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Spannungen zwischen Zypern und Großbritannien

Erstellt von Magnificient, 09.02.2006, 21:56 Uhr · 79 Antworten · 2.085 Aufrufe

  1. #61
    Avatar von Magnificient

    Registriert seit
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    Beiträge
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    Zitat Zitat von Hellenic
    @ Magnificent

    Mit deinem billigen Vorwurf Zypern waere an Griechenland angeschlossen worden...

    selbst wenn, wo waere denn das Problem? Dort lebten 1974 gerade mal 30.000 Tuerken und knapp 550.000 Griechen, wenn es die Griechen tatsaechlich alle gewollt haetten, dann haetten sies doch machen koennen, das ist doch kein tuerkisches Problem.

    Stattdessen ist eine Teilung also besser? Frag mal Erdogan ob es Zypern gibt oder nicht, der sagt sicher NEIN...

    Deine Logik und Geschichtskenntnis ist einfach laecherlich.
    30000 Tausend nur du lebst Echt in ener Traumwelt !
    Naja egal Papdopuluous Kopf eben !

  2. #62
    Crane
    Zitat Zitat von Magnificient
    Zitat Zitat von Hellenic
    @ Magnificent

    Mit deinem billigen Vorwurf Zypern waere an Griechenland angeschlossen worden...

    selbst wenn, wo waere denn das Problem? Dort lebten 1974 gerade mal 30.000 Tuerken und knapp 550.000 Griechen, wenn es die Griechen tatsaechlich alle gewollt haetten, dann haetten sies doch machen koennen, das ist doch kein tuerkisches Problem.

    Stattdessen ist eine Teilung also besser? Frag mal Erdogan ob es Zypern gibt oder nicht, der sagt sicher NEIN...

    Deine Logik und Geschichtskenntnis ist einfach laecherlich.
    30000 Tausend nur du lebst Echt in ener Traumwelt !
    Naja egal Papdopuluous Kopf eben !
    wieviele waren es denn?

    Ich sage 30.000 Tote und 100.000 Vertriebene... na los.. zeig mir mal deine tuerkischen Quellen, hab dort noch nie Zahlen gefunden.

    Mein Vater sollte uebrigens auf die Insel fliegen aber sein Flieger musste in der Luft umkehren, da es ein unbewaffnetes Passagierflugzeug war und die Tuerken diese in der Luft abgeschossen haben. Sein Cousin, der in einem anderen Flugzeug sass, ist an diesem Tag ums Leben gekommen.

  3. #63
    Crane
    Zitat Zitat von Schiptar
    So, dann wollen wir mal...

    Wäre die Insel noch eine britische Kolonie, dann gäb's dieses Theater nicht. :wink:
    Die Insel hat zu einem unguestigen Zeitpunkt seine Unabhaengigkeit erlangt und auf keine gute Art und Weise... sonst waere es sicher anders gelaufen.

  4. #64
    Avatar von Schiptar

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    Sehe ich auch so. Ich kann verstehen, daß die Zyperntürken Angst hatten vor der Enosis... Aber du kennst ja meine Ansichten zu den griechischen Obristen und der Megali Idea, ne? :wink:

    PS: Trotzdem betrachte ich Zypern als Außenposten griechischer Kultur und damit als europäisches Land.

  5. #65
    Crane
    Zitat Zitat von Schiptar
    Sehe ich auch so. Ich kann verstehen, daß die Zyperntürken Angst hatten vor der Enosis... Aber du kennst ja meine Ansichten zu den griechischen Obristen und der Megali Idea, ne? :wink:

    PS: Trotzdem betrachte ich Zypern als Außenposten griechischer Kultur und damit als europäisches Land.
    Ich bin auch kein Fan von der Enosis... aber wenn tatsaechlich die Mehrheit der Leute auf der Insel dafuer waeren.. warum dann nicht? Zumal die Moslems im heutigen Griechenland auch nichts zu befuerchten haben.

