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Spanien: General nach Drohung gegen Katalonien entlassen

Erstellt von Schiptar, 08.01.2006, 17:44 Uhr · 30 Antworten · 1.517 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Sousuke-Sagara

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    Kurdistan habt ihr vergessen!

    Um ehrlich zu sein wusste ich gar nicht, dass in Spanien die Lage so ist. Spanien und Portugal waren vor dem EU-Beitritt faschistische Diktaturen nach NS-Modell.

  2. #22

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    Der Westen hat nun mal Faschisten lieber als Kommunisten!!!!!!!!!!!

  3. #23
    Avatar von Schiptar

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    Zitat Zitat von Partibrejker
    Na dann erklaer uns mal warum das "British Empire" zusammengebrochen ist...

    Warum gibt "Great Britan" keine Unabhaengikeit den Schotten, Walisern oder Nord-Iren...????...Die haben auch keinen eigenen Staat...(ausser die Iren)....

    Warum interessiert Dich die Spaltung anderer Laender, wenn Du auch Dein eigens Teilen kannst...???
    Witzig! Ich zeige Deine selektive Wahrnehmung auf, und Dir fällt nichts Besseres ein, als mir das Gleiche zu unterstellen.

    In Wales und Schottland gibt es keine Mehrheit, die für die Unabhängigkeit wäre. Was Nordirland angeht, wäre ich mit einem Anschluß an die Republik Irland einverstanden, aber dann würden die Protestanten erst recht auf die Barrikaden gehen... (Na ja, in der EU wären die Menschen so oder so, also was soll's...)

    Ich unterstütze genauso die Autonomiebestrebungen der keltischen Randgebiete Großbritanniens wie die der Basken und Katalanen in Spanien, aber es gibt da halt immer noch Unterschiede, die es zu berücksichtigen gilt...

    Zitat Zitat von Mr.LaLa
    Ich hab auch keinen Eigenen Staat.
    Keine Angst, die Vojvodina wird schon wieder autonom werden, und dann sehen wir mal weiter...

    Zitat Zitat von Heishiro_Mitsurugic
    Um ehrlich zu sein wusste ich gar nicht, dass in Spanien die Lage so ist. Spanien und Portugal waren vor dem EU-Beitritt faschistische Diktaturen nach NS-Modell.
    Stimmt so nicht ganz. Rechte Diktaturen ja, aber lange nicht so schlimm wie das 3. Reich.

    Zitat Zitat von Mr.LaLa
    Der Westen hat nun mal Faschisten lieber als Kommunisten!!!!!!!!!!!
    Das war schon immer so...

  4. #24
    Avatar von Sousuke-Sagara

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    Zitat Zitat von Schiptar
    Zitat Zitat von Mr.LaLa
    Der Westen hat nun mal Faschisten lieber als Kommunisten!!!!!!!!!!!
    Das war schon immer so...
    "Denn wir sind das Bollwerk gegen den Bolschewismus!"

  5. #25

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    Zitat Zitat von Schiptar
    Witzig! Ich zeige Deine selektive Wahrnehmung auf, und Dir fällt nichts Besseres ein, als mir das Gleiche zu unterstellen.
    Wir wir uns doch gleichen...tstststs.....

    Zitat Zitat von Schiptar
    In Wales und Schottland gibt es keine Mehrheit, die für die Unabhängigkeit wäre. Was Nordirland angeht, wäre ich mit einem Anschluß an die Republik Irland einverstanden, aber dann würden die Protestanten erst recht auf die Barrikaden gehen... (Na ja, in der EU wären die Menschen so oder so, also was soll's...)
    Naja....da es in Schottland keine Mehrheit gibt...stimmt laut meiner Recherche nicht...Was Wales angeht, habe ich noch nicht gesucht...

    What caught the eye in the May/June poll was that a majority of respondents said they would vote for an Independent Scotland in a referendum (52%), reversing an earlier System Three poll which put support for Independence at 34%. This led to a dispute about question wording. Whereas the System Three poll used the word 'separation', the ICM poll question asked: 'In a referendum on independence for Scotland, how would you vote? - with two options available: 'I agree that Scotland should become an independent country' - 52%, and 'I do not agree that Scotland should become an independent country' - 41%. Support for Independence was strongest among young people (63%), and skilled manual workers (60%), with more Labour voters opting for Independence (48% to 44%).

    http://www.scottishaffairs.org/onlin...7-98polls.html

    Zitat Zitat von Schiptar
    Ich unterstütze genauso die Autonomiebestrebungen der keltischen Randgebiete Großbritanniens wie die der Basken und Katalanen in Spanien, aber es gibt da halt immer noch Unterschiede, die es zu berücksichtigen gilt...
    Welche Unterschiede...???

  6. #26
    Avatar von Schiptar

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    Zitat Zitat von Partibrejker
    Zitat Zitat von Schiptar
    Ich unterstütze genauso die Autonomiebestrebungen der keltischen Randgebiete Großbritanniens wie die der Basken und Katalanen in Spanien, aber es gibt da halt immer noch Unterschiede, die es zu berücksichtigen gilt...
    Welche Unterschiede...???
    Erst mal eine Sache vorweg: ich will nicht die lange Zeit praktizierte englische Unterdrückung der Waliser, Schotten und Iren leugnen oder verharmlosen. Mir ist bekannt, was da für üble Sachen gelaufen sind, z.T. noch im 20. Jh. Außerdem schätze ich, was für 'linke' Hochburgen diese Regionen innerhalb Großbritanniens darstellen.

