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Schweizer stimmen ab: Gegen Ausländer und Einwanderung

Erstellt von Maniker, 09.02.2014, 18:09 Uhr · 204 Antworten · 13.935 Aufrufe

  1. #121
    Avatar von Cosmopolit

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    Zitat Zitat von Serbian-Ghost Beitrag anzeigen
    Das Volk hat nun mal entschieden und jetzt gilt es dies auch umzusetzen. Die Schweiz hat ihren Standpunkt deutlich gemacht und möchte sich nicht von der EU herumkommandieren lassen. Die EU kann natürlich drohen, aber der Bundesrat hat nur die Wahl es umzusetzen oder zurückzutreten.
    1. Dieser Volksentscheid wird von einer hauchdünnen Mehrheit getragen.
    2. Die Regierung der Schweiz distanziert sich davon.
    3. Herumkommandieren? Ich nenne das eher Nutznießertum. Die Vorteile der EU auskosten und sich vor den (teilweise unliebsamen) Immigrationsverhältnissen versperren?

    Das gehört sanktioniert. Wenn die EU das nicht tut, wird es die schweizerische Wirtschaftsleistung früher oder später tun.

  2. #122
    Avatar von Serbian-Ghost

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    @Cosmopolit

    1. Auch wenn es 50,0001% gewesen wäre, die Mehrheit ist nun mal dafür. Das ist ja das Prinzip einer Demokratie.
    2. Das hat keinen Einfluss darauf, in der Schweiz hat das Volk das Sagen. Andere Staaten könnten sich davon eine Scheibe abschneiden (à la Deutschland).
    3. Da die Schweiz nicht in der EU ist muss sie sich auch nicht den Gesetzen dieser beugen, das heisst die Personenfreizügigkeit darf sehr wohl von der schweizerischen Bevölkerung angefechtet werden (sogar zurecht mit 80'000 Immigranten pro Jahr, das wären in DE etwa 840'000). Es mag zwar sein, dass die Schweiz Nutzen zieht durch die EU, dennoch ist es umgekehrt aber auch der Fall. Die Schweiz ist immerhin 3. grösster Handelspartner der EU. Alle Abkommen nun wegen eines Vertrages aufzulösen wäre von der EU also ziemlich schwachsinnig und unklug.

  3. #123
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von Cosmopolit Beitrag anzeigen
    1. Dieser Volksentscheid wird von einer hauchdünnen Mehrheit getragen.
    2. Die Regierung der Schweiz distanziert sich davon.
    3. Herumkommandieren? Ich nenne das eher Nutznießertum. Die Vorteile der EU auskosten und sich vor den (teilweise unliebsamen) Immigrationsverhältnissen versperren?

    Das gehört sanktioniert. Wenn die EU das nicht tut, wird es die schweizerische Wirtschaftsleistung früher oder später tun.
    ein beispiel ist die schweiz bezahlt heute weniger geld in den topf von der eu der wissnschaften als sie bekommen!!!!

  4. #124
    Avatar von Cosmopolit

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    Zitat Zitat von Serbian-Ghost Beitrag anzeigen
    @Cosmopolit