  6. #66
    Avatar von Schiptar

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Hellenic
    Ich bin auch kein Fan von der Enosis... aber wenn tatsaechlich die Mehrheit der Leute auf der Insel dafuer waeren.. warum dann nicht?
    Herrschte zu der Zeit nicht eine brutale rechte Militärdiktatur in Griechenland? (Falls nein, pardon!)
    War es da nicht relativ kurze Zeit her, daß Griechen und Türken, Christen und Moslems, einander bekämpft, vertrieben und ermordet hatten?

    Zitat Zitat von Hellenic
    Zumal die Moslems im heutigen Griechenland auch nichts zu befuerchten haben.
    Mal abgesehen davon, daß sie sich nur als religiöse Minderheit definieren können, aber nicht als ethnische.

  7. #67

    Registriert seit
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    11.391
    Zitat Zitat von Hellenic
    Zitat Zitat von drenicaku
    weil die insel wiedervereinigt wäre?!

    anderes beispiel:
    in kosova stellen die serben und anderen minderheiten 33% der parlamentarier.
    in ks leben über 90% albaner.
    gerechtfertigt?- wenn man bedebkt was die serben in kosova für kriegsverbrechen getan haben....

    und die albaner haben trotzdem unterschrieben.
    Was soll ich dazu sagen... wenn man bedenkt, dass der Kosovo eine serbische Provinz ist und die Lage im Vergleich zu Zypern voellig anders aussieht.

    Waere das Kosovo seit ueber 3000 Jahren von Albanern bewohnt gewesen und die Serben haetten die selbe Minderheit wie heute und Kosovo waere auch ein Unabhaengiger Staat und die Serben haetten es vor weniger als 30 Jahren gewaltsam erobert so waere ein Vergleich sinnvoll.

    Haeltst du es denn fuer gerecht, dass im kosovarischen Parlament 33% serbische Abgeordnete sind? Haeltst du es fuer klug und richtig, dass die Kosovaren dieses Abkommen unterzeichnet haben?
    das was du ansprichst, ist reine theorie.
    was wäre wenn, oder was wäre wenn es so wäre.

    es ist tatsache das zypern eine getrennte insel ist, der norden fast ausschließlich türkisch beowohnt ist, der süden griechisch.

    die griechen wollen ihre wirtschaftliche macht unter beweis stellen (EU), die türken sind militärisch überlegen.

    es wird auch in tausend jahren so bleiben wie es ist, eher wird auch der süden türkisch.

    der zypern plan wurde ausschließlich von den griechen abgelehnt.
    ----------------

    zu kosova:
    gilt in kosova nicht die gleiche demokratie wie in zypern?
    oder warum dürfen die serben überproptional vertreten werden und die türken nicht?!

  8. #68
    Avatar von Magnificient

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    Zitat Zitat von Schiptar
    Zitat Zitat von Hellenic
    Ich bin auch kein Fan von der Enosis... aber wenn tatsaechlich die Mehrheit der Leute auf der Insel dafuer waeren.. warum dann nicht?
    Herrschte zu der Zeit nicht eine brutale rechte Militärdiktatur in Griechenland? (Falls nein, pardon!)
    War es da nicht relativ kurze Zeit her, daß Griechen und Türken, Christen und Moslems, einander bekämpft, vertrieben und ermordet hatten?

    Zitat Zitat von Hellenic
    Zumal die Moslems im heutigen Griechenland auch nichts zu befuerchten haben.
    Mal abgesehen davon, daß sie sich nur als religiöse Minderheit definieren können, aber nicht als ethnische.
    Nikos Sampson (* 16. Dezember 1935; † 9. Mai 2001); eigentlich Nikolaos Georgiades; war ein zypriotischer Politiker und kurze Zeit Präsident der Republik Zypern.

    Sampson war ein fanatischer Türkenhasser. Er gründete 1969 die so genannte Fortschrittspartei. Mit dem Slogan Tod den Türken zog er 1970 als Abgeordneter in das zyprische Repräsentantenhaus ein.

  9. #69
    Avatar von Magnificient

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    Naja mich interessiert aber die Vergangnehit wenig ! Ich scheiße auf die Vergngenheit, was zählt ist jetzt und die Zukunft !

    Leider sehe ich da vor Griechischen Seite keine Bemühungen.

