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SJÖ: Strache rücktrittsreif und Fall für die Justiz

Erstellt von Esseker, 30.01.2012, 14:35 Uhr · 84 Antworten · 2.991 Aufrufe

  1. #1
    Esseker

    SJÖ: Strache rücktrittsreif und Fall für die Justiz

    Man beachte wirklich die Wortwahl von Strache Armes lausiger Köter

    Wien (OTS) - "Die legitimen, ja demokratiepolitisch höchst notwendigen und friedlichen Proteste gegen einen rechtsextremen Ball in der Hofburg mit Pogromen und der Reichskristallnacht zu vergleichen, zeigt, dass Straches Distanzierungsbemühungen vom Nationalsozialismus nichts als scheinheilige Taktik sind", kommentiert SJ-Vorsitzender Wolfgang Moitzi die Entgleisung Straches am WKR-Ball. Der FPÖ-Obmann hat dort die Ballgäste mit den von den Nazis verfolgten Jüdinnen und Juden verglichen. "Das Wort 'Verharmlosung' greift hier schon zu kurz. Das ist eine bewusste Provokation eines Antidemokraten mit Nähe zum NS-Gedankengut", so Moitzi. Die Aussagen Straches würden sich in eine ganze Kette an aktuellen braunen Skandalen bei den Freiheitlichen - und besonders bei ihrer Bejubelungstruppe RFJ - einreihen. Ob es Bestellungen beim deutschen Nazi-Versandhandel betrifft, Videos von Neonazi-Bands auf Facebook sind oder wie jüngst rassistische Angriffe per Presseaussendungen - das Sprichwort "Wie der Herr, so's Gescherr", ist hier leider voll und ganz zutreffend. Die am Ball versammelten Rechten aus ganz Europa haben das Hintreten auf Minderheiten zum politischen Pogramm erklärt und säen Hass. Gerade die Drahtzieher eines explosiven gesellschaftlichen Klimas und Aufbereiter des Nährbodens für Gewalt will Strache jetzt als Opfer hinstellen. "Strache soll sich für seine Aussagen vor Gericht verantworten und den Nationalrat ersuchen, seine Immunität aufzuheben", fordert Moitzi abschließend.
    SJÖ: Strache rücktrittsreif und Fall für die Justiz | Sozialistische Jugend Österreich | ots.at


  2. #2
    Esseker
    Ne andere Quelle:

    FPÖ-Mandatar drohen nach WKR-Ball Konsequenzen

    Der Besuch des Balls des Wiener Korporationsringes könnte für den FPÖ-Abgeordneten Elmar Podgorschek und für FPÖ-Chef Strache Konsequenzen haben: Weil Elmar Podgorschek, der Hauptmann der Miliz, in seiner grauen Ausgehuniform erschienen ist, was von Verteidigungsminister Darabos verboten worden war, droht ihm u.a. eine Verwaltungsstrafe. Für Aufregung sorgt auch ein Vergleich von Heinz Christian Strache mit der "Reichskristallnacht".


    "Sollte das so stattgefunden haben, wird es selbstverständlich Konsequenzen geben. Wir werden das zur Anzeige bringen", kündigte Darabos' Sprecher im Zusammenhang mit Podgorscheks Auftritt in Uniform an. Dieser hofft auf eine Anzeige, wie er laut "derstandard.at" sagte: "Ich betrachte das Uniform-Verbot als Willkürakt des Ministers."
    Der FPÖ-Politiker will alle rechtlichen Mittel ausschöpfen. Auch disziplinarrechtliche Sanktionen sind nicht ausgeschlossen: "Die zuständigen Stellen im Bundesheer werden disziplinarrechtliche und verwaltungsstrafrechtliche Konsequenzen prüfen", erklärte ein Sprecher des Ministeriums auf Anfrage.
    Aufregung herrschte indes in der ÖH. Strache soll laut "Standard" zu späterer Stunde und ohne zu wissen, dass ein Journalist in der Nähe ist, gemeint haben, "das war wie die Reichskristallnacht", "wir sind die neuen Juden", es habe Brandanschläge auf die Burschenschafterbuden gegeben. "Wer für diesen Ball arbeitet, der bekommt gleich den Judenstern aufgedrückt", beklagte demnach außerdem Klaus Nittmann, Geschäftsführer des freiheitlichen Bildungsinstituts.
    Die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) sieht im Vergleich von Strache "von Besuchern des WKR-Balles mit der Judenverfolgung" eine "ungeheuerliche Provokation". Laut der Tageszeitung "Die Presse" hat die IKG eine Anzeige gegen den FPÖ-Chef eingebracht. FPÖ-Generalsekretär Vilimsky wies die "künstliche und lächerliche Empörung" zurück.


