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Wohin steuert die Ukraine?

Erstellt von frank3, 02.12.2013, 21:46 Uhr · 9.045 Antworten · 471.916 Aufrufe

  1. #1591
    Avatar von Lilith

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    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    jetzt sind wir schon zu dritt.
    Zu viert wäre das der nächste türkisch-russische Krieg

  2. #1592
    Avatar von papodidi

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    OT: Ab dem 25. April bin ich in Wien, dann Ende Mai, Anfang Juni in Berlin!!! Alles weitere im internen Forum, BF-Treffen...

  3. #1593
    Avatar von NovaKula

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    Manche User tun so,als wären die Demonstranten zu 90% Faschos gewesen.Aber das Janukowitsch korrupt war und dass als Präsident ist ja in ordnung..

    Ich bin ja auch gegen die Faschistenschweine,aber das ist nur ne Übergangsregierung.Und Timoschenko,Klitschko,Poroschenko etc. sind viel beliebter.Es wird keine "Reichsprogromnacht" an den Russen in der Ukraine geben,das würde auch die Übergangsregierung nicht wollen.

  4. #1594
    Avatar von Lilith

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    Zitat Zitat von Partybreaker Beitrag anzeigen
    Manche User tun so,als wären die Demonstranten zu 90% Faschos gewesen.Aber das Janukowitsch korrupt war und dass als Präsident ist ja in ordnung..

    Ich bin ja auch gegen die Faschistenschweine,aber das ist nur ne Übergangsregierung.Und Timoschenko,Klitschko,Poroschenko etc. sind viel beliebter.Es wird keine "Reichsprogromnacht" an den Russen in der Ukraine geben,das würde auch die Übergangsregierung nicht wollen.
    Das stimmt. So wurde und wird es übrigens gern in russischen Medien dargestellt. Nichtdestotrotz befanden sich Pravyj Sektor und Swoboda in Kiew dann spätestens seit der Eskalation an vorderster Front. Ist wirklich so.

  5. #1595

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    Zitat Zitat von papodidi Beitrag anzeigen
    OT: Ab dem 25. April bin ich in Wien, dann Ende Mai, Anfang Juni in Berlin!!! Alles weitere im internen Forum, BF-Treffen...
    Dobro!

  6. #1596
    Avatar von Arbeiter

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    Zitat Zitat von papodidi Beitrag anzeigen

    Maidan war nach meiner Meinung ein Versagen der Regierung Janukowitsch,
    Da bin ich anderer Meinung, ich bin ehr der Meinung das es zum Euromaidan (und zu dem Pro-Russischen Protesten im Osten Ukraine) kamen durch 23 (bzw. 22) Jahre ukrainischer-fehl Politik, welches sich versäumt hat den Osten und den Westen zu vereinen und dem gewiss nicht nur Janukowitsch die Schuld trug sondern auch seine Vorgänger wie Beispielweise Juschtschenko, der mit seiner Politik (sprich: Prowestlich/Antirussisch und korrupt) eine Teilung der Ukraine regelrecht fördertet und sich Heute 2014 mit Janokowitschs Politik, der plötzlich abwende von der EU und der Wende an Russland, sich im Westen der Ukraine entlud worauf es hin zum Euromaidan kam und zum Euromaidan selber:

    Ich hätte die Proteste am Maidan unterstützt, wäre da nicht das "Euro" dagewesen sondern es sich um Proteste einzig und alleine nur auf Sozialer (nicht auf Politischer) Ebene gehandelt hätte und für mich ist der Euromaidan selber nur eine große Illusion, von dem die protestierenden Menschen denken, dass die Ukraine in der EU ein Lebensstandard wie hier in Deutschland erwarten könnte jedoch nicht daran denken bzw. wegsehen, dass sie auch einen Lebensstandard wie in Griechenland oder in anderen Süd-Europäischen Länder erwarten könnte und das Rechtsradikale Kräfte diese Proteste missbraucht haben machte alles nur noch schlimmer - so ähnlich denke ich auch über die Pro-Russischen Proteste im Osten der Ukraine.

    Das einzige was der Ukraine nur noch übrig bleibt - um zu überleben - ist ein Föderales System, von dem sowohl zu der Ukrainischen als auch zu der Russischen Seite appellieren sie zu fördern.

  7. #1597
    Avatar von Damien

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Schon

    Über Janukowitsch brauchen wir nicht diskutieren. Das einzige, was ich ihm positiv sehe, dass unter ihm die schlimmsten Auswüchse der "Minderheitenpolitik" unter Juschtschenko entgegen gewirkt wurde. Und bitte halte das mit Juschtschenko nicht gleich als Propaganda. Man kann das an Gesetzen, administrativen Maßnahmen, Statistiken letztlich klar machen.

    Was ist aber zu Maidan zu sagen. Da gehen die Menschen auf die Straße, die vom postsowjetischen Mief auch verständlich die Nase voll haben. Mit all ihren erneuten Hoffnungen auf Europa. Von Beginn an habe ich da auch die polnische Berichterstattung gesehen. Kaczor der Zweite war ja fast am ersten Tag da, genau wie McCain, Nyland... Udar von Klitschko wurde und wird finanziert von der CDU-nahen Conrad-Adenauer-Stiftung. Es gab eine Anfrage der Linken dazu, dass der deutsche Botschafter einen Oleh Tjahnybok schon im April 2013 wegen eines möglichen Regimechanges getroffen hätte. Und sag was du willst, aber das riecht doch nach einem beförderten Regimechange. Ist das demokratisch? Ich kann genauso sagen: Demokratisch hätte Janukowitsch wie in jedem anderen bei den nächsten Wahlen die Quittung erhalten sollen.