  10. #70
    Avatar von Magnificient

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    Zyperns griechische Nationalisten gestärkt

    ei Parlamentswahlen in der griechischen Republik Zypern siegen die Unterstützer von Präsident Tassos Papadopoulos

    BERLIN taz Für eine türkische Zypriotin wird es auch in den nächsten vier Jahren keinen Sitz im Parlament der Republik Zypern geben. Die Dichterin Nese Yasin scheiterte bei den Parlamentswahlen am Sonntag mit ihrer Bewerbung. Doch nicht nur sie, auch die linksliberalen Vereinigten Demokraten, auf deren Liste die für eine Aussöhnung kämpfende Yasin kandidiert hatte, ist im Parlament nicht länger vertreten. 1,56 Prozent der Wähler reichen nicht einmal für einen einzigen Sitz.

    Gestärkt aus dem Urnengang hervor gehen hingegen die griechischen Hardliner im Konflikt mit den türkischen Zyprioten im Norden der geteilten Insel. Die rechte Demokratische Partei von Präsident Tassos Papadopoulos konnte ihre Stimmenzahl deutlich ausbauen und erreichte nahezu 18 Prozent. Zugewinne verzeichnete auch die sozialdemokratische Edek, die mit Papadopoulos verbündet ist. Die postkommunistische Akel, ebenfalls Partner dieser bizarren Regierungskoalition, musste zwar Einbußen verzeichnen. Sie blieb aber mit 31 Prozent stärkste Partei. Damit verfügen die Regierungskräfte zusammen über 34 Sitze im 56 Mandate umfassenden Parlament.

    18 Mandate gingen an die Demokratische Sammlung, die für eine Kompromisslösung im Zypernkonflikt eintrat. Drei Sitze erhielt die nationalistische Europäische Partei, die eine Föderation mit den Zyperntürken überhaupt ablehnt, einen die konservativ geprägten Grünen. 24 Sitze für die türkischen Zyprioten bleiben unbesetzt - und das schon seit dem Bürgerkrieg im Jahre 1964.

    Präsident Papadopoulos hatte die Inselgriechen vor zwei Jahren zur Zurückweisung eines Plans zur Wiedervereinigung Zyperns aufgefordert. Die von den Vereinten Nationen vorgelegte neue Verfassung wurde darauf in einer Volksabstimmung von fast zwei Dritteln der Inselgriechen abgelehnt. Da half auch die Zustimmung der im Norden lebenden Zyperntürken nichts.

    Das Nein zum gemeinsamen Staat spielte für die Wahl offenbar eine entscheidende Rolle. Papadopoulos und die ihn stützenden Kräfte verlangen zwar neue Verhandlungen mit der türkischen Seite und begründen ihre Ablehnung des UN-Plans mit schwerwiegenden verfassungsrechtlichen Bedenken. Die Opposition zweifelte aber daran, ob die Regierenden überhaupt noch an einem Kompromiss mit den Zyperntürken interessiert sind. Zum Wahlergebnis passt eine jüngst vom staatlichen Fernsehen RIK veröffentlichte Umfrage, nach der 48 Prozent der Zyperngriechen nicht wieder mit den Zyperntürken zusammenleben möchten.

    Für die Regierung Papadopoulos ist das Wahlergebnis zwar von symbolisch hoher Bedeutung. Die praktischen Folgen sind jedoch gering, da auf Zypern ein Präsidialsystem mit einer Direktwahl des Präsidenten existiert. Papadopoulos ist bis zum Jahre 2008 im Amt. Es wird erwartet, dass der 70-Jährige danach erneut für das höchste Staatsamt kandidiert.

    Erstmals durften nach einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte auch die 270 in der Republik lebenden Zyperntürken an der Wahl teilnehmen. Alle in der nur von der Türkei anerkannten "Türkischen Republik Nordzypern" lebenden Türken waren ausgeschlossen. Dagegen klagt derzeit eine Initiativgruppe, die verlangt, dass die 1974 in Teilen suspendierte Verfassung wieder in Kraft gesetzt wird.

    KLAUS HILLENBRAND
    http://www.taz.de/pt/2006/05/23/a0092.1/text

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