am 9. Februar angenommene Masseneinwanderungs-Initiative strikte und wortwörtlich umsetzen oder er wird mit der EU ein neues Abkommen aushandeln müssen, welches wohl nur ganz wenig die Obergrenze senken würde. Beides also düstere Aussichten ...

  5. #105
    Avatar von Zurich

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    Zitat Zitat von HAL9000 Beitrag anzeigen
    Emotionalität und Rationalität müssen sich nicht ausschließen. In diesem Fall tuen sie es nicht, denn weniger Immigration ist auch rational das Beste für einen Großteil der Bevölkerung. Und Gift für die Wirtschaft ist es nicht, nur weil das Wirtschaftsbosse behaupten. Diese haben auch mal behauptet die Einführung der 40-Stunden-Woche, oder die Einführung von Sozialabgaben wäre Gift für die Wirtschaft, aber eher das genau Gegenteil war der Fall. Diese Wirtschaftsbosse sprechen nämlich nicht im Interesse der Allgemeinheit, sondern nur in ihrem eigenen.
    Ausländerfragen sind emotionale Debatten, Punkt! Und Auflagen die von links und rechts kommen sind in der Regel emotionaler Natur. Und überall dort wo höchst-komplexe Dinge, Dinge die man eigentlich Jahre studiert haben sollte um die Komplexität zu verstehen (Wirtschaft, Kerntechnik,..etc..), sehr einfach erklärt und pauschalisiert werden, handelt sich meist um emotionale Themen, die meist (obwohl vielen nicht klar ist) die Wirtschaft in der Schussbahn steht.





    Zu deiner Info: Ecopop hätte 2 wirtschaftliche Desaster verursacht:

    * Die fehlenden Personal-Lücken können nicht so einfach so ersetzt werden. Gewisse Jobs sind rar besetzt, andere wiederum überproportional voll und der Markt überfüllt. Und selbst unter den Studiengängen selber eine riesige Diskrepanz: Im Jura-Studium oder Psychologie sind die grössten Hörsäle überfüllt (viele kommen erst gar nicht rein) und einige Unis haben deshalb für gewisse Studiengänge Live-Stream-Angebote. Anders bei Technik und Naturwissenschaft: In Chemie, Physik, Elektrotechnik, Informatik,..etc.. findet man höchstens 40-50 Nasen pro Schulzimmer und weniger als die Hälfte schliesst dann noch ab (viele fallen durch bzw. raus oder brechen selber ab). Man kann die Leute zBsp. nicht zwingen ein Ingenieur-Studium zu machen und auch noch erfolgreich abzuschliessen. Dann gibt es auf der anderen Seite niedrige Berufe, die eh kein Schweizer machen will. Auch dort fehlen Leute. Dieses "Man sollte das inländische Potential besser nutzen" sind nur leere Parolen ohne jegliches Konzept. Aufklärung-Kampagnen (um gewisse Berufe schmackhaft zu machen) funktionieren nicht, Zwang geht nicht.

    * Das zweite und vielleicht das gröbere Problem sind die Bilateralen. Hier dreht sich alles um 2 Wörter: EU-Binnenmarkt und Globalisierte Weltwirtschaft.
    Die CH-Wirtschaft ist nicht mehr die gleiche wie 1990. Um die Jahrtausendwende nahm die Globalisierung ihren Lauf und sie ist unaufhaltsam. Heute sind die meisten Unternehmen in diesem höchst-abhängigen Globalisierungs-Sumpf drin. Deshalb braucht die Schweiz direkten Zugang zum EU-Binnenmarkt, und dieses kennt nur ein Motto: Einmal drinn, nie wieder raus! Anders als vor 20, 30 Jahren sind die heutigen CH-Konzerne, -KMU's und unzählige Start-Up-Unternehmen direkt mit dem EU-Binnenmarkt verflochten.
    Fazit: Der EU-Binnenmarkt ist das heutige Fundament der CH-Wirtschaft.
    Fazit 2: Die Bilateralen Verträge sichern die Aufrechterhaltung des CH-Zugriffs auf den EU-Binnenmarkt!
    Fazit 3: Bei Annahme der Ecopop-Initiative wären die Bilateralen definitiv vom Tisch!!! Das hat die EU klar und deutlich kommuniziert.