    Aber wenn Du Großbritannien mit Francos Spanien vergleichst, dann hast Du in Spanien eine reaktionäre, nationalistische Militärdiktatur, die künstlich einen homogenen spanischen Nationalstaat erschaffen wollte, was es in GB so nicht gab. Da konnte man selbstverständlich nicht nur Brite sondern auch Waliser, Schotte, Ire sein. Das sagt einem bereits ein Blick auf die Nationalflagge, in der auch Schottland und Irland vertreten sind (Wales allerdings nicht).

    Thema Sprachpolitik, z.B.: Ich wüßte nicht, daß noch nach dem 2. Weltkrieg die keltischen Sprachen systematisch verfolgt und verdrängt worden wären, was zugegebenermaßen auch nicht groß nötig war, so gründlich wie man die bereits vorher verdrängt hatte...

  7. #27
    Avatar von Schiptar

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    19. Jänner 2006

    Katalonien bekommt geraubte Bürgerkriegsarchive zurück

    Transport unter Polizeischutz: Bürgermeister von Salamanca hatte Ladeverbot für Dokumente verhängt

    Salamanca - Nach einem 25-jährigen Streit hat Spanien begonnen, im Bürgerkrieg geraubte Archive an die autonome Region Katalonien zurückzugeben. Wegen des Widerstands der Lokalbehörden der westspanischen Stadt Salamanca gegen den Transfer der Dokumente wurden die Unterlagen am Donnerstag unter Polizeischutz aus dem Nationalarchiv von Salamanca abtransportiert. Die Archive waren im spanischen Bürgerkrieg (1936-1939) von den Truppen des späteren Diktators Francisco Franco in Katalonien erbeutet worden.

    Sie dienten dem Franco-Regime (1939-1975) unter anderem dazu, Informationen über politische Organisationen zu bekommen und Gegner der Diktatur zu verfolgen. Ein großer Teil der Unterlagen wurde später vernichtet. Der Rest wurde in das Nationalarchiv in Salamanca eingegliedert. Katalonien forderte seit 1980 die Rückgabe der Archive. Das Thema wurde in Spanien zum Politikum. Die politische Rechte war gegen eine Rückgabe, die Linke dafür.

    Ladeverbot

    Der konservative Bürgermeister von Salamanca, Julián Lanzarote, hatte die Devise ausgegeben: "Kein Papier aus den Archiven wird diese Stadt verlassen." Er verhängte ein Ladeverbot für die Straßen am Nationalarchiv, um den Abtransport zu boykottieren. Die in 500 Kisten verpackten Unterlagen sollten zunächst in Madrid überprüft und dann nach Katalonien gebracht werden.

    Die sozialistische spanische Regierung von Ministerpräsident José Luis Rodriguez Zapatero hatte in Dezember die Rückgabe der Unterlagen an Katalonien angeordnet. Sie stützte sich dabei auf das Gutachten einer Expertenkommission, die die Forderung der Katalanen als berechtigt bezeichnet hatte. Kulturministerin Carmen Calvo betonte, es entspreche der Linie der Vereinten Nationen, dass Kriegsbeute zurückgegeben werden müsse. (APA/dpa)

    Der Standard

    ---

    Unter Zapatero macht Spanien endlich Fortschritte mit der Bewältigung seiner franquistischen Vergangenheit.
    Wenn es sich mit den ex-jugoslawischen Staaten genauso verhält, ist Kroatien (z.B.) im Jahre 2025 soweit....

  8. #28
    Avatar von Schiptar

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    21. Jänner 2006

    Rückgabe von Bürgerkriegsarchiven an Katalonien gestoppt

    Vorerst bis Dienstag - Gericht folgte Antrag des Bürgermeisters von Salamanca

    Salamanca - In Spanien ist die Rückgabe von Dokumenten aus dem Nationalarchiv von Salamanca an die autonome Region Katalonien vorerst gerichtlich gestoppt worden. Die Audiencia Nacional, das höchste spanische Strafgericht, entschied am Freitag laut Nachrichtenagentur EFE, die Übergabe der Dokumente vorerst bis Dienstag zu untersagen. Das Gericht folgte damit einem Antrag des Bürgermeisters von Salamanca, Julian Lanzarote.

    Lanzarote, ein Politiker der konservativen Oppositionspartei Partido Popular (Volkspartei/PP), hatte beanstandet, dass in den am Donnerstag abtransportierten Kisten auch Dokumente enthalten seien, die nicht Institutionen oder Personen aus Katalonien betreffen. Die Behälter waren vorerst unter Polizeischutz in das Kulturministerium in Madrid gebracht worden. Laut EFE wird das Gericht am Dienstag nach Anhörungen der verschiedenen Parteien über die weitere Vorgangsweise entscheiden.

