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Die Schweiz könnte sich selber das grösste Eigentor der Geschichte schiessen

Erstellt von Zurich, 24.10.2014, 10:58 Uhr · 175 Antworten · 7.298 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Zurich

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    Zitat Zitat von Ultra-Tifosi Beitrag anzeigen
    ich habe eher das Gefühl, dass es Leute wie du sind, die daran rütteln. Importiere Menschen aus anderen Kulturen und du bekommst deren Probleme gratis dazu. Hier in Deutschland haben das inzwischen sogar die Linksgrünen kapiert. Aber bei solchen Hardcore Kapitalisten wie du zählt nur, dass es genug Menschen für die Industrie gibt. Genau das hat man seit den 1950ern mit den Gastarbeitern aus Südeuropa/Türkei hier in Deutschland gemacht. Viele haben sich erfolgreich integriert. Einige nicht und haben Parallelstrukturen aufgebaut. Das Bundesland NRW ist dafür ein perfektes Beispiel für die soziale Seperierung der einzelnen Bevölkerungsgruppen. Die Geschehnisse in Hamburg und Celle zeigen, dass wenn es irgendwo auf der Welt kracht, der Krieg in Miniaturformat in Deutschland nachgespielt wird. Vllt. wollen das die Schweizer verhindern. Bei einem Ausländerteil von 20% in der Schweiz auch nicht verwunderlich, wenn die Eingeborenen sagen, langsam sind genug Leute da..
    Wer sagt denn, dass ich ein Hardcore-Kapitalist bin? Sonst wäre ich ja bei der FDP und das bin ich nicht.

    Und ich bin auch nicht um Immigration um jeden Preis. Und natürlich bin ich gegen Parallel-Strukturen. Und sowohl bei der jetzigen Ecopop-Initiative, wie auch bei der Masseneinwanderungs-Initiative geht es nicht um Türken, Balkaner, Araber,...etc... Sondern um Einwanderer aus dem EU-Raum, insbesondere aus Deutschland, welche mit Abstand die höchste Ausländergruppe in der Schweiz darstellen und vor allem hoch-qualifizierte Leute in die Schweiz bringen. Und momentan fehlt es in gewissen Branchen an Fachkräften. Besonders stark betroffen ist die Medizin- und Pflegebranche und ebenso die IT-Branche. Und diese Posten besetzt sicherlich nicht der frisch aus Anatolien eingwanderte Mesut, der einen Hauptschulabschluss hat.
    Die Rechts-Parteien, insbesondere die SVP betriebt da gezielt Täuschung der Bevölkerung, da explizit verschwiegen wurde, dass es nur EU-Bürger betrifft und die Leute aus Drittstaaten sowieso nicht einwandern können bzw. keine Arbeitsbewilligung kriegen. Aber die SVP wusste ja schon bei der Masseneinwanderungs-Initiative, dass sich Angst besser mit einer Lüge und Täuschung schnüren lässt und so hat man auf den Plakaten einen Menschenmob mit Kopftüchern, dicken Schnautzbärten und bösen, grimmigen Gesichtern mit einem ungepflegten 3-Tage-Bart und dünklerer Haut dargestellt.

  2. #22

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    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Wer sagt denn, dass ich ein Hardcore-Kapitalist bin? Sonst wäre ich ja bei der FDP und das bin ich nicht.

    Und ich bin auch nicht um Immigration um jeden Preis. Und natürlich bin ich gegen Parallel-Strukturen. Und sowohl bei der jetzigen Ecopop-Initiative, wie auch bei der Masseneinwanderungs-Initiative geht es nicht um Türken, Balkaner, Araber,...etc... Sondern um Einwanderer aus dem EU-Raum, insbesondere aus Deutschland, welche mit Abstand die höchste Ausländergruppe in der Schweiz darstellen und vor allem hoch-qualifizierte Leute in die Schweiz bringen. Und momentan fehlt es in gewissen Branchen an Fachkräften. Besonders stark betroffen ist die Medizin- und Pflegebranche und ebenso die IT-Branche. Und diese Posten besetzt sicherlich nicht der frisch aus Anatolien eingwanderte Mesut, der einen Hauptschulabschluss hat.
    Die Rechts-Parteien, insbesondere die SVP betriebt da gezielt Täuschung der Bevölkerung, da explizit verschwiegen wurde, dass es nur EU-Bürger betrifft und die Leute aus Drittstaaten sowieso nicht einwandern können bzw. keine Arbeitsbewilligung kriegen. Aber die SVP wusste ja schon bei der Masseneinwanderungs-Initiative, dass sich Angst besser mit einer Lüge und Täuschung schnüren lässt und so hat man auf den Plakaten einen Menschenmob mit Kopftüchern, dicken Schnautzbärten und bösen, grimmigen Gesichtern mit einem ungepflegten 3-Tage-Bart und dünklerer Haut dargestellt.
    Schade eigentlich, deutsche Ärzte schwärmen nämlich extrem von der Schweiz und deren Arbeitsbedingungen. Gerade die Ärztezeitungen sind voll mit Angeboten aus der Schweiz. Die SVP schießt sich mit ihrer Politik ins eigene Bein

  3. #23
    Avatar von TurnOver

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    m.M.n. hätte die Masseneinwanderungsinitiative vorerst gereicht! Man sollte zuerst abwarten und schauen, wie sich die Dinge entwickeln (Umsetzung, Wachstum/Statistiken...)... Die Ecopopinitiative kommt einfach total zum falschen Zeitpunkt, aber wenn der Zug schon ins Rollen gebracht wurde, warum nicht noch schnell drauf springen.

