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warum so viele arabische staaten arm sind: verrottete bildung

Erstellt von John Wayne, 31.10.2009, 15:45 Uhr · 229 Antworten · 12.617 Aufrufe

  1. #31

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    23.630
    Zitat Zitat von th pelasgian Beitrag anzeigen

    Also hört mal auf so ignorant zu sein. Fakt ist, die erste Universität in Europa befand sich in Cordoba! Fakt ist, die älteste Universität der Welt befindet sich Marroko und zweit älteste in Ägypten (Kairo-Azar)! Seid nicht so vergesslich, denn die Sonne geht im Osten auf und im Westen unter! Aber am stärksten ist sie im Zenit (in der Mitte)! Man vergisst auch sehr schnell, dass vor paar hundert Jahren im Westen, Menschen immer noch Angst vor Wasser hatten.

    Der Islam im Osten ist nicht frei, es herrschen Könige! Ihr seht ja, wie sich der freie Islam im Westen entwickelt. Wie soll man sich den im ewigen Kriegszustand entwickeln?! Vergesst auch nicht, dass die USA seid hunderte von Jahren, keinen einzigen Krieg auf eigenem Territorium geführt hat! Wenn man nur auf Krieg kontzetriert ist, geht die Kreativität verloren. Seid doch froh, denn dieser unverhältnismässige Wohlstand, den der Westen momentan geniesst, ist nur möglich, wenn etwa 90% der Menschheit in Armut leiden! Darum haben ja die USA mit den Arabischen Königen keine Probleme. Nein, sie sind sogar ihre engste Verbündete! Sie haben nur mit Menschen Probleme, die auf einmal aufhören zu betteln, und meinen: wir wollen nur in Ruhe gelassen werden und selbst für uns sorgen. Für jedes winziges Wohlstandswachstum in Asien, muss der Westen einstecken. Darum kommen sie auf so menschliche Ideen, wie den Rohstoffpreis für Weizen zu verdoppeln. Damit Menschen auf der anderen Seite der Medaille, ja nicht auf andere Ideen kommen, als für Grundnahrung zu sorgen! Also Leute hört auf so naiv zu sein. Ihr wisst ja, dass die Karten in den letzten Kriegen (1.WK, 2.WK), Kolonien, Sklavereien usw. immer wieder neugemischt wurden. Fallt nicht auf ihre dreckigen Spielchen rein, die Welt aufgrund Arroganz in Zonen aufzuteilen.

    Selam, pelasgian
    Wollte man das mit den heutigen Begrifflichkeiten umsetzen, so kann die erste Universität nur das Haus des Akademos gewesen sein, die Akademie, eröffnet und geleitet von Aristoklis, dann haben sich in Folge sehr viele gebildet. Im byzantinischen Griechenland sollte die von Konstantinopel Erwähnung finden, auch wenn die Anzahl der Akademien durch das Christentum sehr stark reduziert wurde.


    Raffael: Die Schule von Athen
    -

    Da du aber den Islam besonders hervorheben möchtest, so will ich es auch tun:

    Der islamische Eroberer der griechischen Stadt Alexandria (Ägypten) hat die damals größte Bibliothek der Welt verbrannt.

    Hier seine Argumente:

    "Alle Inhalte dieser Bücher darin sind gegen den Islam gerichtet, deshalb brauchen wir sie nicht.
    Und sollte es Bücher geben, die nicht gegen den Islam gerichtet sind, so brauchen wir diese erst recht nicht, weil diese Inhalte dann ohnehin in den Koran stehen."


    Solches und noch vieles mehr sollte ein angehender Akademiker (:= beachte das Wort) nie vergessen, man könnte auch sagen, ein Moslem kann dem Grunde nach kein Akademiker werden.

  2. #32
    Mulinho
    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Ich finds auch komisch, dass selbst in der Schweiz, wo alles von A-Z angeboten wird, was Bildung angeht, gewisse Volksgruppen immer ganz schlecht sind. Liegt es in der Mentalität des jeweiligen Volkes, dass man sich um Bildung (auch der Bildung der Kinder) einfach nicht kümmert und nichts davon hält???

