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Sprachtests: Verfahren gegen Deutschland

Erstellt von Afroasiatis, 01.08.2013, 11:45 Uhr · 95 Antworten · 3.568 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Dissention

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    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    Quatsch! Sprachtest muss sein. Deutschland ist schon zu nachsichtig, wenn es um die Integrationsverweigerer geht.
    Eine Alternativ-Lösung bei Familienzusammenführung wäre schon angebracht, eventuell mit Wahlfreiheit.

    Wie diese Alternative aussieht, kann ich nicht sagen, eventuell ein verpflichtenden Deutschkurs mit Zwang die Prüfung zu bestehen, bevor der Zutritt zu Sozialsystemen etc. gewährt wird ...

  2. #12
    Avatar von Allissa

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    Zitat Zitat von economicos Beitrag anzeigen
    Jetzt unabhängig von den ganzen Medien, aber als neutraler Beobachter musst du schon zugeben, dass viele muslimische Einwanderer Schwierigkeiten haben, sich hier zu integrieren.
    Natürlich gibt es zahlreiche Nicht-Muslime, die sich nicht integrieren können oder wollen, aber ich finde bei den muslimischen Bürger fällt es stärker aus.
    integrieren....was heisst das ? wer setzt die regeln einer integration ? wo steht das geschrieben nach welchen regeln man integriert ist ?



    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    Quatsch! Sprachtest muss sein. Deutschland ist schon zu nachsichtig, wenn es um die Integrationsverweigerer geht.
    als unsere eltern nach deutschland kamen konnten sie auch alle kein deutsch, trotzdem haben sie hier lange gelebt/leben immer noch, haben gearbeitet, kinder bekommen, haben viel für deutschland geleistet. müssen doch nicht alles studierte leute sein.....


  3. #13
    Avatar von FloKrass

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    Zitat Zitat von Dissention Beitrag anzeigen
    Eine Alternativ-Lösung bei Familienzusammenführung wäre schon angebracht, eventuell mit Wahlfreiheit.

    Wie diese Alternative aussieht, kann ich nicht sagen, eventuell ein verpflichtenden Deutschkurs mit Zwang die Prüfung zu bestehen, bevor der Zutritt zu Sozialsystemen etc. gewährt wird ...
    Sobald aber die Ergebnise nicht vollsändig erreicht werden können, muss der Staat ihnen doch wieder Sozialleistungen gewähren, weil er sie dauerhaft nicht davon fernhalten kann, wobei ich mir schon Gedanken mache, ob das Fernhalten von Sozialleistungen gekoppelt an Sprachleistungen überhaupt zulässig wäre. Bei einer näheren Prüfung würde das den verfassungsrechtlichen Grundsätzen des Sozialsstaates nicht standhalten. Deshalb wird auch verlangt, dass der Sprachtest im Herkunftsland abgelegt wird, bevor der Ausländer einwandern darf.

  4. #14
    Avatar von Toruko-jin

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    als unsere eltern nach deutschland kamen konnten sie auch alle kein deutsch, trotzdem haben sie hier lange gelebt/leben immer noch, haben gearbeitet, kinder bekommen, haben viel für deutschland geleistet. müssen doch nicht alles studierte leute sein.....
    Das nicht, meine Liebe, nur rede ich in erster Linie von der dritten Generation. Wer aus der Schule mit einem Hauptschuldabschluss rausgeht und schlechtes deutsch spricht, hat es nunmal schwer auf dem Arbeitsmarkt.

    Natürlich wird man als "Schwarzkopf" auch diskriminiert aber für mich ist das nur Ansporn besser als die anderen zu sein.
    Nichts leisten und alle Schuld auf Deutschland schieben, ist natürlich leicht. Die erste Generation hatte ihre Arbeit und hat dementsprechend ihr soll erfüllt.