    Wir in der Schweiz müssen aber nicht meinen, dass uns schon nichts passieren kann! Man steht wirtschaftlich schneller vor einem Scherbenhaufen, als man sich vorstellen kann!
    Das Gute daran ist, dass bei uns die direkte Demokratie herrscht. Somit wird das Volk seine eigenen Fehler ausbügeln müssen, ob im negativen oder positiven Sinne.

  4. #24

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    Wenn die Schweizer es so wollen soll ihr Wille geschehen doch es sollte auch ausreichend viel von den wirtschaftlichen Folgen unterrichtet werden. Wer sind wir dass wir die Schweizer wegen ihren Entscheidungen verurteilen ? Das ist der Sinn der freien Demokratie. Hoffentlich sind die Schweizer sich darüber bewusst was für wirtschaftliche Folgen die Wahl haben könnte. Unzwar auch die Leute die gegen Immigranten sind. Man darf sich die Augen nicht vor den Tatsachen verschließen.

  5. #25
    NIK
    Avatar von NIK

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    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Nach der unglaublichen Annahme der Masseneinwanderungs-Initiative, welche die Personenfreizügigkeit abschaffen sollte und durch vereinbarte Kontingente mit der EU ersetzten sollte, steht die Schweiz im November vor einem weiteren schicksalhaften Entscheid: Es geht um die "Ecopop"-Initiative, die die Masseneinwanderung mit einem fixen und unterhandelbaren Kontingent von 0,2% Bruttowanderung bezogen auf die Bevölkerungszahl.

    Falls ein Volks-JA im November zustande kommt wären die wirtschaftlichen Folgen verheerend!!! Doch das JA-Komitee stempelt das nur als pure Angstmacherei ab und das Volk glaubt es sogar noch. Schlimm!!! Denn laut Umfragen zufolge, liegt das JA-Lager vorne!

    Die Schweizer müssen sich endlich ein für alle mal entscheiden, was ihnen wichtiger ist: Schweizertum oder wirtschaftlicher Wohlstand?!?! Beides wird wohl nicht gehen!

    Es ist ein riesiges Dilemma, ich weiss: Entweder "Fremde im eigenen Land, dafür wirtschaftlicher Wohlstand" oder "Schweizertum, grosse prozentuelle Mehrheit an ethnischen Schweizern, dafür die Grenzen hochgezogen und Isolation".

    In einem Jahrhundert, der globalisierten Weltwirtschaft und einer hoch-entwickelten Mobilität der Weltbevölkerung, werden so oder so Ethnien (Volkszugehörigkeiten) durch Staatsbürgerschaften ersetzt, wie es "Amerikaner", "Kanadier", "Australier",..etc.. sind. Hier bis in alle Ewigkeiten an einem "Schweizertum", "Serbentum", "Kroatentum", "Albanertum", "Türkentum", "Franzosentum", "Polentum",...etc...etc.. beharren wird leider nicht funktionieren. Ethnien, so wie wir sie über all die Jahrtausenden kannten, werden langsam verschwinden. Ich finde das einerseits sehr sehr schade und bedauernswert, da die Vielfalt in der Welt verschwindet. Aber das ist nun mal halt der Lauf der Zeit. Die Welt vermischt sich (vor allem wegen dem technologischen Fortschritt, der Mobilität und globalisierten Weltwirtschaft,.... und nicht zu letzt wegen Kriegen und Flüchtlingen).

    Darwin meinte einst: "Wer sind dem Lauf der Zeit nicht anpasst (also konservativ bleibt), der wird untergehen."
    Ein Fünftel der Schweizer Bevölkerung ist ausländisch. Mit dieser Initiative wird diese Entwicklung gebremst, aber ganz und gar nicht gestoppt. Von Isolation kann also nicht die Rede sein. Ausserdem ist dieses Phänomen nicht nur in der Schweiz anzutreffen, die Menschen in der Niederlande, in England, in Frankreich und in Deutschland unterstützen solche Ideen auch immer mehr.
    Ich habe eigentlich keine richtige Meinung zu dieser Ecopop-Initiative.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Wer sagt denn, dass ich ein Hardcore-Kapitalist bin? Sonst wäre ich ja bei der FDP und das bin ich nicht.
    FDP-ler sind doch keine Hardcore-Kapitalisten.

  6. #26
    Avatar von Zurich

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    Zitat Zitat von Ohër Beitrag anzeigen
    Ein Fünftel der Schweizer Bevölkerung ist ausländisch. Mit dieser Initiative wird diese Entwicklung gebremst, aber ganz und gar nicht gestoppt. Von Isolation kann also nicht die Rede sein. Ausserdem ist dieses Phänomen nicht nur in der Schweiz anzutreffen, die Menschen in der Niederlande, in England, in Frankreich und in Deutschland unterstützen solche Ideen auch immer mehr.
    Ich habe eigentlich keine richtige Meinung zu dieser Ecopop-Initiative.