    Ich will jetzt nicht aufzählen, welche Ausländergruppen in der Schweiz bzw. Völker immer wieder bei sehr vielen das Bild der Unbildung und tiefen Schulabschlusses und schlechter Noten aufweisen. Aber ich will jetzt ein Volk erwähnen, bei dem ich das Gefühl habe, dass Bildung ganz gross geschrieben wird. Zum Beispiel die Deutschen!!!

    Ich bewundere die Deutschen sehr. Die meissten Deutschen in der Schweiz haben auf dem Arbeitsmarkt ganz hohe Positionen. Und in Unis und Hochschulen sind die Deutschen sehr zahlreich vertreten.

    Auch wenn man in der Geschichte zurückblickt.... es ist ja fast unglaublich, wie viele sehr berühmte Wissenschaftler Deutsche waren. Und mein Proffesor hat gesagt, dass vor dem 2. Weltkrieg in unzähligen Ländern zu Wissenschaftsfächer Deutsch-Sprache als Zusatzfach pflicht war. Viele internationale Fach-Wörter in den Wissenschaften waren auf Deutsch (vor dem 2. WK!).

    Man kann von den Deutschen halten was man will, aber sie sind ein sehr gebildetes, inteligentes und diszipliniertes Volk!!! Bei anderen Völker herrscht eben genau das Gegenteil!!!

    Es liegt ganz einfach in der Mentalität der jeweiligen Völker!
    Also ich studiere nächstes Jahr an der FH in Zürich

    Bin ich ein gutes Vorbild?

    Aber es stimmt, die Deutschen sind verdammt kluge Leute, schade, dass die Schweizer sie "verachten", wohl aus Neid...

  3. #33

    Registriert seit
    28.09.2008
    Beiträge
    23.630
    Zitat Zitat von muli Beitrag anzeigen
    Also ich studiere nächstes Jahr an der FH in Zürich
    Bin ich ein gutes Vorbild?
    Aber es stimmt, die Deutschen sind verdammt kluge Leute, schade, dass die Schweizer sie "verachten", wohl aus Neid...
    Was wird dein Studienfach sein?
    Gestattest du die Frage nach deiner Weltanschauung / Religion?

  4. #34
    Lopov
    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    Wollte man das mit den heutigen Begrifflichkeiten umsetzen, so kann die erste Universität nur das Haus des Akademos gewesen sein, die Akademie, eröffnet und geleitet von Aristoklis, dann haben sich in Folge sehr viele gebildet. Im byzantinischen Griechenland sollte die von Konstantinopel Erwähnung finden, auch wenn die Anzahl der Akademien durch das Christentum sehr stark reduziert wurde.


    Raffael: Die Schule von Athen
    -

    Da du aber den Islam besonders hervorheben möchtest, so will ich es auch tun:

    Der islamische Eroberer der griechischen Stadt Alexandria (Ägypten) hat die damals größte Bibliothek der Welt verbrannt.

    Hier seine Argumente:

    "Alle Inhalte dieser Bücher darin sind gegen den Islam gerichtet, deshalb brauchen wir sie nicht.
    Und sollte es Bücher geben, die nicht gegen den Islam gerichtet sind, so brauchen wir diese erst recht nicht, weil diese Inhalte dann ohnehin in den Koran stehen."


    Solches und noch vieles mehr sollte ein angehender Akademiker (:= beachte das Wort) nie vergessen, man könnte auch sagen, ein Moslem kann dem Grunde nach kein Akademiker werden.
    Wie dürfen wir das verstehen?

  5. #35
    Mulinho
    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    Was wird dein Studienfach sein?
    Gestattest du die Frage nach deiner Weltanschauung / Religion?
    Ich schwanke noch ein bisschen zwischen Hochschule für Wirtschaft - Marketing, Management und Hochschule für angewandte Psychologie.

    Selbstverständlich darfst du das, nur meine Antwort ist nicht einfach. Ich kann dir keine richtige Antwort auf deine Frage geben.
    Ich bin Enkelsohn eines Muslims, Sohn liberaler Secondos. Ich habe die Theorien des Korans gelesen und die der Bibel auch. Nur überzeugen mich beide nicht, allerdings fühle ich mich zu einem höheren Wesen verbunden.Ich bezeichne mich als einen offenen gläubigen, aber nicht religiösen Menschen.