  5. #15
    Yunan
    Zitat Zitat von economicos Beitrag anzeigen
    Jetzt unabhängig von den ganzen Medien, aber als neutraler Beobachter musst du schon zugeben, dass viele muslimische Einwanderer Schwierigkeiten haben, sich hier zu integrieren.
    Natürlich gibt es zahlreiche Nicht-Muslime, die sich nicht integrieren können oder wollen, aber ich finde bei den muslimischen Bürger fällt es stärker aus.
    Wenn ich jetzt eine Antwort auf deine Punkte geben würde, würde ich damit automatisch die stillen Annahmen dahinter akzeptieren und mit denen stimme ich nicht überein. Aus diesem Grund möchte ich dich Fragen, was Integration genau sein soll wenn es nicht ein Versuch ist, eine Kategorie zu erschaffen, in die sich vereinfachend Menschen einordnen lassen, nämlich die "Integrierbaren" und die sogenannten "Integrationsverweigerer". Hinter dem Wort "Integrationsverweigerer" verstecken sich gleich mehrere Annahmen. Dadurch, dass "Verweigerung" ein negativ konnotierter Begriff ist und ein neues Wort daraus geschaffen wird. "Integrationsverweigerung" wird demnach verstanden als die Ablehung einer grundsätzlich erstrebenswerten Sache. Nur: Wer definiert ob diese Sache erstrebenswert ist obwohl die Erfahrung damit subjektiver Natur ist? Was gehört zu einer sogenannten Integration dazu? Wo ist die Grenze zwischen Integration und Assimilation? Integration hat mit Dominanz auf der einen und Unterordnung auf der anderen Seite zu tun, und ich halte es nicht für erstrebenswert für irgendeinen Menschen auf dieser Welt, sich unterordnen zu müssen in Umgebungen, die einfach als Gegeben zu akzeptieren angenommen werden. Alleine die Forderung nach Integration, also Unterordnung und Unterwerfung, führt zu starken gegenläufigen Reaktionen, die das genaue Gegenteil von dem Bewirken was von den Planern dieser Idee eigentlich vorgesehen war.

    Ich spreche die deutsche Sprache, ich bin hier geboren und habe auch den deutschen Pass, aber ich ordne mich definitiv keiner deutschen/europäischen Gesellschafts- oder Wertanschauung unter. Damit wird eigentlich auch klar, worum es bei "Integration" geht, nämlich nicht einfach nur um Sprache sondern um erzwungene Anerkennung der hier vorherrschenden Ordnung (in diesem Punkt liegt auch die Heuchelei des sogenannten Liberalismus. Liberal ist man nur solange die eigenen Anschauungen anerkannt und erhöht werden, mit wechselseitiger, gleichberechtigter Beeinflussung hat das nichts zu tun). In diesem Sinne bin ich nicht integriert und ich kann völlig nachvollziehen, weshalb sich andere Menschen diesem Schritt verweigern und es ist ihr gutes Recht.

    Dann irgendetwas von wegen Muslime oder Nichtmuslime zu erzählen, halte ich für Augenwischerei. Vielleicht haben Araber oder Türken durch ihre Kultur(die wir ja auch teilen) besonders sensible Antennen wenn es um Themen und Akte der Unterwerfung geht, und gerade wir als Griechen haben sie auch.

  6. #16
    Avatar von Dissention

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    Zitat Zitat von FloKrass Beitrag anzeigen
    Sobald aber die Ergebnise nicht vollsändig erreicht werden können, muss der Staat ihnen doch wieder Sozialleistungen gewähren, weil er sie dauerhaft nicht davon fernhalten kann, wobei ich mir schon Gedanken mache, ob das Fernhalten von Sozialleistungen gekoppelt an Sprachleistungen überhaupt zulässig wäre. Bei einer näheren Prüfung würde das den verfassungsrechtlichen Grundsätzen des Sozialsstaates nicht standhalten. Deshalb wird auch verlangt, dass der Sprachtest im Herkunftsland abgelegt wird, bevor der Ausländer einwandern darf.
    Das Problem sehe ich, ja dann eventuell wie bei einem Asylanten, eine rechtlich saubere Lösung kann ich jetzt nicht bieten, aber um die Richtung geht es mir. Soweit ich weiß hat man auf gewisse Sozialleistungen eh nur Anspruch, weil es Abkommen zwischen den jeweiligen Staaten gibt?