    - - - Aktualisiert - - -


    FDP-ler sind doch keine Hardcore-Kapitalisten.
    Das Problem an Ecopop ist, dass es ein festes Kontingent gibt, ganz anders als bei der Masseneinwanderungs-Initiative, wo zwar die Personenfreizügigkeit unterbindet, aber Verhandlungsspielraum für Kontingente offen lässt.
    Die Frage ist da eine zentrale: Was machen, wenn Leute in einem sehr sehr wichtigen Bereich fehlen und sich diese in der Schweiz intern nicht finden lassen und dringend besetzt werden müssen, aber nicht können, da das fixe Kontigent von mickrigen 16000 (Brutto versteht sich) schon aufgebraucht ist????????????

    Mann kann dann nicht einfach sagen: "Ja dann fehlen hat ein paar Chirurgen, Lehrer,...etc...".

    Ich meine... Schon jetzt ist die Schweiz mit Lehrkräften am Anschlag, dass sie sogar Leihen (nach einem kurzen Crush-Kurs) an die Schulen lassen. Das ist mehr als bedenklich.

  7. #27
    Avatar von TurnOver

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    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Das Problem an Ecopop ist, dass es ein festes Kontingent gibt, ganz anders als bei der Masseneinwanderungs-Initiative, wo zwar die Personenfreizügigkeit unterbindet, aber Verhandlungsspielraum für Kontingente offen lässt.
    Sorry, aber stimmt nicht. Bei der Masseneinwanderungsinitiative ging es auch darum Kontingente einzuführen, sprich die Einwanderung auf ca 80k (glaube ich, weiss es nicht genau) zu beschränken. Die Personenfreizügigkeit wollte man unbedingt aufrecht erhalten, jedoch will die EU keine neuen Verhandlungen ansetzen, da Sie mit unserer Politik nicht einverstanden ist! Gewissermaßen Sanktionen!!

    Die Ecopopinitiative ist noch extremen, wie du bereits erwähnt hast, werden die Kontingente auf 16k reduziert, was meiner Meinung nach extrem daneben wäre.

  8. #28
    Avatar von Albokings24

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    Sagen wirs mal so, Ecopop hat vor und Nachteile.

    Für die Ausländer (Balkaner und Türken) die hats nur Vorteile da ihre Arbeit auch einen grösseren Wert bekommt wenn diese Initiative angenommen wird.

    Wird sie nicht angenommen, so kommen die Polen, Rumänen arbeiten für 4 Fr. die Stunde und machen die Preise auf dem Markt kaputt, später kommen die Chinesen und arbeiten für 0.12 Fr. die Stunde und dann beschweren sich Bulgaren, Rumänen mit den Schweizern

    Ich weiss was ich wähle im November.

  9. #29
    Avatar von Lorne Malvo

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    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Das Problem an Ecopop ist, dass es ein festes Kontingent gibt, ganz anders als bei der Masseneinwanderungs-Initiative, wo zwar die Personenfreizügigkeit unterbindet, aber Verhandlungsspielraum für Kontingente offen lässt.
    Die Frage ist da eine zentrale: Was machen, wenn Leute in einem sehr sehr wichtigen Bereich fehlen und sich diese in der Schweiz intern nicht finden lassen und dringend besetzt werden müssen, aber nicht können, da das fixe Kontigent von mickrigen 16000 (Brutto versteht sich) schon aufgebraucht ist????????????

    Mann kann dann nicht einfach sagen: "Ja dann fehlen hat ein paar Chirurgen, Lehrer,...etc...".

    Ich meine... Schon jetzt ist die Schweiz mit Lehrkräften am Anschlag, dass sie sogar Leihen (nach einem kurzen Crush-Kurs) an die Schulen lassen. Das ist mehr als bedenklich.
    Kannst du mal aufhören hier falsche Informationen zu verbreiten? Nach ecopop darf die Nettozuwanderung 16.000 nicht überschreiten. Da jedes Jahr ca. 80.000 die Schweiz verlassen dürfen also noch ca. 100.000 einwandern. Ich glaube damit wird den Bedürfnissen der Schweiter Wirtschaft genug Rechnung getragen. Dein Gelaber von wegen "die Schweiz isoliert sich" ist einfach nur hirnlose Panikmache. Und das von Mr. "Emotionen haben in der Politik nichts verloren" In Deutschland herrschte sogar jahrelang ein negatives Zuwanderungssaldo. War Deutschland deswegen etwa isoliert?

    Gewinner der Initiative wären die Schweizer und die Ausländer, die bereits in der Schweiz leben, weil eine geringere Migration automatisch in höhere Löhne, mehr Investitionen in ihre Fortbildungen etc. resultieren wird.

  10. #30
    Avatar von Sakib Sejdovic

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    ohne kulturbereichernde fachkräfte wird die schweiz halt untergehen. kann man nix machen. sind doch dann selbst schuld.

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