    Abtransport unter Polizeischutz

    Bürgermeister Lanzarote hatte sich bereits zuvor gegen die Herausgabe der Dokumente, die im Spanischen Bürgerkrieg (1936-39) geraubt worden waren, gestemmt. Der Abtransport am Donnerstag musste wegen des Widerstands der Lokalbehörden von der Polizei durchgesetzt werden. Die konservative Volkspartei ist gegen die Entscheidung der Regierung des sozialistischen Ministerpräsidenten Jose Luis Rodriguez Zapatero, die Unterlagen nach Barcelona transferieren zu lassen.

    Dem Beschluss war ein 25-jähriger Streit vorausgegangen. Die Archive waren im Bürgerkrieg von den Truppen des späteren Diktators Francisco Franco in Katalonien erbeutet worden. Sie dienten dem Franco-Regime (1939-1975) unter anderem dazu, Informationen über politische Organisationen zu bekommen und Regimegegner zu verfolgen.

    Zapatero stützte sich bei der Entscheidung auf ein Gutachten einer Expertenkommission, welche die Forderung der Katalanen als berechtigt bezeichnet hatte. Kulturministerin Carmen Calvo betonte, es entspreche der Linie der Vereinten Nationen, dass Kriegsbeute zurückgegeben werden müsse.

    Die Region im Nordosten Spaniens verhandelt derzeit mit der Regierung in Madrid über eine Ausweitung ihrer Autonomie. Umstritten sind dabei vor allem die Forderung nach Anerkennung einer eigenen katalanischen "Nation" und die Erweiterung der Kompetenzen in Finanzfragen. Die konservative Opposition unter Führung von PP-Chef Mariano Rajoy warnt indes vor einer "Balkanisierung" Spaniens und dem drohenden Zerfall des Gesamtstaats. (APA)

    Der Standard

  9. #29
    Avatar von Schiptar

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    22. Jänner 2006

    Durchbruch bei Autonomie-Plänen für Katalonien

    Zapatero einigte sich mit Nationalisten-Parteichef über erweitertes Autonomiestatut

    Madrid - Der spanische Ministerpräsident José Luis Rodriguez Zapatero hat in den Verhandlungen um die heftig umstrittenen Autonomiepläne für Katalonien einen Durchbruch erzielt. Der sozialistische Regierungschef verständigte sich in der Nacht zum Sonntag mit dem Parteichef der katalanischen Nationalisten (CiU), Artur Mas, auf einen "Globalkompromiss" für ein erweitertes Autonomiestatut (Landesverfassung) für die Region im Nordosten Spaniens.

    Katalonien als Nation eingestuft

    Beide Seiten kamen überein, dass Katalonien in der Präambel des Textes als "Nation" eingestuft werden soll. Dies ist nach Ansicht Zapateros rechtlich nicht bindend und daher mit der spanischen Verfassung vereinbar, in der allein von der "spanischen Nation" die Rede ist. Außerdem soll Katalonien, Spaniens wirtschaftsstärkste Region, einen größeren Anteil am Steueraufkommen als bisher eigenständig verwalten.

    Der staatliche Rundfunk RNE sprach von einem "historischen Übereinkommen". Die CiU (Konvergenz und Union) ist die stärkste Fraktion im katalanischen Regionalparlament. Sie befindet sich dort in der Opposition, hatte aber zusammen mit den regierenden Linksparteien die Pläne zu einer Erweiterung der Autonomie-Rechte unterstützt. Zapatero will auch die Zustimmung der katalanischen Linksrepublikaner (ERC) und der Ökosozialisten (ICV) zu dem Kompromiss erreichen.

    Konservative Volkspartei gegen Autonomie

    Die konservative Volkspartei (PP) war von Anfang an gegen die Autonomiepläne gewesen. Die größte Oppositionspartei im Madrider Parlament hält das Vorhaben für unvereinbar mit der spanischen Verfassung und sieht darin eine Gefahr für die Einheit Spaniens. Auch bei Zapateros Sozialisten (PSOE) hatten einzelne Parteiführer sich dagegen ausgesprochen, Katalonien als eine "Nation" einzustufen. Auch aus dem Militär gab es Stimmen gegen die Ausweitung der Autonomie. (APA/dpa)

    Der Standard

  10. #30
    Avatar von Schiptar

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    Spanische Abgeordnete billigen Katalonien mehr Autonomierechte zu
    Vorhaben muss noch vom Senat beraten werden


    Madrid - Das spanische Abgeordnetenhaus hat am Donnerstag für erweiterte Kompetenzen der autonomen Region Katalonien gestimmt. Die Abgeordneten beschlossen ein entsprechendes Gesetz mit 189 Für- bei 145 Gegenstimmen. Der Text muss nun noch den Senat passieren, der allerdings auch Änderungen vornehmen kann. Nach einer erneuten Abstimmung im Unterhaus soll das Gesetz den Bewohnern der nordöstlichen Region Katalonien in einem Referendum vorgelegt werden. Die Volksbefragung soll vermutlich im Juni stattfinden. (AFP)

    Netscape, 30.03.06, 16:38 Uhr

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