    1. Auch wenn es 50,0001% gewesen wäre, die Mehrheit ist nun mal dafür. Das ist ja das Prinzip einer Demokratie.
    2. Das hat keinen Einfluss darauf, in der Schweiz hat das Volk das Sagen. Andere Staaten könnten sich davon eine Scheibe abschneiden (à la Deutschland).
    3. Da die Schweiz nicht in der EU ist muss sie sich auch nicht den Gesetzen dieser beugen, das heisst die Personenfreizügigkeit darf sehr wohl von der schweizerischen Bevölkerung angefechtet werden (sogar zurecht mit 80'000 Immigranten pro Jahr, das wären in DE etwa 840'000). Es mag zwar sein, dass die Schweiz Nutzen zieht durch die EU, dennoch ist es umgekehrt aber auch der Fall. Die Schweiz ist immerhin 3. grösster Handelspartner der EU. Alle Abkommen nun wegen eines Vertrages aufzulösen wäre von der EU also ziemlich schwachsinnig und unklug.
    1. Das ist schon richtig, nur sollte man das nicht als "klare" Ansage der Schweizer werten. Knapp die Hälfte ist dagegen, dies kann sich nach äußerem Druck seitens der EU zugunsten der Gegner drehen. Somit wäre der Entscheid evtl. bald revidiert.
    2. Damit unsere Politik voller Polemik ist und dadurch gelenkt wird? Nein Danke. Ich akzeptiere die Demokratie in all ihrem Ausmaß, möchte aber dennoch meine Gesetze von jenen Leuten machen lassen, die tendenziell eher weniger anfällig sind für Stammtischgerede.
    3. Die Schweiz ist kein EU-Mitglied, unterhält aber zur EU geregelte und verbindliche Beziehungen in Form der bilateralen Verträgen. Diese regeln nun mal die Freizügigkeit. Ein Vertrag kann also nur durch beidseitiges Verständnis geändert werden, andernfalls muss er ausgesetzt werden. Nun rate mal, wer zuerst einlenken wird. Die EU sicher nicht, man will wohl kaum seine eigenen Bürger einer Diskriminierung aussetzen. Handelspartner hin oder her, die Schweiz baut ihren Reichtum auch zu einem beachtlichen Teil auf vermögenden EU-Bürgern (darunter viele Fiskusflüchtlinge)auf. Angesichts solcher Tatsachen kann ein solches Signal an Europa und die Welt fatal sein.

  5. #125
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von skenderbegi Beitrag anzeigen
    ein beispiel ist die schweiz bezahlt heute weniger geld in den topf von der eu der wissnschaften als sie bekommen!!!!

    Seit die Schweiz an den EU-Forschungsrahmenprogrammen assoziiert ist (2004), sind jeweils mehr Fördermittel in die Schweiz geflossen, als der Bund an die EU bezahlt hat, heisst es in einem Pressetext des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) vom Dienstag. Besonders profitiert haben der ETH-Bereich und Universitäten.

    Inside-IT: EU-Fördergelder für Schweizer Forscher

    lebe selbst in der schönen friedlichen schweiz....
    jedoch sollte die eu durchaus eine andere politik gegenüber der schweiz angehen.
    es kann nicht sein ,dass ein land sich an einem markt von gut 400 millionen menschen bereichert aber dessen politisches sowie gesellschaftliches system ablehnt.
    oder anders gesagt nicht mitmacht !!!!

    der schweiz geht es heute besser als eh & je zuvor....
    die bau ,chemie& banken-branche sowie rohstoff handel laufen bestens....
    dank den vielen & auch gut ausgebildeten ausländer.

    die arbeitslosenzahlen sind bei stablien 3,5 %. !!!!

    die schweiz hat klar viele ausländer...
    dies hat auch damit zutun das die "ur-schweizer" älter werden!!!

    die meisten würden nicht kommen wenn dafür keine arbeit vorhanden wäre....

    die schweiz kann nicht als insel für sich beanspruchen arbeits-sklaven nach bedarf holen zu dürfen.


    - - - Aktualisiert - - -

    Weshalb haben die Städter bei der Masseneinwanderungsinitiative derart anders abgestimmt als die Menschen auf dem Land?

    Es ist schon eindrücklich, dass beispielsweise die Genferseeregion oder auch die Stadt Zürich die Initiative am deutlichsten verworfen haben, obschon sie am stärksten von den Folgen der Immigration, von der Wohnungsnot oder von übervollen Zügen betroffen sind. Es ist offensichtlich, dass Abschottungsgedanken und Abwehrverhalten gerade in Gebieten, die nicht stark von der Immigration betroffen sind, eine sehr grosse Rolle gespielt haben.

    Ist das engstirnig oder fremdenfeindlich?

    Natürlich ist das fremdenfeindlich, das muss man nicht schönreden. Die Engstirnigkeit übersetzt sich in Fremdenfeindlichkeit. Das äussert sich nicht nur gegenüber den Einwanderern, man stellt sich ja oft auch gegen das Nachbardorf, oder einen Nachbarkanton. Abschotten heisst, dass alles Fremde zu einem Problem wird. Vielleicht bringt es Geld, dann ist es halbwegs willkommen, aber man möchte sich nicht wirklich darauf einlassen.