    Erinnerst du dich an das Pushen von Klitschko etc.? Immer hieß es, Janukowitsch muss weg etc. Warum hat weder aus der Politik noch von der deutschen Mainstreamjournaille jemand Fragen gestellt, die auf der Hand lagen: Nämlich welche Parteien, Politiker, Koalitionsszenarien denn danach vorstellbar sind? Es war doch klar, dass das nicht ohne Swoboda, Pravyj Sektor und Konsorten gehen wird. Und zu allem Schweigen im Walde von Merkel und Co.

    Weiter: Hast du die Abstimmung am 26.02. in der Verchovnaja Rada in Erinnerung? Bewaffnete im Parlament, die von der Verfassung vorgesehene Mehrheit von 75 % für eine neue Regierung wurde (trotzdem) NICHT erreicht. Sprich. laut UKRAINISCHER VERFASSUNG war die Regierung Jazenjuk, die vier Minister aus einer Partei, die in Deutschland der NPD vergleichbar ist und auch in denselben Netzwerken ist, ILLEGITIM. Reaktionen von Merkel und Co?

    Didi, man hätte trotz allem die Neuwahlen und eine Entscheidung des Ukrainischen Volkes abwarten müssen. Keine Frage. Russische Einmischung und Heuchelei, keine Frage. Aber was da von Beginn an "westlicherseits" lief, von Beginn an, stinkt doch mindestens genauso zum Himmel. Und ausbaden dürfen dieses geopolitische Machtspiel erst mal sogar an Leib und Leben die Ukrainer. Bitter alles bis um geht nicht.
    Der westen wolte den umsturtz in der Ukraine haben. Weil sich Janukowitsch dem assoziierungsvertrag verweigert hatte.
    Dafür war die berichterstattung und die haltung der Westlichen Politiker zu gelenkt.

    Also muste schnell eine neue Regierung her die macht was der westen will. Ohne lange nachzufragen.

    Russlands reaktion danach kann man als bestrafung sehen. Bestraffung für die neue Ukraine Regierung aber wohl mehr eine bestrafung und ein entgegentretten für die EU und
    USA. Denn so wie die lage gerade in der Ukraine ist nützt sie der EU nur sehr wenig.

    Aber warum möchte Russland jetzt überhaupt jemanden bestraffen.

    Ich glaube das, das ganze nicht nur mit der Ukraine zu tun hat sondern mit allen Militärischen Interventionen des Westens.
    Der Westen führte schon immer nur mit denen Krieg die Russland nahestanden.

    Man könnte auch meinen der westen schalte langsam alle verbündeten Russlands aus.
    Damit Russland am ende alleine darsteht.

    Russland ist nicht blöd und hat das so langsam durchschaut.

    Und das agressive vorgehen des Westens in der Ukraine zeigt Russland nur mal mehr. Das der westen mit aller macht versucht
    näher an seine grenzen zu kommen.

    Der Westen muss mit dieser agressiven haltung und vorgehen aufhören dann wird Russland auch aufhören sich dem Westen entgegenzustellen und dann ist auch eine gemeinsame kooperation
    möglich.

    Oder wenn das nicht der fall ist, mal zu sprache bringen was ihren eigetnlichen ziele sind.
    Um ein gegenseitiges verständinis zu schaffen.

    Die ganzen schwanzvergleiche und rumgezicke die, die USA, EU, Russland unter sich austragen sind einfach nur lächerlich.
    Und es ist langsam an der zeit das das alles ein ende findet.

  8. #1598
    Avatar von papodidi

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Zu viert wäre das der nächste türkisch-russische Krieg
    Zitat Zitat von Lubenica Beitrag anzeigen
    Dobro!

    Nochmal OT: Das wäre dann eher ein fast-gesamt-europäischer Krieg...und weil ich dabei bin, wird er absolut unblutig ausgehen!!!

  9. #1599
    Avatar von NovaKula

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Das stimmt. So wurde und wird es übrigens gern in russischen Medien dargestellt. Nichtdestotrotz befanden sich Pravyj Sektor und Swoboda in Kiew dann spätestens seit der Eskalation an vorderster Front. Ist wirklich so.
    Wegen ihrer Drecksideologie natürlich

  10. #1600

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    Zitat Zitat von Partybreaker Beitrag anzeigen
    Manche User tun so,als wären die Demonstranten zu 90% Faschos gewesen.Aber das Janukowitsch korrupt war und dass als Präsident ist ja in ordnung..

    Ich bin ja auch gegen die Faschistenschweine,aber das ist nur ne Übergangsregierung.Und Timoschenko,Klitschko,Poroschenko etc. sind viel beliebter.Es wird keine "Reichsprogromnacht" an den Russen in der Ukraine geben,das würde auch die Übergangsregierung nicht wollen.
    Das ist ja das Schlimme, dass die Ukrainer dort von den Faschos verdrängt wurden. Ich kann mir auch vorstellen, dass es für viele Ukrainer eine abschreckende Wirkung hatte plötzlich so viele Nazis dort zu sehen
    und mitzubekommen wie es mehr und mehr eskalierte. Dabei war sich vorher die überwiegende Mehrheit in Kiev und eventuell auch in der ganzen Ukraine einig darüber, dass die Korruption bekämpft werden muss
    und soziale Aspekte eine wichtigere Rolle spielen. Viele Menschen haben bestimmt auch Angst vor den Nazis und den "Neuen". Auf der anderen Seite gab und gibt es auch Akzeptanz und Rückhalt für die Faschos in Kiev.

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