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Sezession von Washington

Erstellt von MKPrilep, 22.12.2007, 08:45 Uhr · 5 Antworten · 497 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
    01.11.2007
    Beiträge
    9

    Sezession von Washington

    Lakota-Indianer erklären sich für unabhängig vom »Kolonialstaat USA«
    Die Nachkommen von Sitting Bull und Crazy Horse, die heutigen Anführer der Lakota-Indianer, haben am Donnerstag (Ortszeit) in Washington ihre Unabhängigkeit vom »Kolonialstaat USA« erklärt. Dem Außenministerium überreichten sie eine Note, in der alle Verträge mit den USA, von denen etliche über 150 Jahre als sind, aufgekündigt wurden, weil die »Kolonisten« diese bis heute nicht eingehalten hätten. »Wir sind keine Bürger der Vereinigten Staaten mehr«, bekräftigte der altbekannte Aktivist für Indianerrechte Russell Means vor der Presse und einer Delegation von der Botschaft Boliviens.

    Der für unabhängig erklärte Staat »Lakota Country« umfaßt Teile der US-Bundesstaaten Nebraska, Süddakota, Norddakota, Montana und Wyoming. Deren Grenzen seien von den Kolonisten mit dem Lineal gezogen worden, ohne Rücksicht auf die Rechte der indianischen Ureinwohner. Laut Means wird »Lakota Country« seine eigenen Pässe und Führerscheine ausgeben. Wer die US-Staatsbürgerschaft aufgebe, müsse keine Steuern zahlen. Als Teil ihrer Kampagne um internationale diplomatische Anerkennung haben Lakota-Delegationen bereits die Botschaften Boliviens, Chiles, Südafrikas und Venezuelas besucht. In den nächsten Wochen und Monaten sollen die diplomatischen Missionen im Ausland fortgeführt werden.

    Alle 33 im Lauf der Jahre mit den USA unterschriebenen Verträge seien »wertlose Worte auf wertlosem Papier gewesen«, heißt es auf der Webseite der Lakota- Freiheitsaktivisten. Diese Verträge aufzukündigen sei »laut Artikel sechs der US-Verfassung legal«, meinte Means am Donnerstag. Zudem sei der Schritt der Lakota zur Unabhängigkeit durch die Wiener Konvention gedeckt, die 1980 auch von den USA ratifiziert worden sei.

    Die jüngste Lakota-Bewegung geht auf das Jahr 1974 zurück, als die Erklärung über die »Fortdauernde Unabhängigkeit« veröffentlicht wurde –im Unterschied zur Unabhängigkeitserklärung der USA von England. Laut Means brauchte es die darauffolgenden 33 Jahre, um eine »kritische Masse« zum Kampf gegen den Kolonialismus zu sammeln. Den Lakota kommt entgegen, daß die UN-Vollversammlung im September gegen den Widerstand der USA die Deklaration über die Rechte der Ureinwohner verabschiedet hat.


    was haltet ihr davon?

  2. #2
    Avatar von Deda Mraz

    Registriert seit
    04.08.2007
    Beiträge
    294
    Zitat Zitat von MKPrilep Beitrag anzeigen
    Lakota-Indianer erklären sich für unabhängig vom »Kolonialstaat USA«
    Die Nachkommen von Sitting Bull und Crazy Horse, die heutigen Anführer der Lakota-Indianer, haben am Donnerstag (Ortszeit) in Washington ihre Unabhängigkeit vom »Kolonialstaat USA« erklärt. Dem Außenministerium überreichten sie eine Note, in der alle Verträge mit den USA, von denen etliche über 150 Jahre als sind, aufgekündigt wurden, weil die »Kolonisten« diese bis heute nicht eingehalten hätten. »Wir sind keine Bürger der Vereinigten Staaten mehr«, bekräftigte der altbekannte Aktivist für Indianerrechte Russell Means vor der Presse und einer Delegation von der Botschaft Boliviens.

    Der für unabhängig erklärte Staat »Lakota Country« umfaßt Teile der US-Bundesstaaten Nebraska, Süddakota, Norddakota, Montana und Wyoming. Deren Grenzen seien von den Kolonisten mit dem Lineal gezogen worden, ohne Rücksicht auf die Rechte der indianischen Ureinwohner. Laut Means wird »Lakota Country« seine eigenen Pässe und Führerscheine ausgeben. Wer die US-Staatsbürgerschaft aufgebe, müsse keine Steuern zahlen. Als Teil ihrer Kampagne um internationale diplomatische Anerkennung haben Lakota-Delegationen bereits die Botschaften Boliviens, Chiles, Südafrikas und Venezuelas besucht. In den nächsten Wochen und Monaten sollen die diplomatischen Missionen im Ausland fortgeführt werden.

    Alle 33 im Lauf der Jahre mit den USA unterschriebenen Verträge seien »wertlose Worte auf wertlosem Papier gewesen«, heißt es auf der Webseite der Lakota- Freiheitsaktivisten. Diese Verträge aufzukündigen sei »laut Artikel sechs der US-Verfassung legal«, meinte Means am Donnerstag. Zudem sei der Schritt der Lakota zur Unabhängigkeit durch die Wiener Konvention gedeckt, die 1980 auch von den USA ratifiziert worden sei.

    Die jüngste Lakota-Bewegung geht auf das Jahr 1974 zurück, als die Erklärung über die »Fortdauernde Unabhängigkeit« veröffentlicht wurde –im Unterschied zur Unabhängigkeitserklärung der USA von England. Laut Means brauchte es die darauffolgenden 33 Jahre, um eine »kritische Masse« zum Kampf gegen den Kolonialismus zu sammeln. Den Lakota kommt entgegen, daß die UN-Vollversammlung im September gegen den Widerstand der USA die Deklaration über die Rechte der Ureinwohner verabschiedet hat.


    was haltet ihr davon?
    genial! nette idee, hast du dir das gerade ausgedacht?

    sollte das wirklich stimmen, bin ich wirklich dafür sofort alles anzuerkennen, alerdings wissen wir doch das USA nur außerhalb des eigenen territoriums sezessionen unterstützen und dulden, zudem macht sich die union ins eu-höschen und würde dies nie anerkennen, ich würds allerdings fair finden.
    allerdings nur aus sicht der indiander...

    ...ich bin ein indianer sympathisant.....

  3. #3

    Registriert seit
    01.11.2007
    Beiträge
    9
    nee, hab ich mir nicht ausgedacht.
    anbei der link :
    Lakota Freedom Delegation

    aber wie du schon sagtest, die amis scheissen drauf.
    aber zu dem volk braucht man eh nichts mehr zu sagen.

  4. #4
    @li
    Avatar von @li

    Registriert seit
    02.12.2007
    Beiträge
    118
    Gibt es dazu auch noch andere Quellen auser dieser Website...???

  5. #5

    Registriert seit
    18.07.2004
    Beiträge
    9.182
    Und worin unterscheidet sich das jetzt vom Baskenland, Kosovo, Republika Srpska, Ostgeorgien, Transnistrien??????

  6. #6

    Registriert seit
    01.11.2007
    Beiträge
    9
    es gibt keinen unterschied, ausser dass es mal die amis betrifft
    und da hört der spass von wegen "recht der selbstbestimmung und
    freier völker blabla etc." auf.

    Freace - "Wir sind jetzt ein freies Land"

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