    Sind die Menschen aus den ländlichen Gebieten nicht einfach kritischer gegenüber der Wachstumsfrage?

    Schauen Sie sich den Kanton Schwyz an, besonders am oberen Zürichsee. Dort ist die Zersiedelung sehr stark, doch das Wachstum ist hausgemacht, man wollte Wachstum. Die Behörden haben mit tiefen Steuern Firmen und wohlhabende Personen angelockt, sie wollten, dass sie in ihren Kanton, in ihre Dörfer ziehen. Man war beinahe grenzenlos bereit, das Land dem Meistbietenden zu verkaufen. Kein Wunder sind die Bodenpreise derart explodiert, dass es heute für viele Einheimische ohne eigenen Grundbesitz schwierig geworden ist, überhaupt noch im Dorf zu wohnen.

    Die Agglomeration von Zürich reicht mittlerweile bis nach Schaffhausen – kann nicht auch sein, dass die Menschen mit dem Tempo der Urbanisierung, der Modernisierung überfordert sind?

    Ja, dieses Tempo überfordert viele, und die starken Veränderungen im Alltag sind tatsächlich für viele eine Zumutung. Aber das liegt nicht an der Immigration, sondern an der sich verändernden Welt.





    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/Das-ist-frem

    ja die heidi-schweiz gibts nicht mehr.....

  6. #126

  7. #127
    Jezersko
    Zitat Zitat von Serbian-Ghost Beitrag anzeigen
    Ich glaube kaum, dass die EU zur Guillotine-Klausel greift, allein schon wegen der Süd-Nord-Umfahrung durch die Gotthardröhre wäre das vor Allem für Deutschland stark hinderlich.
    Ich glaub es in voller Konsequenz auch nicht. Aber die allgemeine Stimmung ist erst einmal versaut und die die Schweiz hat sich als Rosinenpicker allgemein etabliert (sofern es dieses Beweises noch bedurft hätte).

    Die Gotthardröhre ist nur bedingt (und für einen Zeitraum von 10 Jahren) von dieser Bedeutung. Derzeit wird der Brennerbasistunnel gebaut. Die Zu- und Nachlaufstrecken sind weitgehend fertig und von der Netzkapazität deutlich Leistungsfähiger als das SBB-Netz. Dieser Tunnel wird zu einem Drittel mit EU Geldern finanziert und vsl. in 11 Jahren, also 2025 zur Verfügung stehen.

  8. #128
    Avatar von Grizzly

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    Eine solch schwachsinnige Frage hätte unter anständigen Menschen nie zur Abstimmung gestellt werden dürfen. Wer Fremdenangst hat, gehört in Psychotherapie und nicht in die Politik.
    Nun ist es passiert, also würde ich eine weitere Abstimmung vorschlagen, nämlich eine Begrenzung von Rechtsradikalen im Land (incl. der unsäglichen "Schweizer Volkspartei") auf, sagen wir, 4.8 Prozent. Wer zuviel ist, wird gehängt, geköpft oder erschossen - was davon, dürfen sich die Betroffenen aussuchen, schliesslich ist die Schweiz ja eine Demokratie, oder ?

  9. #129
    Avatar von Maniker

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    Zitat Zitat von Grizzly Beitrag anzeigen
    Eine solch schwachsinnige Frage hätte unter anständigen Menschen nie zur Abstimmung gestellt werden dürfen. Wer Fremdenangst hat, gehört in Psychotherapie und nicht in die Politik.
    Nun ist es passiert, also würde ich eine weitere Abstimmung vorschlagen, nämlich eine Begrenzung von Rechtsradikalen im Land (incl. der unsäglichen "Schweizer Volkspartei") auf, sagen wir, 4.8 Prozent. Wer zuviel ist, wird gehängt, geköpft oder erschossen - was davon, dürfen sich die Betroffenen aussuchen, schliesslich ist die Schweiz ja eine Demokratie, oder ?
    Haha. Guter Witz.

  10. #130

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