    So... Und jetzt kannst du dir das Desaster selber ausmalen. Und das ist keine Schwarzmalerei von irgendwelchen Wirtschaftsbossen, die um ihre eigene Kohle fürchten. Die Bedrohung war / ist real!




    PS: Noch was zur globalisierten Weltwirtschaft: Sie trägt dazu bei, dass sich die Welt vermischt. In 200 Jahren werden wir von Alaska bis nach Australien einen kulturellen Einheitsbrei haben (Globalisierung sei dank). Ich finde das gar nicht gut!!! Damit geht die kulturelle Vielfalt verloren. Aber das ist nun mal der Lauf der Dinge. Stellt sich heute ein Land bzw. Nation dem quer, läuft des Gefahr wirtschaftlich unterzugehen. Das ist ein unaufhaltsamer Prozess. Ich habe vor über 10,12 Jahren eine Doku gesehen, die gerade eben vor diesen Sachen gewarnt hat, welche wir sie heute sehen. Schau dir nur die Vereinigten Arabischen Emirate an: 18% Einheimische. Oder das Land Singapur: weniger als 10 % Einheimische. Wir werden zu """Nationen""" wie es die USA, Kanada, Australien,..etc.. sind. Und unsere Städte werden auch bald so aussehen, wie bei denen. Wie gesagt: Von Alaska bis nach Australien ein Einheitsbrei. Aber das ist nun mal der Lauf der Dinge. Die Globalisierung ist unaufhaltsam!

  6. #106
    Avatar von Albokings24

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    Globalisierung heisst; Ich bestelle etwas in China und erhalte das Produkt innerhalb 7 Tagen, Ich bestelle was in der Schweiz und erhalte es in 5 Tagen

  7. #107
    Avatar von Lorne Malvo

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    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Ausländerfragen sind emotionale Debatten, Punkt! Und Auflagen die von links und rechts kommen sind in der Regel emotionaler Natur. Und überall dort wo höchst-komplexe Dinge, Dinge die man eigentlich Jahre studiert haben sollte um die Komplexität zu verstehen (Wirtschaft, Kerntechnik,..etc..), sehr einfach erklärt und pauschalisiert werden, handelt sich meist um emotionale Themen, die meist (obwohl vielen nicht klar ist) die Wirtschaft in der Schussbahn steht.
    Ich habe drei akademische Grade im Bereich Wirtschaftswissenschaften und arbeite gerade an meinem vierten, also mit so einem Blödsinn brauchst du mir nicht kommen.

    Zu deiner Info: Ecopop hätte 2 wirtschaftliche Desaster verursacht:

    * Die fehlenden Personal-Lücken können nicht so einfach so ersetzt werden. Gewisse Jobs sind rar besetzt, andere wiederum überproportional voll und der Markt überfüllt. Und selbst unter den Studiengängen selber eine riesige Diskrepanz: Im Jura-Studium oder Psychologie sind die grössten Hörsäle überfüllt (viele kommen erst gar nicht rein) und einige Unis haben deshalb für gewisse Studiengänge Live-Stream-Angebote. Anders bei Technik und Naturwissenschaft: In Chemie, Physik, Elektrotechnik, Informatik,..etc.. findet man höchstens 40-50 Nasen pro Schulzimmer und weniger als die Hälfte schliesst dann noch ab (viele fallen durch bzw. raus oder brechen selber ab). Man kann die Leute zBsp. nicht zwingen ein Ingenieur-Studium zu machen und auch noch erfolgreich abzuschliessen. Dann gibt es auf der anderen Seite niedrige Berufe, die eh kein Schweizer machen will. Auch dort fehlen Leute. Dieses "Man sollte das inländische Potential besser nutzen" sind nur leere Parolen ohne jegliches Konzept. Aufklärung-Kampagnen (um gewisse Berufe schmackhaft zu machen) funktionieren nicht, Zwang geht nicht.
    Ecopop schafft Zuwanderung ja nicht ab, sondern reduziert das Maß auf eine Nettozuwanderung von 0,2%, was übrigens gar nicht so niedrig ist. In den USA, dem Immigrationsland schlechthin, liegt die Nettozuwanderung ebenfalls bei ca. 0.2%. Quelle: List of countries by net migration rate - Wikipedia, the free encyclopedia
    Es sollte also noch genug Raum für tatsächlich benötigte Fachkräfte da sein. Es gibt zwei Arten von Fachkräftemangel: 1. Sie fehlen komplett, was definitiv der Wirtschaft schadet. 2. Sie sind zwar da, aber irgendein Arbeitgeberverband findet, dass sie zu teuer sind, weswegen man Konkurenz aus dem Ausland möchte, um die Löhne zu drücken.