    Meine Weltanschauung: Ich glaube an das Gute im Menschen, Ich verachte Extremismus (links oder rechts, konservativ oder liberal). Meiner Meinung nach ist der Verstand das wichtigste Instrument, das man gebrauchen soll und immer wieder erneuern soll. Andersdenkende muss man zuerst verstehen lernen.

    Ich bin albanischer Patriot, kann aber sehr gut mit allen Menschen leben. Ich bin kulturorientiert und finde auch andere Kulturen sehr interessant.

    Reicht das, oder soll ich eine Biografie (griech.) schreiben :P?

  6. #36

    Registriert seit
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    23.630
    Zitat Zitat von Lopov Beitrag anzeigen
    Wie dürfen wir das verstehen?
    eine sehr schwierige Frage die du stellst, aber darüber wurde hier im BF schon mehrfach diskutiert.

    Vereinfacht: Die Akademie ist dem Grunde nach ein Produkt der Zwillinge Demokratie und (Rechts)Philosophie bzw. (Rechts)ethik, die sich wiederum aus dem heidnischen Mythos ableiten.

    In diesem wird der Gottesbegriff anders verstanden, als es der (spätere und sich zurückentwickelte) Christ bzw. Moslem oder Jude tut. Hier gilt es, Gott näher zu kommen, indem man ihn zu verstehen sucht, also die Natur kennenlernen, die Naturgesetze, nicht die durch den Menschen gemachten "Gottesgesetze".

    Und das ist ein krasser Widerspruch zum Islam. Wollte in diesem Sinne also ein Moslem studieren und sich als Akademiker betrachten, so müsste er die Grundlagen dieser heidnischer Religion akzeptieren, egal ob bewußt oder unbewußt. Akzeptiert er diese aber, dann kann er kein Moslem mehr sein.

    Will er aber Moslem bleiben, so hätte er kraft seiner Religion eine Blokade vor sich, die er aus religiöser Überzeugung nicht überwinden könnte.

    Als "Agnostiker" solltest du dich aber damit irgendwie befasst haben, hoffe ich.

    P.S. Die Praxis ist aber, daß viele eben Moslem oder Christen sind, aber täglich als Heiden leben. Es schrieb ja einer, wollte er seine Religion einhalten, so hätte er keine Lebensfreude mehr.

  7. #37
    Lopov
    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    eine sehr schwierige Frage die du stellst, aber darüber wurde hier im BF schon mehrfach diskutiert.

    Vereinfacht: Die Akademie ist dem Grunde nach ein Produkt der Zwillinge Demokratie und (Rechts)Philosophie bzw. (Rechts)ethik, die sich wiederum aus dem heidnischen Mythos ableiten.

    In diesem wird der Gottesbegriff anders verstanden, als es der (spätere und sich zurückentwickelte) Christ bzw. Moslem oder Jude tut. Hier gilt es, Gott näher zu kommen, indem man ihn zu verstehen sucht, also die Natur kennenlernen, die Naturgesetze, nicht die durch den Menschen gemachten "Gottesgesetze".

    Und das ist ein krasser Widerspruch zum Islam. Wollte in diesem Sinne also ein Moslem studieren und sich als Akademiker betrachten, so müsste er die Grundlagen dieser heidnischer Religion akzeptieren, egal ob bewußt oder unbewußt. Akzeptiert er diese aber, dann kann er kein Moslem mehr sein.

    Will er aber Moslem bleiben, so hätte er kraft seiner Religion eine Blokade vor sich, die er aus religiöser Überzeugung nicht überwinden könnte.

    Als "Agnostiker" solltest du dich aber damit irgendwie befasst haben, hoffe ich.

    P.S. Die Praxis ist aber, daß viele eben Moslem oder Christen sind, aber täglich als Heiden leben. Es schrieb ja einer, wollte er seine Religion einhalten, so hätte er keine Lebensfreude mehr.
    Beim Christen ist es nicht anders. Warum erwähnst du nur Moslems?