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Allissa Beitrag anzeigen
    integrieren....was heisst das ? wer setzt die regeln einer integration ? wo steht das geschrieben nach welchen regeln man integriert ist ?



    - - - Aktualisiert - - -


    als unsere eltern nach deutschland kamen konnten sie auch alle kein deutsch, trotzdem haben sie hier lange gelebt/leben immer noch, haben gearbeitet, kinder bekommen, haben viel für deutschland geleistet. müssen doch nicht alles studierte leute sein.....

    So war der damalige Zeitgeist. Man muß heute aber nicht mehr die Fehler von damals fortsetzen, denn heute weiß man, dass die "Ausländer" für immer nach Deutschland kommen.
    Deutschland hat viel Mist bei der Integrationspolitik gemacht, man hat sich weder bemüht "Ausländer" zu integrieren, noch die Deutschen zu liberalisieren - beides wird jetzt so ein bisschen brechstangenartig nachgeholt (Austausch des Wortes Ausländer -> Migranten/ "mit Migrationshintergrund" // Ausländisches aussehen -> südländisches Aussehen etc.).

    Ich finde es ok.

  7. #17
    Avatar von FloKrass

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    Zitat Zitat von Dissention Beitrag anzeigen
    Das Problem sehe ich, ja dann eventuell wie bei einem Asylanten, eine rechtlich saubere Lösung kann ich jetzt nicht bieten, aber um die Richtung geht es mir. Soweit ich weiß hat man auf gewisse Sozialleistungen eh nur Anspruch, weil es Abkommen zwischen den jeweiligen Staaten gibt?
    Sozialleistungen sind in Deutschland unabhängig vom Herkunftsland zu gewähren. Voraussetzung ist, dass man einen gültigen dauerhaften Aufhentaltstitel hat, ausgenommen §§ 16, 17 AufentG

  8. #18

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    Zitat Zitat von Charlie Brown Beitrag anzeigen
    Du würdest dich auch darüber freuen wenn eine Atombombe in Deutschland explodieren würde.
    Wie kommst du darauf ?

  9. #19
    Avatar von Dissention

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    Zitat Zitat von FloKrass Beitrag anzeigen
    Sozialleistungen sind in Deutschland unabhängig vom Herkunftsland zu gewähren. Voraussetzung ist, dass man einen gültigen dauerhaften Aufhentaltstitel hat, ausgenommen §§ 16, 17 AufentG
    Ja dann passts ja, kein dauerhafter Aufenthaltstitel = keine Sozialleistungen?

    Weiß nicht, ob es noch die "Duldung" gibt, ansonsten kann man ja eine neue Kategorie einführen (Besuchervisum zwecks "Familienzusamenführung") ...

  10. #20

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    Also zum Thema: Angesichts der großen Mengen an Zuwanderern, die Deutschland wahrscheinlich in der nahen Zukunft aufnehmen muss, deren Mehrheit hoffentlich niedrig oder unqualifiziert sein wird, finde ich es schon sehr übertrieben, dass man solche Sprachforderungen stellt. Vielleicht muss sich auch die deutsche Gesellschaft in so einer Weise sich verändern, dass Deutschkenntnisse nicht unbedingt nötig sind, damit man gut integriert ist.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von economicos Beitrag anzeigen
    Jetzt unabhängig von den ganzen Medien, aber als neutraler Beobachter musst du schon zugeben, dass viele muslimische Einwanderer Schwierigkeiten haben, sich hier zu integrieren.
    Natürlich gibt es zahlreiche Nicht-Muslime, die sich nicht integrieren können oder wollen, aber ich finde bei den muslimischen Bürger fällt es stärker aus.
    Kann schon sein, aber man muss auch zugeben, dass die deutschen Medien sehr viel das Bild des muslimischen "Integrationsverweigerers" verkaufen wollen. Deswegen kommt auch in so einem Artikel, der eigentlich mit Islam nichts zu tun hat oder überhaupt erwähnt, ein Bild mit kopftuchbedeckten Frauen.

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