  3. #3
    Avatar von skorpion

    Registriert seit
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    3.739
    Mein weiß ja, um wes Vaters geistiges Kind es sich handelt...

  4. #4

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    239
    warum beachtet ihr den, der ist luft

  5. #5

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    4.579
    Boa ist das alles schlimm, was der Herr Strache so macht. Gleich 100 Jahre Gefängnis, wenn nicht mehr!

    Hört ihr euch überhaupt zu?

  6. #6
    Esseker
    Es fordert ja keiner 100 Jahre Gefängnis

  7. #7
    Esseker

    Wer Reichspogromnacht mit Demos gegen den WKR-Ball vergleicht, wäre in Deutschland we

    Ganz interessanter Artikel darüber, danke Standard

    Der "neue Jude" Strache - Hans Rauscher - derStandard.at

    Wer Reichspogromnacht mit Demos gegen den WKR-Ball vergleicht, wäre in Deutschland weg
    Die Täter-Opfer-Umkehr war die Spezialität der Nazis. Weil die Juden in den Wahnvorstellungen Hitlers die "Vergiftung" des deutschen Volkstums betrieben, "durfte" man gegen sie einen Ausrottungskrieg führen.

  8. #8
    Avatar von DerTherapeut

    Registriert seit
    25.08.2008
    Beiträge
    1.812
    Man muss dem Strache ja schon eingestehen dass er teilweise Sachen anspricht, die man sich auch von anderen Politikern erwarten würde.

    Wer aber einige Diskussionen mit dem HC mitverfolgt hat, dürfte bemerkt haben dass er in einer Sendung versucht soviele potentielle Wähler wie möglich anspricht. Über Bauern die zu wenig verdienen, österreichische Frauen die von kriminellen Ausländern schikaniert werden hin zu österreichischen Jugendlichen die keine Angst mehr haben müssen nachts auf die Straße zu gehen.

    Man darf der FPÖ einfach keine Chance geben, da sonst einfach ihr wahres Gesicht zum vorschein kommt. Sie spielen mit den Ängsten der Österreicher und schaffen es so die Wahlstimmen zu bekommen. Wenn man aber bedenkt welche Geschichte Strache hat, dass die FPÖ zum Großteil aus Burschenschaftlern besteht und dass sie gute Kontakte zu anderen radikalen Parteien pflegt, wird einem doch ganz komisch.

  9. #9
    Esseker
    Zitat Zitat von DerTherapeut Beitrag anzeigen
    Man darf der FPÖ einfach keine Chance geben, da sonst einfach ihr wahres Gesicht zum vorschein kommt. Sie spielen mit den Ängsten der Österreicher und schaffen es so die Wahlstimmen zu bekommen. Wenn man aber bedenkt welche Geschichte Strache hat, dass die FPÖ zum Großteil aus Burschenschaftlern besteht und dass sie gute Kontakte zu anderen radikalen Parteien pflegt, wird einem doch ganz komisch.
    Exzellenter Satz, na woher kennen wir denn diese Taktik?

  10. #10

    Registriert seit
    29.01.2012
    Beiträge
    4.579
    Die legitimen, ja demokratiepolitisch höchst notwendigen und friedlichen Proteste


    Frauen anspucken, die lediglich Begleitung sind, ist also höchst notwendig für die Demokratie. Alles klar...

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