    * Das zweite und vielleicht das gröbere Problem sind die Bilateralen. Hier dreht sich alles um 2 Wörter: EU-Binnenmarkt und Globalisierte Weltwirtschaft.
    Die CH-Wirtschaft ist nicht mehr die gleiche wie 1990. Um die Jahrtausendwende nahm die Globalisierung ihren Lauf und sie ist unaufhaltsam. Heute sind die meisten Unternehmen in diesem höchst-abhängigen Globalisierungs-Sumpf drin. Deshalb braucht die Schweiz direkten Zugang zum EU-Binnenmarkt, und dieses kennt nur ein Motto: Einmal drinn, nie wieder raus! Anders als vor 20, 30 Jahren sind die heutigen CH-Konzerne, -KMU's und unzählige Start-Up-Unternehmen direkt mit dem EU-Binnenmarkt verflochten.
    Fazit: Der EU-Binnenmarkt ist das heutige Fundament der CH-Wirtschaft.
    Fazit 2: Die Bilateralen Verträge sichern die Aufrechterhaltung des CH-Zugriffs auf den EU-Binnenmarkt!
    Fazit 3: Bei Annahme der Ecopop-Initiative wären die Bilateralen definitiv vom Tisch!!! Das hat die EU klar und deutlich kommuniziert.


    So... Und jetzt kannst du dir das Desaster selber ausmalen. Und das ist keine Schwarzmalerei von irgendwelchen Wirtschaftsbossen, die um ihre eigene Kohle fürchten. Die Bedrohung war / ist real!
    Die Bilateralen Verträge gibt es seit 1999. Selbst wenn sie aufegkündigt werden sollten, was sie nicht werden, würde das der Schweiz nicht unbedingt sehr schaden. Sie war vor 1999 auch schon sehr wohlhabend. Man muss überlegen, ob diese engere Zusammenarbeit mit der EU tatsächlich im Interesse für den Großteil der Schweizer ist. Wenn nicht, gibt es keinen Grund sie weiter auszuführen. Die schweizerische Volkswirtschaft ist eine der dereguliertsten und wettbewerbfähigsten Volkswirtschaften der Welt, hat aber im Gegensatz zu ebenfalls stark deregulierten und wettbewerbsfähigen Volkswirtschaften (Hong Kong, Singapur, USA,...) kaum mit sozialen Problemen zu kämpfen. Ganz im Gegenteil, die Einkommensverteilung ist sogar eine der gleichsten der Welt. Diese Quadratur des Kreises schaffen die Schweizer, weil sie ihrer deregulierte Wirtschaft trotzdem noch eine starke Demokratie entgegensetzt, die immer wieder dafür sorgt, dass der Wohlstand auch bei allen Schweizern ankommt. Ecopop ist ein gutes Beispiel hierfür.