    Vernunft oder Religion, beides geht nicht

  8. #38
    Avatar von Muslim

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    07.10.2008
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    1.176
    @Amphion


    Also bezüglich der Bibliothek von Alexadria, ob jetzt es wirklich ein islamischer Eroberer zerstört hat, oder ob es jemals existiert hat, ist immer noch hoch umstritten. Diese Bibliothek existiert nur noch in Schriften, ich weiss es nicht in welchen, ich glaube es waren diese von Platon?!

    Jedenfalls hast du Recht bezüglich dem Verbrennen und nicht Akademiker! Aber mit Cordoba kann ich eben dir genau das Gegenteil widerlegen. Damals haben die Muslime sehr viele andere Philosophen aus der ganzen Welt eingeladen, es gab einen rauschenden Tausch. Griechische Bücher wurden ins arabische Übersetzt und umgekehrt. Das gleiche machten die Sarazenen. Ungefähr das gleiche geschah auch in Bagdad! Als Mehmet II Konstantinopel bzw. Byzanz eroberte, befahl sehr viele Bücher und selbst die Bibel ins arabische zu übersetzen, er selber beherrschte über 7 Sprachen fliessend. Wie dem auch sei, dieses Bild des Islams, das du versuchst zu vertretten, ist sehr überheblich und zynnisch. Der Islam an sich hat nichts gegen der Philosophie, immer wieder gern wird zB. Aristoteles von grossen Gelehrten zitiert.

  9. #39

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    Zitat Zitat von Lopov Beitrag anzeigen
    Beim Christen ist es nicht anders. Warum erwähnst du nur Moslems?

    Vernunft oder Religion, beides geht nicht
    doch, doch, es geht,
    ich bin z.B. äusserst religiös, nur nicht im Sinne der Nachfolgereligionen des Echnaton (Juden, Christen, Moslems).

    Die Demokratie (Heidentum) ist schon eine Religion.
    Es wird nur als Nichtreligion seitens der Christen und Moslems verkauft, weil sie dem Heidentum dem Grunde nach nichts, aber auch gar nichts, entgegenzubringen hätten, da dieser den Menschen in den Mittelpunkt setzt, und nicht Gott, wogegen die anderen gelernt haben, Gott als den Mittelpunkt der menschlichen Existenz zu setzen und daraus die Unterdrückung des Menschen begründen (: du sollst ..., du sollst ..., du sollst ...)

  10. #40

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    23.630
    Zitat Zitat von th pelasgian Beitrag anzeigen
    @Amphion


    Also bezüglich der Bibliothek von Alexadria, ob jetzt es wirklich ein islamischer Eroberer zerstört hat, oder ob es jemals existiert hat, ist immer noch hoch umstritten. Diese Bibliothek existiert nur noch in Schriften, ich weiss es nicht in welchen, ich glaube es waren diese von Platon?!

    Jedenfalls hast du Recht bezüglich dem Verbrennen und nicht Akademiker! Aber mit Cordoba kann ich eben dir genau das Gegenteil widerlegen. Damals haben die Muslime sehr viele andere Philosophen aus der ganzen Welt eingeladen, es gab einen rauschenden Tausch. Griechische Bücher wurden ins arabische Übersetzt und umgekehrt. Das gleiche machten die Sarazenen. Ungefähr das gleiche geschah auch in Bagdad! Als Mehmet II Konstantinopel bzw. Byzanz eroberte, befahl sehr viele Bücher und selbst die Bibel ins arabische zu übersetzen, er selber beherrschte über 7 Sprachen fliessend. Wie dem auch sei, dieses Bild des Islams, das du versuchst zu vertretten, ist sehr überheblich und zynnisch. Der Islam an sich hat nichts gegen der Philosophie, immer wieder gern wird zB. Aristoteles von grossen Gelehrten zitiert.
    Du darfst jede Wette mit mir eingehen, wenn du verlieren möchtest.
    Informiere dich lieber eingehender, es ist ein sehr schönes Thema.
    Hat man dieses Thema verstanden, hat man dann eine ganz andere Sicht dem Leben gegenüber, soweit man zu sich aufrichtig ist.

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