    PS: Noch was zur globalisierten Weltwirtschaft: Sie trägt dazu bei, dass sich die Welt vermischt. In 200 Jahren werden wir von Alaska bis nach Australien einen kulturellen Einheitsbrei haben (Globalisierung sei dank). Ich finde das gar nicht gut!!! Damit geht die kulturelle Vielfalt verloren. Aber das ist nun mal der Lauf der Dinge. Stellt sich heute ein Land bzw. Nation dem quer, läuft des Gefahr wirtschaftlich unterzugehen. Das ist ein unaufhaltsamer Prozess. Ich habe vor über 10,12 Jahren eine Doku gesehen, die gerade eben vor diesen Sachen gewarnt hat, welche wir sie heute sehen. Schau dir nur die Vereinigten Arabischen Emirate an: 18% Einheimische. Oder das Land Singapur: weniger als 10 % Einheimische. Wir werden zu """Nationen""" wie es die USA, Kanada, Australien,..etc.. sind. Und unsere Städte werden auch bald so aussehen, wie bei denen. Wie gesagt: Von Alaska bis nach Australien ein Einheitsbrei. Aber das ist nun mal der Lauf der Dinge. Die Globalisierung ist unaufhaltsam!
    Völker haben sich schon immer vermischt, ohne dass deren Kultur deswegen verloren gegangen ist. Es gibt zwar heute soetwas wie eine "global culture", regionale Kulturen gab es aber schon immer. Z.B. das Abendland ist auch ein gemeinsamer Kulturkreis, das heißt aber nicht, dass die deutsche, französische, oder schweizerische Kultur deswegen verschwinden müssen.

  8. #108
    Avatar von -Troy-

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    Zitat Zitat von HAL9000 Beitrag anzeigen
    Ich habe drei akademische Grade im Bereich Wirtschaftswissenschaften und arbeite gerade an meinem vierten, also mit so einem Blödsinn brauchst du mir nicht kommen.
    Alter ist das peinlich... und so einer kommt mit Ricardos Theorien und will die auf die Realität anwenden und glaubt Strom aus Photovoltaik wäre in Deutschland wettbewerbsfähig.

    Ich kann nur hoffen du laberst in diesem Fall einfach nur Scheiße oder hältst Kassierer im Coop für einen akademischen Grad, ansonsten sind das wohl die wertlosesten Titel aller Zeiten.

  9. #109
    Avatar von Lorne Malvo

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    Zitat Zitat von -Troy- Beitrag anzeigen
    Alter ist das peinlich... und so einer kommt mit Ricardos Theorien und will die auf die Realität anwenden und glaubt Strom aus Photovoltaik wäre in Deutschland wettbewerbsfähig.

    Ich kann nur hoffen du laberst in diesem Fall einfach nur Scheiße, ansonsten sind das wohl die wertlosesten Titel aller Zeiten.
    Diese Theorien wolltest du auf die Realität anwenden, wobei du sie nicht einmal verstanden hast du Vollidiot (obwohl sie wirklich nicht sehr komplex sind). Ich habe in meinem Beitrag erklärt, dass man sie eben nicht anwenden kann. Ich hatte geschrieben ihre Preise sind stark gefallen, weswegen ihre Wettbewerbsfähigleit gestiegen ist. Und jetzt verpiss dich mit deiner erbärmlichen Trollerei.

  10. #110
    Avatar von -Troy-

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    Zitat Zitat von HAL9000 Beitrag anzeigen
    Diese Theorien wolltest du auf die Realität anwenden, wobei du sie nicht einmal verstanden hast du Vollidiot. Ich habe in meinem Beitrag erklärt, dass man sie eben nicht anwenden kann. Und jetzt verpiss dich mit deiner erbärmlichen Trollerei.
    Du kannst nicht mal einen Satz richtig interpretieren. Meine einzige Aussage war, dass es keine Theorie gibt, die bei Öffnung von Märkten zu einem klaren Nachteil der einen Seite führt.

    Und du Vollidiot hast sogar behauptet, dass Japan in der Isolation aufgeblüht ist und meinst, dass das am fehlenden Außenhandel gelegen haben muss.

    Wenn du wenigstens einen vernünftigen Job in einem anderen Gebiet hättest, jetzt kriege ich langsam Mitleid mit dir.

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